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Was mir an Konzerten stinkt ....

Erstellt von waschbaer, 03.10.2007, 15:26 Uhr · 13 Antworten · 1.930 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von waschbaer

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    Was mir an Konzerten stinkt ....

    In der letzen Zeit komme ich kaum von einem Konzert, bei dem ich mir denke, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung ist. Ich weiß nicht, ob es euch ähnlich geht, aber ich liste mal meine Hauptärgernisse auf.

    1. Nervige Vorbands:

    Häufig ist es so, dass die Vorbands mir eigentlich nur die Zeit stehlen und ich mir dann denke, dass ich diese Gruppe oder diesen Solokünstler wirklich nicht hätte sehen wollen. Ganz selten fand ich eine Vorband mal so gut, dass ich mir dann eine CD von denen gekauft habe, aber die meisten konnte man so gut wie vergessen.

    Ich habe es allerdings einmal erlebt, dass die Vorband The Seer den Hauptact The Hooters in Grund und Boden gespielt hat. Allerdings führe ich das darauf zurück, dass The Seer eben aus Augsburg kommen und das Konzert eben in Augsburg war.

    Aber generell nerven mich Vorgruppen. Das Konzert von Kim Wilde dieses Jahr in München habe ich schon alleine deshalb genossen, weil keine nervige Vorband da war.

    Wenn ich in ein klassisches Konzert gehe und mir Beethovens Neunte mit den Berliner Philharmonikern anhören möchte, da kommen doch auch nicht die Prager Symphoniker vorher noch auf die Bühne und fiedeln die Moldau. Oder anders gesagt: Wenn ich Äpfel in einem Supermarkt kaufen will, dann möchte ich auch keine Orangen oder Birnen.

    2. Verspäteter Beginn:

    Wenn auf den Tickets steht, dass um 20:30 Uhr Beginn ist, dann möchte ich gerne, dass um 20:30 Uhr der Hauptact beginnt und nicht erst wie beim Konzert von Within Temptation letzten Montag, dass dieser erst nach 23 Uhr die Bühne betritt.

    Die meisten Leute wohnen nämlich nicht gleich zwei Straßen von der Konzerthalle entfernt, sondern haben erst noch eine weite Rückfahrt vor sich. In München kommt bei Konzerten noch dazu, dass man mittlerweile gar nicht mal so selten Autos mit österreichischen Nummernschildern sieht. Nach dem Konzert von Within Temptation war ich auch erst gegen 1:45 Uhr zu Hause. Nicht gerade die besten Vorraussetzungen, wenn man am nächsten Tag arbeiten muss.

    3. Extremraucher und Handyfilmer:

    Ich weiß nicht wieso, aber neben mir steht entweder immer ein Kettenraucher, der mir seinen Qualm aber direkt ins Gesicht bläst (oder wie vor zwei Tagen mit seinen Kippen Löcher ins Shirt brennt) oder jemand, der stocksteif dasteht und mit seinem Klapphandy nahezu das ganze Konzert filmen will und sich dann darüber aufregt, wenn er mal "angerempelt" wird.

    4. Eintrittspreise:

    Viele Bands verlangen mittlerweile Preise, die einfach nur noch utopisch sind. Wenn ich da sehe, dass die Top-Bands wie The Police oder U2 mittlerweile über 100 Euro pro Ticket verlangen, dann bin ich einfach nicht mehr gewillt das zu bezahlen. Ich habe es beispielsweise in Frankreich als sehr angenehm empfunden, dass ich für eine Top-Band wie Indochine gerade mal 28 Euro bezahlt habe.

    So, nun seid ihr dran ....

  2.  
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  3. #2
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic

    AW: Was mir an Konzerten stinkt ....

    Du gehst einfach auf die falschen Konzerte!

    Ich freu mich immer auf die Vorbands, weil man da vielleicht eine interessante Band entdecken kann, die stilistisch in die gleiche Ecke geht, aber die ich noch nicht kenne, oder aber es spielt da ne Band, die ich gerne mal sehen will, nur die noch nicht den Status hat, alleine auf Tour gehen zu können.

    Und ich mein, wenn im Vorprogramm von Status Quo dann Nazareth spielt, da freu ich mich dann doppelt aufs Konzert!

    Ich bin auch schon nur wegen der Vorband auf Konzerte gegangen.

    Andere Möglichkeit, man geht gleich zu Bands, die nur in kleinen Clubs spielen, und von denen man weiß, dass sie alleine auf Tour sind.

    Verspäteter Beginn: kann ich nicht nachvollziehen. Der Beginn ist immer der Veranstaltungsbeginn, und wenn ich weiß, dass da ne Vorband spielt, dann weiß ich auch, dass der Hauptact ungefähr 90 Minuten später spielt, und wie schon oben erwähnt, es gibt auch Leute, die wegen der Vorband kommen, und wielange sollen denn die vorher da sein, um die Band mit Sicherheit sehen zu können.
    Und ganz ehrlich, wenn ich vor Mitternacht auf nem Konzert gehe, dann kommt mir das irgendwie komisch vor! Und da man ja nun nicht jeden Tag aufs Konzert geht, kann man das mit Vorschlafen auch ganz gut kompensieren, wenn man am Tag zuvor und ggfs auch danach einfach zeitig ins Bett geht.

    Was die Preise angeht: es gibt zum Glück noch genug Bands, die für maximal 35€ zu haben sind, und die anderen spielen dann halt ohne mich!

    Handyfilmer haben bei mir Pech, von denen lass ich mir den Spaß nicht verderben, wenn ein anderer nen Foto machen will, da nimmt man dann mal Rücksicht, beruht ja auch meistens auf Gegenseitigkeit, aber wer nur steif rumstehen will, soll fanz an die Seite gehen oder nach hinten, ansonsten PGH.
    Na und die Raucher dürften ja in naher Zukunft auch seltener werden, und wenn mich ein Raucher extrem stört, dann tipp ich den einfach an, ob er nicht wenigstens in eine andere Richtung pusten könnte, und die meisten sind da auch sehr zugänglich, hab's auch schon erlebt, dass einer daraufhin aufs Rauchen ganz verzichtet hat!

  4. #3
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Was mir an Konzerten stinkt ....

    Hi Waschbär. Ich keine Deine Kritik auch nur bedingt nachvollziehen. Natürlich sind die Eintrittspreise bei manchen Bands extrem hoch, aber es gibt auch die Möglichkeit sich z.B. Bon Jovi (samt Nickelback) für 50 Euro zu geben und das finde ich durchaus okay. Und ich denke der Vergleich mit Indochine hinkt ein wenig, das sind halt vielleicht Lieblinge von Dir, aber Weltstars sind sie, heutzutage sowieso, eben nicht. Das bekommst Du auch in Deutschland für 30 Euro.

    Und ich bin prinzipiell ein absoluter Fan von Vorgruppen, sofern sie stilistisch zum Headliner passen. So z.B. am Sonntag. Da eröffnen Freedom Call für Pink Cream 69. Ein, wie ich finde, geniales Paket. Nicht nur einmal habe ich so wirklich geniale Bands für mich entdeckt (als Beispiel nenne ich mal Sonata Arctica, Shylock und Wild Frontier) Und jeder der schon öfters auf Konzerten war, weiß daß der Beginn niemals bedeutet, daß die Hauptgruppe spielt. Wäre besonders bei Open Airs auch etwas komisch wenn der Headliner bei Sonnenschein spielt. Jedoch finde ich es, gerade bei Konzerten unter der Woche, kontraproduktiv, wenn ein Konzert bis weit nach Mitternacht dauert, was leider im Hirsch/Nürnberg geradezu die Regel ist.

    Die Handyfilmerfraktion nervt mich jedoch auch. Besonders wenn sie so stehen, daß man ihrer nicht persönlich "habhaft" werden kann, aber man trotzdem das Ding genau in Blickrichtung auf den Frontmann hat. Raucher hingegen stören mich weniger, aber das wird sich ja sowieso bald erledigt haben.

    Verzögerungen im Ablauf nerven mich übrigens extrem. Aber es gibt ja zum Glück noch Beispiele wo das, sogar bei Festivals, richtig pünktlich läuft. Als Musterbeispiel sei hier das Bang Your Head erwähnt.

  5. #4
    Benutzerbild von Closelobster

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    AW: Was mir an Konzerten stinkt ....

    Ich kann Waschbaers Kritik auch nur bedingt nachvollziehen. Bez. der Vorgruppen: ich nehme mal als Beispiele drei Mega-Acts, die ich mir live angesehen habe:

    1. Depeche Mode: auf Ihrer Devotional Tour 1993 war als Vorgruppe Miranda 5ex Garden zu sehen. Ich kannte "Gush forth my tears" und war von dem mittelalterlichen Stil der Band auf Platte ziemlich angetan. Live jedoch waren diese Mädels (und ein Typ) aber grauenhaft.

    2. Tears For Fears: 1985 spielten sie in Hamburg, und als Vorgruppe waren Vitamin Z dabei. Heutzutage ist diese Band wohl nur noch Insidern bekannt, mir gefällt die LP "Rites of passage" immer noch sehr gut. Und auch live wußten die Jungs zu überzeugen.

    3. Robbie Williams: habe ich bislang 2x gesehen, und die Vorbands reichten von grauenhaft (Kelly Osbourne) über mittelprächtig (Orson) bis fantastisch (Skin von Skunk Anansie und Basement Jaxx). Vor allem beim letztjährigen Auftritt war das Paket mit Orson und Basement Jaxx gut geschnürt.

    Von allen anderen Konzerten, auf denen ich war, sind mir die Vorgruppen meist herzlich egal gewesen. Ich hab höflich zu gehört, aber danach war schon wieder alles vergessen. Denn schließlich gehe ich auf ein Konzert um des Hauptacts willen. Wenn gute Party (wie bei Basement Jaxx bsp.) bei der Vorgruppe angesagt ist, entziehe ich mich dem nicht.

    Die Preise sind schon heftig. Mit ein Grund, warum ich mir bislang U2 geschenkt habe. Ich hab einfach keinen Bock, über 100 Öcken für 2 Stunden Musik auszugeben. Bei 70 € ist Schluß, soviel hab ich für R.E.M. bezahlt. Die Damen und Herren Veranstalter sollten mal überlegen, ob nicht mal Schluß sein sollte mit der Preistreiberei.

    Handyfilmer nerven mich auch, und zwar extrem. Bei R.E.M. in Wiesbaden hab ich so einen Typen, der mich schon den ganzen Abend mit seiner nöligen und desinteressierten Art genervt hatte, bei "It`s the end of the world as we know it" einfach umgepogt. Dass dabei sein ach so teures Handy zu Bruch gegangen ist - so`n Pech aber auch.

    Das es auch anders geht, haben die Macher des 1988er Open Air in Bremen bewiesen. Da gab es für 40 Mark 6 bands, von denen 4 echte Granaten waren: The Pogues (Headliner), Stray Cats, Woodentops und Darling Buds. Rausch (der Opener) war richtig schlecht, und die Fleshtones gingen mir auf den Keks, da sie permanent auf den Woodentops rumhackten.

    Verspäteter Beginn: ist mir bislang nicht so deutlich vorgekommen. Mal ne halbe Stunde lässt sich verschmerzen, und bislang mußte ich nur einmal auf den Hauptact länger als 1 Stunde warten. Das waren Oasis 1997, die dann auch prompt das zweitschlechteste Konzert meiner Konzertgeh-GEschichte ablieferten (das schlechteste: Alien 5ex Fiend 1986).

  6. #5
    RSR
    Benutzerbild von RSR

    Pfeil AW: Was mir an Konzerten stinkt ....

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    1. Nervige Vorbands:
    Das zweifelhafte "Vergnügen" hatte ich bisher noch nicht - ganz im Gegenteil!

    Ich erinnere mich noch sehr lebhaft an die Schmähungen zahlreicher O.M.D. Fans was deren Vor-Duo (kann man ein Duo eigentlich schon als "Band" bezeichnen? ) Lovers Electric auf der diesjährigen Reunion-Tour anging, welche zuvor wenig schmeichelhaft in diversen O.M.D. Foren von vielen Fans "abgeurteilt" wurden, ohne das auch nur eine(r) von ihnen Lovers Electric jemals zuvor Live erlebt hätte!
    Ich gehörte zu der verschwindend geringen Minderheit der O.M.D. Fans, die Lovers Electric aber eine faire Chance auf Gehör einräumten und dafür mit Sprüchen wie "Du leidest wohl unter Geschmacksverirrung!" bedacht wurden!
    Wie sich dann aber im Laufe der Tour herausstellte, waren fast alle O.M.D. Fans auch von dem Vor-Duo Lovers Electric begeistert und keiner wollte hinterher mehr offen zugeben, wie schnell sie mit ihren Vorurteilen einst bei der Hand waren!
    Na ja...

    Im Fall der aktuellen Erasure Tour finde ich persönlich deren Vorprogramm OneTwo sogar noch um einiges interessanter und sehens- bzw. hörenswerter als den eigentlichen Hauptakt!

    Noch ein geradezu "klassisches" Beispiel aus der Vergangenheit: Rammstein tourten einst als Vorgruppe von KMFDM durch die U.S.A.!
    Heute sind Rammstein die Stars und KMFDM kennen nur noch die Wenigsten, obwohl sie für mich immer die bessere Band waren bzw. es auch Heute noch sind!

    Mein ganz persönliches Fazit über die Jahre: Vorgruppen sind es viel öfters Wert gehört zu werden als man vorher denkt, weswegen man ihnen zumindest eine Chance auf Gehör einräumen sollte!

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    2. Verspäteter Beginn:
    Kommt zwar immer mal wieder vor, aber mehr als 1 Std. Verspätung habe ich bisher noch nicht miterleben bzw. durchleiden müssen!

    Ich finde aber, daß man ab 1 Std. Verspätung einen Anspruch auf zumindest teilweise Rückerstattung des Eintrittspreises haben sollte!

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    3. Extremraucher und Handyfilmer:
    Sollten generell einen "Platzverweis" erhalten, wenn sie andere mit ihren Aktionen zu sehr bzw. dauerhaft stören!

    Auch extrem nervig finde ich diese Deppen, die meinten sie müßten sich unbedingt damit bei ihren Kumpels profilieren indem sie mehr Getränke gleichzeitig als die erfahrensten Oktoberfest-Kellnerinnen durch eine aufverkaufte Konzerthalle jonglieren, was dann oftmals zu einer üblen "Bierdusche" führt!

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    4. Eintrittspreise:
    In der Regel bei den meisten großen Namen schon viel zu hoch, weswegen ich mir z. B. The Police auf ihrer diesjährigen Reunion-Tour nicht mehr geleistet habe, da meine absolute Schmerzgrenze bei 100 Euro pro Eintrittskarte liegt!
    Für 3 in Ehren ergraute Herrschaften alleine auf der Bühne zahle ich so einen überteuerten Preis einfach prinzipiell nicht mehr - Basta!

    Positives Beispiel: O.M.D.'s diesjährige Reunion-Tour, wo keine Eintrittskarte mehr als 40 Euro kostete und man damit generell bei ungefähr nur einem Drittel der Preise im Vergleich zu Bands wie The Police oder auch Genesis lag!
    Es geht doch!

  7. #6
    Benutzerbild von okinawa

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    AW: Was mir an Konzerten stinkt ....

    Ich kann einige Punkte von waschbaer durchaus nachvollziehen, bei denen es mir auch ähnlich geht - im übrigen sind Indochine in Frankreich als absolute Topstars anzusehen, die verkaufen dort mehr als Depeche Mode und The Cure zusammen + es bezog sich auf ein Konzert in Frankreich - in Deutschland sieht das sicher anders aus, ohne Frage.

    Vorgruppen
    Richtig nervig finde ich es, wenn die Vorbands absolut nicht passen, jene Miranda 5ex Garden sind da ein gutes Beispiel... Eine Vorband okay, aber wenn Bands dann auch noch 2 Vorbands haben + alles sich ewig hinzieht, dann find ich das schon nervig. Das war bei The Cure meistens erfreulich, wenn es bei eigenen Tourneen keine Vorband gibt... Etwas anderes ist natürlich, wenn es eigentlich keine Vorband sondern quasi n Doppelpack ist - bei Robbie 2001 in Köln bin ich mit einem Kollegen nur der Vorbands wegen hin (JJ72, Ash + New Order) - Robbie hab ich mir gar nicht angesehen (bei der von Closelobster genannten Auswahl hätt ich mich am meisten über Kelly Osbourne gefreut...)

    Eintrittspreise
    Einer der Hauptfaktoren, mittlerweile ist man da bei vielen Bands bei DM = Euro angelangt. Mein Einkommen hat sich in 10 Jahren nicht verdoppelt + wenn man selbst mal bands wie Erasure oder OMD jetzt nimmt 36EUR - hm, sieht ja nicht so viel aus wg Euro - aber ob man da früher einfach 70DM auf den Tisch gelegt hätte? Nein, in dem Bereich ist man mittlerweile in Dimensionen angekommen, die einfach nicht mehr passen. Und da braucht man auch nicht zu kommen mit - keiner kauft mehr CDs. Im Gegenteil, der Fan, der sich das anschafft ist gleich doppelt gestraft. Und so Bands wie U2 boykottier ich deswegen live auch. Da stimmt das Preis/Leistungsverhältnis einfach nicht mehr.
    Und bei so einigen Bands sage ich mir dann auch - die hab ich vor 3 Jahren schon gesehen, muss ich dieses Mal dann nicht unbedingt haben.

    Wartezeit
    Für mich heisst Beginn auch Beginn der Vorband, wenn das für 20:00 ausgeschrieben wird + es dann losgeht, kann ich gut mit leben... Am schlimmsten find ich Wartezeiten zwischen den Bands. Die Krönung waren vor einiger Zeit The Sisters Of Mercy, Vorband Robochrist (Sisters Gitarrist selbst), der seine Gitarre gleich mit nach hinten nimmt - fein, dann gehts ja fix - denkste, die haben über 75min gebraucht, ehe dann mal die Nebelmaschinen gecheckt waren... Oder kürzlich bei OMD in Hamburg, wo seitens der Veranstalter 2 verschiedene Anfangszeiten auf den Tickets waren - wir hatten die frühere gezogen - toll, man steht gg 19:00 da, wartet draußen ewig + das ganze geht um 21:00 mit der Vorband los und nicht wie angekündigt um 20:00...
    Ohnehin, extrem später Beginn ist nervig, es gibt genug Leute, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind + dann ists immer ne Hetze und warum Konzerte in der Woche zT erst um 22.00 beginnen müssen ist mir n Rätsel, wenn man sich noch nicht ausgelastet fühlt, kann man ja auch anschließend noch in ne Kneipe/Disco gehen.

    Handyfilmer / notorische Drängler
    Die sind wirklich zu unart geworden... genau wie die Dauerknippser - kein Mensch hat was gegen n paar Photos oder einige Impressionen, aber Leute, die wirklich nur da sind, damit sie 1 Ta später auf dicke Hose machen können und 3 Clips (mit absolut miserabler Tonqualität wie bei fast allen Handyaufnahmen) auf youtube oä hochladen, gehen mir gewaltig auf den Senkel. Vor allem wenn die einem ewig damit vor der Nase rumfuchteln + sich dann noch aufregen, dass man doch mal Platz machen könnte...
    Die kommen gleich nach der Spezies - ich komme 2min vor Beginn mit 8 Bierbechern und will durch 5000 Menschen durch und in die erste Reihe + jetzt aber mal alle sowas von sofort Platz - egal wer da steht + dann gibts z.B. für das schmächtige Mädel mit 1,55m Größe mal eben 2 Ellenbogen + die halbe Bierladung....

    Security
    Leider auch ein Punkt, der einem manche Konzerte gleich zu Beginn versaut. Natürlich muss es Security geben + ich hab auch viele Konzerte erlebt, wo das hervorragend klappt, leider scheinen mancherlei Kräfte dort zu meinen, sie wollen jetzt einmal Boss spielen + pöbeln Zuschauer an + behandeln einen wie den letzten Dreck (ua erlebt beim Taubertal Festival, im PC69 zu Bielefeld und auch in der Arena zu Oberhausen) - ganz andere Erfahrungen hab ich da bei Konzerten in England gemacht, wo es locker zugeht... Wenn man jmd. beim Filmen des Konzertes 'erwischt' + handeln will, muss man nicht wie ein Vollidiot über die Brüstung springen + allen die in den vorderen Reihen stehen die Stahlkappen in die Visage knallen...

    Das Raucherproblem ist auch immer so'ne Sache, ich kann da beide Seiten verstehen - für mich als Nichtraucher natürlich trotzdem nicht sonderlich fein, wenn man da 3 std vollgepafft wird - allerdings, wer einmal n Konzert auf der Tribüne im Ahoy in Rotterdam gesehen hat, da nimmt man dann die normalen Raucher gar nicht mehr so war, aber der süßliche Geruch lässt einen fast schweben

  8. #7
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Was mir an Konzerten stinkt ....

    Ich hatte die Diskussion heute mit verschiedenen Arbeitskollegen und wir haben uns auch die Köpfe verbal beim Mittagessen eingeschlagen.

    zu den Vorgruppen:

    Ich habe wirklich noch nicht sonderlich oft eine Vorgruppe gehört, die mich begeistert hat. Und wenn ich durch eine zweite Vorgruppe dann noch länger auf den Hauptact warten muss, dann nervt es mich.

    Ich habe ja in meiner Kritik zum Konzert von Within temptation-Tour vor wenigen Tagen (siehe unten stehender Link)

    http://www.best-of-80s.de/vbforum/sh...ad.php?t=10435

    leider das Pech von zwei Vorgruppen gehabt. Wobei ich meinen Kollegen sagte, dass ich die 69 Eyes kenne und sie als gut empfinde. Allerdings war deren Leistung dann echt unterirdisch. Und dass ich von 19:30 Uhr bis 23:00 Uhr auf den Hauptact warten musste, das ist einfach eine Zumutung.

    Genauso empfand ich Kelly Osbourne vor Robbie Williams als genauso schlecht wie closelobster sie beschrieben hat.

    Gute Vorbands sind eben leider die Seltenheit (zumindest empfinde ich das so). Als ich vor einigen Jahren in Augsburg im Spectrum nochmals die Hooters gesehen habe, kam einer der Rowdies mit einer Gitarre und hat - fast wie am Lagerfeuer - ein wenig gekampft. Das fand ich dann schon wieder ganz witzig.

    Für das kommenden Erasure-Konzert freue ich mich schon auf die Vorband, weil ich die auch interessanter finde, als Erasure selber. Aber das ist eben leider die Ausnahme.

    zum verspäteten Beginn:

    Es macht mir auch nichts aus, wenn eine Vorgruppe pünktlich beginnt, dann ca. 45 spielt und dann wieder von der Bühne verschwindet. Aber die meist sehr langen Umbaupausen gehen mir auch gehörig auf den Sack. Und wenn - wie bei Within Temptation vor wenigen Tagen - dann der Hauptact erst kurz nach 23 Uhr auf die Bühne kommt, dann bin ich einfach stinkig. So gut kann der Hauptact dann gar nicht sein, dass sich meine Laune schnell bessert (zumal Within Temptation dann zwei "Totalaussetzer" hatten).

    zu den Eintrittspreisen:

    Es stimmt, dass es noch Bands gibt, die für ca. 40 Euro spielen, aber die großen langen schon ganz kräftig hin. Ich habe daher höchsten Respekt vor beispielsweise Grönemeyer, der obwohl immer noch gut angesagt, für relativ wenig Geld auftritt.

    The Police, U2 oder andere der ganz Großen sind für mich mittlerweile echt in der Rubrik "Abzocker" gelandet. Hätte ich die Policekarte nicht deutlich billiger bei Ebay erhalten (der Verkäufer hatte wohl darauf spekuliert, dass das Konzert ausverkauft sein wird - was es allerdings in keiner Art und Weise war), so hätte ich mir das wirklich nicht antun müssen.

    OMD waren dieses Jahr die rühmliche Ausnahme. Die habe ich in Stuttgart für unter 40 Euro gesehen. Sehr angenehm. Hier kannte ich die Vorgruppe auch nicht, habe mir einige Titel angehört und dann für mich entschieden, dass ich sie nicht in meiner Plattensammlung brauche, auch wenn ich sie nicht ganz schlecht fand.

    Rauchen

    Leute, seid ihr euch sicher, dass sich das bald erledigt haben wird? Kennt einer den genauen Gesetzesentwurf? Der würde mich echt mal interessieren, ob dabei z.B. Sportstätten oder Konzerthallen auch mit eingeschlossen sind.

    Handyfilmer

    Das finde ich wirklich eine Unart erster Kategorie. Gegen ein schnelles Bild sagt keiner was, aber gegen das permanente Filmen habe ich mittlerweile eine Abneigung. Wenn man dann nicht einmal mehr mitgröhlen soll, nur weil der Dorfdepp neben dir sein Filmhandy gezückt hat, dann geht es mir auf die Eier.

    Security

    Halte ich für wichtig, aber auch da gibt es solche und solche. Von echt nett bis hin zu A....loch hoch zehn. Beim Konzert von The Police machte mich einer der Security Leute an, weil mein Autoschlüssel so ein Schnappschlüssel ist, der eingeklappt werden kann und dann auf Knopfdruck herauskommt. Das fand ich dann einfach nur noch lächerlich.

    Generell fände ich es ganz nett, wenn die Konzertveranstalter sich nicht nur fürs Geldschäffeln interessieren würden, sondern einfach mehr Informationen geben würden. Wenn beispielsweise der Zeitablauf auf dem Ticket abgedruckt wäre, wäre ich zufrieden. Mir würde da schon reichen:

    19:00 Uhr Einlass; 19:30 Uhr Vorband I; 20:30 Uhr Vorband II; 21:15 Uhr Hauptact.

    Dann könnte ich mich beispielsweise vorher informieren (steht ja alles im Netz), wer die Vorbands sind und dann eben selber entscheiden, ob ich zu den Vorgruppen hingehe oder nicht.

  9. #8
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Was mir an Konzerten stinkt ....

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Security

    Halte ich für wichtig, aber auch da gibt es solche und solche. Von echt nett bis hin zu A....loch hoch zehn. Beim Konzert von The Police machte mich einer der Security Leute an, weil mein Autoschlüssel so ein Schnappschlüssel ist, der eingeklappt werden kann und dann auf Knopfdruck herauskommt. Das fand ich dann einfach nur noch lächerlich.
    Das Problem hat man wohl überall, wo man auf Sicherheitsdienste angewiesen zu sein glaubt. Habe beim Fußball da auch schon einige grenzwertige Erlebnisse gehabt...

  10. #9
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Was mir an Konzerten stinkt ....

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Mir würde da schon reichen:

    19:00 Uhr Einlass; 19:30 Uhr Vorband I; 20:30 Uhr Vorband II; 21:15 Uhr Hauptact.

    (steht ja alles im Netz), wer die Vorbands sind und dann eben selber entscheiden, ob ich zu den Vorgruppen hingehe oder nicht.
    Da gibst Du Dir die Lösungsmöglichkeit ja schon selber vor

  11. #10
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Was mir an Konzerten stinkt ....

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    Da gibst Du Dir die Lösungsmöglichkeit ja schon selber vor
    Nur leider wird mir diese Information von Seiten der Konzertveranstalter nicht gegeben. Und das finde ich ärgerlich.

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