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Rolling Stone-Ranking: die 500 besten Alben aller Zeiten

Erstellt von bubu, 14.01.2004, 13:10 Uhr · 66 Antworten · 7.672 Aufrufe

  1. #61
    Benutzerbild von musicola

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    Ich versuche mal, in meiner Eigenschaft als ABBA-Sympathisant mit einer "leidenschaftlichen Rationalität" an die Sache ranzugehen:
    Kann es sein dass du nicht doch ein wenig mehr als nur ein
    ABBA Sympathisant bist?
    Nein, das kann schon deshalb nicht sein, weil ich echtes Fantum zutiefst verabscheue. Das geht so weit, dass ich auch nie auf die Idee kommen würde, irgendeinen Promi mit einem Autogrammwunsch zu belästigen. Menschen, die anderen Zeitgenossen in extremer Weise huldigen, sind in meinen Augen ziemlich arme Würstchen...
    (Ich glaube, das wird mein Lieblings-Smiley... )
    Ja absolut - wie kann man nur!



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    Lutz

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  3. #62
    Benutzerbild von Torsten

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    Ich versuche mal, in meiner Eigenschaft als ABBA-Sympathisant mit einer "leidenschaftlichen Rationalität" an die Sache ranzugehen:
    Kann es sein dass du nicht doch ein wenig mehr als nur ein
    ABBA Sympathisant bist?
    Nein, das kann schon deshalb nicht sein, weil ich echtes Fantum zutiefst verabscheue. Das geht so weit, dass ich auch nie auf die Idee kommen würde, irgendeinen Promi mit einem Autogrammwunsch zu belästigen. Menschen, die anderen Zeitgenossen in extremer Weise huldigen, sind in meinen Augen ziemlich arme Würstchen...
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    Lutz
    Immerhin kannst du zu deiner Entlastung vorbringen, die Dame nicht persönlich belästigt zu haben...

  4. #63
    Benutzerbild von Lutz

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    @Torsten

    Immerhin kannst du zu deiner Entlastung vorbringen, die Dame nicht persönlich belästigt zu haben...
    Die hätte ich aber sehr gern persönlich "belästigt"

    Mehr hier:

    http://www.plauderhoehle.de/forum/sh...7306&pagenum=2

    Lutz

  5. #64
    Benutzerbild von Maniac

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    AW: Rolling Stone-Ranking: die 500 besten Alben aller Zeiten

    Zitat Zitat von Torsten Beitrag anzeigen
    @ Closelobster:

    Hat etwas gedauert, aber dein Posting 019 kann ich nicht unbeantwortet stehen lassen...
    In meinem Posting 016 geht es aber weniger um Geschmack als vielmehr um den Hinweis auf gewisse Erfahrungen und Beobachtungen, die dem Ranking des "Rolling Stone" deutlich widersprechen.

    Zunächst möchte ich bemerken, dass ich mich nicht ohne Grund lediglich als ABBA-Sympathisanten bezeichne - mit denen, die man gemeinhin als echte Fans bezeichnet, habe ich wenig gemeinsam. Des weiteren habe ich bis vor ca. drei Jahren noch genau die gleiche Auffassung wie du und viele andere vertreten: Zunächst mal kommen die Beatles und dann lange nix mehr. Und danach kann man dann vielleicht irgendwann gnädigerweise über die Schweden-Truppe sprechen.

    Ausgangspunkt für meine veränderte Sicht der Dinge war die bekannte ABBA-Dokumentation der BBC. Zu diesem Zeitpunkt besaß ich wie viele andere auch nur eine "Best Of"-Compilation dieser Band und hatte mir über ihren Stellenwert nie eingehendere Gedanken gemacht.

    Nachdem mich die erwähnte Doku einigermaßen beeindruckt hatte, begann ich, mich mit ABBA näher zu beschäftigen. Also die Alben zugelegt und der Musik intensiver gelauscht. Infos gesammelt, Biographie gelesen. Was aber am wichtigsten war: Ich fing an, die Bedeutung dieser Band für unseren modernen Alltag zu beobachten. Und siehe da: Im Gegensatz zu den Pilzköpfen waren ABBA fast allgegenwärtig. Ob im Supermarkt, in Bistros, in Internet-Cafés oder sonst einem öffentlichen Ort - die Musik der Schweden übertraf in ihrer gespielten Häufigkeit die der Engländer bei weitem.

    Zusätzlich stellte sich heraus, dass es in meinem Umfeld bei den Leuten um die 30 oder jünger ebenfalls ein deutliches Missverhältnis gab zwischen den vorhandenen ABBA- und Beatles-Tonträgern: Hatte von Letzteren höchstens jeder Zehnte eine CD im Regal stehen, waren es bei ABBA immerhin knapp die Hälfte der Leute. Wohlgemerkt: Hier handelt es sich in der Regel um durchschnittliche Musik-Konsumenten - also keine Personen, die sich so wie wir etwas ausführlicher mit der Materie beschäftigen.

    Was uns, Closelobster, in der Bewertung der beiden Bands unterscheidet, ist weniger der Geschmack (obwohl unsere musikalischen Präferenzen sicher stark differieren - siehe Tauschrunde... ). Vielmehr sind es offensichtlich die Definition bzw. die Faktoren, die wir für die musikhistorische Einordnung heranziehen.

    Für die Entwicklung der Popmusik sind die Beatles selbstverständlich die wichtigste und wohl auch innovativste Kapelle gewesen - daran kann es keinen Zweifel geben. Und selbst der eingefleischteste ABBA-Fan wird einsehen müssen, dass es seine Lieblinge ohne die Beatles niemals gegeben hätte (nebenbei: die Rolling Stones wahrscheinlich auch nicht!). Die Beatles sind für die Popmusik also quasi das, was der Erfinder des Verbrennungsmotors für die moderne Zivilisation darstellt.

    Ergo: Es liegt nicht in meiner Absicht, den Stellenwert der Beatles und die Qualität ihrer Musik zu schmälern. Wofür ich allerdings sehr wohl plädiere, ist eine Neubewertung aus heutiger Sicht, der Korrektur von verklärenden Klischees und bis heute kursierenden Vorurteilen.

    Blicken wir doch mal ganz sachlich zurück: Der Erfolg und die Anziehungskraft der Beatles beruhten neben ihren Hits noch auf ganz anderen Gründen. Man denke an die von ihnen forcierte kulturelle Revolution und an ihre musikalischen Experimente. Oder an die Hysterie, die sie auslösten, weil sie auf ihre Weise die ersten waren, die eine Alternative zum amerikanischen Rock'n'Roll boten. So war in einem Artikel des "Daily Mirror" damals völlig zu Recht zu lesen:

    "Und es ist offensichtlich, warum diese vier frechen, energiegeladenen Jungs aus Liverpool so einen Mordserfolg haben: Sie sind jung und neu. Sie sind temperamentvoll und vergnügt. Was für ein Unterschied zu den selbstmitleidigen Jammerlappen, die ihre liebesverlorenen Hymnen hinschmachten, aus den gemarterten Untiefen ihrer lauwarmen Herzen. Die Beatles sind Wirrköpfe. Sie haben Haare wie Scheuerlappen - aber es ist gewaschen, es ist supersauber."

    Die Beatles hatten schlichtweg das Glück, zum richtigen Zeitpunkt auf der großen Bühne des Pop zu erscheinen. Zum damaligen Zeitpunkt hatte die britische Öffentlichkeit nämlich wenig zu lachen - politische Skandale dominierten die Schlagzeilen zuhauf. Und in genau diese depressive Phase brachen die Beatles mit ihrer unverschämt lebensbejahenden Attitüde, die rundum Fröhlichkeit verbreitete.

    ABBA haben zu keinem Zeitpunkt ihrer Karriere von ähnlichen Begleitumständen profitiert. In der Öffentlichkeit galten sie als eine Sauber-Band, deren Songs von Anfang an auch die Elterngeneration mitsang. Sie waren das genaue Gegenteil von dem, was Pop eigentlich sonst immer zu sein hat(te): Provokation und Abgrenzung von den Älteren. Ihre einzige Waffe - abgesehen von der harmlosen Erotik, die die beiden Mädels ausstrahlten - war ihre Musik. Es waren die Melodien, die sich für immer ins Gedächtnis der Menschen brannten und dort unauslöschlichen Bestand haben werden.

    Daran ist nicht zu rütteln: Für nachfolgende Generationen ist es völlig uninteressant, welche Verdienste, welche Geschichten, welche Mythen sich um einen Künstler ranken. Das Einzige, was in der Folgezeit zählt, ist die Frage, wie sehr die Musik in den Köpfen und den Herzen späterer Jahrgänge Wurzeln schlägt. Und in dieser Hinsicht haben ABBA nach meiner Beobachtung mittlerweile alle anderen Protagonisten des Pop deutlich abgehängt - was sich wahrscheinlich für lange Zeit nicht ändern wird. Leider werde ich die Richtigkeit dieser Behauptung in diesem Leben aber wohl nicht mehr belegen können...
    Thema Verkaufszahlen: Da wird es Zeit, mal ganz sachlich zu relativieren. Zunächst die ganz nüchterne Gegenüberstellung der Daten: ABBA kommen bis heute auf über 350 Millionen verkaufter Tonträger, bei den Beatles sind es nach meiner Information ca. dreimal so viel, also deutlich über eine Milliarde. Insofern scheint das Rennen hier also schon gelaufen zu sein.

    Aber: Man bedenke zunächst mal die Tatsache, dass die Beatles ca. 12 Jahre zeitlichen Vorsprung haben, denn beide Bands gelten ja als so genannte "All Time Sellers". Hinzu kommt erschwerend, dass die Beatles in ihrer Zeit nicht mal ansatzweise die musikalische Konkurrenz hatten, wie sie ABBA ihrerzeit vorfand. Die 70er waren das Jahrzehnt, in dem sich der Pop ausdifferenzierte und diverse musikalische Genres hervorbrachte - man denke vor allem an Hardrock, Punk, Disco, Funk, Rap, Wave und alle Arten elektronischer Musik. Und trotz all dieser innovativen Strömungen, gegen die ABBA damals regelrecht bieder gewirkt haben müssen, haben sie sich dennoch behauptet. Die 60er dagegen waren aus heutiger Sicht im Prinzip nur die "Anlaufphase" des Pop, in der die Beatles lediglich in den Rolling Stones und mit Abstrichen einigen Bands wie den Beach Boys ernsthafte Konkurrenz hatten. Da war es für absolute Ausnahmetalente also noch wesentlich einfacher, den großen Reibach zu machen.

    Hinzu kommt ihr revolutionärer Status, den ich weiter oben bereits beschrieben habe - ein immenser Faktor im Hinblick auf Marketing und dadurch erzielte Verkaufserfolge. Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass ABBA im Gegensatz zu den Beatles bis auf wenige Ausnahmen in den USA - also dem größten Musikmarkt des Planeten - auch aufgrund ihrer Aversion gegen Tourneen und Bühnenauftritte keinen nennenswerten Erfolg hatten. Wer in den USA dauerhaft Platten verkaufen will, muss sich dem Publikum zeigen - und zwar nicht nur an Ost- und Westküste, sondern auch im zentralen Inland. Darauf haben ABBA nie Lust gehabt und den nordamerikanischen Markt bewusst vernachlässigt. Dafür waren sie dann in Australien wiederum unerreicht erfolgreich - ein 1977 im dortigen TV ausgestrahltes Live-Konzert hatte höhere Einschaltquoten als die Mondlandung. Wobei sich die besondere Liebe der Australier zu ABBA wohl auch daraus begründet, dass sich hier zwei Außenseiter miteinander solidarisierten - der kaum beachtete fünfte Kontinent entwickelte eine ganz besondere Beziehung zu der am meisten verspotteten Band ihrer Zeit.

    Noch zwei weitere Punkte: Von den Beatles gibt es meines Wissens weltweit wesentlich mehr unterschiedliche Tonträger (vor allem diverse Compilations) zu kaufen, die für die große Zahl an Fans interessant sind. Allein hierin steckt ein nicht zu unterschätzendes, zusätzliches Verkaufspotenzial.

    Und: Man darf nie vergessen, woher ABBA stammen. Für Bands aus so kleinen Ländern wie Schweden war es schon immer schwierig, sich auf dem weltweiten Markt durchzusetzen. Die Beatles hingegen kamen aus einem der beiden Länder, welche seit jeher in einer Art privatem Ryder Cup die internationalen Charts unter sich ausmachten. Auch dies ist ein gravierender Vorteil, und zwar nicht nur aufgrund der perfekten und akzentfreien Beherrschung der Sprache, in der internationaler Pop stattzufinden hat: Englisch.

    Wenn ich all diese Punkte in Betracht ziehe, erinnert mich ein Verkaufszahlen-Vergleich zwischen den Beatles und ABBA an einen Skisprung-Wettbewerb, bei dem der eine starken Aufwind, der andere aber sehr ungünstige Bedingungen vorfindet. Insofern kann mich die Diskrepanz zwischen den Plattenverkäufen schon längst nicht mehr beeindrucken.
    Dieser Vergleich hinkt schon deshalb, weil eine Auflistung von gerade mal drei bzw. vier Titeln nach der Bemerkung "größte Hits" im Falle dieser beiden Bands der blanke Hohn ist - beide bieten gleichwertige Klassiker am Fließband. Eine eventuell auf Verkaufszahlen beruhende Einstufung ihrer Songs deckt sich in keinster Weise mit dem, wie die Menschen heute auf diese Musik reagieren. Gerade bei ABBA und den Beatles können sich viele gar nicht entscheiden, welcher Titel ihnen denn eigentlich der liebste ist.

    Im Übrigen: Mit "Dancing Queen" kann sich in meinen Augen kein anderer Popsong auf diesem Planeten messen - egal, was irgendwelche Zahlen von Radioeinsätzen aussagen. Das bemerkt man freilich erst dann, wenn man sich mit diesem Song im Speziellen und ABBAs Musik im Allgemeinen näher beschäftigt. Eingängigkeit, Zeitlosigkeit und Perfektion des komplexen Arrangements wurden in dieser vollendeten Mischung von keinem anderen Songwriter erreicht.

    ABBAs Schicksal ist es bis heute, dass sie gnadenlos unterschätzt werden - dein Posting ist nur ein weiteres Beispiel für diese bedauerliche Tatsache. Was wurden sie nicht schon verspottet für die vermeintliche Einfachheit ihrer Songs - ohne dass die Leute kapierten, dass genau das die schwierigste musikalische Disziplin ist. Dass genau das der Grund ist, warum ihre Melodien bis in die hintersten Winkel dieses Erdballs vorgedrungen sind. Ein Kommentar aus der kürzlich gesendeten MDR-Doku über ABBA bringt es meines Erachtens genau auf den Punkt:

    "Ich denke, ihre Musik wird immer weiterleben. Ich vergleiche sie jedes Mal mit Bach und Beethoven. Sie sind die klassische Musik unserer Zeit - man wird sich immer an sie erinnern. Besonders auf meinen vielen Reisen fällt mir das auf. Manchmal höre ich ihre Musik, die von dem Royal Philharmonic Orchestra in London gespielt wird; manchmal höre ich sie auf einer Flöte, gespielt in den Anden; und manchmal höre ich sie auf einem Bambusinstrument auf Bali. Sie ist also weltweit und ich denke, jedermann kann eine Melodie für sich finden, die er mag - auch wenn er den Text nicht kennt oder die Wörter nicht versteht. Er fängt trotzdem an zu singen oder sich zu erinnern."
    Richtig: Sie waren die wichtigste Band, denn dem Erfinder einer Sache kommt naturgemäß eine elementare Bedeutung zu. Das heißt aber nicht, dass er nun für alle Zeiten als Bester seiner Zunft gelten muss. Denn wo steht eigentlich geschrieben, dass der Lehrer in der Folgezeit nicht irgendwann von einem seiner Schüler übertroffen werden kann? Wieso soll der Faktor "Einfluss" allen Ernstes ewiglich als wichtiger erachtet werden als die Frage danach, wie sehr sich die Musik auch bei nachfolgenden Generationen bewähren wird? Die Tatsache, dass jemand eine bestimmte Idee als Erster hatte, bedeutet noch lange nicht, dass spätere Genies weniger wert sind!

    Was für dich lächerlich klingen mag, ist für mich eine Tatsache: Die besten Songschreiber des zwanzigsten Jahrhunderts heißen nicht John Lennon und Paul McCartney. Sie heißen auch nicht Irving Berlin, Andrew Lloyd Webber, Bob Dylan, Leiber & Stoller, Holland / Douzier / Holland, Elton John, Prince, Michael Jackson oder sonstwie. Sondern sie heißen ganz unspektakulär Björn Ulvaeus und Benny Andersson.

    Insofern gehe ich auch völlig konform mit dem, was in der ABBA-Biographie am Ende eines Kapitels so herrlich pathetisch ausgesprochen wird:

    "ABBAs Musik ist noch immer herausragend. Das meiste zumindest. So gut wie alles. Nicht die Kostüme, nicht die Frisuren, und ganz gewiss nicht die Bärte. Die Arrangements und die Produktion bisweilen nicht. Aber diese Songs... diese gottgleichen Songs. Egal zu welcher Zeit, welcher Ära, an welchem Ort: Sie sind ganz oben. Die Besten. Die absolut Besten."

    Darüber sollten sich Zeitgenossen, die solch versnobte Rankings erstellen, vielleicht doch mal ein wenig Gedanken machen!
    Eines der peinlichsten Posting , das ich je lesen musste.

    Ich habe garnix gegen ABBA, aber was du hier schreibts ist einfach unerträglich. Du tust so als wäre ABBA die beliebteste, anerkannteste und beste Band. Doch davon sind sie wirklich MEILENWEIT entfernt. Du solltest dir vielleicht mal das Interview einer der beiden ABBA-Männer aus der süddeutschen Zeitung aus dem Jahr 2005 durchlesen. Der stuft die Sache schon deutlich realistischer ein. Jaja, die ABBAs waren natürlich allgegenwärtig und die Beatles überhaupt nicht präsent
    So einen Scheiß hab ich echt selten gelesen. Die Beatles waren die Sensation, die ganze Welt ist durchgedreht. Während fast die ganze Welt die Beatles liebte, wurden die ABBAs von vielen verspottet ( das sagt übrigens selbst der ABBA-MAnn in der Süddeutschen/ "Die Kritiker machten keinen Hehl daraus, dass sie uns für Kommerz-Idioten hielten!", antwortet er auf die Frage ob die Häme und der Spott gelegentlich wehgetan hätten). Ich finde es auch sehr erheiternt, dass du den Beatles bessere Bedingungen zu ihrer Zeit zusprichst. Die Plattenumsätze in den 60ern waren zigfach niedriger als in den 70ern, weil die Plattenindustrie noch ganz am Anfang war. Die meisten hatten noch gar keinen Plattenspieler. Gegen Ende der 70er waren die Umsätze 10(!) mal so hoch wie in den 60ern. Trotzdem verkauften die Beatles alleine im Jahr 1964 alleine in den USA 30 Millionen Platten, in Australien belegten sie mal die Plätze 1-6, in Kanade hatten sie gar 9 (!) Songs in den TOp 10. Die Beatles hatten in den USA mehr Nummer1-Hits als ABBA in den TOP40 hatte. Ich denke, mehr muss man nicht sagen. Und das mit der "schlechteren Konkurenz" ist auch nur 1 Märchen. So gut wie alle MEga-Selller des 20.Jahrhunderts waren in den 60ern aktiv und hatten zum Teil in diesem JAhrzehnt ihre beste Zeit. Ich bin echt kein 60er-Experte , aber mir fallen da schon spontan ein: Rolling Stones, Elvis Presley, Bob Dylan, Frank Sinatra, Bing Crosby, Miles Davis, Beach Boys, Jimi Hendrix, The Who, Cliff Richard, Jackson 5 , Leonard Cohn, Be Gees, The Birds, etc. Ja, war schon ne üble Konkurenz . Desweiteren solltest du wissen, dass die Beatles die Mehrheit ihrer Platten nach ihrer Trennung verkauft haben. Du sagst, dass unter den unter 30 jährigen ABBA viel beliebter sei als die Bealtes?? ABBA verkaufen heutzutage ca 1- 1.5 Millionen Platten pro JAhr. Die Beatles haben zum Beispiel alleine im Jahr 2000 35 Millionen Platten verkauft und da sind die Verkäufe außerhalb der USA ( abgesehen vom Number 1 -Album) garnicht berücksichtigt. In den letzten 15 JAhren hat in den USA keine Band mehr Tonträger verkauft als die Beatles. Einzig und alleine Garth Brooks, der in den USA ein Superstar und noch aktiv ist, lag etwas vor den Beatles. Die Bealtes haben in diesem Zeitraum also mehr verkauft als die noch aktiven Metallica, Mariah Carey , Eminem, etc. Auch in Sachen Radioeinsätze liegen die Beatles statistisch vorn ( ich persönlich höre beide Bands sehr häufig im Radio, etwa gleich oft). Und es ist ja schön, dass ein ABBA-FReak einen Bericht im MDR über ABBA senden durfte, aber deswegen wird die WElt ihre Meinung auch nicht ändern. Und auf der einen Seite machst du dich über Kritiker lustig und auf der anderen verwendest du selbst Zitate von Kritikern .
    Die Beatles sind viel anerkannter, beliebter und erfolgreicher als ABBA, aber das ist eigentlich ja auch nicht wichtig. Ich höre mir Musik an, weil es mir Spaß macht und nicht weil viele andere die Musik kaufen. Kommerziller Erfolg ist sowieso kein sonderlich guter Qualitätsmesser. Es ist ja okay, wenn du ABBA für die Besten hälst, aber die absolute Mehrheit sieht das anders. ABBA mit den Beatles zu verlgeichen ist so ähnlich wie wenn du Modern Talking mit Mozart vergleichst. Ich höre ABBA ab und zu auch mal gerne und ich würde sagen, dass ABBA das für die POP-Musik ist, was die Stones für den Rockn Roll sind. Ich finde ABBA gut und halte sie auch für unterschätzt, aber dein Posting ist schon extrem fanmäßig.

  6. #65
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Rolling Stone-Ranking: die 500 besten Alben aller Zeiten

    Zitat Zitat von Maniac Beitrag anzeigen
    Die Beatles sind viel anerkannter, beliebter und erfolgreicher als ABBA, aber das ist eigentlich ja auch nicht wichtig.
    Mensch, wieso tauchst du denn erst jetzt hier auf? Hättest du mir das vorher gesagt, hätte ich mir doch die ganze Schreiberei sparen können.

    Zitat Zitat von Maniac Beitrag anzeigen
    Ich höre mir Musik an, weil es mir Spaß macht und nicht weil viele andere die Musik kaufen.
    Hm, ich sollte wirklich mal drüber nachdenken, warum ich mir eigentlich Musik kaufe...

    Zitat Zitat von Maniac Beitrag anzeigen
    ABBA mit den Beatles zu vergleichen ist so ähnlich wie wenn du Modern Talking mit Mozart vergleichst.
    Na, dann ist die Sache ja jetzt endlich geklärt.

  7. #66
    Benutzerbild von bubu

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    AW: Rolling Stone-Ranking: die 500 besten Alben aller Zeiten

    Besser spät als nie. Ein Posting hat er gesetzt und alles gegeben, der Maniac.

    Aber er hat nen Punkt, finde ich.

  8. #67
    Benutzerbild von Conny2808

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    AW: Rolling Stone-Ranking: die 500 besten Alben aller Zeiten

    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Besser spät als nie. Ein Posting hat er gesetzt und alles gegeben, der Maniac.

    Aber er hat nen Punkt, finde ich.
    Joa, da stimm ich dir in allen Punkten zu, und es ist schön, dass die Sache jetzt geklärt ist, alle Gemüter haben sich mittlerweile wieder beruhigt. Na gut, nach 4 Jahren... Nur denke ich, der Maniac wird hier sicher nix mehr geben, war seitdem nicht mehr hier im Forum. Ein Posting geschrieben, und was für eins , und dann hat er sich wieder verdrückt, aber vielleicht weiß er, warum.

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