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Nirvana & Grunge allgemein

Erstellt von Robbie Yen, 25.02.2004, 12:20 Uhr · 19 Antworten · 1.386 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Minimalelektronik

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    @ Engel 07 :
    des passt schon

    Punk ist unter anderem genau das, nämlich pure Emotion und auch Leidenschaft, aber Grunge war für mich weitaus "zahmer" und angepasster, aber das ist wahrscheinlich Geschmacksache.
    Punk war einfach viel lebendiger

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Closelobster

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    Zitat Liam Gallagher (Oasis): "Kurt Cobain was a sad cunt who couldn`t handle the fame"

    Soweit wie Hackfresse Liam möchte ich nicht gehen, aber außer einem gewissen Unterhaltungswert von Nirvana und Soundgarden ist bei mir von Grunge nichts hängengeblieben. "Black hole sun" und "Fell on black days" von Soundgarden und die regulären Nirvana-Alben laufen auch heute noch regelmäßig. Darüber hinaus hatte ich für Alice in Chains, Pearl Jam etc. kaum etwas übrig. Und wo Nirvana zumindest noch Ähnlichkeiten mit Punk in ihrer Musik hatten, klangen PJ für mich mehr nach fiesem 70er Jahre Schweinerock, den ich damals schon gehasst habe.

    Ich muß Minimalelektronik recht geben: auch ich fand den Original-Punk lebendiger !

  4. #13
    Benutzerbild von Robbie Yen

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    @Heideland

    Habe öfters die Erfahrung gemacht, wenn heute noch jemand Nirvana hört, dass diese Person leicht depressiv zu sein scheint.
    Ich denke nicht, dass das bei jedem so ist.
    Stimmt (der zweite Satz)! Ich bin weder depressiv, suizid-gefährdet oder besonders pessimistisch veranlagt. Eher das Gegenteil. Trotzdem gönn‘ ich mir halt ab und zu mal eine depressive „die Welt ist Scheiße“- Viertelstunde mit Nirvana ö. ä. als Soundtrack. Das muß dann aber auch reichen...

    @Alyosha
    Abhängen und Zerknirscht-Sein..... man kann ja solche Musik auch hören, wenn man kein schlaffer Abhänger ist (nicht nur hören, sondern auch selber machen) -
    es stimmt auch nicht daß man eine schlechte Kindheit gehabt haben muß wenn man so 'ne Musik macht - und sogar WENN man eine gehabt hat, kann man denn gleich das eine mit dem andern in Beziehung stellen ? vielleicht würden doch dieselben Leute OHNEHIN Musik mit diesem Sound machen !
    Habe ich eigentlich auch genau so gemeint und geschrieben. Was der Rest von Deinem Posting mit dem Thema zu tun hat, erschließt sich mir gerade nicht so ganz. Aber ich muß auch nicht alles verstehen...

    @Feenwelt
    Nirvana hat mir sehr viel Spaß gemacht, gerade auf Parties haute "Smells like..." ziemlich rein. Nirvana's restliche Lieder waren mir ansonsten zu heftig. Was ich aber genial finde, ist die unplugged-Scheibe von MTV. Das ist für mich geniale Musik, gerade WEIL sie melancholisch ist.
    JAAAA!

    Was Grunge an sich angeht, so konnte ich damit auch nie etwas anfangen. Die Bands, die ganz oben aufgezählt wurden, fand ich alle blöd, außer eventuell Smashing Pumpkins. (Die würde ich persönlich aber auch nicht zum Grunge zählen.)
    Kann man sich sicher drüber steiten. Die kamen ja noch nicht mal aus Seattle! Dafür waren sie aber die depressivsten von allen....


    @Minimalelektonik

    Punk ist unter anderem genau das, nämlich pure Emotion und auch Leidenschaft, aber Grunge war für mich weitaus "zahmer" und angepasster, aber das ist wahrscheinlich Geschmacksache.
    Punk war einfach viel lebendiger
    Kann sein. Die richtige Punk-Zeit hab ich aber leider nicht bewußt miterlebt und kanns von daher nicht beurteilen.


    Ansonsten war für uns das sogenannte „Generation-X-Lebensgefühl“ sicher nicht „Wir haben keine Zukunft, also schießen wir uns doch an besten gleich eine Kugel in den Kopf“ sondern eher: „die Zukunft wird wahrscheinlich schlechter als die Gegenwart, also lassen wir lieber jetzt noch mal die Sau raus...“. Das es dann gar nicht schlechter wurde, ist ja nur umso erfreulicher.

    Zudem haben viele „Grunger“ ihre Pessimismus-Attitüde ja nicht todernst, sondern durchaus mit Selbstironie präsentiert. Zum Beispiel Pearl Jam, die in Singles als dumpfbackige Grunge-Band ja quasi eine Parodie von sich selbst spielen.

  5. #14
    Benutzerbild von Alyosha

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    Robbie Yen postete
    @Alyosha
    Abhängen und Zerknirscht-Sein..... man kann ja solche Musik auch hören, wenn man kein schlaffer Abhänger ist (nicht nur hören, sondern auch selber machen) -
    es stimmt auch nicht daß man eine schlechte Kindheit gehabt haben muß wenn man so 'ne Musik macht - und sogar WENN man eine gehabt hat, kann man denn gleich das eine mit dem andern in Beziehung stellen ? vielleicht würden doch dieselben Leute OHNEHIN Musik mit diesem Sound machen !
    Habe ich eigentlich auch genau so gemeint und geschrieben.
    ja, ich habe das nicht auf dein Post bezogen sondern einfach meine Gedanken aufgeschrieben.

    Was der Rest von Deinem Posting mit dem Thema zu tun hat, erschließt sich mir gerade nicht so ganz. Aber ich muß auch nicht alles verstehen...
    ja, wir sind hier keine Beamten die sich stets exakt an das Thema halten müssen - und außerdem hat es im weitesten Sinn sehr wohl mit dem Ausgangs-Thema was zu tun.
    Sorry daß ich mich nicht ans Protokoll gehalten habe.

  6. #15
    Benutzerbild von Lutz

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    Closelobster postete
    Zitat Liam Gallagher (Oasis): "Kurt Cobain was a sad cunt who couldn`t handle the fame"
    Ich bin sicher weder ein besonderer Nirvana noch Grunge (was immer man in diese Schublade packen will) Fan. Aber ich weiss schon warum ich Oasis einfach sch*** finde.

    Siehe auch:

    http://www.plauderhoehle.de/forum/sh...did=2985&time=

    Lutz

  7. #16
    Benutzerbild von Alyosha

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    ich mag Oasis auch nicht, die sind so arrogant und herablassend, auch dem Publikum gegenüber.

  8. #17
    Benutzerbild von yiasou

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    Feenwelt postete
    Grunge bedeutet für mich kein Lebensgefühl, sondern das, was in den 80ern Heavy Metal war. (Und nicht Punk, wie weiter oben geschrieben.)
    Bei Grunge denke ich nämlich immer an Typen auf der Tanzfläche mit langen, fettigen Haaren und verschwitzten Interpretationen der Luftgitarre.
    Äääh, moment einmal, dieser Vergleich ist aber SEHR gewagt!

    Denn der klassische Metal und erst recht der klassische Hard Rock der 80er Jahre hat (vielleicht ausgenommen die ersten Death Metal-Bands) IMMER eine positive Grundstimmung. Und auch die damals "wildesten" Bands wie Venom, Possessed, Slayer, Kreator, Sodom etc. haben trotz aller Heftigkeit im Grunde immer mit einem Augenzwinkern musiziert.

    Klassischer Heavy Metal verpasst mir persönlich, ich sag's auf gut Englisch, "a positive kick in the ass", rüttelt und baut mich auf und vermittelt mir musikalisch und meist auch textlich das Gefühl: "Wir gehören zusammen, wir schaffen es!" Textliche Alternative: "Hallo, da stimmt was nicht, unternimm was, wir unternehmen gemeinsam was!"

    Dieses ganze Grunge- und Alternative-Zeux hingegen vermittelt mir folgendes: "Du bist alleine, alles ist scheiße, alle rund um dich sind scheiße, nix hat Zukunft, am besten schnappst du dir eine Schrotflinte und bläst dir das Hirn aus dem Schädel."

    Und darum bin ich als 1977 Geborener, der von den Eighties mangels älterem Metal-"Erzieher" nur die Pop-Seite miterlebt hat und anno 1991 mit wehenden Fahnen Nirvana & Co. empfangen hat, irgendwann um 1995 ins Grübeln gekommen: "Das ist doch alles so negativ, kann man denn keine positive harte Gitarrenmusik machen?"

    Tja, und dann hat mir Tom (mittlerweile einer meiner besten Freunde) IRON MAIDEN vorgespielt, und um mich war es geschehen. Habe mir seitdem total viele Rock- und Metal-Scheiben aus den 80ern nachgekauft und dank der laufenden Reunion-Welle einige Helden von damals live gesehen.

    Und Nirvana, Pearl Jam und die Steintempelpiloten warden nie mehr in meinem CD-Schacht gesehen...

  9. #18
    Benutzerbild von Alyosha

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    Iron Maiden's Song Run to the Hills ist echt Wahnsinn, hm ? so mystisch und energievoll gleichzeitig !!! .... ich hab's auch im Repertoire ! (wir stellen grade eine Cover-Band zusammen)

  10. #19
    Benutzerbild von Feenwelt

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    @yiasou:
    Äääh, moment einmal, dieser Vergleich ist aber SEHR gewagt!

    Denn der klassische Metal und erst recht der klassische Hard Rock der 80er Jahre hat (vielleicht ausgenommen die ersten Death Metal-Bands) IMMER eine positive Grundstimmung.
    Genau, das ist doch ein Grund, warum ich diesen Vergleich angestellt habe.
    Ich halte (siehe oben) Grunge nicht für wirklich düster oder nihilistisch.
    Das mag vielleicht daran liegen, daß ich mehr aus der Wave- und frühen Gothic-Ecke komme und deshalb deutlich frustrierendere Musik liebe.


    Aber was die fliegenden Haare angeht, finde ich, passt der Vergleich außerdem erst recht.
    Naja, und um ehrlich zu sein: ich konnte sowohl mit Grunge als auch mit Metal nie viel anfangen, deshalb betrachte ich vielleicht eher die Äußerlichkeiten.
    Aber: jedem das Seine.

  11. #20
    Benutzerbild von Closelobster

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    @ Lutz:

    bin auch nicht gerade ein großer Oasis-Fan, aber was Du in dem von Dir zitierten Thread schreibst, stimmt schlicht und ergreifend nicht: 1990/91 gab es Oasis noch gar nicht !!! Zu der Zeit war Noel Roadie bei den Inspiral Carpets. Der erste Oasis-Gig fand Ende 1991 statt, und vor 1994 waren Oasis gar nicht in Deutschland.

    Ich hab mir auch ein Oasis-Konzert angetan und war alles andere als begeistert. Nichtsdestotrotz konnte Noel großartige Songs schreiben, und ihre ersten beiden CD`s sind nachwievor fantastische Rock-Scheiben. Dass Liam ein Trottel ist und Noel engebildet, stimmt, tolle Musik sind "Definitely Maybe" und "Morning Glory" trotzdem.

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