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Maxi Versionen

Erstellt von AquaTom, 26.08.2008, 08:46 Uhr · 20 Antworten · 3.383 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von AquaTom

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    Maxi Versionen

    Hallo,
    ich möchte heute mal ein Thema anschieben, welches es glaube ich noch nicht gibt!
    Was ist eigentlich der Reiz von Maxi-Versionen! Ursprünglich entstanden sind die
    glaube ich in den 70ern als Super Sound Single, weil auf der großen Vinyl-Scheibe
    ein besserer Sound möglich ist als auf der Kleinen 7''. Aber dies soll gar nicht
    das Thema sein!
    Ich war schon als Teenie immer begeistert, wenn ich beim Aufnehmen auf Tape eine
    Maxi-Version im Radio erwischte! Später habe ich mir dann immer öfter Maxi-Singles
    gekauft und mittlerweile besuche ich immer häufiger Flohmärkte und suche gezielt
    nach Vinyl-Maxis. Bei mir stehen mittlerweile ca.250Maxis aus den 80ern.
    Aber was macht eigentlich den Reiz dieser Versionen aus? Ich glaube, bei manchen
    Liedern die man im Radio rauf und runter gehört hat und eigentlich ganz gut findet,
    ist man vielleicht froh sie auch in einem etwas anderen Gewand zu hören! Maxi ist
    ja auch nicht gleich Maxi! Manche Versionen unterscheiden sich ja kaum oder gar
    nicht von der original Single. Wiederrum andere sind richtig gut "gepimpt"!
    Gute Maxis faszinieren mich auf jeden Fall immer, mit langen Intro's etc.
    Was meint Ihr dazu?

    Gruß,
    AquaTom

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von MaxiMan

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    AW: Maxi Versionen

    Meine erste Maxi, die ich bewusst als solche wahrgenommen habe, war "Don't go" von Yazoo. Ich mochte den Titel und fand es faszinierend, wie die Melodie, der Rhythmus weiter entwickelt und um neue Ideen bereichert wurde.

    Der Reiz einer Maxi-Version liegt für mich zum einen darin, dass man - damals jedenfalls - bei der Disco länger danach tanzen konnte und zum anderen in der Option, einen gern gehörten Titel in adaptierter Form genießen zu können. Mitunter mochte ich dann die Maxi viel lieber als die normale Single. Beispiele dafür sind die 10-min-Fassung von "Dr. Mabuse", der Final Mix von "19" oder der Annihilation-Mix von "Two Tribes".

  4. #3
    Benutzerbild von Closelobster

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    AW: Maxi Versionen

    Mich haben Maxi-Versionen iegentlich immer gelangweilt. Ich fand es immer öde, 8 oder mehr Minuten ein und denselben Rhythmus zu hören, mir war Abwechslung wichtiger. Und... von den ca. 2.500 Vinyl-Platten sind es vielleicht 30 Maxi-Singles (will die jemand gg. geringen Obolus haben ? Schicke gerne ne Liste... u.a. Wang Chung, FYC, FGTH).

    Es gibt auch nur wenige Maxiversionen, die ich auch heute noch gerne höre. "The gap" von den Thompson Twins, "Shout" von Tears For Fears und den Murder Mix von Dead Or Alive`s "You spin me round" sind so ziemlich die einzigen. Ich bevorzuge sonst grundsätzlich immer die 7 " Version.

  5. #4
    Otto
    Benutzerbild von Otto

    AW: Maxi Versionen

    Gut fand ich ganz besonders solche Versionen, für die extra neue Strophen getextet wurden (z.B. Mike Oldfield - Moonlight Shadow), oder die ein besonders langes und dazu interessantes Intro bzw. Outro hatten (z.B. Gazebo - I Like Chopin, diese Maxi hat sowohl langes Intro als auch Outro, oder Alphaville - Universal Daddy: Outro).

    Ansonsten bevorzuge ich in vielen Fällen die 7"-Version, ab etwa 1989/90 (als die Maxis nach und nach nur noch auf CD erschienen und oft nur noch Computer-Remixe waren) sowieso.

    Von meinen ca. 1.500 Tonträgern (Vinyl und CDs zusammengefasst) sind auch nur etwa 30-40 Stück Maxis. Einige weitere Maxiversionen (die ich früher auch mal auf Vinyl hatte) sind jedoch auf meinen selbst zusammengestellten Samplern, welche schon mal im Hintergrund laufen.

  6. #5
    Benutzerbild von lautlos

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    AW: Maxi Versionen

    Ich werde für diese Meinung wahrscheinlich Prügel einstecken, aber ich bin der Meinung, die meisten Maxis lohnen den ganzen Trubel nicht, der darum veranstaltet wird.

    Es gibt zwar durchaus gelungene Gegenbeispiele, aber diese sind doch recht rar gesäht, vielleicht gerade weil in den 80ern noch nicht vielen Künstlern/Produzenten klar war, was es dazu braucht. Und heute? Wieviele einer Hunderte Platten umfassenden Maxi-Sammlung legt man regelmäßig auf bzw. rechtfertigen den Aufwand?

    Ich will aber durchaus anerkennen, dass es außer der Musik noch andere Gründe geben kann, sich ein solches Exemplar gut sichtbar in die Hütte zu stellen, man nehme nur die Picture Discs als Beispiel, ein echtes Highlight in jeder Sammlung!

  7. #6
    Benutzerbild von Peter

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    AW: Maxi Versionen

    So viel ich informiert bin, ist die "Geburt" der Maxi- Single ein Zufall gewesen - ich glaube es war ein Song von Domma Summer oder Gloria Gaynor (in den 70ern), der damals ursprünglich auf 7" gepresst werden sollte. Da aber zu diesem Zeitpunkt kein 7"- Rohling vorhanden war, wurde kurzerhand ein 12"- er genommen - die Maxi war geboren. Kam, wie schon vorher kurz angedeutet, den DJ´s der damaligen Zeit gerade recht, da ängere Versionen der Songs besser zum (Durch-) Tanzen geeignet sind.

    Ich persönlich bin ein Liebhaber dieser Scheiben. Was fasziniert mich daran?
    Nun, zum Einen finde ich den Sound gegenüber einer LP bzw. Single besser, was durch die breitere Rille begründet ist.
    Zum Anderen habe ich was "in der Hand", wenn ich die Platte mitsamt Cover greife und ansehe. Gut, habe ich bei einer Single auch, aber nicht in diesem Format. Mag vielleicht "blöd" klingen, aber jeder Sammler wird mich hier wohl am Besten verstehen.
    Und es gibt sehr oft verschiedene Versionen, die ich auf einer 7- Single unnötig suchen werde.

  8. #7
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Maxi Versionen

    Zitat Zitat von lautlos Beitrag anzeigen
    Ich werde für diese Meinung wahrscheinlich Prügel einstecken, aber ich bin der Meinung, die meisten Maxis lohnen den ganzen Trubel nicht, der darum veranstaltet wird.

    Es gibt zwar durchaus gelungene Gegenbeispiele, aber diese sind doch recht rar gesäht, vielleicht gerade weil in den 80ern noch nicht vielen Künstlern/Produzenten klar war, was es dazu braucht.
    Das denke ich mittlerweile auch, obwohl ich in den letzten Jahren etliche Langfassungen von 80er-Songs hier gehortet habe. Die Zahl der wirklich gelungenen Maxis hält sich in übersichtlichen Grenzen, viele sind mehr oder weniger lieb- und ideenlose Verlängerungen der Singleversion. Intros, Zwischenteile oder Schlusspassagen, in denen das Hauptmotiv nur x-fach hintereinander wiederholt wird, lassen mich jedenfalls nicht in Begeisterung ausbrechen.

    Genauso wie Otto gefallen mir vor allem Versionen mit zusätzlichen Strophen (z. B. bei UB 40 - "Red Red Wine") oder Beispiele, bei denen der Song etwas schmissiger aufgebrezelt wurde, wie bei Jane Wiedlin - "Rush Hour" oder Bonnie Bianco - "The Heart Is A Lonely Hunter". Muss dennoch zugeben, dass ich mir in den letzten 15 Jahren so viele 80er-Songs fast nur noch in Langfassung angehört habe, dass ich mir das in vielen Fällen regelrecht abgewöhnen müsste.

  9. #8
    Benutzerbild von AquaTom

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    AW: Maxi Versionen

    Hallo @ all:
    also alles was bisher geschrieben wird, stimmt auf seine Weise!
    Ausgenommen, daß mich Maxis langweilen. Das kann ich nicht sagen! (Sonst würde ich sie bestimmt nicht sammeln!) Aber die Motive und die Faszination sind sehr vielseitig! Sicherlich gibt es auch eine ganze Menge künstlich und ideenlos in die Länge gezogenen Versionen aber dann habe ich als Sammler immer noch die Platte als solches und das Cover (@ Peter: Du weißt was ich meine!) zum anfassen! Auch die in dem Beitrag von Lautlos erwähnten Picture Disks sind der interessant aber auch Rar. Desweiteren finde ich die Colored Vinyl's auch irgendwie geil! z.B. Billy Ocean in einem Neon Grün. Sieht irgendwie cool aus wie sich das Teil auf'm Plattenteller dreht! Naja, vielleicht spinne ich da auch etwas, aber jeder hat so seinen Tick....

    Gruß,
    AquaTom


  10. #9
    Benutzerbild von Closelobster

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    AW: Maxi Versionen

    Mag ja durchaus sein, daß die meisten Maxi-Fans und Sammler die langen Versionen toll finden. Ich finde sei eben fast durchweg langweilig, mopsig und völlig öde.

    Farbiges Vinyl finde ich auch klasse, da gab es ja so einiges in den 80ern. Rotes Vinyl bei Depeche Mode Singles (z.b. Everything counts, People are people, master and servant), blaues Vinyl (bei Moody Blues` Blue world), grünes (Erasure`s "Who needs love like that"), weißes (Cramps und DM), gelbes (Dickies)... war schon witzig, wenn man Besuch hatte, auf einmal knallbunte Singles rauszuholen.

  11. #10
    Benutzerbild von Christoph

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    AW: Maxi Versionen

    Mich reizt an den Maxis eigentlich, daß man endlich mal aufgelistet bekommt, woraus der Song insgesamt so besteht. Erklärung? Ein Musikstück besteht meist nicht nur aus einem Schlagzeug, einem Baß, einem Keyboard und einer gesungenen Melodie, obwohl die normale Singleversion das "vorgaukelt". In Wahrheit spielt der Baß vielleicht eine ganz ausgeklügelte eigene Melodie, das Schlagzeug ist durch einige Percussioneffekte ergänzt, neben dem Synthesizer gibt es noch unzählige Effekte und Sequenzen, die man eigentlich gar nicht wahrnimmt, und neben der Gesangsstimme gibt es sicher noch einen Backgroundchor, eine zweite Stimme oder gar im Hintergrund noch eine Gegenmelodie. Das alles macht die 7" Version schön fett, wird aber nur als Endergebnis wahrgnommen. Meine Lieblingsmaxis sind nun die, die all diese schönen Einzelteile mal ans Licht bringen, vielleicht nicht so offensichtlich wie in Frankie Goes To Hollywood's "young person's guide into the twelve inch", aber doch so ähnlich. Die Hall & Oates "out of touch"-Maxi eröffnet mit einer Synthiesequenz, die eigentlich den ganzen Song durchzieht, aber so deutlich kaum wahrgenommen wird. Bei "you spin me round" von Dead Or Alive darf jede Instrumentengruppe mal zeigen was sie sonst so im Hintergrund treibt und was in der Singleversion eben untergeht. Da die meisten Maxis so funktionieren, machen sie mir auch meistens Spaß.
    Und dann sind da noch die Ausnahmemaxis wie der Extended Dance Mix von "forever young" (Alphaville) oder - logisch - der Incredible Grand Tour De Vienna Live Mix, Tourist Version von Falcos "vienna calling", wo eben die Produzenten einfach mal nicht nur gezeigt haben, was in einer 12", sondern was noch so in einem Lied stecken kann. Sowas verdient högschten Reschpekt!
    C.T.

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