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Alles Legastheniker oder wat?

Erstellt von JJ28, 31.01.2003, 14:42 Uhr · 36 Antworten · 2.345 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von Babooshka

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    Was mir zurzeit verstärkt auffällt und mich tierisch nervt, sind Wörter mit "h" in der Mitte, wo gar kein "h" hingehört. Ständig sehe ich solche Rechtschreibverfehlungen, sie verfolgen mich, es ist schon fast psycho. "Wer 'nämlich' mit h schreibt, ist dämlich", bekamen wir früher immer zu hören - ist dieser Satz ausgestorben oder was!? Oder ist das auch Teil der Rechtschreibreform?

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von JJ28

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    HÄH?

    Na, ich wohne zur Zeit noch zur Miehte, das tuht aber nichts zur Sache...

    ICh kritisiehre mehr die Großschreibung viehler Adjektive, da beispielsweise im Schülerduden Folgendes steht:

    wenn der best. o. unbest. Artikel vor dem Adjektiv steht oder diese hinzugedacht werden kann, so schreibt man es grohsz:
    das Große Haus....die Schöne Frau
    Neh?
    Persöhnlich gefiehl mir bis vor ein paar Jahren die Klein Schreibung

    CU
    JJ

  4. #33
    Benutzerbild von Torsten

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    @ Babooshka:

    "Was mir zurzeit verstärkt auffällt und mich tierisch nervt, sind Wörter mit 'h' in der Mitte, wo gar kein 'h' hingehört. Ständig sehe ich solche Rechtschreibverfehlungen, sie verfolgen mich, es ist schon fast psycho."

    Na, dann will ich aber hoffen, dass dir mein kürzlich unterlaufener Fehler im Wort "Gebaren" nicht aufgefallen ist, wo ich auch versehentlich ein süßes, kleines "h" eingebaut habe. Nicht, dass du dich jetzt schon für 'ne Therapiegruppe der anonymen H-Phobiker angemeldet hast...


    @ Roulette:

    "Viele Eltern wollen einfach nicht realisieren, dass ihre Kinder ein entsprechendes Problem haben. Habe das jetzt schon des öfteren erlebt und einer kleinen Sprachwissenschaftlerin wie mir rollen sich dabei die Fußnägel auf. Ausreden wie "mein Kind ist zu faul - es sollte mehr üben", kommen massenhaft, da die Eltern die Krankheit ihres Kindes einfach nicht realisieren wollen. Oft können die Kids nämlich überhaupt nichts dafür."

    Angesichts einer solchen Argumentation rollen sich dagegen mir die Fußnägel hoch. Ich bin viel eher der gleichen Meinung, wie sie auch die ZDF-Nachrichtenmoderatorin Petra Gerster in ihrem Buch "Der Erziehungsnotstand" äußert: Legasthenie wird heutzutage viel zu häufig als Ausrede missbraucht. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein so großer Anteil der Kinder, deren Rechtschreibung haarsträubende Mängel aufweist, auf einmal Legastheniker ist? Wenn dem so wäre, müsste man sich hinsichtlich der sprachlichen Entwicklung extreme Sorgen machen - so groß, wie die immer deutlicher werdenden Defizite mittlerweile sind...

    Legasthenie ist eine die betreffenden Personen selbst am meisten belastende Schwäche. Diejenigen, die nachgewiesermaßen darunter leiden, haben auch entsprechendes Verständnis verdient. Ich selbst habe während meiner Schulzeit einen solchermaßen gehandikapten Klassenkameraden eine Zeit lang betreut und bin daran fast verzweifelt. Ich weiß nicht, in welchem Ausmaß bzw. mit welchen Mitteln Fachleute etwas gegen Legasthenie tun können, aber es müssen sicherlich sehr geduldige Zeitgenossen sein...

    Und deshalb finde ich es geradezu zynisch, mit dem Begriff "Legasthenie" so leichtfertig um sich zu werfen und es als bequeme Ausrede zu verwenden. Vielmehr teile ich die Ansicht einer Schuldirektorin, die mal sagte, dass ein Großteil der heutigen Kinder zwar sehr viel austeilen, aber nix mehr einstecken könne. Wenn in den Schulen mal intensiv Grammatik geübt werden soll, gibt es in den Klassenräumen regelrechte Aufstände. Vielleicht sollte innerhalb der Erziehung wieder verstärkt darauf geachtet werden, den Kindern zu vermitteln, dass man im Leben auch unangenehme und Anstrengungen erfordernde Situationen bewältigen muss und eben doch nicht alles nur fun, fun, fun ist.

    Aber für diese geringe Belastbarkeit der heutigen Generation können die Kinder bzw. Jugendlichen eigentlich selbst am wenigsten. Wie sollten sie es auch besser wissen in einer Gesellschaft, die zwar schleichend, aber zunehmend verweichlicht? In der die vorgeblich entscheidenden Schlagwörter "Konsum" und "Selbstverwirklichung" lauten? Obwohl, auschließlich von "Verweichlichung" zu sprechen, wäre auch falsch. Denn man darf ja nicht vergessen, dass die leider immer nötiger werdende Ellenbogen-Mentalität natürlich auch ein ordentliches Maß an Egoismus und Ignoranz gegenüber anderen voraussetzt. Von daher kann man hier eigentlich nur von einer Verschiebung der Härte gegen sich selbst zu einer Härte gegenüber den Mitmenschen sprechen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Auch ich halte ein gewisses Maß an Durchsetzungsvermögen für unerlässlich, aber es wäre sicher hilfreich, wenn viele sich wieder auch gegenüber dem eigenen Schweinehund durchsetzen könnten...

    Und deshalb sage ich: Schafft endlich den Unsinn ab, in manchen Schulen schon im siebten Schuljahr mit der Interpretation von Texten anzufangen (bei denen sich die meisten Autoren sowieso im Grabe umdrehten, wenn sie sie lesen würden!) und löst euch zu einem Teil von den völlig überschätzten Aufsätzen. Sorgt dafür, dass ersma die sprachlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um später wenigstens simpelste Grundlagen der Kommunikation zu beherrschen!

    Mann, tut das gut, sich zu diesem Thema mal was auszukotzen...

  5. #34
    Benutzerbild von Roulette

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    17
    Torsten postete
    [b][uUnd deshalb sage ich: Schafft endlich den Unsinn ab, in manchen Schulen schon im siebten Schuljahr mit der Interpretation von Texten anzufangen (bei denen sich die meisten Autoren sowieso im Grabe umdrehten, wenn sie sie lesen würden!) und löst euch zu einem Teil von den völlig überschätzten Aufsätzen. Sorgt dafür, dass ersma die sprachlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um später wenigstens simpelste Grundlagen der Kommunikation zu beherrschen!
    In dem Punkt gebe ich Dir recht, aber man sollte dennoch merken, wann es keine Rechtschreibschwäche mehr ist sondern wirklich Legasthenie, und glaub mir, es gibt einige solcher Fälle, in denen die Eltern sich ihres Kindes schämen. Da wird geübt bis zur Vergasung und die Kids kommen dennoch nicht weiter. Ist das Faulheit? Ich weiß nicht....
    Zumindest sollten die Eltern in Härtefällen mal zur Einsicht kommen um zumindest sicher sein zu können, dass ihr Kind das ohne professionelle Hilfe schaffen kann, bevor sie einfach nur von Unlust sprechen.
    Klar, es mag solche und solche Fälle geben, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Die Schule ist dennoch nur zum Teil dafür verantwortlich, dabei bleibe ich.


    VLG
    Roulette

  6. #35
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    Roulette postete
    In dem Punkt gebe ich Dir recht, aber man sollte dennoch merken, wann es keine Rechtschreibschwäche mehr ist sondern wirklich Legasthenie, und glaub mir, es gibt einige solcher Fälle, in denen die Eltern sich ihres Kindes schämen. Da wird geübt bis zur Vergasung und die Kids kommen dennoch nicht weiter. Ist das Faulheit? Ich weiß nicht....
    Zumindest sollten die Eltern in Härtefällen mal zur Einsicht kommen um zumindest sicher sein zu können, dass ihr Kind das ohne professionelle Hilfe schaffen kann, bevor sie einfach nur von Unlust sprechen.
    Klar, es mag solche und solche Fälle geben, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Die Schule ist dennoch nur zum Teil dafür verantwortlich, dabei bleibe ich.
    Legasthenie und Dylexie (das ist eine Lernschwäche) sind ernst zunehmende vererbliche Krankheiten, die absolut nichts aber auch wirklich gar nichts mit Faulheit zu tun haben, wie es von vielen Eltern - oft auch aus Mangel an besserem Wissen - ihren Kindern unterstellt wird!

  7. #36
    Benutzerbild von Torsten

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    @ Roulette:

    "In dem Punkt gebe ich Dir recht, aber man sollte dennoch merken, wann es keine Rechtschreibschwäche mehr ist sondern wirklich Legasthenie, und glaub mir, es gibt einige solcher Fälle, in denen die Eltern sich ihres Kindes schämen. Da wird geübt bis zur Vergasung und die Kids kommen dennoch nicht weiter. Ist das Faulheit? Ich weiß nicht..."

    Na, in diesem Punkt sind wir uns doch einig. Wenn echte Legasthenie vorliegt, ist der Vorwurf der Faulheit natürlich schärfstens zu kritisieren. Derart übermotivierte Eltern, die ihren Kindern in vielerlei Hinsicht viel zu viel zumuten, werden wohl leider nie aussterben.

    Offensichtlich unterscheidet sich nur unsere Wahrnehmung der Häufigkeit solcher Fälle. Nach meinem Empfinden wird mit dem Begriff "Legasthenie" in den letzten Jahren viel zu leichtfertig umgegangen. Ich bin kein Mediziner und kenne auch keine Statistiken; dennoch wage ich zu behaupten, dass diese Rechtschreibschwäche mit Sicherheit keine Volkskrankheit ist. Diesen Eindruck gewinnt man aber, wenn man manche private oder öffentliche Diskussion zu diesem Thema verfolgt!


    "Klar, es mag solche und solche Fälle geben, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste."

    Für mich sind "solche" Fälle (also echte Legasthenie) aber immer noch in der Minderheit. Ein gewisses sprachliches "Un-Talent", dass man mit a bisserl Übung zumindest teilweise kompensieren kann, deutet noch längst nicht auf eine echte Rechtschreibschwäche hin. Ich selbst bezeichne mich z. B. in mathematischen Dingen als höchstens durchschnittlich begabt; Menschen, denen der Umgang mit Zahlen quasi im Blut liegt, sind bei der Lösung entsprechender Aufgaben wesentlich schneller und kreativer als meine Wenigkeit. Dennoch bin ich mit derartigen Problemstellungen bisher immer irgendwie zurechtgekommen - es hat mich eben nur mehr Anstrengung gekostet als den echten Cracks!


    "Die Schule ist dennoch nur zum Teil dafür verantwortlich, dabei bleibe ich."

    Klar, wenn tatsächlich Legasthenie vorliegt, nützt auch der beste Lehrer mit dem effektivsten Lehrplan nix. In solchen Fällen sollten dann auch echte Fachleute hinzugezogen werden - ein "normaler" Pädagoge wäre damit völlig überfordert.

    Überhaupt haben's heutige Lehrer (zumindest diejenigen, die ihren Job mit Seriösität und Leidenschaft ausüben!) verdammt schwer. Von ihnen wird mittlerweile oftmals ernsthaft erwartet, dass sie zusätzlich zum Lehrstoff auch noch die eigentliche Erziehung übernehmen. Auch hier zitiere ich mal Petra Gerster aus ihrem Buch: "Viele Kinder sind heutzutage einfach nicht mehr gesellschaftsfähig!". Häufig fehlen ihnen die grundlegendsten Voraussetzungen sozialen Verhaltens, ein gewisses Maß an Manieren und ein bestimmter Wertekanon. Klingt alles ziemlich altbacken und konservativ, aber selbst die progressivsten und hipsten Lehrer dürften froh sein, wenn sie einigermaßen wohlerzogene Kinder unterrichten könnten...

    Bin ich froh, kein Lehrer zu sein...

  8. #37
    Benutzerbild von JJ28

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    Es ist doch immer wieder schön, eine derartige Ausführung zu verfolgen :-) , aus diesem Grund bin ich auf diesem Forum Stammgast geworden.

    @Torsten

    Vielleicht sollte man die Diskussion in neue Bahnen lenken, ein paar neue Impulse setzen, bevor der Thread in der Aussage "Viele Kinder sind heutzutage einfach nicht mehr gesellschaftsfähig!" endet ;-)

    Nun, wenn ich die Zeugnisse meines Großvaters ansehe, so war er doch ein recht fleißiger (Volks)Schüler, neben gutem Benehmen und Mitarbeit stand er so im Schnitt 2,1- 2,5. Und verließ nach 8 Jahren die Schule um eine Lehre in einem Maschinenbauunternehmen anzufangen.
    Allerdings muss man ja auch dabei erwähnen, dass es zu der Zeit noch die Prügelstrafe, Strafarbeiten und andere Schikanen gab, die in unserer Zeit nicht mehr praktiziert werden. Also auch eine Art der Erziehung? Schon damals?
    In der Türkei funktioniert es heute noch so, da geben die Väter ihre Kinder "vertrauensvoll" in die Hände der Lehrer und sagen:" Mach aus meinem Sohn einen klugen, gottesfürchtigen und anständigen Staatsbüger "

    Mein Großvater konnte immerhin die ganzen Haupt-, Zeit-, Tätigkeits - und
    Eigenschaftswörter einigermaßen richtig in altdeutscher Schrift schreiben,
    nach seiner Lehre ging er zur Reichsbahn bzw. Bundesbahn und brauchte viele der erlernten Dinge nicht mehr. Bis zu seiner Pensionierung.
    Um ein Formular auf dem Amt auszufüllen, den Einkaufzettel zu schreiben oder die Bild und Funk zu lesen reichten die Kenntnisse allemal aus.

    Und wie sieht es heute aus? Nach der Lehre werden viele Gesellen nur noch auf Zeit übernommen, und da kann es auch schon mal passieren, dass ein gelernter Schreiner auf einmal in einem Call-Center arbeitet, da ihm nichts anderes angeboten wird.
    Bei dem die schlechte Rechtschreibung auf einmal auffällt, die bei einer "lebenslänglichen" ANstellung nie aufgefallen wäre.

    He! Wenn ich lese, dass mittlerweile KFZ-Mechaniker ein Aufenthalt im Ausland planen, damit es im Zeugnis als Fortbildung angerechnet wird.

    Durch die Verbreitung des Internets seit Mitte der neunziger Jahre in Deutschland wächst auch der Anteil der Normalbürger, die das Medium nutzen. Wie war das? 1991 wurde das Internet für die Allgemeinheit freigegeben, zuvor diente es ausschließlich als Kommunikationsmittel beim Militär und Hochschulen, mal abgesehen von den paar Freaks, die mit einem Akkustikkoppler unterwegs waren. Innerhalb eines Jahrzehnts ein Wandel von wissenschaftlichen Diskussionen zu "ey alde, ich will viken" -Postings .
    Ok, ist vielleicht etwas übertrieben.

    Ich halte es doch für ein Vorurteil zu sagen, dass es an "Manieren" fehlt.
    Früher wurde es den Menschen "eingebläut", heute fällt ein gewisser Prozentsatz durch das Raster, wird kriminell, verrückt oder springt von der Brücke eben weil der "Druck" fehlt.

    Weisst, im Laufe der Jahre hatte ich mit einigen Menschen Kontakt, die eine ähnliche Leier abzogen, ob das nun der gescheiterte Gymnasiast war, der während seiner "Leerzeit" den Hof fegen durfte, der knapp 30-jährige Meister, der als "Opa" noch an einer Fachhochschule genommen wurde (und während einer Vorlesung behauptete, dass ein Auto aufgrund einer besonderen Achsgeometrie beim Bremsen vorne "hochgeht" ) und seinen jüngeren und leistungsfähigeren Kommilitonen unterlegen war oder der 35-jährige Abteilungsleiter, der sich als Daseinsberechtigung 4 Kinder schon in frühen Jahren zulegte und über ehemalige Kollegen herzog, die ihre Prioritäten auf Fortbildung legten und den Sprung in ein modernes Unternehmen schafften anstatt in einer Klitsche zu versauern.

    Also lieber Torsten, schmeiß diese Zitate mal nicht so in den Raum, setz mal den Generationenkonflikt und die Vergreisung der Gesellschaft in Beziehung mit solchen Aussagen. He?


    Alzo, ich hab da mahl nen paar provokande Sachen in die Runde gehworfen!
    Cu
    JJ



    PS: Torsten, dein Zitat von Steinbeck hat mir aber besser gefallen, das war wirklich gut!

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