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SAGA-Fans... gibt´s die noch?

Erstellt von Mixi, 11.04.2004, 00:31 Uhr · 26 Antworten · 3.500 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von bamalama

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    SAGA goes dance:

    VILLA & GANT vs. SAGA wind him up[/b] ZEITGEIST / UNIVERSAL 0602498700693 VERÖFFENTLICHUNG: 14.03.2005

    VILLA & GANT sind Oliver Hintz & Thomas V.Gregorsitza. Oliver spielte bereits vor seiner Tätigkeit als Produzent in mehreren internationalen Hardrock Bands. Hier stammt auch die Liebe zu Prog Rock her, die er sich bis heute bewahrt hat...
    Thomas produziert Techno und Dance seit der ersten Stunde und bringt seine jahrelange Erfahrung als DJ ein.

    Seit 1998 produzieren beide in gemeinsamen Studios und sind mit ihren Produktionen in nationalen und internationalen Charts vertreten. Dem Produzenten Duo wurde bereits nach kurzer Zeit die erste goldene Schallplatte verliehen.

    Lasst euch nicht verarschen...
    Villa & Gant sind die beiden Produzenten Oliver Hintz und Thomas V. Gregorsitza, die in den letzten Jahren für diverse Projekte wie z.B. Ann Lee, Mario Lopez oder auch Whigfield mitverantwortlich waren. Ein wirklich großer Erfolg war in ihrer Laufbahn jedoch noch nicht dabei, und so hoffen Villa & Gant auf die Wirkung der derzeitigen House-Welle. Vor wenigen Monaten noch unvorstellbar bekommt ihre neue Single „Wind Him Up“ sogar Major-Unterstützung von Universal!
    Angelehnt an den Stil von Eric Prydz, Uniting Nations & Co. wurden kurze Fragmente aus dem nicht allzu bekannten Titel „Wind Him Up“ der 80ies-Truppe Saga gesampelt und ordentlich gefiltert. Immer wieder werden sie jedoch von eingeschobenen Beat-Passagen unterbrochen. Die Beats und Sounds klingen allerdings elektro/club-orientierter und düsterer als in den genannten Erfolgen. Vor allem die Gitarrenriff-Parts geben den 2005-Mixes von Villa & Gant einen recht rauen, rockigen Touch, und schaffen in der Hinsicht ein bisschen Abstand zu „Call On Me“ oder „Out Of Touch“. Eine Gute-Laune-Stimmung verbreitet „Wind Him Up“ jedenfalls nicht, wobei genau das vielleicht der Grund dafür ist, dass der Funke einfach nicht überspringen möchte. Hinzu kommt noch, dass „Wind Him Up“ auf Dauer einfach zu abwechslungsarm ist. Da hilft auch nicht der Remix der Boogie Pimps: Sie ergänzten zwar noch ein paar zusätzliche Female-Voice-Samples, liefern jedoch einen recht langweiligen, minimalistisch gehaltenen Remix ab.

    01. Wind him up (Radio Edit)
    02. Wind him up (Boogie Pimps Radio RMX)
    03. Wind him up (Kutger Attacks Villa Radio Cut)
    04. Wind him up (Villa & Gant Club Mix)
    05. Wind him up (De-Tox Vs. Villa Mix)
    06. Wind him up (Boogie Pimps RMX)


  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von bamalama

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    SAGA - the chapters live SPV VERÖFFENTLICHUNG: 30.09.2005

    Mit Chapters Live lüften Saga eines der größten Geheimnisse ihrer Karriere und präsentieren erstmals ihr epochalstes Mammutwerk in voller Länge.
    Bereits auf dem Debütalbum Saga (1978) konfrontierten die kanadischen Progrocker ihre Fans mit Auszügen aus der insgesamt 16-teiligen Konzeptstory, die erst 25 Jahre später auf Marathon vollendet wurde. Da man die einzelnen Kapitel nicht in chronologischer Reihenfolge veröffentlichte, blieb der textliche Hintergrund lange diffus und die Grundausrichtung der Geschichte unklar. Auf Chapters Live werden erstmals alle Kapitel zu einem schlüssigen Ganzen verbunden. Große Hits sucht man auf der 82-minütigen Doppel-CD zwar nahezu vergeblich, dafür gefällt der Konzertmitschnitt aber mit einer stimmigen Atmosphäre, eleganten Spannungsbögen und einer endlich nachvollziehbaren Storyline. Spieltechnisch ist hier eh alles im dunkelgrünen Bereich, so dass sich Saga-Freunde das musikhistorisch wertvolle Tondokument bedenkenlos ins Regal stellen können.

    CD 1:

    01.Images
    02.Don't Be Late
    03.It's Time
    04.Will It Be You?
    05.No Regrets
    06.Tired World
    07.Too Much To Lose
    08.No Stranger

    CD 2:

    01.Remember When
    02.Not This Way
    03.Ashes To Ashes
    04.You Know I Know
    05.Uncle Albert's Eyes
    06.Streets Of Gold
    07.We'll Meet Again
    08.World's Apart


  4. #13
    Benutzerbild von djrene

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    Oha. Muß ich haben. Werde ich am Dienstag gleich mal reinhören und vermutlich kaufen.

  5. #14
    Benutzerbild von NovalisHH

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    Hier mal meine Rezension der - hervorragenden - neuen SAGA-Doppel-CD. Auch veröffentlicht bei www.hithaus.de!

    "In den nunmehr über 28 Jahren ihres Bestehens veröffentlichte die kanadische Rockinstitution SAGA rund 20 durchwegs hörenswerte Alben - gefüllt mit knackigem, ansprechenden Melodic Rock ohne Mätzchen und grelle Zeitgeistanbiederung, getragen von sphärischen, breitflächigen Keyboardorgien genauso wie von aufpeitschenden, abgehackten Gitarrenmelodien -, die vom Gros der Musikkritiker zwar regelmäßig und zumeist in nicht sehr gewählten Worten verrissen, von den Zigtausenden SAGA-Fans (die es, gerade hierzulande, auch heute noch zuhauf gibt), im Gegenzug jedoch zutiefst verehrt und gefeiert wurden. Anfang der 80er Jahre zählten Michael Sadler (voc), Jim Gilmour (key), Jim Crichton (b) und dessen Bruder Ian (git) insbesondere auf dem europäischen Festland zu den beliebtesten Liveattraktionen und erwiesen sich als zwar harsch polarisierende, aber zugleich hochgradig umschwärmte Vertreter einer genialischen, im Grunde genommen unkopierbaren Mixtur aus traditionellen und progressiven, nicht selten direkt vom New-Wave-Spektakel jener Tage positiv tangierten Rockspielereien. Kurz darauf wurden mit phänomenalen Ohrwürmern der Sorte „The Flyer“ (1983), „What do I know?“ (1985) oder „Only Time will tell“ (1987) sogar die ansonsten arg popverseuchten Singlehitparaden im Sturm genommen. Tourneen durch unsere Breitengrade konnten sich stets mit dem Prädikat „ausverkauft“ schmücken, selbst wenn sich am Tag nach einem SAGA-Auftritt die Presse nahezu unisono voller Häme über Sadler und Co. ereiferte. Nun gut, SAGAs Zeiten in der ersten Liga des Rock’n’Roll sind natürlich längst vorüber. Doch davon ließen sich die vier mittlerweile über 50jährigen Rockrecken beileibe nicht aus der Ruhe bringen. Bis heute reist die Band scheinbar pausenlos durch die Lande, absolviert weiterhin umjubelte Konzerte auf der ganzen Welt und begeistert ihre Anhänger Jahr für Jahr mit ein ums andere Mal hervorragenden Alben, deren spezielle, unverwechselbare Note es ist, daß sich kein einziger Song darauf, nicht einmal in den geringsten Nuancen, dem dümmlichen musikalischen Zeitgeist des Heute öffnet oder womöglich gar unterordnet. Stattdessen zieht die Band „ihr Ding“ durch, kraft- und anspruchsvoll, mitreißend und in einem stilistischen Gewand dargeboten, wie es auch zu ihrer Hochphase in der kühlen Dekade, als fast jeder SAGA-Longplayer sogleich die deutschen Top 10 erklomm, nicht anders ausbaldowert worden wäre.
    Immer wieder fand man auf SAGA-LPs Beiträge, die als „Chapter“, zu Deutsch: als „Kapitel“, gekennzeichnet waren. Darüber, was es mit diesen „Chapters“ letztlich auf sich hatte, ließ das Quartett Freund wie Feind viele Jahre lang im Unklaren, so daß im Laufe der Zeit ein regelrechter Geheimkult um die inzwischen 16 „Chapter“-Nummern entstand. Die mysteriösen Kompositionen erwuchsen (mit Ausnahme des aus 1980 stammenden „Don’t be late“ (Chapter 2)) niemals zu realen Hits oder Evergreens der Band. Oft nahmen die Kapitellieder eher einen Randplatz auf SAGA-Alben ein. Um die (gewollte) Verwirrung zusätzlich anzuheizen, wurden die einzelnen „Chapters“ nicht etwa der Reihe nach, von „1“ bis „16“, kontinuierlich aufsteigend, verarbeitet. Nein, das nur nach dem Bandnamen benannte Debütalbum aus dem Jahr 1978 machte beispielsweise mit den „Chapters“ „5“ und „6“ Appetit auf mehr, das 1999 erschienene (noch immer betörende) Comebackopus „Full Circle“ beinhaltet die Teile „9“, „10“ und „13“, während die im Frühjahr 2003 auf den Markt gekommene Produktion „Marathon“ die Kapitel „12“, „14“ und „16“ in sich trägt. Nun, über ein Vierteljahrhundert nach Auftauchen der ersten „Chapters“ auf SAGAs LP-Einstand, erklären uns die Musiker bereitwillig, was sie uns mittels dieser musikalischen Erzählabschnitte in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten, mitteilen wollten: Bassist und Bandchef Jim Chrichton hatte die Kapitel-Reihe schon 1977 ersonnen und konzipiert. Damals las er in einem Magazin, das Gehirn des 1955 verstorbenen Physikers und mutmaßlichen Allroundgenies Albert Einstein sei zu Studienzwecken konserviert worden und würde im Washingtoner „Smithsonian Institut“ aufbewahrt. Diese durchaus bizarr anmutende Vorstellung inspirierte Chrichton dazu, gemeinsam mit seinen Freunden und Bandkollegen, einen Songzyklus anzudenken (und nur wenig später auch auf den folgenden Schallplatten umzusetzen), der, basierend auf genannter Zeitungsmeldung, eine futuristische Geschichte erzählt, von Außerirdischen, Weltuntergängen, verrückten Genies und allen möglichen genreüblichen Zutaten, die Ende der 70er/Anfang der 80er, zu Zeiten von „Star Wars“, Raketenangst, Umweltkatastrophen und allgemein vorherrschendem Zukunftspessimismus, im Denken vieler Menschen eine gewichtige Rolle spielten.
    28 Jahre und ca. 20 LPs danach klären SAGA ihre Fans über Aussage und Intention der jeweiligen „Chapters“ auf. Die am 30. September 2005 bei Steamhammer/SPV erscheinende, über 80minütige Doppel-CD „Chapters Live“ präsentiert erstmals alle (!) 16 „Chapters“ in geordneter Reihenfolge, so daß sich der dem Englischen kundige SAGA-Freak umgehend in die phantastische Welt der im typischen SAGA-Sound dargebotenen (und für vorliegendes Zwei-CD-Set live aufgenommenen) Zukunftsvision begeben kann und sich ab sofort, nach so langer Wartezeit, in der glücklichen Lage befindet, das Rätsel um die sagenumwobenen „Chapters“ zu lösen. Bereits auf ihrer sehr erfolgreichen Tour zur Hit-LP „Behaviour“, 1985/86, hatten SAGA die ersten acht „Chapters“ zusammenhängend in ihr Liveprogramm integriert. So hören wir auf CD Numero Eins, beginnend mit der so stillen wie hintergründig brodelnden Rock/Wave-Ballade „Images“, eine faszinierende Kollektion solcher SAGA-Songs, die, jenseits der intimsten und überzeugtesten Bandkenner, immer ein wenig im Schatten zu stehen schienen. In ausschweifenden, oft bis zu sechs, sieben Minuten langen Fassungen, die viel Raum für Improvisationen lassen, kommen vertrackte Mid-Tempo-Songs („Tired World“, „No Stranger“) und nervöse, gehetzte Großstadtrocker („It’s Time“) ebenso zum Tragen wie ungewohnt sanfte Klänge mit luftig-leichter Pianobegleitung und freundlich jazzigem Klarinettensolo („No Regrets“), epische Artrockdramen bester Güteklasse („Will it be you?“) oder schlicht eingängige Pop/Rock-Hämmer zur guten Unterhaltung auf langwierigen Autobahnfahrten („Too much to lose“). Abgesehen von der nicht immer zufriedenstellenden Tonqualität, bietet CD Eins eine starke, so gut wie nie langweilende Reise in die polarisierende Welt des unvergleichlichen „Sagaish Sound“ der 80er Jahre. Bedeutungsschwangere Keyboardkaskaden, mal dramatische, mal zickige Gitarrenexperimente, verquere Schlagzeugrhythmen und über alldem Michael Sadlers stets etwas aufgeregt, ängstlich, aufbrausend, dadurch aber auch besonders intensiv und ehrlich wirkende Stimme sind genau jene feinschmeckenden Stilmittel, die ein SAGA-Fan in den musikalischen Kreationen seiner Idole erwartet.
    In wesentlich besserem Klang zelebriert der kanadische Rock-Vierer (der seit 2003 von Drummer Christian Simpson unterstützt wird) auf der zweiten Silberscheibe die – größtenteils erst in den vergangenen zehn, 15 Jahren erschaffenen – restlichen „Chapters“, die sich in Sachen Arrangement und Inszenierung gottlob kaum von den frühen „Kapiteln“ aus der vorherigen Dekade unterscheiden. Überkandidelte Rockhymnen wie „Remember then“ oder „Uncle Alberts Eyes“ wechseln sich ab mit knappen, beinahe gar romantischen (!) Balladen („Not this Way“), lautstarkem SAGA-Rock der etwas härteren Gangart („Ashes to Ashes“), nervenaufreibenden, geradezu hysterischen Szenerien („You know, I know“) und klassischem „Sagaish Sound“ („Streets of Gold“) – also vernimmt man auch auf der zweiten Silberscheibe wiederum all dasjenige, was den Charme der vier Kanadier seit ihren künstlerischen Anfängen ausmacht.
    Eingefleischte SAGA-Liebhaber können sich Dank „Chapters Live“ nun endlich in die verschmitzt-kritische Gedankenwelt ihrer Helden hineinversetzen und die in den einzelnen Parts dargestellte Handlung versuchen, nachzuzeichnen und nachzuempfinden. Andere Rockgourmets, denen es weniger um die lyrische Aussage, denn um das Musikalische, ergo um den unvermeidlichen Rockappeal geht, finden auf „Chapters Live“ eine grandiose Sammlung hervorragender Rockware in guter, alter 80er-Jahre-Tradition, die zum Mitrocken und Mittanzen genauso anregt wie zum Nachdenken und Träumen. Darüber hinaus belegt vorliegendes Doppelalbum wieder einmal eindeutig, daß SAGA im neuen Jahrtausend noch und selbstverständlich auch weiterhin zu den aktivsten, attraktivsten, spielfreudigsten, intelligentesten und erdigsten Bands gehören, die die heutzutage so verschachtelte, hin und her irrende, längst nicht mehr in sich geschlossene, oft kaum nachvollziehbare internationale Rockszene zu bieten hat."

    Text: H. Stürenburg, September 2005


    Gruß aus HH

  6. #15
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    SAGA - trust INSIDE OUT / SPV VERÖFFENTLICHUNG: 21.04.2006

    Sechzehn Studioalben, drei Live-Releases und acht eigene Compilations. Knapp dreißig Jahre Musikgeschichte mit über acht Millionen verkauften Tonträgern. Konzerte in mehr als zwanzig Ländern vor insgesamt fünfzehn Millionen Fans. Welche Herausforderung sieht man da noch in einem neuen Studioalbum? „Es gibt immer einen Ansporn“, meint Michael Sadler, Sänger, Keyboarder und Gründungsmitglied des kanadischen Erfolgsfünfers Saga. „Die größte Herausforderung, vor der wir an diesem Punkt unserer Karriere stehen, ist, unseren ureigenen Sound so weit es geht beizubehalten und parallel dazu so viele frische Ideen wie irgend möglich in Sagas Klangwelt zu integrieren.“

    Mit Studiowerk Nummer siebzehn, das ebenso knapp wie mehrdeutig „Trust“ betitelt ist und zwei Jahre nach dem Longplayer „Network“ das Licht der Welt erblickt, ist den Melodic Progrockern genau dieses gelungen. „Das Album ist eine Fortführung unseres letzten“, erklärt Sadler, „mit dem Unterschied, dass wir mit ihm sehr bewusst den Versuch unternommen haben, ein paar der etwas progressiveren Elemente unserer ersten Alben wiederzubeleben. Diesen Wunsch haben wir in letzter Zeit immer wieder von unseren Fans übermittelt bekommen, und wir wollten ihnen so weit wie möglich entgegen kommen, ohne damit unsere Kreativität zu beschneiden. Mehr mag ich vor der Veröffentlichung von “Trust” nicht verraten. Ich mag die Vorstellung eines Publikums, das nicht so recht weiß, was es von uns zu erwarten hat.“

    Sorry, Herr Sadler, aber ein paar mehr Facts sollte man dann wohl doch herausrücken: „Trust“ bietet den typischen Saga-Sound: sinfonischen Rock voller Keyboard- und Gitarrenbombast mit melodischen wie virtuosen Duetten und Duellen, angetrieben von einer ebenso agilen wie kreativen Rhythmussektion (der 2005 zur Band gestoßene neue Drummer Brian Doerner setzt schöne Akzente), durchzogen von edlen Soli und schmeichelndem Harmoniegesang mit hohem Wiedererkennungswert. „On The Other Side“ beispielsweise demonstriert eindrucksvoll, was die Kanadier mit „frischen Ideen“ meinen: Er beginnt wie ein irischer Folksong, mit Akkordeon und jenem melancholischen Unterton, den die Menschen von der Grünen Insel zu ihrer Lebenshaltung gemacht haben, um dann – Gentle-Giant-like – Gitarre, Orgel, Synthiebass und ein Vibraphon-Arpeggio gekonnt miteinander zu „verfugen“, bevor es dann – Saga-like – melodisch und opulent in die Vollen geht.

    Das erinnert in der Tat an die ersten Alben der Gruppe, die viele immer noch für ihre besten halten und die Saga den Ruf einbrachten, die erste Neoprog-Band gewesen zu sein. Doch „Trust“ klingt einfach besser als das selbstbetitelte Debüt von anno ’78 sowie dessen Nachfolger „Images At Twilight“ und „Silent Knight“. Die Sounds sind wesentlich vielfältiger, die Songs gereifter und die Arrangements weit detaillierter in Szene gesetzt, Ergebnis langjähriger Erfahrung einer Band, die sich nicht selbstzufrieden zurücklehnt, sondern aktiv nach neuen Herausforderungen sucht.

    So zeigen „We Were Right“ eine kraftvoll rockende, „I’m OK“ eine konzertante bis proggige und „My Friend“ (eine Ballade mit Holzbläsern und klassischem Touch) gar eine bisher gänzlich unbekannte Seite der Band und machen „Trust“ mindestens so facettenreich wie seinen Titel: „Trust ist so ein Wort, das unzählige verschiedene Reaktionen hervorruft“, so Sadler. „Es kann etwas Gutes sein, etwas schmerzlich Notwendiges, etwas Enttäuschendes oder Hoffnungsvolles bedeuten, jeweils abhängig von der Situation und den Menschen, die es in den Mund nehmen oder hören. Einige Stücke drehen sich um dieses Thema, aber alles in allem ist ‚Trust’ einfach eine Sammlung gut geschriebener Songs von einer Gruppe guter Freunde für ein Publikum, das uns hilft, Spaß an dem zu haben, was wir tun.“

    01. That's as far as I'll go
    02. Back to the shadows
    03. I'm ok
    04. Time to play
    05. My friend
    06. Trust
    07. It's your life
    08. Footsteps in the hall
    09. Ice in the rain
    10. You were right
    11. On the other side


  7. #16
    Benutzerbild von sturzflug69

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    Gab es eigentlich eine reguläre Maxiversion von Wind him up damals?

  8. #17
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    sturzflug69 postete
    Gab es eigentlich eine reguläre Maxiversion von Wind him up damals?
    SAGA - wind him up (Special Maxi Version) 5.48 min. 1981 POLYDOR

  9. #18
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    SAGA - it´s your life INSIDE OUT / SPV 48483 VERÖFFENTLICHUNG: 07.04.2006

    01. It's your life (Radio edit)
    02. Trust (Radio edit)
    03. That's as far as I'll go


  10. #19
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    die limited edition des neuen albums enthält eine DVD:

    SAGA - trust CD & DVD INSIDE OUT / SPV VERÖFFENTLICHUNG: 21.04.2006

    Sechzehn Studioalben, drei Live-Releases und acht eigene Compilations. Knapp dreißig Jahre Musikgeschichte mit über acht Millionen verkauften Tonträgern. Konzerte in mehr als zwanzig Ländern vor insgesamt fünfzehn Millionen Fans. Welche Herausforderung sieht man da noch in einem neuen Studioalbum? „Es gibt immer einen Ansporn“, meint Michael Sadler, Sänger, Keyboarder und Gründungsmitglied des kanadischen Erfolgsfünfers Saga. „Die größte Herausforderung, vor der wir an diesem Punkt unserer Karriere stehen, ist, unseren ureigenen Sound so weit es geht beizubehalten und parallel dazu so viele frische Ideen wie irgend möglich in Sagas Klangwelt zu integrieren.“

    Mit Studiowerk Nummer siebzehn, das ebenso knapp wie mehrdeutig „Trust“ betitelt ist und zwei Jahre nach dem Longplayer „Network“ das Licht der Welt erblickt, ist den Melodic Progrockern genau dieses gelungen. „Das Album ist eine Fortführung unseres letzten“, erklärt Sadler, „mit dem Unterschied, dass wir mit ihm sehr bewusst den Versuch unternommen haben, ein paar der etwas progressiveren Elemente unserer ersten Alben wiederzubeleben. Diesen Wunsch haben wir in letzter Zeit immer wieder von unseren Fans übermittelt bekommen, und wir wollten ihnen so weit wie möglich entgegen kommen, ohne damit unsere Kreativität zu beschneiden. Mehr mag ich vor der Veröffentlichung von “Trust” nicht verraten. Ich mag die Vorstellung eines Publikums, das nicht so recht weiß, was es von uns zu erwarten hat.“

    Sorry, Herr Sadler, aber ein paar mehr Facts sollte man dann wohl doch herausrücken: „Trust“ bietet den typischen Saga-Sound: sinfonischen Rock voller Keyboard- und Gitarrenbombast mit melodischen wie virtuosen Duetten und Duellen, angetrieben von einer ebenso agilen wie kreativen Rhythmussektion (der 2005 zur Band gestoßene neue Drummer Brian Doerner setzt schöne Akzente), durchzogen von edlen Soli und schmeichelndem Harmoniegesang mit hohem Wiedererkennungswert. „On The Other Side“ beispielsweise demonstriert eindrucksvoll, was die Kanadier mit „frischen Ideen“ meinen: Er beginnt wie ein irischer Folksong, mit Akkordeon und jenem melancholischen Unterton, den die Menschen von der Grünen Insel zu ihrer Lebenshaltung gemacht haben, um dann – Gentle-Giant-like – Gitarre, Orgel, Synthiebass und ein Vibraphon-Arpeggio gekonnt miteinander zu „verfugen“, bevor es dann – Saga-like – melodisch und opulent in die Vollen geht.

    Das erinnert in der Tat an die ersten Alben der Gruppe, die viele immer noch für ihre besten halten und die Saga den Ruf einbrachten, die erste Neoprog-Band gewesen zu sein. Doch „Trust“ klingt einfach besser als das selbstbetitelte Debüt von anno ’78 sowie dessen Nachfolger „Images At Twilight“ und „Silent Knight“. Die Sounds sind wesentlich vielfältiger, die Songs gereifter und die Arrangements weit detaillierter in Szene gesetzt, Ergebnis langjähriger Erfahrung einer Band, die sich nicht selbstzufrieden zurücklehnt, sondern aktiv nach neuen Herausforderungen sucht.

    So zeigen „We Were Right“ eine kraftvoll rockende, „I’m OK“ eine konzertante bis proggige und „My Friend“ (eine Ballade mit Holzbläsern und klassischem Touch) gar eine bisher gänzlich unbekannte Seite der Band und machen „Trust“ mindestens so facettenreich wie seinen Titel: „Trust ist so ein Wort, das unzählige verschiedene Reaktionen hervorruft“, so Sadler. „Es kann etwas Gutes sein, etwas schmerzlich Notwendiges, etwas Enttäuschendes oder Hoffnungsvolles bedeuten, jeweils abhängig von der Situation und den Menschen, die es in den Mund nehmen oder hören. Einige Stücke drehen sich um dieses Thema, aber alles in allem ist ‚Trust’ einfach eine Sammlung gut geschriebener Songs von einer Gruppe guter Freunde für ein Publikum, das uns hilft, Spaß an dem zu haben, was wir tun.“

    CD :

    01. That's as far as I'll go
    02. Back to the shadows
    03. I'm ok
    04. Time to play
    05. My friend
    06. Trust
    07. It's your life
    08. Footsteps in the hall
    09. Ice in the rain
    10. You were right
    11. On the other side

    DVD:

    "Making of" des Albums


  11. #20
    Benutzerbild von bamalama

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    SAGA - remember when / the very best of saga 2 CD SPV SPV97502 VERÖFFENTLICHUNG: 29.05.2006

    CD 1:

    01. Wind Him Up (Live)
    02. Don't Make A Sound
    03. Marathon
    04. The Flyer (Live)
    05. The One
    06. Humble Stance (Live)
    07. Believe
    08. Uncle Albert's Eyes
    09. Don't Be Late (Chapter 2) (Live)
    10. We'll Meet Again (Chapter 15)
    11. Timb Bomb
    12. On The Air

    CD 2:

    01. On The Loose (Live)
    02. Remember When (Chapter 9)
    03. God Knows
    04. Worlds Apart (Chapter 16)
    05. Always There
    06. How Long (Live)
    07. Runaway
    08. Outside Looking In
    09. The Perfectionist (Live)
    10. If I Were You
    11. Ice Nice (Live)
    12. Rise And Shine
    13. Scratching The Surface (Live)
    14. Home




    01.06.06 PLAYLIST:
    PET SHOP BOYS - "very relentless" (2 CD), ALICE - "falsi allarmi", PRINCE - "controversy", FANCY - "i love fancy", THE TWINS - "12" classics", VIDEO - "videorama (1983-1986)", MASQUERADE - "the best of", DIANA ROSS - "eaten alive", SHARPE + NUMAN - "automatic", MIRANDA! - "sin restricciones", MAI TAI - "1 touch 2 much", LAID BACK - "play it straight", BOY GEORGE - "sold", THINKMAN - "the formula", VISAGE - "beat boy (Special Cassette Remix)" (CD-R), DATA - "accumilator", JODY WATLEY - "jody watley"

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