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Kopierschutz

Erstellt von Prof. Musik, 19.03.2002, 16:01 Uhr · 50 Antworten · 6.802 Aufrufe

  1. #41
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Ich habe kein Problem CDs zu grabben (s.o.) und ogg benutze ich nicht. Ich benutze mp3 schon eher ungern, aber gut für's Autoradio.

  2.  
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  3. #42
    Benutzerbild von SonnyB.

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    www.rockhard.de:

    Das Bundeskabinett debattiert derzeit über einen neuen Gesetzesentwurf in Sachen Urheberrecht. Strittiger Punkt ist dabei die Bagatellklausel, die es einem bislang ermöglichte, den Kopierschutz von beispielsweise CDs zu umgehen, wenn die Kopie für den Privatgebraucht oder als Geschenk für Freunde bestimmt war. Dies soll nun, wenn es nach Justizministerin Zypries ginge, abgeschafft werden. Damit wäre das Umgehen des Kopierschutzes allein bereits eine Straftat und das legale Brennen von CDs quasi unmöglich.
    In Frankreich wurde am Dienstag ein Gesetz verabschiedet, nach dem Privatleute, die illegale Musik aus dem Internet runterladen, zu einem Bußgeld von 38 Euro verdonnert werden. Wer den Kopierschutz umgeht, muss schon 3750 Euro blechen. Zeitungsberichten zufolge sei eine Bestrafung von Privatkopierern dennoch eher unwahrscheinlich, da die Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen Geringfügigkeit einstellen könnte.

  4. #43
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Und die Zirkusvorstellung geht weiter. Es folgen die Clowns:

    Copyright: Gitarrentabs im Visier der 'Fahnder'

    Die amerikanische Produzentenvereinigung MPA hat eine Offensive gegen "illegal" ins Netz gestellte Gitarrentabs gestartet und verbucht bereits die ersten Erfolge.

    New York (mst) - In Zukunft wird man im Internet immer weniger frei zugängliche Tabs (Gitarrengriffe) und Lyrics finden. Die US-Amerikanische "National Music Publishers' Association, kurz MPA, hatte bereits Ende letzten Jahres angekündigt, dass Internetseiten mit solchen Inhalten geschlossen werden sollen. Die MPA ist eine Vereinigung, der viele nationale Musikproduzenten angehören. Der Sitz dieser Gruppierung ist in New York, von wo aus sie ihre Offensive gegen angebliche Copyright-Verletzungen von Gitarren-Tab-Seiten mit äußerster Effizienz durchsetzt. Unter Androhung von Geldstrafen und Gerichtsprozessen bekommen immer mehr Seitenbetreiber Post mit der Aufforderung, Tabs und Lyrics nicht mehr für lau unter das Volk zu werfen.
    Die Kampagne zeigt erste Erfolge: große Webseiten wie olga.net sind mittlerweile nicht mehr zugänglich oder haben alle beanstandeten Inhalte entfernt, so etwa das Guitar Tab Universe. Andere Anbieter verlinken nur noch zu kostenpflichtigen Seiten wie zum Beispiel mxtabs.net. Von den großen Anbietern scheint lediglich die Guitar Tab World noch nicht ins Visier der 'Fahnder' geraten zu sein.
    Tab-Seiten seien "komplett illegal", ihre Betreiber gehörten ins Gefängnis, begründet MPA- Präsident Lauren Keiser das Vorgehen seiner Organisation. Bei Benutzern der Webseiten stößt diese Maßnahme dagegen auf Unverständnis. "Viele der Bands, die ich höre, bieten gar kein "Tabbook" zum Kauf an. Also ist online gehen der einzige Weg, die Griffe zu lernen, ohne sie selber rauszuarbeiten", zitiert BBC einen frustrierten Hobby-Gitarristen.

    Quelle: http://www.laut.de/vorlaut/news/2006...2762/index.htm

  5. #44
    Benutzerbild von ItaloDisco

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    Jaja, mal sehen ob in einigen Jahren das pfeifen von bekannten Melodien auch strafbar ist.

    Denen fällt wirklich immer wieder was neues ein um uns zu verblüffen.

  6. #45
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Ist jetzt zwar nicht mehr "Sound" (ausser man sucht mit unten genannter Seite danach) aber egal:

    Beim eigenen Namen hört der Spaß auf. Über seine Anwälte warnt der Suchmaschinen-Riese Medienunternehmen vor dem Gebrauch des Verbs «googlen».

    Der für sein Motto «Don´t be evil» bekannte Suchmaschinen-Betreiber Google hat es nicht nur in das Oxford English Dictionary und das Merriam-Webster's Collegiate Dictionary, sondern auch in Deutschland mit dem Verb «googeln» in den Duden geschafft. Doch der Suchmaschinenanbieter hat Angst um seine Marke und mahnt in Anwaltsschreiben an verschiedene US-Medien zur korrekten Benutzung des Wortes.

    In dem Schreiben fordern die Anwälte dazu auf, das Wort «googeln» korrekt zu nutzen. Denn Google hat Angst, dass die eigene Marke in den allgemeinen Sprachgebrauch übergeht und man die Markenrechte verliert. Dies bestätigte Deutschlands Google-Pressesprecher Stefan Keuchel dem dem Berliner Radiosender 100,6 Motor FM.Als Negativ-Beispiele führte Keuchel AEGs Marke Fön und Walkman an - Begriffe an denen die Markeninhaber die Rechter verloren, da diese in den allgemeinen Sprachgebrauch übergingen. Daher lege man bei Google Wert darauf, dass «googeln» als das «Suchen bei, beziehungsweise mit Google» verstanden wird, nicht allgemein als «Suchen im Internet». Darauf hat Google auch bei der Duden-Redaktion gedrängt - so heißt der Dudeneintrag dann auch: «googeln (mit Google im Internet suchen); ich goog[e]le». (nz/Golem.de)
    Quelle: http://www.netzeitung.de/wirtschaft/...en/432649.html

  7. #46
    Benutzerbild von musicola

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    War ja klar...

    Universal will gegen Youtube vorgehen:


    http://www.teltarif.de/arch/2006/kw37/s23124.html

  8. #47
    Benutzerbild von ndw1982

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    Und wieder haut sich ein Plattenmulti einen weiteren Nagel in seinen Sarg...

  9. #48
    Benutzerbild von Scheul

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    Es ist immer wieder erbärmlich. Erst mucken sie nicht auf, aber wenn sie dann merken das es damit evtl. doch noch was zu verdienen gibt, dann wird es verboten.

  10. #49
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    Zitat Zitat von ItaloDisco Beitrag anzeigen
    Jaja, mal sehen ob in einigen Jahren das pfeifen von bekannten Melodien auch strafbar ist.

    Denen fällt wirklich immer wieder was neues ein um uns zu verblüffen.
    Szenario Oktoberfest ... da könnte man doch ... ja wirklich ... bei den Gästen
    mit dem Klingelbeutel rumgehen , weil mitsingen stellt auch eine Aufführung urheberrechtlich geschützten Materials dar ... naja ich mein ja nur ... jeder mitsingende Gast macht sich doch strafbar, wenn er nicht dafür bezahlt hat.

  11. #50
    Benutzerbild von producer

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    ... und die Kaschperle werden nimmer müde.


    Überwachungslawine: DVD-Funkchips gegen illegale Kopien


    Hollywood plant richtig Fieses:
    Die großen Filmstudios wollen künftig jede einzelne Silberscheibe - HD wie DVD - per Funkchip schützen.

    Mit dem eingebetteten RFID-Transmitter lasse sich jede einzelne Scheibe mit Film, Musik, Spiele oder Software in Zukunft wiederfinden, warnen Warner, Disney und Fox. [...]

    Die künftigen Player (DVD, Blu-Ray, HD-DVD) sollen in die Lage versetzt werden, ein jedes Medium auf den eingebauten Chip hin zu kontrollieren - und das Abspielen von Kopien oder von Scheiben aus anderen Ländern rundweg ablehnen. Das wäre das Aus für alle alten DVD-Filme.

    Konsumenten, denen das nicht gefällt, können sich eigentlich nur durch Kaufzurückhaltung aus der Affäre ziehen. (Simon Burns/rm)
    Quelle und kompletter Artikel: http://de.theinquirer.net/2006/09/16...vdfunkchi.html

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