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20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!

Erstellt von bubu, 22.09.2011, 16:55 Uhr · 55 Antworten · 3.372 Aufrufe

  1. #41
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: 20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!

    Zitat Zitat von SonnyB. Beitrag anzeigen
    Noch nicht für den Privatnutzer, aber schon via E-Mail Verkehr. Und dann ala "guck mal, hat mich ein Freund drauf gebracht. Mussu mal hören".
    Na wenn man Internet so definiert, hatten wir das schon anno 1986 mit dem C64 über Datex-P, und lokal in der BBS flogen die Mails auch schon hin und her - auch über Musik - aber mehr über Cure & Sisters, Red Lorry Yellow Lorry Co - Kurt kannte man noch nicht



    Aber war halt noch nicht mit bunten Bildern und Werbung und so... *g*





    Zitat Zitat von SonnyB. Beitrag anzeigen
    Ich zitiere mal einen Leserkommentar aus dem Artikel im Eingangspost:

    Nirvana lieferten mit dem Album den Soundtrack für eine Generation, die mit sich selbst nichts anzufangen wusste, der es viel zu gut ging, als dass sie zu irgendwelchen Revolten imstande war; die aber zumindest, und dafür eignete sich Nevermind ideal, mit Aufbegehren und Verweigerung kokettieren wollte."
    Manche von denen sind heute noch so drauf: Sind vom Dorf nach Berlin gezogen, eine Band gegründet und glauben heute noch den Quatsch von vor 20 Jahren. Abends schalten sie die Lichter an ihrem Curt Kobain Schrein ein, blicken andächtig zu ihm auf und klampfen auf ihrer Gitarre.
    Der trifft es für mich perfekt
    Dito - fühlt sich sehr treffend an, gerade weil ich mich da nun so gar nicht wiederfinde
    Bei "Nevermind" hatte ich auch so ganz tief drinnen immer das Gefühl, naja der absolute Brüller ists ja nicht, aber hey was gibt es außer *der* netten blonden MTV-Moderatorin (kennt die noch jemand *g*?) sonst schon für einen Grund MTV anzuschalten? Selbst 120 Minutes wurde in den frühen 90s immer schlechter...

    @Juju

    Noch ne Lanze für Nirvana - Offspring verbinde ich nur mit (Kopf)Schmerzen. Da waren Kurt & Co doch *sehr* angenehm gegen...

    @Doc

    Tja so ist das mit Threads, da kann es auch mal sein, dass jemand das Topic nicht hundert pro so definiert wie man selbst, und IMO trotzdem was interessantes posted


    Lutz

  2.  
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  3. #42
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    AW: 20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!

    Zu dem Renegades-Video und der Frage "nix neues?":
    Man könnte das vielleicht als Proto-Punk bezeichnen (simple Songstruktur, ungeschliffener Sound, kein Flowerpower-Gesäusel), wie ja auch The Who und The Kinks manchmal zur Vorgeschichte des Punks-Rocks gezählt werden. Aber Proto-Grunge wäre dann doch übertrieben. Grunge teilte mit Punk den Garagen-Sound, die die demonstrative Versifftheit und die Ablehnung von Personenkult, dennoch war Grunge vom Temperament her schon was anderes als Punk-Rock: langsamer, depressiver, zerknirschter, auch z. T. kryptischeren Texten und schief klingenden Gitarrensoli. In der Dokumentation "Hype!" (1996) wird ganz gut dargestellt, wie in Seattle zwischen 1986 und 1991 schrittweise aus Punk Grunge wurde. Und genau daran hatten Nirvana wohl großen Anteil, die sich weiter als die meisten anderen Seattle-Bands vom 'klassischen' Punk entfernt hatten.



    Zitat Zitat von Dr. Peter Venkman Beitrag anzeigen
    Interessant, dass ihr das seinerzeit alle so empfunden habt: entweder Techno oder Grunge.
    Ja, ich würde sagen, das bringt die 90er wirklich auf den Punkt. Das war wie im amerikanischen Zwei-Parteien-System: einen von beiden musst Du jetzt wählen! *g* Für diejenigen die 1991/92 noch in ihrem Schulcliquenumfeld beheimatet waren und gerade ins discofähige Alter gekommen waren, war das besonders ärgerlich. Man wollte ja nicht alleine zuhause bleiben. Als eher rockmusikorientierter und sich rebellisch dünkender 19-Jähriger bin ich dann damals mit in diese Grunge- und Independet-Höhlen auf den Kiez gegangen, aber das Wahre war's nicht: Anstelle von coolen Gitarrenriffs gab's undefinierbaren Sound-Brei, der Tanzstil mit gesenktem Haupt und Haar-Gardine war nicht gerade flirt-fördernd und aus den Boxen kamen Texte wie "I'm a looser, baby, so why don't You kill me" ...:kill:

  4. #43
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    AW: 20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!

    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    ... aber hey was gibt es außer *der* netten blonden MTV-Moderatorin (kennt die noch jemand *g*?) sonst schon für einen Grund MTV anzuschalten?
    Die hier?

    http://img198.imageshack.us/img198/7...eantop20ju.jpg

    http://www.tvnyt.com/images/feed/maiken_wexoe-02.jpg

  5. #44
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    AW: 20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!


    Nee nee nee - ich muss mal wühlen, vielleicht finde ich die ja noch bei DeineGlotze...

    Lutz

  6. #45
    Benutzerbild von bubu

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    AW: 20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!

    Und hier mal zwei kleine Schmankerl aus dem Netz



    Und weil wir's ja hier auch von Guns'N'Roses hatten, ihr schönstes Lied - ohne den doofen Axl


  7. #46
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: 20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!

    Zitat Zitat von Dr. Peter Venkman Beitrag anzeigen
    Und weil wir's ja hier auch von Guns'N'Roses hatten, ihr schönstes Lied - ohne den doofen Axl

    Schon besser (aber bitte nur relativ sehen) - bleibt aber 90s-Schweinerock. Der Herr links könnte IMO bei "Planet der Affen" (alte Version) IMO ohne Maske mitspielen, btw

    scnr

    Lutz

  8. #47
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    AW: 20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!

    Es gibt übrigens eine Video-Aufnahme des allerersten Konzerts, bei dem Nirvana "Smells like teen spirit" spielten, 5 Monate bevor die Platte rauskam. Schon witzig: Der Beginn eines neuen Hypes, aber keiner der Anwesenden auf dieser Videoaufnahme kann dies zu diesem Zeitpunkt ahnen.


  9. #48
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    AW: 20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!

    Die Grunge-Zäsur ist nebenbei auch Thema in dem Film "Rock Star" (2001, mit Mark Walberg). Hauptsächlich geht's da zwar um die Poser- und Haarspray-Metal-Szene der 80er, doch der Film endet passender Weise in Seattle: Die Frau der Hauptperson hat irgendwann genug von dem ganzen Rockstar-Zirkus und zieht nach Seattle, um fernab von Glamour und Showbiz mit einer Freundin ein Café zu eröffnen. Am Ende verlässt der Rockstar dann selber die Band und folgt ihr nach Seattle. Zum Schluß sieht man ihn in kariertem Flanellhemd und mit Kurt-Cobain-Frisur in einem kleinen Club ein nachdenklich wirkendes Lied vortragen.

  10. #49
    Benutzerbild von bubu

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    AW: 20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!

    Die Sehnsucht nach dem letzten großen Ding ist offenbar so groß, dass auch dem 20-Jährigen von "Use Your Illusion" gehuldigt wird.

  11. #50
    Benutzerbild von bubu

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    AW: 20 Jahre "Nevermind" – ääähm ja?!

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Die Grunge-Zäsur ist nebenbei auch Thema in dem Film "Rock Star" (2001, mit Mark Walberg). Hauptsächlich geht's da zwar um die Poser- und Haarspray-Metal-Szene der 80er, doch der Film endet passender Weise in Seattle: Die Frau der Hauptperson hat irgendwann genug von dem ganzen Rockstar-Zirkus und zieht nach Seattle, um fernab von Glamour und Showbiz mit einer Freundin ein Café zu eröffnen. Am Ende verlässt der Rockstar dann selber die Band und folgt ihr nach Seattle. Zum Schluß sieht man ihn in kariertem Flanellhemd und mit Kurt-Cobain-Frisur in einem kleinen Club ein nachdenklich wirkendes Lied vortragen.
    Guter Verweis. Ich hab den Film neulich zwar nochmal gesehen, er kam mir aber gar nicht mehr in den Sinn während der Diskussion. Er ist ganz unterhaltsam und gibt ganz gut wieder, wie eingefahren die Rock-Maschine damals war und sicher heute auch noch ist. Wahlberg wirkte am Ende aber eher wie Eddie Vedder, fand ich. Er spielte auch ruhigere Songs.

    Überhaupt Pearl Jam. Ich fand schon damals, dass diese Band wenn überhaupt dann nur ideologisch unter dem Etikett Grunge zu subsummieren war. Musikalisch hatten und haben Pearl Jam einen sehr eigenen Stil, der sich ziemlich von Nirvana und anderen Grunge-Bands unterschied. Wie habt ihr das gesehen?

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