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Roskilde

Erstellt von waschbaer, 10.12.2004, 22:49 Uhr · 34 Antworten · 6.725 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Roskilde

    @Lutz

    Ich war erst einmal in meinem Leben in Dänemark und das war in Kopenhagen. Mehr habe ich leider noch nicht gesehen, leider inkl. des Festivals. Aberzu der Zeit kann ich mir auch nicht frei nehmen, denn ich bin doch bestimmten Urlaubszeiten unterworfen.

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Roskilde

    Na Roskilde ist ja nicht weit von Kopenhagen entfernt - vielleicht nächstes Mal Ich denke (wie gesagt), Roskilde schlägt immer noch locker 95 Prozent aller sonstigen Festivals...

    @Castor

    Warst Du eigentlich mal da bzw. planst Du mal hinzufahren?

    Lutz

  4. #23
    Benutzerbild von Castor Troy

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    AW: Roskilde

    @Castor

    Warst Du eigentlich mal da bzw. planst Du mal hinzufahren?

    Lutz
    Nein,das war ich nicht
    Planne auch nicht,weil das nicht mehr das selbe ist,glaube ich

    Schau mal die Flagge



    Hammer und Sichel

  5. #24
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Roskilde

    Zitat Zitat von Castor Troy Beitrag anzeigen
    Nein,das war ich nicht
    Planne auch nicht,weil das nicht mehr das selbe ist,glaube ich
    Warum? Weil es mittlerweile ziemlich groß geworden ist? Oder von den Leuten her anders?

    Lutz

  6. #25
    Benutzerbild von Castor Troy

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    AW: Roskilde

    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Warum? Weil es mittlerweile ziemlich groß geworden ist? Oder von den Leuten her anders?

    Lutz
    Aus gesundheitlische Gründen Lutz

  7. #26
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Roskilde

    Hab beim Schmökern in der Musik Szene (8/83) noch einen wunderbaren Bericht über Roskilde 1983 gefunden - alles was dort steht war 3 Jahre später, bei meinem ersten Besuch, genauso schön!

    -snip-

    Uber 60 Gruppen feierten drei Tage lang mit 60 000 Open-airlern unweit des kleinen dänischen Städtchens Roskilde (30 Kilometer von Kopenhagen) eine gigantische Party. Einst an Woodstock angelehnt, etablierte sich das unkommerzielle (alle Überschüsse fließen caritativen Organisationen zu!) „Roskilde Festival" Im Laufe seines 12jährigen Bestehens zu einem der größten und zugleich weltweit bedeutendsten Musikereignisse unserer Zeit.

    Es war faszinierend zu erleben, wie der Geist von Woodstock seine unsichtbaren Schwingen auch noch über das „Roskilde Festival '83" ausbreitete: Drei Tage lang lebten die Musikfreaks in einer anderen Welt. Harmonie, Spontanität und Solidarität waren die Stichworte. Die von Anfang an sprühende Atmosphäre ist aber auch dem ungemein sympathischen Völkchen der Dänen zu verdanken. Selbst die Ordnungskräfte und sogar die Polizei fügten sich nahtlos in dieses friedliche Bild ein. Eindrucksvoll und für den deutschen Beobachter ungewohnt bewiesen die Sicherheitskräfte, daß man auch ohne künstliche Machtdemonstrationen sowie gewalt- und aggressionsfrei diese Art von „Völkerbewegung" unter Kontrolle bekommen kann.

    Die Musik war zwar der Magnet, aber beileibe nicht das ein und alles. Ein „alternatives Dorf", ein riesiger Trödelmarkt, viele Cafes, Treffpunkte, Performance-Aktivitäten, Workshops, spontane Jam-Sessions und die Zelte unzähliger Initiativen boten dem bunten Internationalen und zum Teil sehr skurrilen Festivalern drei mal 24 Stunden permanente „Actlon".
    Über 60 Gruppen auf vier Bühnen in teilweise überdurchschnittlicher Qualität gerecht zu werden, ist nicht möglich. Deshalb seien stellvertretend einige Hightlights erwähnt:
    Der erste musikalische Höhepunkt war zweifelsfrei die schottische Band „Marillion". Das anfängliche Zögern der Musikfreunde (vielen war „Marillion" noch unbekannt) wich sehr schnell einer stürmischen Begeisterung. Dazu trug nicht nur „Marillions" ausgezeichnete Musik, sondern auch in erster Linie die unglaublich (!) ausdrucksstarke und mitreißende Präsentation von Leadsänger Fish bei.
    „We Have A Party" sangen „Southside Johnny & The Jukes" aus den USA. Mit zusätzlicher Unterstützung einer Bläser-Section, zwei Schlagzeugern und zwei Key-boardern räumte Southside Johnny im Stile eines sich völlig verausgabenden Burce Springsteen tierisch ab. Zehntausende auf dem Festivalgrund dankten es ihm mit einem Tanzgelage.
    Auch die nächste „Big-Party" ließ nicht lange auf sich warten. Zu morgendlich früher Stunde (2 Uhr!) wiegten sich etwa 50 000 Musikjünger zu den afrikanisch-europäischen Rhythmen von „King Sunny Ade & His African Beats" (Nigeria).
    Musikalisch die „absolute Sahne" war der Auftritt der mittlerweile schon legendären Truppe „10cc". 15 Jahre Routine und ein SuperSound . . . was für ein Konzert!
    Nicht zu verachtende Leckerbissen waren auf der Rhythmstage die niederländische Band „The Nits" (hoffentlich erfahren wir bald auch in Deutschland etwas über diese phantastische Gruppe) und der Schweizer Andreas Vollenweider.
    Auf der Folkstage erwartete die Besucher eine besonders angenehme Überraschung: Dougie MacLean, Schotte seines Zeichens und den Folk-Freaks aus seiner Zeit mit den „Tannahill Weavers" kein Unbekannter mehr, zog während zweier Konzerte etwa je 3000 bis 5000 Zuhörer durch seinen jungenhaften Charme und durch sein virtuoses Spiel in den Bann.
    Roskilde Festival '83 ... das bedeutete drei Tage lang Harmonie, unheimlich dufte Musik, für dänische aber auch für Festival-Verhältnisse erstaunlich niedrige Preise für Getränke und Essen, viel Sonnenschein und eine leichte Brise vom nahegelegenen Meer. Was will man mehr?

    -snap-

    Lutz

  8. #27
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Roskilde

    Hier noch was aus der Musikexpress 8/1981. So hab ich's 5 Jahre später auf diesem wunderbaren Festival auch erlebt...

    -snip-

    FESTIVAL ROSKILDE

    Roskilde, Dänemark

    Wieder einmal waren sie in Massen (ca. 35.000) aufgebrochen: diesmal zum zehnten Jubiläum von Roskilde, dem nördlichen Mekka der Rock-Fans entgegen.
    Auf einem über 400 Hektar großen Gelände vor den Toren Kopenhagens veranstaltet der .Roskildefon-den" alljährlich dieses in Europa sicher einzigartige Rock-Festival. Drei Tage Musi, Theater, Film, Zirkus, gute Laune, Feiern, Tanzen, sich Kennenlernen, Happening etc. Ein Non-Pro-fit-Untemehmen in Sachen Rock'n'Roll, dessen Überschüsse dem Bau sozialer Einrichtungen zufließen. Allein diese Form der Organisation (Note 1 ) ist sicher die grundlegende Voraussetzung für die aggressionsfreie und entspannte Atmosphäre in Roskilde.
    Es ist hier unmöglich, dem Riesenangebot von Musik und Entertainment gerecht zu werden. Ich kann nur Höhepunkte kurz anreißen. Das Festival findet vornehmlich auf drei Bühnen statt: der Hauptbühne mit dem orange-schimmemdem Zeltdach, ehemals Tour-Bühne der Stones und seit ' 7 8 Wahrzeichen des Festivals; dem Rhythmuszelt und dem Folk-Zelt.
    Headliner auf der Hauptbühne waren in diesem Jahr Ian Dury & The Blockheads, Toots & The Maytals, UB 40, Robert Palmer, Fischer Z, Saga, Sebastian, Lake und Gnags. Wobei Ian Dury. und seine Klotzköpfe wohl
    Robert Palmer
    dieÜberraschung waren. MitSpecial Guest Don Cherry, den sie zufällig am Flughafen aufgepickt hatten, legten sie einen überzeugenden Rock'n'Roll-Set hin. Doch auch Toots & The Maytals sollen nach behäbigen Anfangswehen noch mörderisch in Fahrt gekommen sein. Lake heizten am Freitag als erste Band den Fans kräftig ein, UB 40 und Fischer Z erfüllten die Erwartungen. Gnags machten mit Heim-Nymbus mehr Dampf als im Jahr zuvor. Völlig raus war jedoch die Luft bei Robert Palmer. Der smarte Dressman war fehl am Platz, seine Band lasch wie ein ausgelutschtes Kaugummi.
    Die Riesensause ging jedoch im Rhythmus-Zelt ab. Freitagabend mit der Delta Cross Band. Da kochte die Volksseele. Samstag mit Queen Ida & The BonTemps Zydeco Band. Mit ihrer heißen Cajun-Music sorgten sie für tropische Temperaturen im kühlen Norden. Quetschkommode, Geige, Waschbrett und 'ne Drei-Mann-Rockband zauberten einen Hexenkessel unter der Zeltplane. Gruppo Sportivo wußten die Stimmung bis morgens um 4 Uhr amBrodeln zu halten. Und Bad Manners schlossen am Sonntagnachmittag die drei tollen Tage mit ihrer mordsmäßigen, total überdrehten Ska-Beat-Revue ab. Als Sänger Fatty Rüster Bloodvessel" noch seinen blanken Allerwertesten zeigte, waren die Fans nicht mehr zu halten. - Nicht vergessen: Roskilde '82 -2./3./4. Juli. Seeya!

    wat

    -snap-


    Lutz

  9. #28
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    AW: Roskilde

    Vom diesjährigen Festival gibt es ausführliche live (!) Übertragungen auf ZDF Kultur - 2.7. 20:00 - 0:00

    Ich weiß, daß es auch schon daaaaamals (TM) im .dk TV immer Übertragungen gab (so bin ich im .dk Urlaub überhaupt erst auf das Festival gekommen) da würde ich ja gerne mal rankommen (Castor - hast Du ein Tipp?)!

    Z.B. von jenem 1987er Konzert der Go-Betweens (ich stand ganz vorne - natürlich vor der göttlichen Geigerin Amanda ) hier hätte ich gerne mehr:




    Lutz

  10. #29
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    AW: Roskilde

    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Vom diesjährigen Festival gibt es ausführliche live (!) Übertragungen auf ZDF Kultur - 2.7. 20:00 - 0:00
    *bump*

    Musik live und draußen - ZDF.de

    Lutz

  11. #30
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    AW: Roskilde

    Cool - sogar einen Livestream in toller Qualität gibts - für alle die ZDF Kultur nicht empfangen können - gerade spielen The Raveonettes (?). Gefällt...

    Roskilde 2011 - ZDFkultur - ZDFmediathek - ZDF Mediathek


    Booah - was ein (Sau)Wetter! Wie Roskilde 1986 - siehe Thread
    Aber wenn man so gut drauf ist wie wir daaaaaaaaaaaaamals (TM) tut das der Stimmung genau *null* Abbruch!

    Lutz

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