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Grand Prix Eurovision

Erstellt von waschbaer, 25.05.2002, 13:41 Uhr · 14 Antworten · 2.034 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von waschbaer

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    Nachdem heute abend ja mal wieder der Grand Prix steigen wird, wollte ich hierzu mal einen Thread abgeben. Wer hat es denn aus der Grand Prix Ecke überhaupt halbwegs vernünftig zu einer internationalen (und nicht nur auf Deutschland oder "sein Land" beschränkt) Karriere geschafft.

    Mir fallen da ein:

    - Abba (braucht man nichts dazu zu sagen)
    - Celine Dion (siegte 1988 in unmöglichem Outfit für die Schweiz)
    - Johnny Logan (mit Schmachtfetzen wie "Hold me now")
    - Katrina & The Waves (aber "Love shine a light" konnte ihrer Karriere keinen entscheidenden Push mehr geben)
    - Bucks Fizz (hatten zwei oder drei kleinere Hits in den 80s, z.B. The land of make belive oder My camera never lies)


    Aber viel mehr von den sog. Grand Prx Siegern, die sich dann international durchgesetzt haben, fallen mir momentan gerade nicht ein.

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Heinzi

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    Toto Cotugno ("Insieme", glaube anno 89) und
    The Olson Brothers ("The wings of love", 2000)

    waren doch vorher schon Stars, oder...?

  4. #3
    Benutzerbild von gently69

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    War ja wohl auch diesmal wieder ein "voller" Erfolg für Deutschland. Habs nicht gesehen, nur gehört. Platz 21 oder so für die Mey (May?)?

    Also ich denke, mit Abstand am erfolgreichsten waren und sind wohl ABBA aus dem Ganzen hervorgegangen.

  5. #4
    Benutzerbild von Michi

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    Ach, endlich mal haben die Zuschauer doch mal nicht nach Sympathie (Österreich - Deutschland, Bosnien - Kroatien usw.), sondern nach können bewertet.
    Frau May, die zwar ne sehr gute Stimme hat, sonst aber überheblich und arrogant ist und auf der Bühne steht, wie ein Baumstumpf, hat mit ihrem musikalisch sehr unspektakulären Lied (na, eigentlich war's ja Ralf Siegels Song...) den Platz erhalten, den sie vielleicht auch verdient hat.
    Ich war jedenfalls froh, dass diejenigen den Grand Prix gewonnen haben, die auch den besten Song, kombiniert mit der besten Show, hatten, nämlich die Letten. Der Auftritt erinnerte eigentlich ja mehr an ein Musical als an einen GP-Song, aber...

  6. #5
    Benutzerbild von Heinzi

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    Michi postete
    Ach, endlich mal haben die Zuschauer doch mal nicht nach Sympathie (Österreich - Deutschland, Bosnien - Kroatien usw.), sondern nach können bewertet.
    Ich weiss nicht...
    Es ist doch noch immer so, dass sich viele Länder gegenseitig die Punkte zuschanzen, während andere, die fair bewerten, auf der Strecke bleiben...
    Seit den politischen Auflösungsprozessen in Osteuropa - Udssr, Jugoslawien - mit entsprechend vielen neuen Teilnehmern ist es nicht weiter verwunderlich, dass Länder ohne Lobby wie eben Deutschland weit hinten landen, wenn der Song nicht wirklich Klasse ist...

    Noch was zur Ursprungsfrage...
    Ich habe neulich in einem Bericht gehört, Vicky Leandros, die den Grand Prix mal für Luxemburg gewonnen hat, soll dadurch eine "internationale" (Deutschland, Schweiz, Österreich..? ) Karriere gestartet haben...

  7. #6
    Benutzerbild von UnknownPleasure

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    Alles in allem war der diesjährige Grand Prix eine sehenswerte Veranstaltung - Respekt und Kompliment an Estland!

    Zur Punktwertung...jeder hat bekommen, was er/sie verdient haben, mit einer Ausnahme: Rumänien. Warum es dieses strunzöde Lied immerhin auf Platz 9 geschafft hat, entzieht sich meinem Verständnis. Da wurden wieder die schlimmsten Erinnerungen an vergangene Veranstaltungen dieser Art wach...
    Mein persönlicher Favorit war Griechenlands Beitrag. Bis auf die etwas schwachen Vocals hatte "S.A.G.A.P.O." einen netten 80s-Wavepop-Touch.

    Last but not least: Gemessen an den anderen Darbietungen, war Corinna Mays Song nicht schlecht. Bei einer Veranstaltung, die traditionell auch den visuellen Eindruck mitbewertet, konnte sie einfach nichts zusätzlich in die Waagschale werfen.

    Und hier noch mal für alle, die es interessiert...der Endstand des Grand Prix d'Eurovision 2002:

    1 Lettland | Marie N | I Wanna | 176
    2 Malta | Ira Losco | 7th Wonder | 164
    3 Estland | Sahléne | Runaway | 111
    4 Grossbritannien | Jessica Garlick | Come Back | 111
    5 Frankreich | Sandrine Francois | Il Faut Du Temps | 104
    6 Zypern | One | Gimme | 85
    7 Spanien | Rosa | Europe's Living A Celebration | 81
    8 Schweden | Afro-dite | Never Let It Go | 72
    9 Rumänien | Monica Anghel, Marcel Pavel | Tell Me Why | 71
    10 Russland | Prime Minister | Northern Girl | 55
    11 Kroatien | Vesna Pisarovic | Everything I Want | 44
    12 Israel | Sarit Hadad | Light A Candle | 37
    13 Belgien | Sergio And The Ladies | Sister | 33
    14 Slowenien | Sestre | Samo Ljubezen | 33
    15 Bosnien-Herzegowina | Maja | Na Jastuku Za Dvoje | 33
    16 Türkei | Saphire | Leylaklar Soldu Kalbinde | 29
    17 Griechenland | Michalis Rakintzis | S.A.G.A.P.O | 27
    18 Österreich | Manuel Ortega | Say A Word | 26
    19 Mazedonien | Karolina | Od Nas Zavisi | 25
    20 Finnland | Laura | Addicted To You | 24
    21 Deutschland | Corinna May | I Can't Live Without Music | 17
    22 Schweiz | Francine Jordi | Dans Le Jardin | 15
    23 Litauen | Aivaras Stepukonis | Happy You | 12
    24 Dänemark | Malene W. Mortensen | Tell Me Who You Are | 7

  8. #7
    Benutzerbild von waschbaer

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    Das Endergebnis musst du leider noch ein bisschen korrigieren, denn es gab eine nachträgliche Korrektur des Endergebnisses. Nachdem eine Jury Lettland und Litauen verwechselt hat, ist der litauische Beitrag noch am deutschen Beitrag vorbei und so ist Deutschland nun 22.

    Ich fand das Lied von C. May richtig schlecht, aber das liegt wohl daran, dass ich eher der Anti-Siegel-Fraktion angehöre. Dass ihre Performance und vor allem ihr Outfit völlig daneben waren sieht man auch sofort.

    Ich fand den griechischen Beitrag auch nicht so schlecht, aber leider war die Stimme des Sängers nicht sonderlich. Mit einem anderen Sänger hätte der Song richtig schön nach 80s geklungen.

    Ähnlich ging es mir auch mit dem Beitrag Litauens. Der Song wäre ganz netter Elektropop gewesen, wenn da nicht der Sänger und vor allem das Outfit gewesen wären. Also diese Häkelpullover erinnerten mich irgendwie eher an Klorollenüberzüge, die man früher auf den Heckablagen von PKWs deponierte. Peinlich, peinlich.

    Ansonsten fand ich die Veranstaltung nicht sonderlich und glaube auch kaum, dass einer der gezeigten Lieder das Format hat in die internationalen Charts zu stoßen, aber das ist man ja vom Grand prix mittlerweile gewohnt. Es passiert wirklich nur noch selten, dass die Songs halbwegs innovativ sind und vielleicht in die Top 100 des jeweiligen Landes kommen.

  9. #8
    Benutzerbild von UnknownPleasure

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    Oh, das ist ja tough - Deutschland nur noch auf Platz 22...

    Gemessen an der Einwohnerzahl Estlands, den wirtschaftlichen Verhältnissen dort und früheren Grand Prix fand ich, daß es eine Riesenshow war - aber das ist halt mein persönlicher Eindruck.

    "Innovative" Songs mit internationalen Qualitäten wird man bei einem GP nur noch schwerlich finden, dafür ist der Ruf dieser Veranstaltung in einigen Ländern einfach zu schlecht. Beispielsweise hätten auch die No Angels oder Bro'Sis dort auftreten können...aber deren Management wird denen schon mitgeteilt haben, warum sie es besser nicht tun.

    "S.A.G.A.P.O." muß ich mir mal in der Studioversion anhören - bei einigen Songs hatte ich den Eindruck, daß der Mann am Mischpult ein wenig überfordert war. Stimmen und Instrumente waren teilweise nicht deutlich genug zu hören, besonders "S.A.G.A.P.O." klang reichlich dünn.

  10. #9
    Benutzerbild von Closelobster

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    Also ich weiß nicht... ich habe mir den Song Contest nach längerer Pause mal wieder angeschaut und fand die Qualität der Songs bzw. Interpreten erschreckend schwach. Die wenigen eingängigen Songs, wo die Melodie noch hängenblieb (Beim russischen Beitrag z.B.), waren so mies vorgetragen, daß die nicht gewinnen konnten. Und die, die wirklich singen konnten (die Französin, Corinna May, die Schweizerin) hatten mega-schwache Songs. Insofern machte der Auftritt die Musik, und da hatte die Lettin klar die Nase vorn.

    Den griechischen Beitrag fand ich voll daneben... dieses militärische Gestampfe und der wirklich schlechte Sänger waren (neben dem rumänischen Beitrag) das allerletzte. Aber Geschmäcker sind eben verschieden... ich kann "sagapo" jedenfalls nichts abgewinnen (und eine gewisse Verwandtschaft zu 80er-Songs konnte das nicht retten).

    Lettland und Malta waren verdient auf den ersten zwei Plätzen... schade, daß das Länder, das rein in der Landessprache gesungen hat (Mazedonien, von Frankreich, Schweiz, England mal abgesehen) nicht mehr Punkte ergattert hat und so für seinen Mut belohnt worden ist.

  11. #10
    Benutzerbild von SonnyB.

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    AW: Grand Prix Eurovision

    http://www.bild.t-online.de/BTO/leut...o=2600530.html
    Gegen die Stimmen-Schacherei

    Neue Regeln für den
    Eurovision Song Contest

    Wird der Schlager-Grand-Prix endlich wieder ein fairer Wettbewerb?

    Millionen Fernsehzuschauer waren empört über die Schummelei beim „Eurovison Song Contest“. Weil sich die osteuropäischen Länder frech die Punkte zuschoben, landete unser Sänger Roger Cicero (36) in Helsinki nur auf Platz 19.

    Die Stimmen-Mafia aus dem Osten soll jetzt mit neuen Regeln gestoppt werden.
    Die 42 Teilnehmer haben sich sieben Monate vor dem nächsten Finale in Belgrad auf zwei Halbfinales statt einem und den Einsatz einer Jury geeinigt.
    Manfred Witt, Grand-Prix-Redakteur des NDR: „Die Entscheidung, künftig zwei Halbfinal-Runden abzuhalten, könnte zu einem ausgewogeneren Verhältnis der teilnehmenden Länder führen.“
    Ähnlich positiv äußerte sich der Verantwortliche der Europäische Rundfunk- und Fernsehunion (EBU), Svante Stockselius: „Wir sind überzeugt, dass ein zweites Halbfinale den Eurovision Song Contest in Zukunft stabilisiert.“
    Für das Finale gesetzt werden nicht mehr die zehn Erstplatzierten des Vorjahres, sondern nur noch das Siegerland - und wie bisher die vier größten Beitragszahler für den Wettbewerb. Das sind Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien.
    Beim diesjährigen Wettbewerb wurden einschließlich der serbischen Grand-Prix-Siegerin Marija Serifovic mit „Molitva“ neun der zehn obersten Plätze von den im Wettbewerb relativ neuen osteuropäischen Ländern belegt.
    Das hatte zu heftigen Unmutsäußerungen bis hin zu Rückzugsdrohungen aus den traditionell starken Grand-Prix-Teilnehmern aus Skandinavien und den Benelux-Staaten geführt.
    Massive, von unabhängigen Experten aber zurückgewiesene, Kritik kam aus westeuropäischen Ländern auch, weil der Wettbewerb angeblich durch das gegenseitige „Zuschanzen“ von Punkten innerhalb der osteuropäischen Länder für die westeuropäischen Teilnehmer nicht mehr zu gewinnen sei.
    Die beiden Halbfinales werden in Zukunft per Losverfahren zusammengesetzt.
    Wie gewohnt entscheiden die Zuschauer der Teilnehmerländer per Telefonabstimmung über die Punktevergabe, wer auf die Platze eins bis neun und damit ins Finale kommt.
    Bei den jeweils zehnten Plätzen entscheidet eine Jury im Saal, welcher von beiden Songs der 24. Finalteilnehmer wird.
    Manfred Witt: „Mit der neuen Lösung, die der NDR unterstützt hat, erhofft man sich ein gute Mischung, ähnlich wie in der Fußball-Champions-League.“
    Die neuen Regeln beim Grand Prix lassen nun hoffen, das auch wir endlich wieder eine faire Chance haben, den Wettbewerb zu gewinnen.




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