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Alles Legastheniker oder wat?

Erstellt von JJ28, 31.01.2003, 14:42 Uhr · 36 Antworten · 2.341 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Babooshka

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    Joh, sehe ich genauso. Mein Mitbewohner, seines Zeichens Kanadier aus Quebec, hat eine verheerende französische Rechtschreibung. Immer wenn er was Wichtiges zu schreiben hat, holt er MICH, die Ausländerin, um es zu korrigieren. Meiner Meinung nach ist er wirklich Legastheniker, er schreibt voll nach Phonetik ohne Rücksicht auf grammatikalische Regeln, obwohl er diese kennt. Dennoch ist er Informatiker geworden. Ich weiß nicht, ob ein Legastheniker in Deutschland überhaupt Abitur machen kann, muss er doch ständig irgendwelche Klausurn schreiben. Ich hingegen habe einen Hang zur Dyskalkulie, dem Mathe-Pendant zur Legasthenie. Ich kann gerade mal die Grundrechenarten und auch die meistens bloß mit dem Taschenrechner. Dabei muss ich höllisch aufpassen, dass ich auch die Zahlen richtig eingebe. Dann rechne ich dreimal nach, bekomme immer das gleiche Ergebnis... und einige Zeit später dann einen Hinweis von meinem Kunden: "Da ist ein Fehler in Ihrer Rechnung." Oder ich rechne dreimal und bekomme drei verschiedene Ergebnisse... Diese Matheschwäche hat mich in meiner Schulzeit Höllenqualen erleiden lassen und mich beinahe das Abi gekostet.

    Übrigens, soweit ich mich erinnere, hatte ich auch im ersten Grundschuljahr vor allem Schreib- und Rechenunterricht. Und ein bisschen Zeichnen. Ab dem 2. Schuljahr muss es wohl schon richtige Fächer gegeben haben, jedenfalls habe ich da Noten im Zeugnis. Aber Rechnen und Schreiben stand auch da noch an erster Stelle. Im ersten Schuljahr gab's auch noch Mengenlehre, das war ganz was Progressives damals.

    Mein Gymnasium (bevor ich zur Gesamtschule wechselte) befand sich ebenfalls neben einer Hauptschule. Um zu "unseren" Fahrradständern zu kommen, musste man ein Stück über den Hauptschulhof gehen. Da wurde dann peinlich genau mit einem weißen Strich getrennt zwischen Hoffnungsträgern und Hoffnungslosen. Wr schon krass irgendwie.

    So, und nun zum Thema Gesamtschule.
    Ich verbrachte 5 Jahre am Gymnasium, wobei ich die 9. Klasse wiederholt hatte. Dann blieb ich in der 10. Klasse erneut sitzen und musste die Schule verlassen - ein äußerst traumatisches Ereignis, das mich selbst heute noch verfolgt. Glücklicherweise hatte ich guten Kontakt zu einem ehemaligen Lehrer, der mittlerweile an der Gesamtschule in einem ganz anderen Viertel von Berlin unterrichtete und nach längeren Gesprächen vereinbarten wir, dass ich an seine Schule kommen sollte. Erstens war dies eine gute Schule im Gegensatz zu den meisten Gesamtschulen in meinem Bezirk. Die hatten bis auf eine einen sehr schlechten Ruf und zumeist auch keine gymnasiale Oberstufe. Die einzige gute platzte aus allen Nähten und wollte allenfalls Oberstufenschüler aufnehmen. Und zweitens konnte der Lehrer mich ein bisschen unter seine Fittiche nehmen. Also ging ich diesen Weg, fuhr jeden Tag 3 Stunden in diese Schule und machte schließlich doch Abitur. Nachdem ich also die Gesamtschule kennen gelernt habe, bin ich von diesem Schultyp vollkommen überzeugt. Sofern die Schule gut ist! Sie darf nicht zu einer Nur-Hauptschule verkommen, aber gerade das ist der Fall, weil kaum noch bessere Schüler sie besuchen. Dieses Schicksal hat auch meine ehemalige Schule ereilt, weil es dort keine gymnasiale Oberstufe mehr gibt; die wenigen mit Gymnasialreife machen dann auf einer anderen Gesamtschule ihr Abi.

    Und wie sah das konkret aus? Ich habe ein Jahr lang das Kurssystem der Gesamtschule kennen gelernt. Es gibt F-Kurse, E-Kurse, G-Kurse und A-Kurse. F ist höchstes Niveau, A niedrigstes. Manche Schulen, so auch meine, fassten F und E sowie G und A zusammen. Anhand der Anzahl Kurse, die man auf diesem oder jenem Niveau besucht hat, sowie des Notendurchschnitts errechnet sich dann der Schulabschluss. Niemand ist in einem Nivau "gefangen": Wer sich gut macht, kann in einen höheren Kurs; wer dagegen schlecht mitkommt, kann in einen niedrigeren Kurs. Sitzenbleiben fällt dadurch schon mal fast weg und auch Mutlosigkeit, weil man nichts versteht. Und es ist sogar Schülern mit Haupt- oder Realschulempfehlung möglich, sich so hochzuarbeiten, dss sie auch Abitur machen können. Fächer wie Gesellschaftskunde (Erdkunde und Geschichte) und Arbeitslehre finden im Klassenverband statt. Es ist einfach weniger Friss-oder-stirb- und Spreu-von-Weizen-Trenn-Mentalität, wie ich sie am Gymnasium erlebt habe. Dort wurden wir Schüler teilweise mächtig runtergeputzt, "was seid ihr doch für Flaschen!" Wie motivierend ist das denn!?
    Die Oerstufe bestand dann aus knapp 40 Leuten, was die Sache familiär und übersichtlich machte, wir hatten einen guten Draht zu unseren Lehrern, wurden gefördert, ermutigt, man half sich gegenseitig... und trotzdem habe ich schwer geschuftet für mein Abitur. Der Stoff ist ja nicht anders als am Gymnasium. Nur das "Wie", das ist anders!

    Neulich hatte ich mit meiner Freundin ein Gespräch in der Richtung. Sie war zuerst auf dem Gymnasium, hatte es auch bis zur Einführungsphase geschafft (für alle Nicht-Berliner: Dies ist die Bezeichnung für die 11. Klasse, die damals nur ein halbes Jahr dauerte - inzwischen umfasst sie auch ein ganzes Jahr), kam dann mit Auflagen ins Kurssystem, die sie aber nicht erfüllte. Nun erzählte sie mir, dass sie das Gymnasium furchtbar ungeeignet für die Vorbereitung aufs wirkliche Leben fand. Da lernte man französische Literatur des 18. Jahrhundert, Kurvendiskussion und anderes, was man später nie wieder brauchen würde; wirklich wichtige Sachen fürs Leben jedoch lernte man dort nicht. Schon allein aus diesem Grund hätte sie das Gymnasium nicht geschafft, weil sie in all dem keinen Sinn sah. Ich erzählte ihr, dass ich hingegen die Zähne zusammengebissen hätte, um Abi zu machen, weil ich mir einfach die freie Berufswahl ermöglichen wollte. Und dann fiel mir wieder ein, dass man im Fach Arbeitslehre praktische Dinge wie z. B. Schreibmaschine schreiben lernte, dass man Einstellungstests in der Art vorgelegt bekam, wie man sie später bei der Bewerbung auf eine Lehrstelle zu absolvieren hatte, dass man lernte, was ein Betriebsrat und eine Gewerkschaft ist und wie viele Steuern und Sozialabgaben vom Gehalt abgezogen werden und warum. "Toll", sagte sie, "sowas hätte ich lernen wollen, darin hätte ich eine Sinn sehen können." Ich konnte ihr nur zustimmen: Schreibmaschinenkenntnisse hätte ich später immer wieder brauchen können, aber ich hatte sie nicht, weil der Unterricht vor meiner Gesamtschulzeit stattfand.

    Weiterhin hat die Gesamtschule den Vorteil, dass sie oftmals eine Ganztagsschule ist. Viele "Halbtagsschüler" mögen das nicht als Vorteil sehen (habe ich damals auch nicht, aber ab der 9. Klasse war das Ganztagsprogramm auch keine Pflicht mehr), weil sie es gewöhnt sind, früh am Tag nach Hause zu kommen. In einer klassischen Gesamtschule machen die Schüler an 3 Tagen der Woche nach dem Unterricht ihre Hausaufgaben und werden dabei von den Lehrern betreut. An 2 Tagen der Woche nehmen sie an einer AG teil, die ebenfalls von Lehrern oder aber von einem Stab an Sozialarbeitern angeboten wird. Die Auswahl ist vielseitig. An meiner Schule gab's supernette Sozialarbeiter, die auch als Vertrauenspersonen für die Schüler dienten. Jedoch, die Regelschule ist die, bei der die Kinder um 13:30 Uhr nach Hause kommen, was heißt, dass die Mutter gefälligst zu Hause zu sein hat, um das Mittagessen pünktlich auf den Tisch zu bringen. Erkühnt sie sich dennoch, ganztags zu arbeiten, muss zuerst ein Hortplatz gesucht und auch bezahlt werden, und Hortplätze sind dünn gesät. Deutschland ist das feindlichste Land Europas, was weibliche Berufstätigkeit angeht!

    Kurz und gut, hätte ich hier was zu sagen, ich würde die Ganztags-Gesamtschule zur Regelschule machen und Eliteschulen für sehr begabte Schüler (also die, die Einserabis machen) einrichten.

    Wie man erkennen kann, Schule und Bildung ist eines meiner bevorzugten Diskussionsthemen Wohl, weil ich selber so gelitten habe.

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Babooshka

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    Ich wollte nur noch sagen, dass ich zwar schreiben kann und auch auf eine gute Rechtschreibung achte. Vor Tippfehlern bin ich aber auch nicht gefeit. Bitte also um Nachsicht und dass mir dies nicht aufs Butterbrot geschmiert wird - ich weiß, wie das jeweilige Wort richtig geschrieben wird

  4. #13
    Benutzerbild von Babooshka

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    Äh, hallo? Keiner mehr da zum Thema?

  5. #14
    Benutzerbild von Christoph

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    Die Kids sollten mehr Bücher lesen, und hier meine ich "richtige" Bücher mit reichhaltigem Wortschatz und fließenden Texten (keine Comics!). Meine Deutschlehrerin hat mir immer eine gute Rechtschreibung bescheinigt, und sie war der Meinung, das läge daran, dass ich als Schüler (etwa so bis 13-14) so ziemlich jedes Buch gelesen habe, dass gerade des Weges kam. Einfach Zeug, dass mich damals interessiert hat, nicht mal hochtrabende Weltliteratur! Dann lernt man einfach Wörter kennen, und weiss, wie sie geschrieben werden (Wiederholungseffekt).
    Das Gleiche passiert analog mit dem Wortschatz: wenn zu Hause keiner mehr mit dem anderen redet, ist klar, dass Kommunikation einfach nicht gelernt werden kann.
    Also: ein Problem unserer derzeitigen Gesellschaft und ihrer Prioritäten!

    Im Übrigen erwarte ich als Vater nicht, dass die Schule solche familiären oder erzieherischen Defizite ausgleicht - schliesslich ist es mein Kind!

    Gruß
    Christoph

  6. #15
    Benutzerbild von JJ28

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    So, nun werde ich mal der Reihe nach die Beiträge abarbeiten.

    @djforklift: das Problem ist, dass man vor 20 oder 30 Jahren noch nicht wusste, was im Gehirn abläuft, ob da Störungen vorliegen oder es nicht so leistungsfähig ist.
    Oder aber nicht wahrhaben wollte, weil das die bestehende Gesellschaftsordnung hätte gefährden können.Wo käme man denn hin, wenn jeder Volksschüler insgeheim genauso schlau wäre wie Einstein? Noch vor zwei Monaten sprach ich mit einem älteren Arbeitnehmer,
    der berichtete, dass zu seiner Zeit Legastheniker in der Schule noch als Dummköpfe beschimpft wurden. Nach den Ursachen fragte doch keiner.
    Ich hörte eine gewisse Bitterkeit in seiner Stimme als er sich beklagte, dass ein Abiturient in Deutsch noch eine 2 bekommen hat weil der Lehrer die Gewichtung auf den Qualität des Geschriebenen legte, die Rechtschreibung jedoch unter aller S** war.
    Tja, ihm wurde nach 30 Jahren "Firmentreue" gekündigt und dann macht einer "Abi" der nix gut in Deutsch ist....

    @babooshka
    Och, in Mathematik kam ich eigentlich ganz gut mit, hatte jedoch in der Oberstufe einen Lehrer, der zu Träumerein neigte. das war dann in der 13. Klasse ein erheblicher Nachteil für mich. Parallel zu diesem Kurs lief noch ein anderer Mathe-Leistungkurs, der von einem Lehrer unterrichtet wurde, der gut strukturiert Themengebiete abarbeitete. in der 10. Klasse stand ich auf einer zwei, ebenso ein Mitschüler.
    kurz vor dem Abitur sah es etwas anders aus: ich hatte eine 3 bis 4, der andere eine knappe 1.
    Dafür fand ich das Fach Deutsch ziemlich uninteressant, was interessierten mich Goehte und Schiller?
    Ja - du hast schon recht, das klassische Gymnasium bereitet die Schüler nicht besonders gut auf das Berufsleben vor. Mit einem guten Abitur kann man nach dem gleichen Schema an der Uni weitermachen. Einen Überblick bekommt man davon nicht. Und auch keinen "Lebenslauf"
    Zumindestens war dies noch vor ca. zehn Jahren so üblich. Heute hat sich auch an der Uni die Teamfähigkeit durchgesetzt. Die Friss-oder-stirb- und Spreu-von-Weizen-Trenn-Mentalität kostete auch schon damals auf dem Gymnasium einige "Opfer". Vom Mobbung bis hin zum Selbstmord wurde der Druck weitergegeben bzw. verarbeitet.
    Im Nachhinein gesehen war das zum Teil eine recht herbe Zeit.
    gegen Ganztagsunterricht hätte ich nichts einzuwenden gehabt, jedoch gab es bei uns nicht genügend geeignete Lehrer.
    Richtig, in Deutschland ist die Frauen im Berufsleben noch eher die Ausnahme, im Gegensatz zu Frankreich und anderen Ländern. Ich höre immer noch die Vorurteile, dass eine Frau nie eine leitende Funktion übernehmen könnte, da sie eines Tages schwanger wird, in den Mutterschaftsurlaub geht und später die Kinder beaufsichtigen muss und daher für Projekte nicht so universell einsetzbar sei wie ein Mann.
    Hö! Da kenn ich noch ne Story zum Thema Rechnungen. Meine Ex arbeitete in den Semesterferien bei einem Versicherungskonzern. Dort musste sie Schreibarbeiten erledigen und stellte dabei fest, dass die eine oder andere Sachbearbeiterin die Promille-Rechnung nicht beherrschte und die Versicherngsprämien falsch berechnete. Wie sie es von Arbeit in dem Büro ihres Vaters gewohnt war, korrigierte sie die Zahlen eigenmächtig, ohne die Sachbearbeiterin großartig darauf hinzuweisen. Nach kurzer Zeit hatte sie sich ein paar Feinde geschaffen, der Vorgesetzte war wahrscheinlich insgeheim froh, dass eine solch engagierte Studentin den Laden mal aufmischt und die Schwachstellen aufgedeckt. Das war ein Feger!

    @ Christoph - ja, ich erinner mich an mein erstes richtiges Buch.
    Das Wunder am Erbsensuppentag hieß es. Habe ich an 3 Tagen gelesen, waren satte 80 Seiten? Zu dieser Zeit haeb ich auf Flohmärkten Bücher für 50 PF/Stück gekauft. Stadtbücherei gabs nicht oder war zu weit weg.
    Dann von Enid Blyton die Vier Freunde? und Die Ritter von Schloß Schreckenstein (hö, aus heutiger Sicht würde ich den Autor auch etwas als Volksverhetzer ansehen )

    Ach, ist alles so lange her, die Bücher habe ich alle nicht mehr.
    Eines war ein recht schönes Buch, es ging um ein Haufen Geschwister, die sich im Teufelsmoor verirrten und dort in einer Hüte mit einem Sozialarbeiter oder Schäfer? eine Weile wohnten. Vermisst wurden sie nicht, da die nächste Verwaandtschaft im Krankenhaus lag.
    War damals echt spannend.......


    So, diesmal habe ich mein Spracherkennungsprogramm ViaVoice bemüht, die Rechtschreibung wird wohl einigermaßen stimmen, dafür die Grammatik nicht so....? zudem bin ich hundemüde.....



    CU!

  7. #16
    Benutzerbild von stoni

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    @Christoph
    Genau getroffen !Ich hab auch Unmengen von Büchern verschlungen und
    Abends bis zur Erschöpfung gelesen.Zum Geburtstag,Weihnachten etc. wünschte ich mir immer Neue dazu.Ich würde behaupten,das dadurch meine Rechtschreibung erheblich verbessert wurde.Heute bekommen die Kids ein
    neues Gameboy oder PS2 Game und hämmern lieber auf den Tasten rum.
    Und das überfliegen von Websites bringt´s doch auch nicht.Vom Dumpfbackenfernsehen a la SRTL + RTL II ganz zu schweigen.Ich hatte im Sommer einen 17jährigen Lehrbub.Bei seiner Rechtschreibung bekam ich ne´Gänsehaut.Er konnte mir aber genau erklären,wie er sich in unsere Firmensofware einhacken muß, um alles stillzulegen ! Bravo!!!!
    Bei den Comics würde ich differenzieren.Ich persönlich habe echt viel über (nichtsozialistische) Länder aus dem DDR-Mosaik gelernt...........da gibt´s nix zu lachen !!!!!!!!!!Unser Dönerstandpersonal freut sich jedesmal ,wenn ich sie mit Salam Aleikum begrüße

    Gruß stoni

  8. #17
    Benutzerbild von Babooshka

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    Ja, bei den Comics muss ich auch widersprechen. Ich bin das lebende Beispiel dafür, dass Comiclesen einer guten Rechtschreibung nicht im Weg steht: Es gab eine Zeit, da wolle ich nichts anderes lesen als Comics. Ich hatte auch "richtige" Bücher (die üblichen Schneiderbücher), wollte sie aber nicht anrühren. Aber das kam dann noch von ganz alleine. Ich las dann sowohl Comics als auch normale Bücher. Ich kenne ein paar andere Comicfans, die sind noch viel größere Fans als ich, auch schon seit der Kindheit. Sie haben alle eine einwandfreie Rechtschreibung!

  9. #18
    Benutzerbild von Christoph

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    Na gut, ihr Comicer! Auch ich habe das "mosaik" verschlungen, es war einfach klasse.
    Nur: heute wird mit Comic meistens Donald Duck & Co. verbunden, und diese Dinger meinte ich auch in meinem Posting. Da wird meistens nur "knuff peng uff" geschrieben, auch sonst ist der Gehalt der Geschichten eher "nicht so tiefgehend" (ich drücke es mal vorsichtig aus, denn wenn ich irgendwo ein Lustiges Taschenbuch in die Finger bekam, war es natürlich ratzi fatzi durchgearbeitet!).
    Ausserdem regen Bücher die Fantasie an, wenn aber (wie im Comic) mit den Zeichungen die Fantasie vorweggenommen wird, zeigt sich ein weiterer Vorteil eines geschriebenen Textes!

    Gruß
    Christoph

  10. #19
    Benutzerbild von Babooshka

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    Ich meinte mit Comics auch Donald Duck, Fix und Foxi & Co.! Habe ich geliebt, liebe ich heute noch. Die Lautmalereien sind doch gerade das Lustige daran. Eine sehr zerlesene Sammlung Lustiger Taschenbücher okkupiert bei meinen Eltern ein ganzes Regalbrett. Außerdem habe ich eine umfangreiche Sammlung an Asterix, Tim & Struppi, Gaston, Calvin & Hobbes, Hägar, Spirou... aber die kamen erst sehr viel später. Aber ich war von Anfang an eine sprachliche Naturbegabung, da konnten selbst Comics nichts dran versauen

    Comics plus richtige Bücher, dann klappt das mit der Rechtschreibung schon. Außerdem, seit Harry Potter brauchen wir uns da ja gleich weniger Sorgen zu machen, denn Harry Potter hat den Verdienst, auch absolut lesefaule Kinder zu begeisterten Lesern werden zu lassen. Ist doch toll! Wir hatten damals Schneiderbücher und/oder Karl May - gab's sonst noch irgendwas Bewegendes an Kinder- und Jugendliteratur? Naja, Pferdebücher für Mädchen (ich wurde zwar ab dem Alter von 9 Jahren zum Pferdefan, diese typischen Bücher waren mir dann abr doch zu dämlich, als dass ich sie gelesen hätte) Aber so einen absoluten Hit wie Harry Potter gab's nicht.

  11. #20
    Benutzerbild von JJ28

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    24.01.2003
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    *Haare rauf*
    Warum heißt es ein Haufen Lustiger Taschenbücher?
    Warum wird das Adjektiv groß geschrieben?
    Ist doch kein Eigenname? Oder ist es nach der alten Rechtschreibung ein feststehender Begriff?

    CU
    JJ

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