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Meine allerliebsten Alben - Das Beste vom Besten

Erstellt von Waves, 26.07.2008, 14:07 Uhr · 17 Antworten · 1.800 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von lautlos

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    AW: Meine allerliebsten Alben - Das Beste vom Besten

    Na dann wolln wir mal!

    Name: Sharon O'Neill - Foreign Affairs
    Jahr: 1983
    Studio: Los Angeles
    Produzent: John Boylan (Boston, Quarterflash, REO Speedwagon)
    Verfügbarkeit: LP, Cass, CD

    Sharon oder Shaz(za), wie sie oft von ihren Fans genannt wird, stammt aus Nelson, Neuseeland. Einem größeren Publikum ist sie bisher nur dort und in Australien bekannt. Mir ist sie zuerst als Co-Autor des Songs 'True Love' aufgefallen, den Robert Palmer kurz vor seinem Tod für das Album 'Rhythm & Blues' aufnahm. Sie gewann Anfang der 80er zahlreiche Preise, u.a. den APRA Top Female Vocalist Award 1978, 1979 und 1980 sowie den Countdown Rock Award (Musikshow) für 1980 und 1985. Sie gilt als eine der 'Leading Ladies of Rock' der dortigen Szene. Ihre Musik kann man als Mischung zwischen Elton John und Pat Benatar beschreiben und obwohl das etwas merkwürdig klingt, funktioniert es ausgezeichnet.

    'Foreign Affairs' war Sharons viertes und erfolgreichstes Album, gleichzeitig aber auch das letzte vor einer 5-jährigen Pause, zu der sie ein Rechtsstreit mit ihrer Plattenfirma CBS zwang. Der Vorgänger, 'Maybe', war 1982 bereits ein kleiner Erfolg in Neuseeland und Australien geworden, daher beschloss man mit dem nächsten Album das amerikanische Publikum ins Visier zu nehmen. Hierzu wurde der bekannte Westcoast-Produzent John Boylan engagiert, der mit dem Who-is-who der Sessionmusikerszene von L.A. für den markanten Sound der Scheibe sorgte.

    Das Album:

    Danger: Die dritte Single setzt auf einen flotten Rhythmus und prominente Synthesizer. Der Chorus ist das Highlight dieses Songs, bleibt im Ohr kleben und ist definitiv mitpfeifbar .

    Maxine: Die zweite Auskopplung und gleichzeitig ihr bekanntester Song überhaupt. Ein teures Video sorgte für einen respektablen Platz 17 in den Charts und darüber hinaus für einen kleinen Skandal, da es Leben und Sterben einer Prostituierten am Kings Cross, Sydney, thematisierte; einem Ort, an dem die Sängerin selbst zu diesem Zeitpunkt lebte. Großartige Lyrics, Songstruktur und Backing Vocals. Muss man gehört haben!

    One of a crowd: Lied über eine Frau, die ihren besten Freund vor dem Objekt seiner Begierde warnt. Recht langsames Stück. Romantisch und tragisch zugleich.

    Radio Lover: Wenn man bedenkt, dass Sharon bereits über 30 war, als sie diesen Titel schrieb, mag das seltsam anmuten, denn es geht um eine Frau, die in die Stimme eines Radiomoderators verliebt ist. Nichtsdestotrotz cool gemacht, ein simpler Fun-Rocker.

    Kids in our town: Sharon schreibt über einige (Schul-)gefährten und ihren Weg nach dem Abschluss. Hierbei wird einmal mehr deutlich, dass sie oft eigene Beobachtungen in ihre Stücke miteinfließen lässt und sich selbst dabei nicht ausspart: Sie sei in einer Band gewesen, bevor sie sich ein Haus am See gekauft habe, doch würde sie oft und gern an die Orte ihrer Vergangenheit zurückkehren. Nostalgie pur!

    Losing you: Die erste Single (Platz 8) und was für eine! Die Verzweiflung einer Frau, die ihren Partner gerade an eine Andere verliert - angeblich die Erfahrung einer Freundin . Auf ihrem letzten Album gibt es eine Neubearbeitung dieses Rockers zu hören, da Sharon sich durch ihr Label gezwungen sah, den Song mehr singletauglich zu gestalten. M.M.n. sind beide Versionen sehr gelungen. Auf diesem Album erklingt die mehr synthielastige Variante, untermalt von einem sehr schönen Saxophon-Solo, ein Instrument, dass sich auch sonst in vielen Melodien dieses Albums wiederfinden lässt.
    Die sehr gelungene B-Seite 'Don't let yourself drown' stellte übrigens den einzigen Nicht-Album-Song aller 'Foreign Affairs'-Singles dar. Wenn Re-Release, dann bitte MIT diesem Titel!

    I've got you to thank: Tja, da trennt man sich und dann stehen die Sachen des Ex in der Wohnung rum. Was tun? Wegwerfen? Genau darum gehts, wobei natürlich verletzte Gefühle hier die Hauptrolle spielen. Ein treibendes Drumming, tight gespielt, macht das Stück zum Kracher. Nebenbei das Stück mit dem größten New-Wave-Feeling.

    Take the fall: Vorsicht, over-the-top Ballade! Hier steckt sämtlicher Herzschmerz einer 80er Produktion drin wie nur irgend möglich. Gebrochene Herzen, verpasste Möglichkeiten - hier wird nichts dem Zufall überlassen, dem Zuhörer die Tränen in die Augen zu treiben. Gewinner dennoch auf ganzer Linie.

    Hearts on the run: Nun wieder etwas mehr Tempo, sehr pfiffig tront hier die Melodie auf einem leichten Synthiebeat. Don Henley singt in den Backing Vocals. Mitreißender Track, der wahrscheinlich zwei Ausreißer thematisiert, die irgendetwas angestellt, vielleicht ein Kind gezeugt haben. Auf jeden Fall ein Stück über die Freiheit, zu tun und zu lassen was man will. Jung sein halt.

    All the way down: Der letzte Track ist ein kurzes (2 min.) Stück über eine Sängerin nach dem Auftritt, damit sehr wahrscheinlich autobiographisch. 'Ich gegen die Welt' könnte der Untertitel lauten und wenn man bedenkt, dass sich Sharon kurze Zeit später von ihrem Ehemann trennen sollte, umso mehr. Sehr straight, nur Stimme und Piano. Hebt sich aber gerade deswegen sehr vom Rest der Scheibe ab.

    Alles in allem kann man mit 'Foreign Affairs' kaum etwas falsch machen. Es ist zurzeit als Doppelalbum mit 'Maybe' erhältlich, dessen Ausstattung sonst recht mager daherkommt. Darüber hinaus ist noch eine Best-Of im Handel, das restliche Material ist nur noch gebraucht (und damit leider teuer) zu haben.

    Link zum Reinhören:
    watch?v=aTNeQSVj3lA

  2.  
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  3. #12
    Waves
    Benutzerbild von Waves

    AW: Meine allerliebsten Alben - Das Beste vom Besten

    Lautlos, ich bin sprachlos. Eine tolle und sehr aufwendige Bewertung bzw. Persönliche Kritik eines (Lieblings-) Albums.

    Ehrlich gesagt, so zu schreiben und dann noch die sinngemäse Übersetzung der Englischen Texte dazu, das werde ich so nicht hinbekommen.
    Da hast Du ganz schön was vorgelegt!

    Sehr schön dass Du zu den einzelnen Songs soviel Infos geben konntest und dein eigenes Feeling beim hören der Songs so gut zum Ausdruck kommt!

    Die Aufteilung ist auch voll OK.

    Sharon O'Neill - Foreign Affairs, ich kannte die LP/CD noch nicht. Sieht man mal was es an Scheiben mit 80ies Feeling noch so alles (neu) zu entdecken gibt.
    Da muss ich reinhören, Thanks!

    Gruß von

    waves

  4. #13
    Benutzerbild von lautlos

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    AW: Meine allerliebsten Alben - Das Beste vom Besten

    Oh, vielen Dank. Es ging ja um den persönlichen Liebling, da hab ich mir halt etwas Mühe gemacht. Man will ja die Leute auf den Geschmack bringen.

    Mehr Infos: http://www.wcmusic.info/files/abc/o/sharononeill83.php

    Noch mehr Infos: http://www.sergent.com.au/sharono.html

    Nebenbei bemerkt, tolle Idee für einen Thread, detaillierte Reviews habe ich ja hier wirklich noch nicht allzu oft gelesen. Hoffe daher, in Zukunft an dieser Stelle etwas mehr über eure ganz eigenen Klassiker zu erfahren. Lasst waves nicht hängen!

  5. #14
    Benutzerbild von TheItaloFanatic

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    AW: Meine allerliebsten Alben - Das Beste vom Besten

    Salve

    Bevor es nun losgeht, möchte ich mich gerne bei ihkawimsns für seinen mir zugetragenen Tipp zwecks diesem Thread hier, Herzlichst Bedanken leider ist mir dieses Thema bisher nicht unter die Augen gekommen. Doch nun....

    Des weiteren sei noch an ALLE versichert, das es hier ALLEINE um meine Persönliche Meinung über das nun folgende Album geht. Möchte andere daher in keinster Weise '' angreifen '' in dem ich hier einzelne Stücke hochlobe was somit den Eindruck erwecken könnte, ihres sei Schrott !!!!! So, nun aber

    Es gibt viele Alben, die mir Sehr am Herzen liegen. Doch über ALLEM, steht nicht nur eine CD NEIN !!! Es ist MEHR als nur das.... und dieses Kunstwerk der Vollendung in Perfektion der Dunkelheit, würde ich nun gerne in diesem Thread etwas mehr beleuchten, und wie es durch Waves vorgegeben wird, einfach versuchen dieses Album zu würdigen. Ob gleich es sinnvoll sei zu erwähnen, das meine Worte nicht im GERINGSTEN an diese Ausnahme-Erscheinung im Bereich der Dunklen Musik herankommen. Doch werde es versuchen....

    Kenner und sorgfältige Leser dieses Forums, werden es schon bemerkt haben um welches Album es sich hier handelt. Genau...

    Diese Rezension gildet dem Album '' Within The Realm Of A Dying Sun '' von 1987 der Gruppe '' Dead Can Dance ''

    Da es nicht möglich ist mit einer Single-Auskopplung anzufangen, werde ich mir Stück für Stück dieses Albums vornehmen. Dies soll aber nach dem letzten Lied, nicht alles sein, doch nun gehts los...

    Beginnen wir mit Lied Nr. 1 der insgesammt 8 Songs die das Album beinhaltet.

    1: Anywhere Out Of The World

    Bisher hat noch kein Album so beklemmend Düster angefangen, wie dieser Song. Schritt für Schritt aufbauend, ja mit einer animalischen Stärke wiederholt sich das Intro, und wird von Takt zu Takt, immer bedrohlicher. So langsam aber sicher, merkt der Hörer auf was er sich da eingelassen hat. Und da kommt sie, eine Stimme, wie man sie im Musikgeschäft kein 2.mal mehr finden wird. Eine, die nicht hätte besser passen können, wie seine. Es erklingen die ersten Textzeilen, gesungen von Brendan Perry. Alleine dieser Gesang, aufgelegt auf diese Musik, jagen einem Gänsehaut über den Rücken, besonders in abgedunkelter Atmosphäre. Natürlich nur dann, wenn man richtig Eins mit der Musik, und dem Ganzen ist Perry beweist am Ende dieses Meisterwerkes, was für eine Kraft in seinem Organ steckt. Einen angsteinflößenden, ja gar hilflosen Schrei, lässt er in dem Augenblick auf den Hörer los, als der Song schon in die Endphase geht. Diese begleitet uns bis zum Ende hin, und beweist nochmal ausführlich, das noch MEHR in diesem Album steckt, als nur Musik. Das Ende birgt nochmal eine art Bedrohung, wie das Lied anfangs anfing. Es vermittelt wahrlich keine Stimmung der Freiheit, NEIN !! HIER, ist EINDEUTIG Endstation.

    2: Windfall ( Instrumental )

    Wer gedacht hat, es käme nun etwas sanftmütigeres auf ihn zu, der sollte sich von nachfolgendem Song eines besseren belehren lassen. Wieder erwartet den Hörer hier ein animalischen Aufbau. Man bekommt das Gefühl, als käme gleich etwas auf einen zu. '' So sei es '' habe man wahrscheinlich gedacht, und ein sich schleichend näherkommender Wind, weht sich in das Stück hinein. Weiterhin fesselt dieses Aber - Geniale Meisterwerk der Kompositionen an Instrumental - Stücken, den Zuhörer. Schon wie hypnotisiert, lauscht man den Klängen bis zum Ende, dessen Melodie an seinen Vorgänger erinnert, sich aber nicht wiederholt. Ein Meisterwerk !!!

    3: In The Wake Of Adversity

    Dieser Song, sitzt an dieser Position genau richtig. Stelle man sich einen dunklen Raum vor, ohne Ausgang und ohne Weg, und es ertöne diese Musik während man Schritte hört, schnelle Schritte, man bekäme das Grosse Zittern !!!! Doch hier ist sie wieder, die Stimme von Brendan Perry. Die Kraft die von ihm ausgeht, beruhigt zwar wieder etwas, und das Lied fängt sich an, in einen finsteren aber ruhigeren Teil überzugehen. Doch sein Ende, zeigt dem neugierigen Mithörer, das nun etwas kommen mag.....

    4: Xavier

    Xavier fällt mir wie bisher bei den anderen schwer, es in Worten auszudrücken die der Song verdient hat. Kann nur betonen, das der hier vorliegende Titel, oft als Anspieltipp genannt wird. Mit Recht !! hier beweisen Dead Can Dance wieder, das dieses Kunstwerk nicht lieblos zusammengestellt worden ist, NEIN !!! Sie beweisen das man NACH den ersten 3 Liedern, noch eines draufsetzen kann. Und dies, schafft nur ein Lied... Xavier !!! Wieder einmal gelingt es Brendan Perry, dem Song die Kraft zu geben, die es ohnehin schon hätte. Man bekommt das Gefühl einmal die Gelegenheit zu bekommen, alles sagen zu dürfen was einem auf dem Herzen liegt. Xavier vermittelt eine Unglaubliche Kraft, nein sogar Bilder wie etwas gutes vernichtet wurde, und in diesem Moment wieder aufersteht. Doch am Ende, geht die Sonne unter, und man bekommt den Eindruck, als bliebe sie unten.... aber Xavier hinterlässt etwas, man könnte es als Funken Hoffnung deuten, einen Funken, der noch glüht......

    5: Dawn Of The Iconoclast

    Was bei Xavier noch glühte, wird spätestens hier erloschen sein !! Dem Hörer wird hier mit einem Paukenschlag das seines gleichen sucht, ins Reich des hier und jetzt zurück katapultiert, das ihm Hören und sehen vergeht. Denn hier ist es wieder, das Aussichtslose, das Zeichen '' Hier ist Schluß '' und die zum ersten Mal erscheinende Macht auf diesem Meisterwerk der Musikgeschichte im Dunklen Bereich der Musik. Die Frau an der Seite von Brendan Perry. Eine Dame, die uns hier eine unbekannte Botschaft vermittelt. Keiner weiß was sie singt, aber spätestens hier wird einem klar, das man seine Sinne schon verloren hat. Hier ist sie, Lisa Gerrard !!! Diese Frau ist Wahnsinn !!!!!!!!!! Alleine den Ausdruck ihrer sensationellen Stimme, bringt die bedrohliche Atmosphäre spürbar näher, als einem lieb ist. Doch dann.....

    6: Cantara

    Mutmaßt man sich hier einen Weg voll mit leblosen Menschen, und lauscht den Klängen dieses Stückes, so kann es einem vor Mitleid die Tränen ins Auge jagen. Ganz zart ist der Beginn, doch bleibt es so ?? Nein... unter kräftigem Trommelrythmus erklingt wieder die Stimme Lisa Gerrad's, die hier erneut ihr Können unter Beweis stellt. Dem Lied aber, tut das keinen Abruch, ganz im Gegenteil... und während Lisa's Stimme eins mit dem Lied in den Hintergrund wandern, schlägt nun die letzte Stunde des Zuhörers........

    7: Summoning Of The Muse

    Hier bekommt man etwas zu hören, was wieder einmal zeigt, warum dieses Album MEHR ist, als andere. Zu Weihnachten vermag es ein '' Süßer die Glocken die klingen '', aber hier dürfte ein '' Süßer die Glocken die läuten '' wohl eher zutreffender sein. Hier wird man von einem Glockenläuten überrascht, das eine Melodie hinbekommt, wie man sie in 1000 Jahren nicht zu hören vermag, ganz zu schweigen von der eigenen Kirche selbst. Es wird, so könnte man sagen, das letzte Lied des Albums '' Within The Realm Of A Dying Sun '' eingeläutet. Doch nicht bevor Lisa Gerrard uns wieder einmal mehr, ihr stimmliches Können unter Beweis stellt.

    8: Persephone ( The Gathering of Flowers )

    Der Absolute Hammer zum Schluß !!! GNADENLOS Zeigen Dead Can Dance, warum sie an dieses Meisterwerk NIE wieder anknüpfen konnten. Als eines der Angsteinflößenden gleichzeitig auch aussichtslosesten Stücke die JE gespielt wurden, setzen sie dem GANZEN hier NOCHMALS die Krone auf. Ein wie ich finde Perfekter Song, um ein Album zu beenden, das EWIG Leben wird. Das Lied vermittelt unsere größten Ängste. Furcht, Aussichtslosigkeit, und Traurigkeit. Und es vermag KEIN Entrinnen zu geben....

    Nun zu meinem Fazit: Wir erinnern uns, dies Album hat mit einem bedrohlichen Intro des 1.Songs begonnen, und schließt hier mit der Verbreitung der Botschaft ab, das zu sein was das Album ist. Düster, Bedrohlich, und stellenweise sanft. Auf der einen Seite ruhig und melodiös, doch auf der anderen Seite das Dunkelste Album der Musikgeschichte. Dead Can Dance haben hier ein Zeitloses Meisterwerk geschaffen, das MEHR beinhaltet, als nur 8 Lieder die auf dieses Album gepackt worden sind. Es handelt sich hier Definitiv um eine PERFEKTION in REINHEIT die in DUNKELHEIT vollendet !!!!! Wer dieses Album das 1. mal hört, sich Zeit nimmt und alle 8 Titel durchbekommt, wird danach noch Sehr Lange zurückdenken.... Dieses Kunstwerk gönnt sich keinen Abstand zu ähnlichen Alben, es ist Zeitlos Alleine an der Spitze des Seins, sowie der Existenz. Meine Hochachtung, an Lisa Gerrad, als auch an Brendan Perry, die hier Unglaubliches Vollbracht haben, und trotz Trennung uns viele Alben beschert haben. Doch hier, Bleiben Sie UNVERGEßLICH !!! Auf E W I G !!!!!!

    ---

    Vielen Dank, hier endet meine Rezension eines Kunstwerkes das mich auch nach dem Tot, begleiten wird.

    Habe die Ehre

    TheItaloFanatic
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  6. #15
    Benutzerbild von TheItaloFanatic

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    AW: Meine allerliebsten Alben - Das Beste vom Besten

    Bin mal gespannt was hier noch nachkommt.....

  7. #16
    Waves
    Benutzerbild von Waves

    AW: Meine allerliebsten Alben - Das Beste vom Besten

    RED BOX - THE CIRCLE AND THE SQUARE (inkl. 4 Bonus Tracks + 2 Originale Single Versionen)

    Erschienen 2008 bei Cherry Red Records.

    1 For America 3:46
    2 Heart Of The Sun 4:07
    3 Billy's Line 4:49
    4 Bantu 4:21
    5 Living In Domes 5:38
    6 Lean On Me (Reprise) 1:16
    7 Chenko (Tenka-Io) 4:30
    8 Lean On Me (Ah-Li-Ayo) 4:25
    9 Saskatchewan 3:55
    10 Leaders In Seventh Heaven 5:05
    11 Walk Walk 4:39
    12 Amen 0:40

    4 Bonus Tracks (schlechte zusätzliche Titel , bitte ignorieren):

    13 R'n'A 4:03
    14 Stinging Bee 4:38
    15 Enjoy (Solid Gold Easy Amex) 4:32
    16 Speeches 4:46

    Zusätzlich 2 Single Tracks (wiederum sehr gut):

    17 Chenko (Tenka-Io) 3:31
    18 Valley 5:01

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Hi Gemeinde

    Aufgrund des vielen Lobes für dieses Album habe ich mir die von vielen Kennern lang ersehnte remasterte
    2008er Re-Issue auch mal geholt.
    Ich habe nur mal ganz kurz vor dem Kauf reingehört, aber was ist das für ein geniales Popalbum!
    In den 80ern ist das glatt an mir vorbeigegangen, die Hits aus den 80ern die Red Box hatten
    wurden mir erst jetzt bewusst. Ich wusste gar nicht dass die Hits "For America", "Lean on me"
    und auch "Chenko" alle von Ihnen sind. Das war mir damals wohl zu wenig wavig bzw. zu poppig.

    Mann ist das eine geile CD, nicht schlechter als die "Into the Gap" von den THOMPSON TWINS
    und der "Modern Times" von LATIN QUARTER und rein Musikalisch irgendwie mitten zwischendrin.
    Dennoch hat dieses Album seinen ganz eigenen Stil.

    Neben Keyboards, Gitarren und Drums kommen unter anderen Marimba, Vibraphone,, Accordeon,
    Trompete, Violine und sogar Harve im Laufe der (ausreichend langen) Spielzeit der CD zum Einsatz.
    Die Chöre machen noch einen grossen Teil des Reizes aus, ebenso kommt auch eine akustisch
    getunte Percussion zum Einsatz: BEGEISTERUNG!

    Ethno und "Weltklänge", fein aufbereitet zu einer speziellen Pop-Suppe wie es nur die Briten
    können.

    Das einzige was man sagen könnte ist dass es ein bischen zu poppig zugeht.
    Aber nein, es ist ein perfektes und ein sehr sehr kreatives gutes Pop-Album.
    18 Lieder sind drauf, 80er Synthesizer untermalen alles sehr schön, zerstören
    aber das akustische Feeling nicht.
    Musik die einem gut tut (wenn man mit Pop-Musik etwas anfangen kann).

    Bei "Lean on me" bekam ich Gestern beim ersten hören seit langem mal wieder eine
    Gänsehaut vom hören, so schön war das.

    Die 4 schlechten Bonus-Tracks "R'n'A", "Stinging Bee", Enjoy (Solid Gold Easy Amex) und "Speeches"
    ignoriere ich mal. Denn diese 4 Titel waren ja auf dem ursprünglichen Album von 1986 auch nicht mit drauf.
    Diese 4 Stücke fallen in der Qualität zum ursprünglichem Album mächtig ab. Auf "Stinging Bee" scheint
    der Sänger sogar Stimmliche Probleme gehabt zu haben, vielleicht hat Ihm die Biene in den Hals gestochen?

    Das waren die 80er, sorry, they never come back....aber wir haben doch die Musik.

    Sers, waves

    P. S.: Als Anspieltip empfehle ich Track 18: "Walk Walk"

  8. #17
    Waves
    Benutzerbild von Waves

    AW: Meine allerliebsten Alben - Das Beste vom Besten

    Zitat Zitat von TheItaloFanatic Beitrag anzeigen
    Vielen Dank, hier endet meine Rezension eines Kunstwerkes das mich auch nach dem Tot, begleiten wird.

    Habe die Ehre

    TheItaloFanatic
    Hi TheItaloFanatic

    Deine Begeisterung kann ich voll nachvollziehen, ich habe aber, mit Ausnahme ihrer ersten beiden Alben, Probleme ihre anderen Alben schlechter zu stellen.
    Dead Can Dance sind für mich Heute schon Klassiker!

    Sers, waves

  9. #18
    Benutzerbild von TeilzeitPunk66

    Registriert seit
    05.09.2007
    Beiträge
    119

    AW: Meine allerliebsten Alben - Das Beste vom Besten

    zu diesen wenigen guten Alben zählt für mich:

    BAD BRAINS - ROCK FOR LIGHT von 1983

    ein Meilenstein des Punkrock,und nicht nur das,schwarze Rastas spielen Reggae
    um dann wiederum im nächsten Punkrock- Stück förmlich zu Explodieren,

    eine Platte die in keinem Regal fehlen sollte, auch wer Punk nicht mag,kommt hier mit den Reggae Stücken auf seine kosten.

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