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Kopierschutz

Erstellt von Prof. Musik, 19.03.2002, 16:01 Uhr · 50 Antworten · 6.819 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Christoph

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    Bei den Mengen, die heutzutage von einem Album hergestellt werden und dann weltweit verkauft werden, ist der Herstellungspreis einer CD für die Kalkulation eines Ladenpreises nahezu irelevant! Also in meinen Augen Abzocke ohne Ende! Ausserdem sind CDs in den letzten Jahren sogar teurer geworden, inzwischen steht die neue Scheibe von A. Morrissette bei Kaufhof für € 19,99. Solche Preise gab es vor ein paar Jahren, allerdings in DM (wenn eine Scheibe mal im Angebot war). Heute liegen die "Schnäppchenpreise" bereits bei €14,99! Tolle Wurst!
    Da kaufe ich selbstverständlich auch nur noch ausgewählte neue CDs - zum Glück fällt das bei dem Schrott heutzutage auch gar nicht schwer!
    Gruß
    Christoph

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Prof. Musik

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    hier könnt ihr mal nachlesen wie die EMI sich da rausredet - ne echte Lachnummer! http://www.emimusic.de/cms/company/k...ierschutz.html

  4. #13
    Benutzerbild von UnknownPleasure

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    BTW...leider kam diese Meldung in der Zeit, als mein PC down war.

    Da will die EMI dem Robbie Williams doch glatt 64 Millionen € (nochmal: 64.000.000 !) für die nächsten 5 Jahre bieten. Nicht schlecht.
    In dem Artikel ( ähnlicher Artikel: http://www.guardian.co.uk/recession/...671265,00.html ) wurde auch gleichzeitig erwähnt, daß das Label (EMI) 1800 Mitarbeiter entlassen und die Verträge von 400 Künstlern kündigen will. EMI waren auch diejenigen, die die Heulsuse Mariah Carey für 118 Mill. $ eingekauft hatten und keine 4 Monate später für "nur" 50 Mill. $ wieder losgeworden sind - aber das nur nebenbei.
    Na ja, das Geld muß ja auch erstmal wieder reinkommen...und so werden wir auch weiterhin abgezockt. Daß den Herren jetzt der Arsch auf Grundeis geht, ist nachzuvollziehen...noch ein paar Flops dieser Extraklasse, verbunden mit der immer größer werdenden Anzahl von Leuten, die die Abzocke nicht mehr mitmachen und Filesharing betreiben, und insbesondere die gute alte EMI kann den Laden bald ganz dichtmachen.

    Eine Änderung an dieser Situation ist m.E. erst dann in Sicht, wenn die Kunden bewußt den Kauf dieser überteuerten Produkte boykottieren. Anfang der 90er hat man schon einmal versucht, die Preise für CDs hochzutreiben, aber aus der Absicht ist letztendlich nichts geworden, um den Absatz von CD-Playern nicht zu gefährden.

    Kopierschutz...ich hoffe, daß die Labels wissen, daß mit Kopierschutz ausgestattete CDs nicht mehr als Audio-CDs vertrieben werden dürfen, da sie nicht mehr dem Redbook-Standard entsprechen. Noch pellen sich die Damen und Herren da ein Ei drauf, aber die ersten Klagen (Computerbetrug, Täuschung etc.) sind bereits anhängig. Glück für die Labels, daß die deutsche Justiz so unternehmerfreundlich ist - Ende 2002 laufen die Patente von Philips (übrigens auch ein Kläger!) aus, und bei dem Arbeitstempo der Gerichte brauchen sich die Verantwortlichen nur zurücklehnen und abwarten.

  5. #14
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Dieser Thread ist zwar schon Asbach, aber die Meldung passt hier rein:

    Stein des Anstoßes: Van Zants Album "Get Right With The Man".
    Austin/Texas (joga) - Ein vom Majorlabel Sonymusic verwendeter Kopierschutz spioniert laut einer am Montag veröffentlichten Studie des Software-Experten Mark Russinovich unbemerkt die Rechner von CD-Käufern aus. Der ahnungslose Musikfreund bekommt davon gar nichts mit, denn mit dem Einlegen der CD in seinen Rechner installiert sich die Spionage-Software XCP unbemerkt. Fortan beansprucht sie dauerhaft einen Teil der Prozessor-Leistung, in dem sie etwa im Sekundentakt alle Prozesse auf "verdächtige Tätigkeiten" hin überprüft. Zudem tarnt sich die Spionage-Software perfekt und öffnet somit auch weiteren Hackern und weiterem Missbrauch Tür und Tor.

    Mark Russinovich ist Chief Software Architect und Mitbegründer von Winternals Software und veröffentlicht regelmäßig Kolumnen zu sicherheitsrelevanten Themen. Doch selbst diesem versierten Profi gelang es nicht ohne weiteres, die zufällig entdeckte Spionage-Software von dem infizierten Rechner wieder zu entfernen. Zudem sei die von First 4 Internet entwickelte Software derart unsauber programmiert, dass es zu Systemabstürzen und massiven Datenverlusten kommen könne.

    Sollte dies in größerem Umfang passieren, drohen Sony nach Ansicht von Russinovich massive Schadensersatzforderungen. Denn in den Lizenzbestimmungen der beanstandeten CD befinde sich keinerlei Hinweis auf die Kopierschutzinstallation und die mit ihr verbundenen Risiken. Auf wie vielen Rechnern das Kopierschutz-System bereits im Einsatz ist, lässt sich derzeit nur vermuten. Russinovich verwendete für seine Tests das Album "Get Right With The Man" der amerikanischen Countryrocker Van Zant. Ob auch weitere Sony-CDs mit XCP ausgestattet sind, ist nicht bekannt.
    Un-glaub-lich !

  6. #15
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    Countryrock war sogar mir schon immer etwas suspekt!


    Nee, Quatsch.
    Da fällt einem nun wirklich rein gar nichts mehr zu ein!

  7. #16
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Eines der ersten Dinge, die ich bei jedem PC mache, ist den Autorun für CDs zu deaktivieren. Ich hoffe das schützt auch vor Countryrock.

    Ich hoffe, SonyBMG wissen, daß sie damit widerrechtlich handeln. Für den Eigengebrauch (z.B. für's Autoradio, wegen Nichtabspielbarkeit durch Kopierschutz) CDs zu kopieren ist dagegen nichts.

  8. #17
    Benutzerbild von Airplay

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    Elek.-maxe postete
    Ich hoffe, SonyBMG wissen, daß sie damit widerrechtlich handeln.
    Völlig egal. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Außerdem kann mir niemand erzählen, dass die diese Strategie nicht vorher mit 95 Anwälten durchgespielt haben. Die wissen mehr als ganz genau , was sie da getan haben, was es für mich nur umso schlimmer und unverschämter macht. Ich persönlich würde mich ausschütten vor Lachen, wenn man demnächst zur Abwechslung mal ein paar dieser Herrschaften in U-Haft stecken würde, die sonst nahezu jeden verklagen und einbuchten wollen, der nicht bei 3 auf dem Baum ist. Wird natürlich nicht passieren (die Gründe müssen wir hier nicht erörtern), aber lustig wäre es schon.

  9. #18
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Airplay postete
    Elek.-maxe postete
    Ich hoffe, SonyBMG wissen, daß sie damit widerrechtlich handeln.
    Völlig egal. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Außerdem kann mir niemand erzählen, dass die diese Strategie nicht vorher mit 95 Anwälten durchgespielt haben. Die wissen mehr als ganz genau , was sie da getan haben, was es für mich nur umso schlimmer und unverschämter macht. Ich persönlich würde mich ausschütten vor Lachen, wenn man demnächst zur Abwechslung mal ein paar dieser Herrschaften in U-Haft stecken würde, die sonst nahezu jeden verklagen und einbuchten wollen, der nicht bei 3 auf dem Baum ist. Wird natürlich nicht passieren (die Gründe müssen wir hier nicht erörtern), aber lustig wäre es schon.
    ...und alle 95 Anwälte mit in Haft, bitteschön.

  10. #19
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Heise von heute:

    Uninstaller für Sony BMGs Kopierschutz-Rootkit

    Nachdem Sony BMG wegen des XCP-Kopierschutzes mit Rootkit-Funktionen heftig in die Kritik geraten ist, gibt der Musikgigant klein bei und bietet betroffenen Kunden einen Uninstaller für die dubiose Kopierschutz-Software an. Der Uninstaller kann über ein Kontaktformular angefordert werden. Die Software putzt den Kopierschutz angeblich rückstandsfrei von der Platte; Sony BMG behauptet aber, dass danach die CD, die den Kopierschutz installierte, mit dem Computer nicht mehr zu benutzen sei.

    In einer FAQ zum Kopierschutz äußern sich Sony BMGs Marketingstrategen weiter, dass der Kopierschutz keine Mal- oder Spyware sei, sondern ausschließlich ein unbegrenztes Kopieren der CD verhindere und anderweitig inaktiv sei. Gemäß der Definition von Spyware der Antispywarecoalition erscheint dies aber nicht sehr stichhaltig; auch vor dem Hintergrund, dass der Kopierschutz offenbar auf einigen Systemen zum gefürchteten Blue Screen of Death führte, dürfte sich Sony BMG mit solchen Anmerkungen einen Bärendienst erweisen.

    Ein seit dem gestrigen Mittwoch öffentlich verfügbares Update für die Kopierschutz-Software von First 4 Internet entfernt zumindest die Funktionen zum Verstecken von Dateien, Verzeichnissen, Registry-Schlüsseln und Prozessen, die mit $sys$ im Namen beginnen. Sony BMG verteilt die Aktualisierung an die einschlägigen Antivirenhersteller, die darauf basierend ebenfalls diesen zweifelhaften Mechanismus deaktivieren sollen. (dmk/c't)

  11. #20
    Benutzerbild von Muggi

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    Hier wird die technische Seite etwas ausführlicher dargestellt:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/65602

    Sauerei!

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