Seite 3 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 21 bis 30 von 51

Kopierschutz

Erstellt von Prof. Musik, 19.03.2002, 16:01 Uhr · 50 Antworten · 6.821 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von SonnyB.

    Registriert seit
    14.07.2002
    Beiträge
    8.765
    www.laut.de :

    Nach wie vor verweigert Sony BMG jede Auskunft darüber, auf welchen ihrer CDs eine gefährliche Spionage-Software enthalten ist.


    Ist Sony-Act Destiny's Child auch betroffen? Das Schweigen des Labels nährt jedenfalls Spekulationen.

    Berlin (joga) - Ein umstrittener Kopierschutz vom Majorlabel Sony BMG, der die Computer ahnungsloser CD-Käufer ausspioniert und mittels eines sogenannten 'Rootkits' auch Hackern den widerrechtlichen Zugriff erleichtert, hat offenbar bereits einigen Schaden angerichtet. Medienberichten zufolge sollen bereits mehrere Rechner irreparable Abstürze erlitten haben. Auch zu unberechtigten Eingriffen in fremde Rechner soll es bereits gekommen sein.

    Dass Sony BMG seit gestern einen Uninstaller zum Download anbietet, der angeblich die beanstandeten Teile der Spyware vom befallenen Rechner entfernt, kommt einem Schuldeingeständnis gleich. Das Label versicherte zwar auf Anfrage gegenüber laut.de, dass der Kopierschutz nur auf US-Produkten zum Einsatz gekommen sei. Das bedeutet allerdings auch, dass US-Importe von Sony BMG derzeit eher mit Vorsicht behandeln zu sind. Außerdem stimmt misstrauisch, dass auf dem Kontaktformular für den Uninstaller neben den USA noch weitere Länder als Einkaufsort der befallenen CDs angegeben werden können.

    Ohnehin sind die Voraussetzungen zum Erhalt des Uninstallers eine einzige Zumutung. Sie fordern nämlich unter anderem genaue Angaben darüber, auf welcher CD welches Interpreten man die beanstandete Spyware gefunden haben will. Da ist es natürlich hilfreich, dass das Label sich vorher die größte Mühe gab, die Software gut zu verstecken, und außerdem jede Auskunft über Namen und Zahl der betroffenen Interpeten verweigert.

    Auf diese Weise werden wohl nicht viele Deinstallationen zustande kommen. Allerdings ist ja auch der Uninstaller eine Software. Und möglicherweise haben die meisten Musikfans von Software aus dem Hause Sony ohnehin die Nase voll .

  2.  
    Anzeige
  3. #22
    Benutzerbild von Moppy01

    Registriert seit
    31.10.2005
    Beiträge
    168
    Ich halte es genau wie in den 80ern auch...ich warte, bis ein Freund sich das gewünschte Album gekauft hat und dann leihe ich es mir aus und nehme es auf Cassette auf.....genau wie früher.

    Genau wie früher?...nicht ganz!

    Damals, als es den Abzocker-Euro noch nicht gab und die Preise noch gerecht waren, hab ich mir das eine oder andere Album doch noch gekauft...

    Heute kommt das für mich nur dann in Frage, wenn ich sie irgentwo reduziert oder gebraucht für einen Bruchteil des Preises bekomme.

    Diese Unverschämtheiten der Plattenindustrie unterstütze ich keinesfalls.
    Und Kopiergeschütztes Alben werden von mir strikt boykottiert, weil sie nicht auf allem meinen Abspielgeräten (zB PC oder DVD-Player) laufen.

    Da greife ich doch lieber wieder zu Vinyl....nur die sind meistens auch unverschämt teuer.

  4. #23
    Benutzerbild von ndw1982

    Registriert seit
    03.03.2004
    Beiträge
    423
    Moppy01 postete
    Da greife ich doch lieber wieder zu Vinyl....nur die sind meistens auch unverschämt teuer.
    Die sind natürlich auch teuerer geworden, liegt wohl daran, daß von einem Album meist nur noch ein paar hundert oder tausend Exemplare auf Vinyl gepresst werden. Dafür ist eine Neuerscheinung auf Vinyl mittlerweile aber auch wertstabiler als die CD.

  5. #24
    Benutzerbild von 80sgirl

    Registriert seit
    04.08.2004
    Beiträge
    336
    Das ist ja wohl eine Riesensauerei und außerdem ein Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte.

  6. #25
    Benutzerbild von Moppy01

    Registriert seit
    31.10.2005
    Beiträge
    168
    Ich kenne ein paar Musiker aus meiner zeit im Kulturverein persönlich, die schwören auf die gute alte Vinyl LP

  7. #26
    Benutzerbild von SonnyB.

    Registriert seit
    14.07.2002
    Beiträge
    8.765
    Düsseldorf (joga) - "Noch viermal singen!". Happy Birthday vor der Gefängnismauer. Noch vier lange Jahre muss der Papa sitzen, denn er ist ein böser Raubkopierer. Und Raubkopierer sind Verbrecher. Die klare Rollenverteilung zwischen Gut und Böse suggeriert ein Werbefilm der großen Medienkonzerne mit drei kleinen, naiven, bemitleidenswerten Kindern an der Hand einer vom Leben gezeichneten Mutter, den fast jeder Kinogänger kennt. Die Wirklichkeit sieht anders aus.

    Mit einer Spyware fremde Rechner unerkannt zu infizieren, zu vom Besitzer nicht gewollten Aktionen veranlassen und möglicherweise zu beschädigen, ist kein Kavaliersdelikt. Sondern eine ernste Sache, die den Ruf jeder seriösen Firma ruinieren kann. Doch das Label Sonymusic, das das unerwünschte Programm auf Musik-CDs an ahnungslose Käufer ausgab, denkt nicht etwa an eine Entschuldigung. Die Konzernzentrale beharrt auf ihrem Recht, mit allen Mitteln gegen Raubkopierer vorzugehen, und führt die Politik der Kriminalisierung der eigenen Kunden fort.

    Auch eine Woche nach der zufälligen Entdeckung des spionierenden Kopierschutzes, der nicht nur Rechner beschädigen kann und Missbrauch durch Hacker begünstigt, sondern auch regelmäßig Nutzerdaten an das Label sendet, verweigert Sonymusic jede Auskunft über die Anzahl der betroffenen CDs und Interpreten. Statt dessen bietet man einen Uninstaller an, der nach Medienberichten seinerseits sehr unzuverlässig funktioniert. Den Schaden hat außer den Kunden die einzige bisher bekannte betroffene Band und die gesamte Branche. Die Bewertungen des 'kopiergeschützten' Van Zant-Albums "Get Right With The Man" bei Amazon sacken ins Bodenlose, und Emimusic sah sich bereits genötigt, sich vom Verhalten des Major-Konkurrenten zu distanzieren und zu erklären, dass man derartige Software selbst nicht verwende.

    Dabei ist es ja nicht so, dass die Labels keine Schuld an der Beliebtheit von Filesharing und Raubkopiererei trügen. Seit bald zehn Jahren bleiben sie nicht nur ein schlüssiges Download-Konzept schuldig. Mit ihrer völlig realitätsfernen Preispolitik machen sie auch jedem unabhängigen Anbieter vernünftiges Wirtschaften unmöglich. Selbst Apple, der Shootingstar unter den Download-Shops, verdient sein Geld nicht mit Songs, sondern mit dem Abspielgerät dafür.

    Doch zu Selbstkritik scheinen die Branchenriesen nicht fähig. Lieber investieren die großen Konzerne ihre ganze Energie in den angeblich so bedrohten Schutz ihres Eigentums. Zu diesem Zweck entwerfen sie fragwürdige Kopierschutz-Systeme, lancieren Kampagnen wie "Copy Kills Music", schicken ihre Künstler zu Aufklärungszwecken auf Schulhöfe, schalten Webseiten wie www.hartabergerecht.de und betreiben massive Lobby-Arbeit. Mit Erfolg, wie das Einknicken des Gesetzgebers vor den Forderungen der Industrie beweist: Seit der letzten Reform des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) ist sogar das Recht auf die Privatkopie stark eingeschränkt, das bisher auch deshalb als sakrosankt galt, weil der Staat nicht in jeden einzelnen Haushalt spähen wollte. Das übernehmen nun die Labels gleich selbst, mit Spionage-Software wie der von Sonymusic, oder indem sie Provider auf die Zuordnung von IP-Adressen verklagen.

    Wie willkürlich die Labels bei ihrem Feldzug vorgehen und wie wenig Mühe sie sich geben, zwischen echten Straftätern, Trittbrettfahrern und naiven Musikliebhabern zu unterscheiden, zeigen allein schon die nackten Zahlen. Seit September 2003 hat die Labelvereinigung RIAA nach einem Bericht des Tonspion gegen mehr als 14.800 Tauschbörsennutzer wegen Urheberrechtsverletzung Klage eingereicht. Von den Beklagten wurde bislang noch niemand verurteilt, nur ein knappes Drittel soll einem außergerichtlichen Vergleich zugestimmt haben. Die Zahl der Musikfans, die sich juristisch erfolgreich zur Wehr setzen, steigt dagegen ständig.

    Die in den USA gängigen Verfahren mit drastischen Strafandrohungen gegen willkürlich ausgewählte Filesharer sind in Europa noch Einzelfälle. Sie mögen eine abschreckende Wirkung erzielen. Doch sie zeigen die Verkäufer der Musik als unbarmherzige Verfolger des eigenen Vorteils, die es nicht schert, wenn sie eine Spur des Elends hinterlassen. Oder wahlweise, im aktuellen Fall, der illegalen Beschädigung fremden Eigentums. Ohne jedes Zeichen von Reue. Sicher, Geld regiert die Welt. Aber bettelt die Ware Musik mit ihrer einenden Kraft nicht geradezu darum, mit einem Lächeln verkauft zu werden? Anstatt mit gefletschten Zähnen?

    Französische Musiker gingen gegen diese Labelpolitik auf die Straße, wie es eben in unserem Nachbarland so üblich ist. Die italienische Bürgerrechtsorganisation ALCEI hat bereits eine Klage gegen Sonymusic wegen der Verbreitung eines Virus angekündigt, und auch amerikanische Bürger werden sich wohl bald vor Gericht gegen immer neue Label-Zumutungen wehren. Kein Wunder also, wenn sich die Krise bei den großen Plattenfirmen ständig weiter verschärft, während viele kleine mit immer größerem Erfolg stabile Interessen- und sogar Fan-Gemeinschaften um sich scharen. Die Marktanteile der kleinen Labels wachsen stetig, und wenn alle Beteiligten so weiter machen, gibt es bald nur noch kleine.

    Kommt, Kinder, wir singen jetzt dem bösen, alten Labelonkel ein Lied. Der muss nämlich bald sterben. Hoffentlich kommt der Papa vorher noch raus, damit er das erleben kann.
    Quelle: http://www.laut.de/vorlaut/news/2005...0730/index.htm



    Und hier noch ein schöner Link : www.boycottsony.us

  8. #27
    Benutzerbild von Muggi

    Registriert seit
    08.02.2004
    Beiträge
    2.559
    Der Konsument schlägt zurück:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/polit...384248,00.html


  9. #28
    Benutzerbild von SonnyB.

    Registriert seit
    14.07.2002
    Beiträge
    8.765
    www.laut.de :

    In den USA droht Sonymusic eine regelrechte Klage-Welle. Unterdessen wurde erstmals bekannt, welche Alben mit dem umstrittenen Kopierschutz XCP ausgestattet sind.

    Los Angeles/New York (joga) - Nachdem immer mehr Computer-Experten einen von Sonymusic verwendeten Kopierschutz als Spyware einstufen, wird deutlich, dass das Label sich in den USA auf eine massive Klagewelle einstellen muss. Nach einem Bericht der Washington Post bereitet Anwalt Scott Kamber in New York eine Sammelklage gegen Sony vor, der kalifornische Staatsanwalt Alan Himmelfarb hat seine Klage beim Superior Court for the County of Los Angeles bereits eingereicht. Ihm zufolge verstößt der XCP-Kopierschutz allein gegen drei verschiedene kalifornische Gesetze; Himmelfarb fordert, den Verkauf der betroffenen CDs zu verbieten, und verlangt Schadensersatz für die Betroffenen.

    Auch die renommierte Electronic Fontier Foundation EFF bereitet rechtliche Schritte gegen das Majorlabel vor. Außerdem scheint es der Bürgerrechts-Organisation gelungen zu sein, herauszufinden, welche Bands bzw. Alben mit der beanstandeten Software ausgestattet sind. Die von der EFF veröffentlichte Liste umfasst insgesamt 19 CDs, darunter Scheiben von Celine Dion, Natasha Bedingfield, Amerie, The Coral, The Dead 60s und anderer bekannter Musiker. Sonymusic selbst hatte sich bislang geweigert, die Namen der betroffenen Alben bekannt zu geben.

    Überhaupt scheint man bei dem Majorlabel den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben. Die meisten Leute wüssten ohnehin nicht, was ein Rootkit sei, spielte Thomas Hesse, Chef der Digital Divison bei Sony den Vorfall herunter: "Warum sollten sie sich dann dafür interessieren?" In Europa bemüht man sich unterdessen um Schadensbegrenzung. Europa-Chef Maarten Steinkamp sagte gestern zur Deutschen Presseagentur, so wie in den USA "werden wir es in Europa nicht machen". Überhaupt sei die Weiterentwicklung von technisch anspruchsvollen Kopierschutzsystemen, die Missbrauch verhindern, aber Privatkopien erlauben könnten, vor allem im Interesse des Verbrauchers.

    Unterdessen haben nach einem Bericht von Heise Online Antivirenexperten von Bitdefender den ersten Trojaner gesichtet, der die Rootkit-Technologie des Digital-Rights-Management-Systems nutzt, um sich zu verbergen. Der Schädling Backdoor.IRC.Snyd.A öffnet nach der Systeminfektion eine Hintertür ins IRC und versucht, die Firewall zu deaktivieren. Die von XCP verursachten Sicherheitslücken stoßen mittlerweile selbst Windows-Hersteller Microsoft sauer auf. Es heißt, der Software-Gigant sei über derartige Eingriffe in sein Betriebssystem sehr besorgt und prüfe weitere Schritte. Die Sicherheit der Windows-Nutzer habe höchste Priorität.

    Die EFF fand den Kopierschutz XCP auf folgenden Alben:

    Trey Anastasio, "Shine" (Columbia)
    Celine Dion, "On ne Change Pas" (Epic)
    Neil Diamond, "12 Songs" (Columbia)
    Our Lady Peace, "Healthy in Paranoid Times" (Columbia)
    Chris Botti, "To Love Again" (Columbia)
    Van Zant, "Get Right with the Man" (Columbia)
    Switchfoot, "Nothing is Sound" (Columbia)
    The Coral, "The Invisible Invasion" (Columbia)
    Acceptance, "Phantoms" (Columbia)
    Susie Suh, "Susie Suh" (Epic)
    Amerie, "Touch" (Columbia)
    Life of Agony, "Broken Valley" (Epic)
    Horace Silver Quintet, "Silver's Blue" (Epic Legacy)
    Gerry Mulligan, "Jeru" (Columbia Legacy)
    Dexter Gordon, "Manhattan Symphonie" (Columbia Legacy)
    The Bad Plus, "Suspicious Activity" (Columbia)
    The Dead 60s, "The Dead 60s" (Epic)
    Celine Dion, "The Essential Dion" (Columbia Legacy)
    Natasha Bedingfield, "Unwritten" (Epic)

  10. #29
    Benutzerbild von Muggi

    Registriert seit
    08.02.2004
    Beiträge
    2.559

  11. #30
    Benutzerbild von SonnyB.

    Registriert seit
    14.07.2002
    Beiträge
    8.765


    www.laut.de:

    Nach massiven Umsatzeinbrüche und der Einstufung von XCP als Spyware durch Microsoft lenkt Sonymusic ein und zieht den umstrittenen Kopierschutz aus dem Verkehr.

    New York (joga) - Sonymusic will seinen umstrittenen Kopierschutz XCP "vorläufig" nicht mehr einsetzen. Nach einer Reihe von Katastrophenmeldungen gab das Majorlabel gestern bekannt, dass vorerst keine CDs mit dem umstrittenen Programm mehr ausgeliefert werden sollen. Nachdem die erst vereinzelte Kritik in der vergangenen Woche zum Sturm der Entrüstung angewachsen war, zog man bei dem Musikgiganten nun offenbar die Notbremse.

    Vermutlich waren mehrere Gründe für den späten Sinneswandel ausschlaggebend. Nachdem zunächst vor allem Technik-Freaks und Bürgerrechtsorganisationen gegen den spionierenden Kopierschutz zu Felde gezogen waren, kritisierten in der vergangenen Woche auch renommierte Unternehmen und sogar staatliche Stellen die Software, die zu Rechnerabstürzen führen kann und fremden Viren Tür und Tor öffnet.

    Am Donnerstag ermahnte die Policy-Abteilung des US-Heimatschutzministeriums das Label. Außerdem kündigte der Software-Gigant Microsoft an, in seinem nächsten Security-Update Maßnahmen gegen XCP zu ergreifen und klassifizierte die Software damit offiziell als Spyware.

    Die massive Kritik soll vor allem in den USA bereits zu einem deutlichen Einbruch der Verkaufszahlen von Produkten aus dem Hause Sonymusic geführt haben. Den publizistischen Super-GAU erlebte das Label aber erst am Wochenende. Da berichteten mehrere Medien unter Berufung auf einen finnischen Software-Spezialisten, dass der Code des Kopierschutzprogrammes teilweise abgeschrieben sei, dass Sonymusic also mit dem Einsatz von XCP selbst das Urheberrecht verletze.

    Unter diesen Umständen verwundert also kaum, dass Sonymusic seinen Kopierschutz nun zurückzieht, sondern allenfalls, dass dies erst so spät geschieht. Aus der Welt ist das Thema damit nicht, die bereits erfolgten Klagen gegen das Label werden weiter verhandelt, Schadensersatz-Zahlungen sind nicht auszuschließen.

    Für das Label ein Debakel, hat die Geschichte für den Verbraucher durchaus ihre guten Seiten. Schließlich zeigte sie nicht nur aufs Neue die Macht des Kunden auf, sondern löste auch eine Diskussion darüber aus, wie weit eine Firma gehen darf, um ihre eigenen Rechte zu schützen. Diese Diskussion steht erst am Anfang.

    Sollte etwa eine der mit XCP ausgestatteten CDs nach Deutschland gelangen, was früher oder später zweifellos passieren wird, ergäben sich ganz neue juristische Probleme. Denn seit der letzten Reform des Urheberrechtsgesetzes ist es dank massiver Lobbyarbeit seitens der Labels verboten, einen Kopierschutz zu umgehen oder außer Betrieb zu setzen - wie schadhaft oder gefährlich dieser auch sein mag.

Seite 3 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte