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EUROVISION Song Contest 2009

Erstellt von bamalama, 17.07.2008, 18:00 Uhr · 53 Antworten · 7.327 Aufrufe

  1. #11
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    Endlich: The Empire strikes back!

    Dass es mit dem Vereinigten Königreich so nicht weitergehen könnte, wusste man ja zwischen Bristol und Newcastle, Cornwall und Inverness selbst. Dauernd unter ferner sangen, wie ausgelöscht die guten Zeiten, als man noch Plätze unter den Top drei gebucht hatte. Das United Kingdom war, wäre es ein Mensch, eine beklagenswerte Witzfigur. Beleidigt hatte man reagiert, seit es schlechte Plätze nur so hagelte. Das war seit 1999, als die Sprache des Gesangs freigegeben wurde, England also nicht mehr neben Irland und Malta allein die Macht über die Popsprache der Welt hatte. Obendrein war die jahrzehntelange Dominanz von Moderator Terry Wogan möglicherweise ein weiterer Grund, dass Großbritannien am Boden liegen blieb: Man glaubte, sich einen Ulk auf den ESC machen zu können.

    Nun schlägt das Empire aber zurück - und zwar mit seiner vielleicht nicht frischesten, aber doch noch mächtigsten Waffe. Und die heißt Andrew Lloyd Webber, Musicalkönig der Welt. Ein Mann, der das Phantom der Oper ebenso erfand wie Cats oder Starlight Express. Dieser Komponist weiß, wie Millionen melodiös zu verführen sind. Manche mögen sich über die Klangbreis Webbers beschweren. Aber der ESC ist ja keine Filiale der Donaueschinger Tage der Neuen Musik, sondern ein Popfestival - und für ein solches wird Webber wissen, was er zu tun hat. Sein Engagement kommt zur rechten Zeit. Sein Credo für die BBC: Frage dich nicht, was der ESC für dich tut, sondern was du für eine bessere Platzierung des UK beim ESC machen könntest. Webber wird uns eine grandiose Performance, also ein Paket aus Musik, Text und Darbietung, schnüren. Wer übrigens jetzt denkt, wenn Webber antritt, dann sollte dies doch auch Ralph Siegel tun, irrt. Siegel gilt zwar einerseits als Musicalist, aber sein Stück “Clowntown” kam meinen Recherchen zufolge nie über einen Flop in Wilhelsmhaven hinweg. Außerdem: Webber ist, was seinen popmusikalischen Wert anbetrifft, in etwa mit Herbert Grönemeyer oder Udo Lindenberg oder Annette Humpe zu vergleichen. Um diese Liga geht es also.

    Das Vereinigte Königreich geht zum Gegenangriff über, Deutschland überlegt noch. In den nächsten Tagen also mehr über Bushido, Sido, Naidoo oder Ralph Siegel. Jetzt sagen wir Großbritannien nur: Gut gewagt, Großmacht des Pop!

    http://eurovision.blog.ndr.de/2008/1...-strikes-back/

  2.  
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  3. #12
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    Türkei schickt Hadise nach Moskau

    Der türkische Sender TRT hat die 23-jährige Hadise für den Eurovision Song Contest 2009 in Moskau nominiert. Die in Belgien geborene Sängerin nahm 2003 an einer flämischen Castingshow teil. Sie gewann zwar nicht, konnte sich aber dennoch einen Plattenvertrag sichern und hat seitdem mehrere Alben und Singles veröffentlicht. Seit kurzer Zeit tritt sie im belgischen Fernsehen auch als Moderatorin einer Castingshow auf.

    Wie bereits in den vergangenen Jahren ist die Entscheidung in der Türkei intern gefallen. Ob auch das Lied der Sängerin intern ausgewählt wird oder die Zuschauer in einer Fernsehshow ihren Lieblingstitel bestimmen können, ist noch nicht bekannt. Zuletzt hatte TRT 2004 einen Vorentscheid gesendet: Die Zuschauer konnten abstimmen, mit welchem Song Athena die ESC-Krone in Istanbul verteidigen sollten. Die Ska-Band landete mit "For Real" auf Rang 4. Auch sonst gelangen den Intepreten der Türkei in den letzten Jahren immer wieder gute Platzierungen: Neben der Siegerin von 2003, Sertab Erener, erreichte auch Kenan Dogulu 2007 und Mor ve ötesi 2008 die Top Ten im Eurovisions-Finale.

    http://eurovision.ndr.de/news/meldun...hadise100.html

  4. #13
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    Katalanisch in der Not

    Andorra hat wirklich kein leichtes Leben in der ESC-Gemeinde: Seit wenigen Jahren als Zwergstaat dabei, auf der Naht der Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich gelegen, kam es bislang nie ins Finale. Ob auf Englisch oder Katalanisch, die Acts dieses zollfreien Staates landeten irgendwie immer unter ferner sangen. Nächstes Jahr soll wieder einmal alles anders werden: Nicht mehr das Englische soll Andorra umhüllen, sondern das Katalanische. Also das Idiom, welches offiziell die Amtssprache ist und außerhalb Andorras nur in der Gegend um Barcelona verstanden wird.

    Sei’s drum: An der Sprache hängt es in der Regel nicht, ob ein Lied Erfolg hat oder nicht. Marija Serifovic gewann auf Serbisch, Dima Bilan auf Englisch. Beide Siegeracts hatten gemeinsam, dass sie mit viel Inbrunst und Kompetenz in Sachen Entertainment gegeben wurden. Andorra hatte 2008 derlei nicht zu bieten: Das Lied “Casanova” hatte eine bemitleidenswert schlechte Ausstrahlung - deshalb landete es in Belgrad weit hinten.

    Wahrscheinlich liegt es einfach am Geld: Ein Mikrostaat wie Andorra kann für eine Vorentscheidung nur einen gering sechsstelligen Betrag ausgeben - das ist viel für ein Land, das kaum größer ist als Bremen, aber viel zu wenig, gemessen an dem siebenstelligen Betrag, den beispielsweise Russland in Dima Bilan steckte. Wollen die Zwergstaaten überhaupt eine Chance haben, müssen sie sich der Hilfe von Profis vergewissern - und die kosten Geld. Wie bei Dima Bilan die Endabmischung durch Timbaland.

    Und wenn ein Zwergstatt es doch ganz oben aufs Treppchen schafft? Dass 1971 Séverine als Interpretin des Fürstentums Monaco gewinnen konnte, lag nur an einem Umstand: Monaco war Teil des musikindustriellen Komplexes des französischsprachigen Bereich. Séverine hatte vor ihrem Sieg in Dublin niemals die Côte d’Azur bei Monte Carlo betreten, so sagte sie selbst. Sie hätte ebenso gut für Frankreich, Luxemburg, Belgien oder die Schweiz gesungen. Aber in Monaco war noch ein Platz frei. Andorra hat in dieser Hinsicht wie alle Mikroländer im modernen Grand Prix keine Verbündeten mehr. Einen katalanischen Musikindustriekomplex gibt es nur in Katalonien und Andorra selbst. Mehr muss man nicht sagen.

    Wir freuen uns trotzdem auf Andorra in Moskau. Es ist eine ähnliche Freude wie die, die einen erfasst, wenn man daran denkt, dass eine große Fußballnation auf dem Weg zu einer Weltmeisterschaft sich mit Teams wie Liechtenstein, Luxemburg, die Färöer oder - eben auch dort - Andorra auseinandersetzen muss. Sie liegen anderen Ländern auf dem Pfad zum Sieg nicht wie Steine im Weg - es sind bloß Kiesel. Nicht mehr, nicht weniger. Leider!

    http://eurovision.blog.ndr.de/2008/1...ch-in-der-not/

  5. #14
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    Ausrufezeichen Halbe Macht der Jury

    Der Sieger des 54. Eurovision Song Contest in Moskau wird seinen Triumph in der Olympiski Arena zu 50 Prozent den Experten verdanken, meldet eurovision.tv. Die offizielle Homepage der European Broadcasting Union (EBU) hat damit wenige Tage vor der Zusammenkunft der Reference Group eines der wichtigsten Ergebnisse der Beratungen vorweg genommen. Das Gremium der Teilnehmerländer, das über wichtige Regeländerungen berät, kommt am 10. und 11. Dezember in Moskau zusammen.

    Nachdem die Vertreter europäischer Fernsehanstalten sich bereits bei einer Zusammenkunft im September darauf geeinigt hatten, dass nationale Jurys zukünftig den Ausgang des Finales mit beeinflussen sollen, steht offenbar jetzt eine Gewichtung von 50 zu 50 fest. Das Votum der Experten wird in den einzelnen Ländern also gleichwertig neben den Stimmen der Televoter stehen. Ab Mittwoch soll in der russischen Hauptstadt lediglich noch über die Zusammensetzung der Jurys beraten werden.

    Die Show soll "interessanter" werden
    Svante Stockselius, Generalsekretär des Eurovision Song Contest für die EBU, hatte bereits im September die Einführung einer Expertenabstimmung verteidigt: "Nichts ist demokratischer als eine Abstimmung der europäischen Zuschauer. Aber eine Jury hat die Möglichkeit, sich Lieder mehrfach anzuhören, bevor sie eine Entscheidung fällt. In Belgrad gab es Unterschiede zwischen dem Votum der Öffentlichkeit und dem der Back-up-Jurys. Wir glauben, dass eine Kombination die Show interessanter machen wird." Der Regeländerung war eine hitzige Debatte um Nachbarschafts- und Diaspora-Stimmen vorausgegangen.

    Erstmals seit 1996 kommen damit beim Grand Prix wieder flächendeckend Jurys zum Einsatz. In den folgenden Jahren war es teilweise den Ländern selbst überlassen gewesen, ob sie ihre Punkte von einer Jury oder den Zuschauern vergeben lassen wollten. Von 2002 an wurde des ESC-Sieger in einem reinen Televoting-Verfahren bestimmt. Erst im vergangenen Jahr hatten die Organisatoren wieder Jurys eingeführt, jedoch nur für die Halbfinal-Shows.

    Die Regeln der Halbfinals bleiben bestehen wie 2008: Die ersten neun Plätze werden durch das Votum der Zuschauer bestimmt. Parallel vergibt eine Back-up-Jury ihre Punkte. Platz zehn erhält derjenige Teilnehmer, der es im Televoting nicht unter die ersten neun geschafft hat, von der Jury jedoch auf einen vorderen Platz gewählt wurde. In Belgrad stimmten die Entscheidung von Jury und Televotern im ersten Halbfinale überein, im zweiten konnte die schwedische Sängerin Charlotte Perelli über die Jury ihren Platz im Finale sichern.

    Die Termine für den ESC 2009 in der Moskauer Olympiski Arena sind der 12. Mai 2009 für das erste Halbfinale, am 14. Mai folgt das zweite Halbfinale und am Samstag den 16. Mai findet das große Finale statt.

    http://eurovision.ndr.de/news/meldun...rel-news8.html

  6. #15
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    Daumen runter Moskau zeigt sich schroff

    Das hat es in der Geschichte des ESC und seiner Gastgeberstädte noch nie gegeben: Dass da ein Bürgermeister, sein Name ist Juri Luschkow, die im kommenden Mai eintreffenden Journalisten, Fans und Künstler des 54. Eurovision Song Contest warnt - und zwar davor, sich zu zeigen. Zu zeigen? Ja, jedenfalls nicht, wenn sie schwul sind.

    Wörtlich überliefert uns die Deutsche Presse Agentur das Zitat des Oberhaupts von Moskau: “Die Stadt erlaubt keine Gay-Paraden.” Wer als schwul auffalle, könne das aggressive Missfallen der Gastgeber wecken. Eine bizarre, randständige Stimme aus dem Off? Nein, Luschkow ist erstens gewählt, zweitens nicht irgendwer, sondern einer der besten Freunde von Ministerpräsident Wladimir Putin. Und mitgeteilt hat er sich beim Treffen der Reference Group in Moskau, als ihm in olympischer Geste die Staffete des ESC durch den Belgrader Bürgermeister überreicht wurde.

    Das Novum ist, dass da einer offen ausspricht, was viele Fans, Journalisten und Begleiter – falls sie denn schwul sind - tatsächlich fürchten. Dass Moskau ihnen kein sicheres Pflaster ist, dass sie miteinander flüstern müssen, um sich nicht zu verraten. Moskau verkörpert offenbar den Gegenpol zu modernen westlichen Städten: illiberal an der Oberfläche bis hin zum polizeilichen Eingreifen, aber unter der Decke hemmungslos. Denn, so sagen uns Freunde aus Moskau, schwule Männer könnten auch in Moskau sehr gut leben, nur zeigen dürften sie sich nicht.

    Wir erinnern uns: Vor anderthalb Jahren waren es die Gastgeber in Helsinki, die für die schwulen ESC-Fans einen eigenen Stadtplan bereithielten, der besonders vermerkte, wo sich in der finnischen Kapitale Orte verbergen (falsch: eben nicht verbergen), wo Homo5exuelle sich treffen.

    An anderer Stelle zeigte sich Luschkow dagegen nicht besonders kleinlich. Moskau werde allen Finanzkrisen und abstürzenden Börsenwerten zum Trotz eine monströse ESC-Woche veranstalten - 27 Millionen Euro will Russland zum Event beisteuern. So viel Geld stand noch nie zur Verfügung. Man merkt, dass Russland sich sehr viel Prestigegewinn erhofft. Dass da offen Schwule stören sollen, mag aus westlicher Sicht unbegreiflich sein. Aus russischer Sicht ist die Welt aber mit sich nur im Reinen, wenn Männer offenkundig ihr Glück daran hängen, magere junge Frauen als Trophäen an der Seite zu führen. Im Übrigen wird auch Luschkow nicht verhindern, dass der ESC auch immer ein Woodstock der europäischen Queers ist. Dass sie sich in Moskau nicht mehr so herzhaft mit Wangenküsschen begrüßen werden, ist wahrscheinlich verschmerzbar. Wahr ist allerdings: So wird das Image von Moskau in der Welt nicht besser. Luschkow hat da noch viel zu lernen.

    http://eurovision.blog.ndr.de/2008/1...roff/#comments

  7. #16
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    Direktkandidat geht für Deutschland an den Start

    Die Entscheidung ist gefallen: Der NDR wird in diesem Jahr einen Direktkandidaten zum Grand Prix Finale nach Moskau schicken. Damit wird es keinen Vorentscheid wie in den vergangenen Jahren geben. Stattdessen wird eine Jury die Auswahl darüber treffen, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest am 16. Mai in Moskau vertreten wird. Wann der Song der deutschen Öffentlichkeit präsentiert wird, ist noch offen.

    "Wir nehmen uns ganz bewusst eine Auszeit vom bislang üblichen Verfahren", erklärt Thomas Schreiber, der als ARD Koordinator Unterhaltung innerhalb der ARD für den ESC zuständig ist. Mit dem gewählten Verfahren erhoffe man sich die Teilnahme von international erfolgreichen Künstlern, so Schreiber weiter.

    Künstler müssen Erfolge nachweisen

    Aufgefordert sind nun professionelle Sänger, Komponisten und Autoren, geeignete Musiktitel einzureichen. Eine Jury, deren Zusammensetzung noch offen ist, wird dann entscheiden, welcher Act Deutschland beim ESC-Finale in Moskau vertreten wird. Einsendeschluss ist der 22. Januar. Für die Einreichung eines Songs müssen aber einige Punkte beachtet werden. So muss es sich um eine Neukomposition handeln, die nicht vor dem 1. Oktober 2008 veröffentlicht wurde. Wichtig außerdem: Die Autoren müssen Mitglied der GEMA sein und bereits in offiziellen Musikcharts Erfolge nachweisen können.

    Diesjähriges Verfahren ist eine Ausnahme

    Schreiber betont, dass das diesjährige Verfahren eine Ausnahme sei, um einen kompletten Neuanfang nach den miserablen Ergebnissen der vergangenen Jahre zu ermöglichen. Die Nominierung eines Direktkandidaten werde keinesfalls die Standardlösung werden.

    http://eurovision.ndr.de/teilnehmer/teilnehmer26.html

  8. #17
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    AW: Direktkandidat geht für Deutschland an den Start

    Zitat Zitat von bamalama Beitrag anzeigen

    Diesjähriges Verfahren ist eine Ausnahme

    Schreiber betont, dass das diesjährige Verfahren eine Ausnahme sei, um einen kompletten Neuanfang nach den miserablen Ergebnissen der vergangenen Jahre zu ermöglichen. Die Nominierung eines Direktkandidaten werde keinesfalls die Standardlösung werden.

    http://eurovision.ndr.de/teilnehmer/teilnehmer26.html
    Klingt ja nach einem Spitzenkonzept....

    Welche Verfahren gibt es denn?

    1.) Die Zuschauer wählen
    2.) Die Jury wählt
    3.) Beide wählen anteilig

    Mit 1.) ist man unzufrieden, also macht man jetzt "ausnahmsweise" mal 2.)
    Und dann? Wieder 1.)? 3.)? Ein Neuanfang.... naja!

    Nee, ich mag ja meine niedersächsischen Freunde. Wenn ich "nach Hause" komme, bin ich immer wieder beeindruckt wie klasse man organisieren kann. Ob in Hannover auf der Cebit, bei VW in der Autostadt oder sonstwo. Irgendwie läuft das alles immer noch etwas ordentlicher und durchorganisierter ab als irgendwo sonst. Aber für die Kreativabteilung ist der NDR vielleicht einfach nicht mehr der Richtige. Vielleicht sollten jetzt andere mal ran. Die oft gehörte Begründung, dass sich wegen des Auswahlverfahrens kein ganz Großer in Deutschland traue ist in meinen Augen lächerlich. Die anderen Nationen schicken auch nicht alle ihre Grönemeyers zum ESC und das ist eigentlich auch nicht der Sinn des Wettbewerbs. Man scheint da also wieder gezielt auf der falschen Schiene unterwegs zu sein.

    Aber wie dem auch sei.... große Stars bekommt man mit Geld immer! Und junge Talente werden ja heutzutage gecastet. Also bitte einmal DSDESCK und als Jury Ralph Siegel, Dieter Bohlen, Stefan Raab, Mosel Pelham, Nina Hagen, Alice Schwarzer, Verona Pooth und Joy Flemming. Das wird bestimmt super! Von Max Mutzkes achtem Platz beim ESC 2004 träumen wir heute. Er bekam allein fast genauso viele Punkte wie alle deutschen Vertreter nach ihm zusammen. Dafür hatte er auch ein Lied von jemandem mitbekommen, der etwas davonversteht eingängige Stücke zu komponieren die sofort hängen bleiben.

    PM

  9. #18
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    Kejsi Tola singt für Albanien

    Die Sängerin Kejsi Tola hat am 21. Dezember den albanischen Vorentscheid Festivali i Këngës gewonnen und fährt mit dem Song "Më Merr Në Ëndërr" nach Moskau. Die Entscheidung in Tirana fiel denkbar knapp aus: Nach zwei Vorrunden stellten sich am Sonntag 20 Kandidaten mit ihren Wettbewerbsbeiträgen dem Votum einer Jury. Am Ende sahen die Experten Kejsi Tola mit 126 Punkten knapp vor dem Duo Juliana Pasha und Luiz Ejlli mit 119 Zählern. Für Luiz Ejlli wäre es nach seinem Aus im Halbfinale 2006 die zweite Teilnahme am Contest gewesen.

    Vor ihrem Sieg beim Festivali i Këngës war Kejsi Tola bereits bei einem anderen Musikwettbewerb ins Rampenlicht getreten. Sie konnte im Februar 2008 die vierte Staffel der albanischen Casting-Show Ethet gewinnen. Für ihren Beitrag beim Festivali i Këngës "Më Merr Në Ëndërr" hatte sich die junge Sängerin mit Komponist Edmond Zhulali und Texter Agim Doci zusammen getan. Frei ins Deutsche übersetzt heißt der erfolgreiche Titel des Trios "Nimm mich mit in deinen Traum".

    http://eurovision.ndr.de/news/meldun...banien100.html

  10. #19
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    Das Schlagerabendland in Gefahr?

    Die Medien, die lautstärksten voran, waren schockiert: kein Vorentscheid! Auch in unserem Blog ist bei einigen die Empörung groß. Man möchte erwidern: Gott oh Gott! Gab es nicht Jahrgänge, in denen Deutschland fern von jeder Vorentscheidung gut abgeschnitten hat? Wencke Myhre 1968, Ireen Sheer 1978 oder Mekado 1994 zum Beispiel. Natürlich gab es auch direkte Nominierungen, die ohne den Umweg einer Vorentscheidung direkt ins Verhängnis führten: Die Münchner Freiheit und Stone & Stone seien hier aus der Hall of Shame genannt. Aber sprechen wir hier über das Gute, das Bewahrte, das auch im nächsten Jahr auf alle Fälle Planbare.

    Der NDR gibt bekannt, dass es am 16. Mai vor dem Moskauer Finale eine Grand-Prix-Party von der Reeperbahn geben wird - und nach der Show geht es aus Hamburg live vor Zehntausenden weiter. Das Halbfinale wird wieder vom NDR übertragen - und zwar, wie es den ESC-Regeln entspricht, eines von beiden live. Welches, wird im März in Moskau ausgelost, und dieser Akt wird per Livestream auf eurovision.de übertragen.

    Bei der Abstimmung für das Halbfinale bleibt alles beim Alten , erklärte auf Nachfrage der EBU-Verantwortliche für den Contest, Svante Stockselius. Die Televoter entscheiden ohne Einmischung einer nationalen Jury, wer ins Finale einzieht. Die Juroren beider Semifinals stimmen aber erneut parallel ab und haben das Recht, je ein Lied aus beiden Halbfinals mit einer “Wildcard” ins Finale zu wählen, falls es nicht schon vom Publikum ausgesucht wurde.

    Dann schenkte Svante Stockselius uns noch einen kleinen Wermutstropfen ein: Auch nach dem Finale wird es keine Informationen über die Jury- und Publikumsvoten geben. Alles bleibt geheim. Wir werden, nach Lage der Dinge, also nie herausfinden, ob der spätere Gewinner seinen Sieg nur der neuen Regelung verdankt und ohne die Stimmen der Experten vielleicht unter ferner Sangen gelandet wäre. Kurzum: Das Abendland des deutschen Popschlagers ist mit dem Verzicht auf den Vorentscheidung nicht untergegangen. Dass viele - und ich selbst auch - gerne eine Show mit ungewissem Ausgang im März erlebt hätten, steht auf einem anderen Blatt. Schade drum, aber kein Schaden. Und: 2010 ist auch noch ein Jahr.

    http://eurovision.blog.ndr.de/2008/1...and-in-gefahr/

  11. #20
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    Noa und Mira Awad treten für Israel an

    Der israelische Sender IBA berichtet, dass die jüdische Sängerin Noa und die Araberin Mira Awad ihr Land in Moskau vertreten werden. Am Sonntag habe dies ein Ausschuss des Senders entschieden. Um ihren Titel für Moskau zu finden, werden die beiden Sängerinnen in einer Show der Öffentlichkeit vier Lieder vorstellen. Ausgewählt wird der Titel für Moskau in einem kombinierten Voting: 60% der Wahl bestimmt eine Jury, 40% das Publikum per SMS. Der Sendetermin steht noch nicht fest.

    Noa, die in Israel auch unter ihrem richtigen Namen Achinoam Nini bekannt ist, gehört zu den renommiertesten Künstlerinnen des Landes. Sie tourte unter anderem mit Sting und Stevie Wonder. Die israelisch-arabische Schauspielerin und Sängerin Mira Awad lebt momentan in Tel Aviv. Beide Sängerinnen sind in der Friedensbewegung aktiv.

    http://eurovision.ndr.de/news/meldun...raawad100.html

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