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80iger "kinder " gesucht.....

Erstellt von timur, 28.09.2002, 14:03 Uhr · 63 Antworten · 15.562 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von SonnyB.

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    nö, mach ruhig :-)

  2.  
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  3. #12
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Ich kann eigentlich waschbaer im großen und ganzen zustimmen. Mit Baujahr 1970 bin ich nur unwesentlich jünger und habe somit auch die 80er komplett miterlebt.

    Mein musikalisches Interesse begann schon irgendwann in den 70ern, somit habe ich auch noch den Beginn der 80er Jahre musikalisch in Erinnerung.

    Auch ich verbinde die 80er hauptsächlich mit meiner Gymnasialzeit, und so ab der 7. Klasse war ich die meiste Zeit derjenige mit DER Musiksammlung. Meine Kassetten, deren Qualität heute für mich eine Zumutung wäre, brachte ich auf Klassenfeten mit, oder auch mal zum Musikunterricht, als das Thema Popmusik dran war, oder gab sie dem Busfahrer bei einem Klassenausflug. Nach so einer "Veranstaltung" baten mich jedes Mal diverse Mitschüler um eine Kopie jener Kassetten, da sie selbst noch nicht solche Möglichkeiten hatten, an aktuelle Musik zu kommen (oder sich einfach nicht so die Mühe machten). Später in der Oberstufe legte ich auch mal selbst auf größeren Schulfeten auf. Vorwiegend noch mit 2 alten Tapedecks, da ich damals die meiste Musik noch auf diesem nun aussterbenden Format hatte.

    Ich hörte (und höre heute noch gern) Mike Oldfield, U2, Depeche Mode, Erasure, Simple Minds, The Cure, Genesis, oder auch Mixe aller Art (Ben Liebrand, Soulshow, Italo Boot Mix, Max Mix). Neben der Soulshow aus Holland habe ich gern Mal Sondock, die Schlagerrallye oder auch Radio Luxemburg und Europawelle Saar gehört.

    Die Schwärmereien für Mädchen gingen so um 1985 richtig los, verstärkt durch Klassenfahrten und -ausflüge (Parallelklassen oder ein Jahrgang drunter waren auch nicht schlecht) oder den obligatorischen Tanzkursus mit 16. War damals aber leider eher das "männliche Mauerblümchen" (Brille, etwas stabil und zu schüchtern).

    Statt Handy trug jeder einen Walkman bei sich. Und da waschbaer die Piercings erwähnt: Damals war es eine Sensation, wenn sich im Sportunterricht mal eine Mitschülerin reckte und man ein ganz klein wenig von ihrem bloßen Bauch sehen konnte! Heute tragen die jungen Frauen bzw. Mädchen in der Stadt, auf Partys, selbst in Schule/Uni/Beruf oft ein Oberteil, das eigentlich nichts anderes als ein etwas größerer BH ist. Und selbstverständlich sieht man dabei auch gepiercte Bauchnabel, hier und da ein Tattoo etc. Im Schwimmbad kann ich mich bei den Mädchen auch nur an Einteiler erinnern. Und lange Zeit trug man/frau dort sogar noch Badekappen, und meistens hatte man nur ein schlichtes Hallenbad ohne Whirlpool, Sauna, Erlebnisbecken und bei niedrigerer Wassertemperatur als heute.

    Wer die Führerscheinprüfung bestand, hatte irgendeine alte gebrauchte Möhre als Erstauto. Und nicht wie heute einen nagelneuen Corsa oder Polo. Und mit der Möhre war man zufrieden.

    Ach ja, seit Mitte der 80er ist der Computer mein Hobby. Angefangen mit dem C64, später Amiga 500. Erste Schritte in Sachen Programmierung, dann natürlich gern ein Spiel mit sehr schöner Musik; Software war damals noch bezahlbar, und an E-Mail und Internet dachte damals noch keiner...

  4. #13
    Benutzerbild von Feenwelt

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    wie war die " mode " bei den wavern/gothic`s ( da gab`s ja noch keine kataloge, wo einem alles fertig geliefert wurde......)
    Nanu? Bin ich denn der einzige, der hierzu was schreiben kann? Na denn...
    Ich bin 1967 geboren und habe irgendwann Anfang der 80er die "Wave"-Musik entdeckt. Vor allem über B-52´s, Anne Clark, Bauhaus, Cure natürlich, Depeche Mode, naja, die ganzen frühen Bands von dem, was heute unter "Alternative / Independant / Gothic" fällt. Und solche Musik habe ich in den 80ern fast ausschließlich gehört.
    Die Mode, tja, keine schlechte Frage. Die klassischen "Kutten" gab´s in dem Sinne noch nicht. Später kamen einige Leute dazu, die sich sehr wie Herr Smith stylten, also das klassische Gothic-Outfit mit weißer Schminke, schwarzem Kajal, und nem schwarzen Mantel o.ä.. Aber nicht am Anfang.
    Schwarz war trotzdem von Anfang an "in". Schwarze Jeans und T-Shirts. Ich lief meistens mit einem schwarzen Jackett herum. Aber es war dennoch nicht die vorherrschende Farbe. Die Szene war nicht so ausgrenzend wie heute, es wurden genau so normal angezogene Leute geduldet.
    Wer richtig kultig war, hatte spitze Halbschuhe. (Als Mann jedenfalls. Ich bin damals vor allem nach London gefahren, weil es die dort gab, aber nicht hier. Frauen hatten schon recht früh dicke Gummisohlen, wie man sie heute in jedem Deichmann findet. Das war damals auch echt n Hit.)
    Und das geilste war eine schwarze Lederjacke. Weil die so teuer waren, habe ich dann nen Urlaub in Paris gemacht, weil es dort auf dem Marché aux Puces (aufm Flohmarkt also) am billigsten gab. (Hab damals 700 Francs hingeblättert. Mann, war ich stolz.) Und Schweizer Armeemäntel waren kultig. Und... Puh, ich könnte ewig labern, aber dann sprenge ich den Rahmen...
    2 wichtige Zeitungen, die ich Dir empfehlen würde: Tempo, und Zeitgeist. Auch natürlich die frühen Zillos. Guck mal auf Flohmärkten.
    (Für alle weiteren Fragen: meine e-mail steht im Profil.)

  5. #14
    Benutzerbild von timur

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    es ist echt spannend zu lesen, was so hängen geblieben ist :-)

    ich kann mich an vieles noch erinnern als wär`s gestern erst gewesen , werde aber nur mal auszüge spontan niederschreiben :

    bis 13 / 14 waren meine absoluten favoriten playmobil und lego ( kamen gerade die weltraumteile raus ) :-)
    ausserdem die "gruseligen" hörspiele von H.G.francis (europa) und die romane von jason dark ( john sinclair ).....die ersten videofilme die mich beeindruckten (aliens....) und dann fing das mit der musik an........
    es war ein konzert von tears for fears , live im dritten und ich hielt meinen cassettenrecorder vor den fernsehlautsprecher und da hatte ich meine erste lieblingsband :-)
    von meinem älteren bruder bekam ich dann tip`s und er gab mir tapes von saga , fischer-z und the cure , die cassetten liebte ich über alles !

    mit 16 ging dann bei uns im dorf der " punk " ab ! meine kumpels und ich hörten dann härteres zeugs ( für jungen halt ) , sowas wie slime , brieftauben, motörhead , accept , goldene zitronen.......ja, die deutsch-punk sachen waren bei uns äusserst beliebt !
    nebenbei natürlich immer fleissig formel-1 geguckt , aber das konnte man dann ja keinem mehr sagen, war ja mädels-zeugs (sorry), genauso die bravo !

    die besten jahre im pop der 80iger ungeschlagen : 1984 und 1985 !

    disco ? das gab`s bei uns nicht , auch keine plattenläden , dann musste man warten bis die eltern in die stadt fuhren und dann wurde ne platte gekauft ( aber nur eine im monat, sonst war die kohle alle ) für ca.16Dm !

    mein erster disco besuch war mit 18, da konnte ich dann endlich selber fahren :-) .kann mich noch zu gut an close to me von the cure erinnern ( was bis heute mein lieblingsvideo aus den 80igen is ) , ansonsten blieb nix haften da mir der erste j.... angedreht wurde *kotz*

    zur schulzeit sahen alle ganz normal aus, da war nix mit ausgeflippt oder so, höchstens die ganzen madonna-fans mit ihren vielen kreuzen um den hals fielen auf.....
    breakdance war in und jo-jo spielen......

    jetzt wo ich selber was schreiben will, merke ich wie schwer mir das fällt, kein zusammenhang :-)
    aber ich werde mir mal die zeit nehmen und für die HP eine kleine story selber schreiben......

    bin gespannt auf eure neuen geschichten

    gruss

  6. #15
    Benutzerbild von klm67

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    Jaja, die 80er...
    ich (geboren noch vor dem ersten Menschen auf dem Mond: 67) weiß noch diese Miami Vice Mode... Tsts. Ich selbst habe immer so'n labbrigen Sakko in hellbeige angehabt. Natürlich waren die Ärmel immer halb hochgekrämpelt. Sah blöd aus, aber war total in. Ach ja, die dicke schwareze Sonnenbrille nicht zu vergessen.
    Und Musik: Ja ich liebte immer den Elektropop Camouflage, OMD, Depeche Mode sind dabei einige meiner absoluten Favoriten.
    So Mitte der 80er hab ich meine große Liebe kennen gelernt (Ich war damals in der Lehre) Und Party haben wir immer in so einer konvetionellen Bude gemacht, wo alle möglichen Leute waren: Von Popper über Waver bis hin zum Punker. Und alle haben sich irgendwie 'vertragen'. Natürlich gab es immer diese Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen, aber die waren eher nicht so ernst zu nehmen, wie es bei den Gangs heute ist.
    Ja, und das Geld, die gute alte Mark, war noch was wert: Mit 10 DM konnte mann noch auf die Kirmes gehen: Aber da haben wir genau so wie heute am Autoscooter gestanden, der Musik zugehört und Mädels 'aufgerissen'.
    Ach, ich könnte stundenlang aus meinen erlebnissen in dieser Zeit erzählen, aber es wird zu privat.
    Also dann, Gruß, K.

  7. #16
    Benutzerbild von timur

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    genau ! " Autoscooter ", da kommen mir auch gleich erinnerungen hoch *lol*
    ist auch mit`m song verbunden " juliet " von --> robin gibb ??

    .........Popper über Waver bis hin zum Punker......stimmt auch ! da gab`s nie trouble , im gegensatz zu heute ( too much, too much, too much trouble.....<--limahl )
    damals gab`s ja auch noch keine fascho-kinder-skins !

  8. #17
    Benutzerbild von Schlaui

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    Also ich bin zwar erst im Jahre 1990 geboren, aber nach dem was ich mir hier durchgelesen habe (was für mich übrigens sehr interessant ist) muss ich schon sagen das ich mir wirklich vorstellen könnte das es damals besser war als heute. Ich merke das nicht nur hier, sondern auch im alltäglichen Leben und in der Schule. Denn unsere Klasse ist die schlimmste vom Gymnasium und auch die frechste, peinlichste und die Leistungsschwächste, aber zurück zum Thema (will doch eh keiner was über das heutige Verhalten an einem Gymnasium wissen). Ich find es wirklich toll das es noch so viele Leute hier gibt, die was von damals erzählen können. Aber leider ist es ja nun nicht mehr so wie damals (wo man noch einiges machen konnte). Interessieren tue ich mich übrigens sehr für die 80er. Besonders für die Musik Manchmal bekomme ich sogar gegen den Kopf geworfen das ich zu spät geboren sei. Hier auf dem Lande bekomm ich sowieso nicht so viel mit (ohne den PC versteht sich natürlich). Wenn mein Bruder(Baujahr 75) nicht so selten hier wäre würde ich ihn wahrscheinlich über die Zeit von damals ausfragen. Aber es hat nicht sollen sein. Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende und viel Spaß hier.

    LG Schlaui

  9. #18
    Benutzerbild von timur

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    stimmt, in der schule waren wir alle ganz brav *LOL* !

    ein PC wäre damals schon recht hilfreich gewesen, wir hatten nicht mal einen ordentlichen zeitschriften-laden, wo man szene-blätter hätte kaufen können, dorf halt......., aber dafür sieht`s hier immer noch so aus wie vor 20 jahren, es leben die 80iger :-)

  10. #19
    Benutzerbild von flummi

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    Mein erstes Jahr als Waver auf dem Dorfe.

    Mit meinen blonden Haaren und meinem reizenden Wesen war ich (Bj. 73) lange Zeit ein beliebtes Kind in meiner Klasse. Das änderte sich, als ich in meinem 13ten Lebensjahr die Bravo-Fotolovestory „Ratte macht die Fliege“ gelesen hatte. Wow.

    Meine fünf Jahre ältere Schwester (zu diesem Zeitpunkt Blazer- und Tüchelchenträgerin) hatte ihre schwarze Phase schon ca. 4 jahre früher durchlebt, aber jetzt fühlte ICH mich erstmals in dem Alter, mich einer Subkultur anzuschließen. Schnell merkte ich allerdings, daß das gar nicht so einfach war.

    Gut, ein paar abgetragene schwarze Karottenhosen und Cure-Tapes hat meine Schwester mir vermacht. Aber woher die Schuhe bekommen? In meinem zarten Alter und bei einer Schuhgröße von gerade mal 35 war da leider nichts zu holen. Bogey’s gab es zwar und Wiesbaden lag in erreichbarer Nähe, aber unter 36 war nichts zu bekommen, und ich muß zugeben, daß ich durch das Erleben der Einkäufe meiner Schwester, die grundsätzlich zum Entsetzen meiner Eltern führten, stark verwöhnt war. Sie hatte sie: die zierlichen schwarzen Glattlederstiefelettchen mit den cool klassischen quadratischen Schnallen und die spitzen Creeps mit der extrem schmierseifigen Kautschuksohle. Ein Traum. Zu meiner Zeit gab es nur noch die Wildledernen Totenkopfschnallendinger und Creeps mit runder Schuhspitze. Die fand ich ziemlich hässlich. Alles wäre nicht so schlimm gewesen - sie hatte ihre Schuhe gut gepflegt - hätte ihre Schuhgrösse nicht zwei Nummern mehr betragen. Seufz. Irgendwann entdeckte ich dann bei „Markenschuhe billig“ ein paar Pseudocreeps, mit denen ich aus verzweiflung dann leben konnte. (Später hatte ich dann wiederum Pech, denn als ich mir ein Paar Doc-Stiefel kaufen wollte, musste ich feststellen, daß es die mit Stahl nicht in 36 gibt. Aber das ist eine andere Geschichte.)

    Die Kleiderfrage hatte ich damit also erstmal geklärt (zumindest soweit, daß der Familienfrieden nicht darunter leiden musste. Will heißen: keine anderen Klamotten als vorher, aber alles in schwarz!). Die Haare durfte ich mir natürlich nicht färben, war ja ein braves Kind, aber so eng hab ich das auch nicht gesehen. Helles Blond war für mich durchaus in Ordnung.

    Das eigentliche Problem fing jetzt allerdings erst an: Ich stand mit meiner Einstellung ganz alleine da.
    Verzweifelt habe ich versucht meine Schulkameraden zu bekehren. Einige wenige Heavys bekundeten Interesse an einer Bewußtseinsänderung, sprangen aber schleunigst wieder ab, als ich zuviel Druck ausübte, weil mir ihre Wandlung nicht schnell genug ging *grins*. Dadurch wurden sie natürlich sauer und ich mutierte zum Outlaw, zu arroganten Ausgestossenen, zum was auch immer. Ich durfte nicht einmal mehr die Chemiehefte bei ihnen abschreiben. (Unnötig zu erwähnen, daß ich in der Schule schlechter wurde und meine Eltern so langsam mit dem Was-ist-nur-los-mit-dem-Kind anfingen.)

    Damals noch 8e Klasse konnte ich natürlich auch bei den Coolen aus der Oberstufe wenig Interesse hervorrufen. Was blieb also übrig? Ich musste mir ein paar Brieffreunde anlachen, mit denen ich alles mögliche und vor allem auch Musik austauschen konnte. Aber woher nehmen? Mir fiel nur die Bravo ein, aber „suche Brieffreunde“ war mir zu peinlich. Aber ich bin ja ein schlaues Ding und hab mir was einfallen lassen. Ich suchte einfach nach einem Filmplakat zu meinem lieblings Gruselstreifen und „alles über Wave“.

    Und die Rechnung ging auf: Ich bekam tatsächlich eine Menge Brieffreunde, und fast alle begannen ihren Brief mit: „Ich habe deine Anzeige in der Bravo meiner kleinen Schwester, meines kleinen Bruders, der kleinen Schwester meines Freundes etc. gelesen...“ Cooles Pack, was? Ich hab auch fast allen zurück geschrieben, einigen zugegebenermaßen ziemlich dämliches Zeugs.

    Eine kleine Anekdote: Ich hatte mir einen abgefahrenen Namen zugelegt und unterschrieb die ersten Briefe mit „(mein Name) alias Flebo das Grauen“. Zurück kam ein Brief, der anfing mit: „Hallo Alias“. Ich musste ziemlich grinsen, hab dem reizenden Ding dann aber zurückgeschrieben, mein Name wäre nicht Alias (das hätte sie stutzig machen sollen), allerdings könne sie sich ja, sofern sie das wolle, Alias nennen. Nun, was soll ich sagen? Sie hat den Namen dankbar für sich angenommen.

    Meine Brieffreunde sorgten für gute Unterhaltung, denn sie schrieben mir wirklich interessantes Zeug: Von der Drogensucht ihrer Freunde, von tollen Konzerterlebnissen bei denen sie ihre spitzen Schuhe in der Menge verloren, davon, daß sie nachts auf den Friedhof gehen und Leute erschrecken. Sehr spannend. Ein Wunder, daß ich mit vielen von ihnen über ein Jahr Kontakt hatte, denn ich hatte ja nicht viel zu erzählen. Was sollte ich auch schreiben? Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, was ich damals geschrieben habe. Kann mir aber schwer vorstellen, daß es über „keiner versteht mich und überhaupt gibt es keine schönen Schnallenschuhe mehr und morgen klau ich mir auf dem Friedhof auch so ein tolles Kreuz wie auf deinem Foto“ hinausging.

    Aber wie das so ist, als ich dann endlich Gleichgesinnte in unserer Gegend gefunden hatte und vielleicht auch etwas zu erzählen gehabt hätte, waren die armen Brieffreunde abgemeldet. Ich habe von keinem je wieder etwas gehört.


    So, das war jetzt erstmal meine erste Episode. Verzeiht den manchmal etwas leseunfreundlichen Satzbau. Hoffentlich habe ich mit dieser kuscheligen und nicht gerade knapp erzählten Geschichte keinen gelangweilt. Aber ich kann gerne mal in den alten Briefen für euch schmökern. Da müsste es noch das ein oder andere Zeitdokument geben, (und jetzt bitte ganz cool mit halb geschlossenen Augen von oben herab, den Kopf leicht schiefgelegt und mit schnarrender Stimme lesen. Ein leichtes wissendes Kopfnicken kann nicht schaden) von Leuten, die so richtig fett in der Szene waren.

    grüsse flummi
    @timur: mach hin mit der site, bin schon gespannt. bei interesse hab ich noch ein paar schaurige Bilder und ein tolles Gedicht über ein Mädchen, daß Wave ganz toll fand. War damals schon ein Brüller, wird aber mit den Jahren immer besser.

  11. #20
    Benutzerbild von timur

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    mensch, nette story, wann geht`s weiter ?
    ich guck hier echt jeden tag rein und endlich mal wieder ein neuer beitrag !
    mit der seite hängts gerade, was ich auch nicht besonders toll finde :-(
    bin auf der suche nach ner live-bühne mit allem drum und dran ( gute qualität, viele scheinwerfer, von frontal....) , als startseite : soll sich nur das bühnenbild immer ändern anstatt neue seiten aufgehen, bei der menü-auswahl !
    bis jetzt hab ich nix gefunden und hab schon mit 3 profi-fotografen gemailt......nix...letzte chance : cure in berlin, da schmuggel ich meine digi-cam rein und mach selber eins, so !
    wenn das auch nix wird, dann muss ich mir was neues einfallen lassen, aber lieber ein paar wochen später, als sich dann monate lang über nen scheiss design ärgern :-)
    viele grüsse und gute nacht

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