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Queen - Ohne Freddie Mercury noch hörbar?

Erstellt von bubu, 17.04.2005, 18:54 Uhr · 36 Antworten · 4.003 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von röschmich

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    Das Konzert in Leipzig scheint gut angekommen zu sein. Bei mir im Forum (Halle rockt!) gibt es sogar einen qualifizierten Beitrag dazu:
    http://65158.rapidforum.com/topic=100878609255
    Die heutige Mitteldeutsche Zeitung ist da eher vorsichtiger
    http://www.mz-web.de/servlet/Content...d=987490165154

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Vonkeil

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    so, jetzt will ich auch mal meinen senf dazu abgeben -
    ich war nämlich auf dem konzert! ;-)

    ich habe die ganze geschichte von anfang an nicht so ernst genommen. es steht keinesfalls in der absicht von queen, freddie in irgendeiner weise zu ersetzen. und das tut auch paul rodgers nicht. er ist lediglich ein GASTsänger für diese tour. und bei leibe kein schlechter. gut 2/3 der show haben brian und roger sowieso alleine übernommen. es geht doch nur um die sache an sich, diese wunderbare musik mal wieder live erleben zu können.
    ich war sehr verwundert während des konzertes, dass auch ohne freddie's physikalische anwesenheit das typische queen-live-feeling aufgekommen ist. der rest der besucher sahen das wohl auch so. denn zum schluss lagen sich alle wie eh und je bei "we are the champions" in den armen. freddie mercury ist irgendwie zu spüren gewesen hier und da, und das nicht nur bei der (sehr emotionalen!!) einspielung auf grossleinwand bei bohemian rhapsody.
    für mich persönlich wäre es nur das absolute highlight gewesen, wenn john deacon dabei gewesen wäre. aber der gute hat sich komplett aus dem musikbusiness zurückgezogen und will überhaupt nichts mehr machen. (er hat sein OK zur tour gegeben - brian und roger kontaktieren ihn bezüglich queen zu allem!)
    ein grösseres highlight wäre roger's drumstick gewesen, der flog nämlich direkt in meine hand.... hab aber nicht schnell genug geschaltet und ein typ kam von hinten angesprungen und schlug ihn mir aus der faust...
    alles in allem ein hammer-konzert. sehr emotional. für mich der erfüllung eines lebenstraums. ich habe queen leider nie in kompletter besetzung live erleben können (ich bin 1989 zu queen gekommen und das letzte konzert mit freddie war 1986, da war ich 6...)
    hier die setlist:
    intro / tie your mother down
    i want to break free
    fat bottomed girls
    crazy little thing called love
    say it's not true (neuer song, gesungen von roger taylor)
    '39 (gesungen von brian may)
    love of my life (brian may)
    hammer to fall (brian may)
    drum solo
    i'm in love with my car (roger taylor)
    guitar solo
    last horizon
    these are the days of our lives (roger taylor)
    radio gaga (roger taylor)
    can't get enough of your love
    a kind of magic
    i want it all
    bohemian rhapsody (freddie auf der leinwand, queen spielt live)
    show must go on
    all right now
    we will rock you
    we are the champions
    god save the queen

    falls interesse besteht, gerne nähere infos! ;-)

    nochmal abschliessend:
    ich finde es grossartig, dass die jungs diesen weg gewählt haben und gerade den vielen jungen queen-fans die chance geben, ihre musik mal live erleben zu dürfen. ich war überrascht, wie viele es davon gibt: der grossteil der besucher auf meinem konzert war zwischen 20 und 30. es ist klar, dass queen auf diese weise wieder mal den weg der kontroverse gehen - aber das tun sie ja nicht das erste mal! :-) und wer sich schon den phoenix als wappentier aussucht....

  4. #13
    Benutzerbild von röschmich

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    Jemand erzählte mir, dass es Freddy Mercury selber war mit der Idee Paul Rogers ols Sänger.

  5. #14
    Benutzerbild von Pallas

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    Queen - ohne Freddie Mercury noch hörbar?

    Definitiv nein!

    Queen war Freddie Mercurys Stimme, und Freddie Mercurys Stimme war Queen.

    Manche Dinge sollte man ruhen lassen. Und ihnen nicht so die Würde nehmen wollen.

  6. #15
    Benutzerbild von Ruedili

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    Hallo !

    Hört sich manchmal so ein bisschen an wie die Diskussion vom Huhn und dem Ei. Aber bei einer Band ist erst die Band da und dann der Käufer bzw. Fan.

    Wer entscheidet denn, ob eine Band weitermachen sollte ?
    In erster Linie entscheiden darüber die verbliebenen Musiker. Dann gilt es zu hinterfragen, ob der Fan es annimmt. Vielleicht hegte auch der verstorbene Sänger selbst einen Wunsch in dieser Richtung. Man weiß es nicht. Brian May hat weder Geldsorgen, noch ein schwächelndes Ego. Da bin ich mir sicher.

    Soweit ich Interviews zu dem Thema verfolgt habe, hatten Brian und Roger mal wieder tierisch Bock auf Queen-Mucke und unzählige Fans haben diesen Wunsch bestärkt. Dass es nie darum ging, Freddie zu kopieren, dürfte jedem klar sein.

    Bei Genesis konnte sich auch keiner vorstellen, dass ein anderer als Peter Gabriel die Show an der Front machen könnte. Die Geschichte zeigt etwas anderes, auch wenn manche sagen, dass mit Phil Collins am Gesang auch eine neue Musik gemacht wurde, die mit Genesis nix zu tun hatte.
    Gut so ! Denn wer will schon eine Band hören, die 30 Jahre das gleiche macht. Auch Queen haben von Queen I bis Made in heaven zig Male ihren Stil verändert. Ob der Wiedererkennungswert nun an Freddie lag oder an Brians Gitarrensound- wer will das am Ende beurteilen ?

    Ich halte es wie Vonkeil: Richtig beurteilen kann man dieses eh nicht auf Zukunft ausgerichtete Experiment mit Paul Rodgers nur, wenn man sich davon überzeugt hat, was Brians Ur-Intention war: einfach noch mal (so was wie) Queen live erleben. Und das scheint funktioniert zu haben.

    Gruß
    Ruedili

  7. #16
    Benutzerbild von Torsten

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    Ruedili postete
    Wer entscheidet denn, ob eine Band weitermachen sollte ?
    In erster Linie entscheiden darüber die verbliebenen Musiker. Dann gilt es zu hinterfragen, ob der Fan es annimmt.
    Eben - die Fans. Darin steckt der Begriff "fanatisch", und genauso gebieren sich auch viele von denen, die sich als solche auffassen. Insofern sind solche Fans für eine distanzierte und somit möglichst neutrale Betrachtungsweise denkbar ungeeignet - die fressen oft genug regelrecht alles, was ihre Idole ihnen vor die Füße werfen.

    Stellungnahmen von vielseitig interessierten Musikliebhabern, die solche Fälle mit kritischem Abstand bewerten, nehme ich da wesentlich ernster.

    Ruedili postete
    Soweit ich Interviews zu dem Thema verfolgt habe, hatten Brian und Roger mal wieder tierisch Bock auf Queen-Mucke und unzählige Fans haben diesen Wunsch bestärkt. Dass es nie darum ging, Freddie zu kopieren, dürfte jedem klar sein.
    Und warum gründet man dann nicht einfach eine neue Band bzw. macht unter einem anderen Namen weiter? Die Fans blieben ihnen auch so zweifelsfrei erhalten.

    Queen ohne Jahrhundertsänger und den godfather of Rampensäue - für mich keine Alternative...

  8. #17
    Benutzerbild von Ruedili

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    286
    Hi Torsten !

    Also einen Fan als willenlosen Allesfresser darzustellen, halte ich gelinde gesagt, für eine Beleidigung.

    Musiker spielen für die, die für die Musik zahlen/reisen/in Schlangen vor Kartenhäuschen stehen und ab und an mal nen Batzen Euros bei ebay investieren.

    Musiker stehen nicht auf der Bühne, um von Kritikern aus der Presse oder von von vielseitig interessierten Musikliebhabern, die solche Fälle mit kritischem Abstand bewerten verstanden oder gemocht zu werden.

    Ich selbst bin kein FAN von Queen, kann mir aber dennoch gut vorstellen, dass die Besetzung mit Paul Rodgers einen Versuch wert war.R

    By the way:

    Hälst Du Deine Meinung auch für Genesis, AC DC, Deep Purple, Whitesnake, Toto etc ebenso ? Da sind auch ab und die Gallionsfiguren von Bord gegangen und die Musikwelt wäre um einiges ärmer, wenn man nicht mit anderen weitergemacht hätte.

    Ruedili

  9. #18
    Benutzerbild von Torsten

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    Ruedili schrieb
    Also einen Fan als willenlosen Allesfresser darzustellen, halte ich gelinde gesagt, für eine Beleidigung.
    Zunächst einmal: Wie vor längerer Zeit an anderer Stelle bereits erwähnt, lehne ich Fantum in jeglicher Hinsicht ab. Eine solche Verehrung hat kein Individuum dieses Planeten verdient, auch die großartigsten Künstler nicht.

    Finde ich eine Band (oder einen Sportler, eine Mannschaft usw. usf.) überdurchschnittlich gut, bezeichne ich mich als Sympathisanten. Mit Fantum im eigentlichen Sinne hat dies nichts zu tun.

    Wenn du meine Worte aufmerksam liest, wirst du bemerken, dass ich nicht alle Fans über einen Kamm schere. Um aber von einem gewissen Teil den beschriebenen Eindruck zu gewinnen, muss man sich nur in entsprechenden Internet-Foren umschauen.

    Ruedili schrieb
    Musiker stehen nicht auf der Bühne, um von Kritikern aus der Presse oder von von vielseitig interessierten Musikliebhabern, die solche Fälle mit kritischem Abstand bewerten verstanden oder gemocht zu werden.
    Musiker stehen auf der Bühne, um ihr Publikum zu unterhalten und davon möglichst ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Ich habe selbst eine Zeit lang in einer Kulturstätte gearbeitet, in der vorwiegend regional bekannte Künstler auftreten; jeder von ihnen hat an seinem Job immensen Spaß, ohne irgendwelche (nennenswerten) Fangruppen vorweisen zu können.

    Und nicht zuletzt sind die echten Fans oft genau derjenige Teil des Publikums, der den arrivierten Künstlern höchst selbst mit seiner grenzenlosen Verehrung auf den Senkel geht. Was die so Verehrten öffentlich natürlich nur ungern zugeben...

    Ruedili schrieb
    Hältst Du Deine Meinung auch für Genesis, AC DC, Deep Purple, Whitesnake, Toto etc ebenso?
    Was Genesis betrifft: Die hatten zwei herausragende Frontmänner - aber beide nicht mit dem einzigartigen Charisma und der Stimmgewalt eines Freddie Mercury ausgestattet. Insofern hinkt dieser Vergleich für mein Empfinden.

    Die anderen Fälle kann ich nicht beurteilen, da ich mich mit den genannten Bands nicht besonders beschäftigt habe.

  10. #19
    Benutzerbild von Ruedili

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    Hi Torsten !

    Auch wenn ich vielen Deiner Postings nur zustimmen kann: Deine Abhandlung über das Fan-Tum kenne ich nicht. Gestatte mir bitte, dass ich auch ohne Kenntnisnahme dieser Zeilen dazu eine andere Meinung habe.

    Richtig merkwürdige Fans zeichnen sich aber durch eines dennoch aus: Dass sie nichts auf ihre Stars kommen lassen, und dass sie meistens von einer Art Heiligenbildschaffung ausgehen, wobei man niemanden nebenan duldet (so wie im 2.Gebot).

    Kommt mir bald so vor, als wärst Du ein Freddie-Mercury-Fan, sorry.
    Deine Worte sind sehr von Intoleranz geprägt, oder hast Du Dich wirklich vor Ort überzeugen können, wie unmöglich Paul Rodgers ist ?

    Musik ist in erster Linie eine Gefühlssache und keine Wissenschaft, über die Musikliebhaber sich streiten (!) müssen. Und Fans abzukanzeln geht eindeutig am Gedanken, über Musik diskutieren zu wollen hinaus.

    Ruedili

  11. #20
    Benutzerbild von Torsten

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    6.613
    Ruedili schrieb
    Kommt mir bald so vor, als wärst Du ein Freddie-Mercury-Fan, sorry.
    Deine Worte sind sehr von Intoleranz geprägt,
    Schön. Solltest du in diesem Forum demnächst an irgendwas Kritik üben, werde ich dich spaßeshalber auchma der "Intoleranz" bezichtigen. Mal sehen, wie angemessen du das dann findest.

    Im Übrigen muss man kein Freddie Mercury-Fan sein, um seine außergewöhnlichen Qualitäten zu schätzen - die waren vorhanden und sind nunma nicht zu leugnen.

    Ruedili schrieb
    oder hast Du Dich wirklich vor Ort überzeugen können, wie unmöglich Paul Rodgers ist?
    Wo habe ich denn erwähnt, dass Paul Rodgers "unmöglich" sei?

    Ruedili schrieb
    Musik ist in erster Linie eine Gefühlssache (...).
    Richtig. Und ich habe das Gefühl, dass Queen ohne Freddie Mercury allenfalls ein halbgarer Aufguss ist. That's It.

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