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Musiktrends mit ganz geringer Halbwertszeit

Erstellt von ihkawimsns, 19.03.2004, 20:31 Uhr · 28 Antworten · 1.961 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Es kommt ja vor allem heutzutage immer mal vor, dass ganz kurzfristig ein musikalisches Genre wie eine Rakete hochschießt, ein paar Gruppen relativ ähnlich klingende Lieder herausbringen, bevor nach ein paar Monaten die Luft heraus ist und der Trend wieder so schnell verschwindet, wie er gekommen ist.

    Ein Beispiel dafür ist "French House", der 2000 / 2001 plötzlich sehr angesagt und mainstreamtauglich war ("Lady", "One More Time", "Little Scare"), aber dann doch recht schnell wieder zu den Akten gelegt wurde.

    Ein anderes ist die Banghra-Welle letztes Jahr, hauptsächlich ausgelöst durch Panjabi MC ("Mundian To Bach Ke", "Jogi"), auf die dann noch ein oder zwei weitere Projekte aufsprangen. Heute kräht danach schon kein Hahn mehr.

    Gab es Vergleichbares in der Vergangenheit auch schon? Wenn ja, was fällt Euch dazu ein?

    Achtung: Ich meine damit keine One-Hit-Wonder, es geht um komplette Musikrichtungen!

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Muggi

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    Hm...die Ethnowelle 1988 beispielsweise? Mit Ofra Haza und Mory Kanté zwei Top Ten-Hits und danach wieder Ruhe. Ich glaub, in gleichem Jahr waren auch französischsprachige Interpreten/Songs recht angesagt (Desireless, France Gall).

  4. #3
    Benutzerbild von Babooshka

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    Äiiiiicid Ende der 80-er. Danach wurde dann Techno daraus, aber das war im Grunde schon wieder was ganz Anderes.

  5. #4
    Benutzerbild von waschbaer

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    Mitte der 90er kam doch einmal der Trend auf, klassische Stücke unter aktuelle Songs zu mischen: Beispiele gefällig:

    - Sweetbox: Everything´s gonna be alright (Beethoven)
    - In-mood feat. Juliette: Ocean of light (Grieg)
    - Coolio: C U when U get there (Pachelbel)

  6. #5
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    waschbaer postete
    Mitte der 90er kam doch einmal der Trend auf, klassische Stücke unter aktuelle Songs zu mischen: Beispiele gefällig:

    - Sweetbox: Everything´s gonna be alright (Beethoven)
    - In-mood feat. Juliette: Ocean of light (Grieg)
    - Coolio: C U when U get there (Pachelbel)
    Dazu würde mir noch Jeanette (Biedermann) einfallen, bei der unter ein Lied Tschaikowsky (ich meine aus dem "Nußknacker") gelegt war. Titel "How It's Got To Be"

  7. #6
    Benutzerbild von waschbaer

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    Vor einigen Jahren gab es allen Ernstes mal eine Richtung, die von einer Plattenfirma mal als "Sacro-Techno-Pop" bezeichnet wurde. Hierbei wurden religiös anmutende Texte (häufig auch gemischt mit biblischen Zitaten) genommen und mit Technobeats unterlegt.

    Beispiele wären:

    E nomine: Vater unser (aber eigentlich nahezu alle Produktionen auf dem ersten Album)
    Aquagen: Warum seid ihr so leise
    DJ Taylor & Flow: Gott tanzte

    Verschwand genauso schnell, wie sie gekommen war.

  8. #7
    Benutzerbild von Raccoon

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    Hiya,
    war "Gott tanzte" eine Art Coverversion von "He Chilled Out" von Liaisons D. (1990)?

    Gruß, Raccoon

  9. #8
    Benutzerbild von sturzflug69

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    @ Kinderfresser:Jeanette klaute beim Schwanensee,der Komponist stimmt.

  10. #9
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Es gab da doch um 1986/87 einen bestimmten House-Stil (Chicago?), der auch nur kurz vertreten war. Interpreten waren z.B.:

    - Steve Silk Hurley (Jack Your Body)
    - J.M. Silk (Shadows Of Your Love)
    - Phil Fearon (Ain't Nothing But A House Party)
    - Farley Jackmaster Funk (Love Can't Turn Around)
    - Wired (To The Beat Of The Drum)
    - etc.

  11. #10
    Benutzerbild von loudboxer

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    140
    na na na, einspruch.
    chicago gehört zu den "puristischen grundstilen" der house music und wird eindeutig auch heute noch produziert. was du meinst sind wahrscheinlich die hochpush-kommerz-sampler von zyx und bcm und so

    Otto postete
    Es gab da doch um 1986/87 einen bestimmten House-Stil (Chicago?), der auch nur kurz vertreten war. Interpreten waren z.B.:

    - Steve Silk Hurley (Jack Your Body)
    - J.M. Silk (Shadows Of Your Love)
    - Phil Fearon (Ain't Nothing But A House Party)
    - Farley Jackmaster Funk (Love Can't Turn Around)
    - Wired (To The Beat Of The Drum)
    - etc.

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