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Aktuelle TV-Serien

Erstellt von musicola, 19.08.2005, 01:03 Uhr · 219 Antworten · 29.247 Aufrufe

  1. #201
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Aktuelle TV-Serien

    Hab mir heute die erste Staffel von Game Of Thrones auf BluRay gegönnt und sehe mir nun die erste Folge an!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen
    Hab mir heute die erste Staffel von Game Of Thrones auf BluRay gegönnt und sehe mir nun die erste Folge an!
    Regie (nicht nur in Game of Thrones) führt übrigens Tim Van Patten. Der Name wird vielen erstmal nix groß sagen. Aber seine bekannteste Rolle als Schauspieler wohl schon: Peter Stegman, der gewaltätige Schüler und Gangleader in Die Klasse von 1984!!

  2.  
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  3. #202
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Aktuelle TV-Serien

    Ab Donnerstag auf RTL: Person of Interest


  4. #203
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Aktuelle TV-Serien

    Hat irgendjemand schon was über die neue Serie Once upon a time gehört. Ich weiß nur, dass sie auf Super RTL starten soll und das klingt in meinen Ohren schon einmal relativ schlecht.

    In den USA schien ABC ja recht zufrieden mit dem Zuschauerzuspruch.

  5. #204
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Aktuelle TV-Serien

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Hat irgendjemand schon was über die neue Serie Once upon a time gehört. Ich weiß nur, dass sie auf Super RTL starten soll und das klingt in meinen Ohren schon einmal relativ schlecht.
    Zum Deutschlandstart wird die Serie in der aktuellen Ausgabe der "TV Spielfilm" empfohlen. Ansonsten lohnt vielleicht mal ein Blick in diesen Thread des "quotenmeter"-Forums, ich selbst informiere mich auf solche Weise auch oft über aktuelle Serienproduktionen.

    Thema anzeigen - Once Upon a Time (ABC) - Quotenmeter.de

  6. #205
    Benutzerbild von Shane

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    AW: Aktuelle TV-Serien

    hallo zusammen,

    zur zeit ist "Dexter" quasi meine lieblingsserie. hat die jemand von euch schon gesehen?!
    echt geil!

  7. #206
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Aktuelle TV-Serien

    Vor einigen Jahren gab es von ARTE schon die sehr gute Doku "Serienschmiede Hollywood", die die Entwicklung der US-Serien hin zu den heutigen Top-Produktionen beschrieb. Jetzt hat der Sender noch eine Schippe draufgepackt und eine vierteilige Doku-Reihe zu dem Thema produziert, von der am vergangenen Samstag schon die ersten beiden Teile liefen (Folgen 3 & 4 dann am 01.12.). Dicke Empfehlung!

    Teil 1 in der Mediathek: Amerika im Wohnzimmer (1/4) - videos.arte.tv

    Teil 2 in der Mediathek: Amerika im Wohnzimmer (2/4) - videos.arte.tv

    Info-Link: Doku-Serie ''Amerika im Wohnzimmer'' auf ARTE

    Wenn der Fernseher unser Fenster zur Welt ist, wirft die Fernsehserie den Blick wieder ein wenig zurück durch die Mattscheibe auf Sehnsüchte, Gefühle, Innenwelten. Egal ob Soap, Sitcom oder Dramaserie: Vor allem US-Produktionen prägen unser Weltbild subtiler, wohl auch nachhaltiger, als es Nachrichten und Dokus tun. Die Geschichte der amerikanischen Serien schildert nun die vierteilige US-Dokumentation "Amerika im Wohnzimmer".

    Ein Mammutprojekt, das 60 Jahre TV-Historie umfasst. "Nach drei Wochen voller Absagen von Gesprächspartnern bekamen wir schon Panik", verrät Regisseur Lloyd Kramer im Gespräch mit HÖRZU. Doch dann setzte in Hollywood die Mundpropaganda für das bemerkenswerte Projekt ein. Letztlich interviewte Kramer rund hundert Hochkaräter, darunter die Erfinder legendärer Serien wie "M.A.S.H." und "Die Sopranos" sowie namhafte TV-Helden wie Hugh Laurie alias "Dr. House".

    Ihre Spuren hinterließen Serien von Anfang an: Dank "Lassie" etwa wünschten sich Generationen von Kindern einen Collie als Haustier. Doch der Serieneffekt ging tiefer. "Die Formate der 50er-Jahre haben unsere Geschlechtermodelle definiert", meint TV-Autor Will Scheffer ("Big Love"). "Sie waren eine TV-Bibel, die uns sagte: ‚So hat deine Familie zu sein!‘"

    TV-Serien einflussreicher als Kino

    Und die Fernsehwelt war züchtig: In Sitcoms schliefen Eheleute in getrennten Betten, das Wort "schwanger" stand auf dem Index. Erst in den 70ern wurde in der "Mary Tyler Moore Show" eine berufstätige Singlefrau zur Heldin. Ohne diese Serie hätte es spätere Karrierefrauen in "Ally McBeal" und "5ex and the City" wohl nicht gegeben.

    Manchmal spiegeln Serien Entwicklungen, manchmal aber inspirieren sie auch. Ende der 60er-Jahre war der US-amerikanische Ingenieur Martin Cooper von einer Szene der Serie "Star Trek" fasziniert: Captain Kirk klappt ein kleines, kabelloses Gerät auf und spricht so mit seiner weit entfernten Crew. "Die meisten sahen darin eine Fantasie", sagte Cooper. "Ich sah ein Ziel." Nach Tausenden Laborstunden präsentierte er 1973 das Resultat der TV-Inspiration: das erste Handy der Welt. Und hat nicht vielleicht auch die Figur des sympathischen schwarzen US-Präsidenten in der extrem populären Serie "24" (2001) Barack Obama ein wenig den Weg geebnet?

    Mit TV-Hits wie "Mad Men" oder "Breaking Bad" erleben wir heute eine goldene Serienära. "Ist ein Format gut gemacht, erreicht TV mehr Tiefe als jedes andere Medium", sagt Hollywood-Regisseur Ron Howard ("Apollo 13"), der seine Karriere im TV begann. "Woche für Woche baust du eine engere Verbindung zu einer Figur auf, bis du glaubst, sie zu kennen." Simple Mathematik gibt Howard recht. Was ist ein zweistündiger Kinofilm gegen die 49 Stunden, die man nach fünf Staffeln "Mad Men" mit dem geheimnisvollen Werbefachmann Don Draper verbracht hat? Nicht nur für seine Fans gilt: Vier weitere Stunden für die Dokureihe "Amerika im Wohnzimmer" sind bestens investierte Zeit.

  8. #207
    Benutzerbild von SportySpice

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    AW: Aktuelle TV-Serien

    VOn Dexter habe ich schonmal was gehört, doch nie geguckt. Game of Thrones ist nicht mein Fall.
    Ich schau eher so etwas wie Person of Interest oder Breaking Bad. Wobei Breaking Bad bisher einfach nur der Knaller ist!

  9. #208
    Benutzerbild von Conny2808

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    AW: Aktuelle TV-Serien

    Ich hab letzten Samstag auch mal in die Doku auf ARTE reingeschaut, war schon ganz interessant. Allerdings hab ich etwas zu spät hingeschalten, daher nur den 2. Teil gesehen. Den 1. werd ich mir dann noch mal in der Mediathek anschauen. Diesen Samstag kann ich dann wahrscheinlich auch nur den 4. Teil sehen, aber GsD gibt es ja die Mediatheken. Wenn man es mal nicht schafft, etwas anzuschauen, ist das eine gute Alternative.

    Ich hab ja nun mittlerweile auch einige Serien durch bzw. bin noch dabei.

    Die Sopranos hab ich schon im Sommer beendet und muss sagen, dass ich das für meine Begriffe schnell durchhatte, zwei Folgen am Tag (bei einem Buch würde ich sagen, ich hab's verschlungen ), mehr schaff ich aber nicht. Die Serie hat mich echt gefesselt, und die Darsteller fand ich auch große Klasse. Einige Charaktere sind mir auch sehr ans Herz gewachsen, allen voran Tony Soprano. Auf der einen Seite kann er sehr liebevoll und mitfühlend sein, und im nächsten Moment aber wieder so in Wut und Rage, dass man Angst vor ihm bekommt. Oder er ist innerlich so zerrissen, dass man automatisch mitleidet. Und James Gandolfini spielt den Tony so überzeugend und gut, dass es mich wirklich sehr beeindruckt hat.

    Selbst Tonys Mutter hat mir irgendwie auf ihre Art und Weise gefallen, und daher war ich auch traurig, als ich erfuhr, dass deren Darstellerin Nancy Marchand während der Dreharbeiten an Krebs starb.

    Meinen großen Respekt spreche ich auch Edie Falco aus, die Tonys Ehefrau Carmela spielt. Wunderbar, wie sie die Gefühle einer betrogenen Ehefrau rüberbringt und das oft auch im Ehestreit endet. Das bringen Falco und Gandolfini auch so real rüber, dass mir der Mund vor Erstaunen offen blieb und ich sogar manchmal in Versuchung kam, in den Computer zu springen und dazwischenzugehen.

    Und dann waren da noch Adriana und Christopher, die ich beide auch sehr ins Herz geschlossen habe, sowohl die Charaktere als auch die Darsteller. Gerade Adriana war so naiv und gutmütig, ja, vielleicht sogar ZU gutmütig. Und das hat auch ihre Darstellerin Drea de Matteo sehr eindrucksvoll rübergebracht. Oder eben auch Michael Imperioli als Christopher, der ja Adriana sehr liebte und gegen Ende der 5. Staffel eine schwere Entscheidung treffen musste. Oder auch das Verhältnis zwischen Tony und Christopher. Daher rührte mich das Finale der 5. Staffel so sehr, dass mir echt die Tränen kamen.

    Meine Lieblingszene war ja in der Folge "Pine Barrens", ich glaube, in Staffel 3, als sich Christopher und Paulie da im Winterwald verirren, dann in einem dort stehenden Transporter übernachten und sich dauernd belegen.

    Ich bin nun noch am Überlegen, ob ich mir jetzt die Komplettbox zulege, muss aber erst mal schauen, was die in der Zwischenzeit kostet.

    The Wire bin ich nun mittlerweile auch durch, muss aber sagen, dass ich für die 5. Staffel ewig gebraucht habe, hatte aber auch das Gefühl, dass sie sich eh wie Kaugummi hinzog. Die war irgendwie nicht mehr so anziehend wie die vorangegangenen Staffeln, von denen mir Staffel 2 und Staffel 4 am besten gefielen. Im Großen und Ganzen fand ich die Serie aber gut.

    Im Laufe der Serie hab ich vor allem den obdachlosen Junkie Bubbles, der für seine Hilfsbereitschaft auch noch ständig eins auf den Deckel kriegt, und "Stringer" Bell, die rechte Hand des Drogenbosses Avon Barksdale, ins Herz geschlossen. "Stringer" konnte so schön fies sein, aber das auf eine so charmante Art, dass er mir schon fast wieder sympathisch war. Ihre beiden Darsteller Andre Royo und Idris Elba haben für ihre schauspielerische Leistung, Elba außerdem noch für seine atemberaubende Ausstrahlung, meinen großen Respekt und Bewunderung. Sympathisch war mir auch der Ex-Sträfling Dennis, der versucht, den Drogenhandel hinter sich zu lassen und eine Boxschule eröffnet. Selbst Arschlöcher wie Rawls oder auch McNulty sind mir ans Herz gewachsen. Warum McNulty allerdings zwei so attraktive Frauen wie Mrs. McNulty und Beadie Russell ständig vernachlässigt, kann ich auch nicht so richtig verstehen. Und mit Lance Reddick als Lt. Daniels und Aidan Gillen als Stadtrat/Bürgermeister Carcetti kamen ja auch zwei bekannte Gesichter in die Serie. Da mir beide auch schon in anderen Serien sehr sympathisch waren, wurde ich also auch hier nicht enttäuscht.

    Bei Boardwalk Empire hab ich jetzt die ersten beiden Staffeln durch und bin auch begeistert. Wobei ich ja sagen muss, dass die Gewaltbereitschaft und Brutalität in Staffel 2 heftiger ist als in Staffel 1. Mit dem Finale in Staffel 2 hab ich zwar irgendwann gerechnet, aber noch nicht jetzt. Daher war ich doch sehr überrascht. Mein Lieblingscharakter ist auch weiterhin Nucky Thompson, das mag aber auch daran liegen, dass ich seinen Darsteller Steve Buscemi sehr schätze und verehre. Vor allem die Szenen mit seinem Butler find ich sehr amüsant. Da hab ich schon oft schmunzeln müssen. Aber auch Michael Shannon als van Alden mag ich. Im September diesen Jahres lief ja auf HBO Staffel 3 an. Muss mal schauen, wann ich da weiterkucke.

    Auch Staffel 2 von Game of Thrones hab ich jetzt durch. Nun ja, ich würde sagen, das Ganze nimmt langsam Gestalt an. Es kommen auch neue Charaktere dazu, und auch das Finale war wieder der Hammer. Die Explosion der Flotte in Folge 9 war für mich allerdings das Highlight der Staffel. Nur die 5exszenen fand ich etwas übertrieben, das muss in einer solchen Serie nicht unbedingt sein. Bin aber schon gespannt auf Staffel 3, die ja am 31. März 2013 auf HBO starten soll.

    Bei The Shield geht es ja auch ganz schön zur Sache, mein lieber Herr Gesangsverein. Vic Mackey ist mir auch schon sehr ans Herz gewachsen, aber er und sein Team leben schon ziemlich zweigleisig und gefährlich. Nun habe ich's inzwischen in Staffel 4 geschafft und da die ersten 3 Folgen gesehen. Ich finde, Glenn Close als Captain Monica Rawlins hat einen guten Einstand gegeben. Ich mag sie sehr in dieser Rolle, aber das hab ich auch nicht anders erwartet. Bin gespannt, wie es da noch weitergeht...

    Wie schon im anderen Thread erwähnt, hab ich mir die ersten beiden Folgen von Blue Bloods mit Tom Selleck und Donnie Wahlberg angesehen, muss aber sagen, dass mich das nicht sehr überzeugt hat, da hatte ich mir mehr versprochen. Daher hab ich dann auch nicht mehr weitergeschaut.

    Ich hab jetzt auch mal in 2 Folgen von Sons of Anarchy reingeschaut und muss sagen, dass ich das gar nicht so übel fand. Ist zwar nicht so ganz mein Thema, aber die Hauptdarsteller Katey Sagal und Ron Perlman als Gemma und Clay und die Story haben mich dann doch überzeugt. Da werde ich wohl mal dranbleiben. Dabei habe ich festgestellt, dass Katey Sagal noch eine ziemlich scharfe Braut ist. Wenn man bedenkt, dass die Frau in 2 Jahren 60 wird.

    Was mich auch nicht sonderlich übezeugt hat, ist Modern Family. Ich hatte mir ja einiges versprochen, schon auch wegen Sofia Vergara und Ed O'Neill. Deswegen hab ich mir auch ein paar Folgen angeschaut. Die beiden spielen zwar ganz gut, auch deren Kinder, aber dafür gefallen mir die restlichen Darsteller nicht so besonders. Das reißen auch Vergara und O'Neill nicht mehr raus. Vor allem Julie Bowen und Ty Burrell als Claire und Phil gehen mir ziemlich auf die Nerven, und daher hab ich das dann abgebrochen, schau mir da lieber alte Folgen von Hör mal, wer da hämmert auf RTL Nitro während des Abendbrots an. Da hab ich ehrlich gesagt, mehr davon.

    Und wenn ich so überall von den guten Empfehlungen für Breaking Bad höre und lese, muss ich mir wohl langsam überlegen, mir das endlich auch anzuschauen. Ist scheints wirklich eine gute Serie.

    Boah, jetzt hab ich wieder einen Roman geschrieben, Hauptsache, es wird nicht zu anstrengend zu lesen.

  10. #209
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Aktuelle TV-Serien

    Gestern Abend liefen die Teile 3 und 4 der empfohlenen Dokureihe "Amerika im Wohnzimmer". Vor allem die letzte Folge war für mich ein Genuss, weil u.a. "NYPD Blue", "Homicide", "The Shield" und "The Wire" besprochen wurden. Aber auch die anderen Teile sind klasse und zeigen deutlich die Entwicklung der Serien vom simpel gestrickten Heile-Welt-Panoptikum der 50er hin zur komplexen, romanhaften Erzählweise der heutigen Top-Serien, die dem Kino längst deutlich überlegen sind.

    Zudem ist die Liste der Interviewpartner wirklich beeindruckend - da sind fast alle Showrunner/Autoren der besten Serien aus der jüngeren Vergangenheit dabei, u.a.:

    - David Chase (The Sopranos)
    - Matthew Weiner (Mad Men)
    - Vince Gilligan (Breaking Bad)
    - David Simon (The Wire)
    - Alan Ball (Six Feet Under)
    - Shawn Ryan (The Shield)
    - David Milch (NYPD Blue, Deadwood)
    - Steven Boccho (Hill Street Blues, NYPD Blue)
    - David Lynch (Twin Peaks)
    - Larry David (Seinfeld, Curb Your Enthusiasm)
    - Roseanne Barr (Roseanne)

    Dazu noch etliche Hauptdarsteller bedeutender Produktionen - so ein hochkarätiges Aufgebot muss man erst mal gestemmt bekommen. Insgesamt war mir selbst dieser Vierteiler fast zu kurz, da könnte man noch so viel Interessantes zeigen und diskutieren ...

    Hier die vier Teile in der Mediathek:

    Teil 1: Amerika im Wohnzimmer (1/4) - videos.arte.tv

    Teil 2: Amerika im Wohnzimmer (2/4) - videos.arte.tv

    Teil 3: Amerika im Wohnzimmer (3/4) - videos.arte.tv

    Teil 4: Amerika im Wohnzimmer (4/4) - videos.arte.tv

    Zitat Zitat von Shane Beitrag anzeigen
    zur zeit ist "Dexter" quasi meine lieblingsserie. hat die jemand von euch schon gesehen?!
    echt geil!
    Kenne die ersten beiden Folgen (und hab die ersten sechs Staffeln davon hier rumliegen), finde das Konzept der Serie aber einigermaßen bedenklich - ziemlich reaktionäres Zeug, dem Publikum vorzugaukeln, dass Mord und Selbstjustiz schon in Ordnung gehen, solange es die (vermeintlich) Richtigen trifft. In der oben erwähnten Serien-Doku wird "Dexter" gegen Ende von Teil 4 auch besprochen und dieser Punkt kontrovers diskutiert; dabei fand ich es gut, als David Simon (Macher von "The Wire") entsprechend kritische Worte dazu aussprach. Kann verstehen, dass eine Figur wie "Dexter" mit ihren radikalen "Aufräummethoden" eine gewisse Faszination auf die Zuschauer ausübt - aber wenn man mal einen Moment drüber nachdenkt, ist das ein sehr fataler Ansatz. Zumal der Charakter der Hauptfigur meines Wissens nicht ansatzweise so gut und vielschichtig gezeichnet ist wie Antihelden à la Tony Soprano ("The Sopranos"), Al Swearengen ("Deadwood") oder Walter White ("Breaking Bad").

  11. #210
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Aktuelle TV-Serien

    Zitat Zitat von Torsten Beitrag anzeigen
    Kenne die ersten beiden Folgen (und hab die ersten sechs Staffeln davon hier rumliegen), finde das Konzept der Serie aber einigermaßen bedenklich - ziemlich reaktionäres Zeug, dem Publikum vorzugaukeln, dass Mord und Selbstjustiz schon in Ordnung gehen, solange es die (vermeintlich) Richtigen trifft. In der oben erwähnten Serien-Doku wird "Dexter" gegen Ende von Teil 4 auch besprochen und dieser Punkt kontrovers diskutiert; dabei fand ich es gut, als David Simon (Macher von "The Wire") entsprechend kritische Worte dazu aussprach. Kann verstehen, dass eine Figur wie "Dexter" mit ihren radikalen "Aufräummethoden" eine gewisse Faszination auf die Zuschauer ausübt - aber wenn man mal einen Moment drüber nachdenkt, ist das ein sehr fataler Ansatz. Zumal der Charakter der Hauptfigur meines Wissens nicht ansatzweise so gut und vielschichtig gezeichnet ist wie Antihelden à la Tony Soprano ("The Sopranos"), Al Swearengen ("Deadwood") oder Walter White ("Breaking Bad").
    Eine Serie mit sechs Staffeln nach zwei Folgen und Hörsensagen zu be-/verurteilen... kennt man gar nicht von Dir. Ich denke, dass es sehr oft und wirklich oft genug thematisiert wird wie fehlentwickelt Dexter sich selbst erlebt und das er kein "normaler", "normal empfindender" Mensch ist. Einen auf die Allgemeinheit des Publikums zu übertragene Rechtfertigung für Selbstjustiz kann ich da nicht erkennen. Was einzelne kranke Geister sich natürlich zusammenspinnen kann man nie wissen, bei keiner Krimiserie und keinem FSK18-Film.

    Serienwechsel....

    Momentan schaue ich mit meiner Freundin



    Es geht um Ray, einen schlechtbezahlten Lehrer und Basketball/Baseball-Coach im wirtschaftskrisengeschüttelten Detroit. Seine Frau hat sich scheiden lassen, sein Haus ist abgebrannt und seine Kinder wohnen nun auch wieder bei ihrer Mutter, die mit ihrem Hautarzt (im Gegensatz zu Ray einem eigentlich eher schlaffen Typen) durchgebrannt ist. Ausser seiner misslungenen Sportlerkarriere hat Ray beruflich und finanziell nicht viel vorzuweisen. Er hat nur eins: Einen richtig dicken Schw... Und genau damit versucht er nun Geld zu verdienen um sein Haus wieder aufzubauen und die Kinder zurückzubekommen.

    Die Serie scheint rekativ unbekannt zu sein und hat pro Staffel auch nur 10 Folgen. Bis Staffel 3 hat HBO produzieren lassen, eine Vierte wurde gecancelt. Hung ist eine nette kleine Serie mit einer relativ unverbrauchten Handlung. Es wird sich sehr viel Mühe gegeben allen beteiligten Charaktern viel Tiefe zu geben und sie mit all ihren Macken und Problemchen zu zeigen. Darin eingebettet finden dann Rays erste und spätere Versuche statt mit seinen Kopulations-Talenten Geld zu verdienen. Die Darstellung dieser Szenen ist für US-Verhältnisse geradezu pornös und recht ansprechend.

    Ich habe nicht viel von dieser Serie erwartet. Aber letztendlich wurden meistens drei bis vier Folgen am Stück geschaut. Hung hat als Comedy-Serie jetzt nicht den Brüller-Humor einer Big Bang Theory, sondern sorgt eher für leichtes schmunzeln. Die Geschichten und die gespannte Erwartung der nächsten Kundin sind es eher die einem zum Weitergucken verleiten Staffel 2 ist bald zu Ende und ich hoffe, dass auch von Staffel 3 noch eine deutsche Ausgabe erscheint.

    "Hung" Trailer #2 - YouTube

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