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Arbeitskampf bei AEG in Nürnberg

Erstellt von PostMortem, 15.12.2005, 20:06 Uhr · 21 Antworten · 2.145 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von frasier

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    DeeTee postete
    Scheiße! Mann, frasier, wirst Du von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft direkt bezahlt oder glaubst Du den Mist, den Du da schreibst?!?! Reine Propaganda des Arbeitgeberverbandes!


    Willst Du die Energiepreise senken?
    Was für eine Frage! Mit Wettbewerb geht da einiges.
    Willst Du die Lohnzusatzkosten (Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung) senken?
    Finanzierung über Mehrwertsteuer siehe Skandinavien
    Soll die Bürokratie entfallen?
    Träum weiter, aber reduzieren auf jeden Fall
    Willst Du die betriebliche Mitbestimmung abschaffen?
    Ja, gibt es meines Wissens eh nur bei uns, bring aber nur Nachteile. Wenn schon Mitbestimmung, dann über Firmenanteile von Mitarbeitern. Die würden dann nicht nur an sich sondern auch ans Unternehmen denken.

    Willst Du die Arbeitszeit erhöhen?
    Hört sich unpopulär an, aber kuck mal nach Schweiz, Japan, USA. Und besser als Senkung der Lohnkosten ist es auch.

    Über das Steuersystem ließe sich verhandeln
    Ups, bist du sicher?

    (Den Polen sagt man übrigens heute schon, wir können in der Ukraine billiger produzieren. Den Ukrainern sagt, dass man in Bangladesch billiger produzieren könnte. Danach kommt die Wiedereinführung der Leibeigenschaft. ).
    Was für ein Quatsch. Die Billiglohnländern werden sehr viel teuer, je mehr dorthin verlagert wird, desto teurer wird es da.

    Bei uns fließt zwar Geld ab, aber die Weltwirtschaft ist kein Nullsummenspiel, d.h. es gibt ein globales Wachstum, weshalb wir nicht alles verlieren, was unten gewonnen wird.

    Es sind in den letzen Jahren hunderte Millionen neues Jobs in Entwicklungsländern entstanden, aber in vielen westlichen Ländern sind die Löhne sogar gestiegen und die Arbeitslosenzahlen gesunken.

    In Deutschland nicht, wie gesagt, Wettbewerbsnachteile.

    DeeTee (flickt seinen Kragen zusammen )
    Das bezahle ich aber nicht.

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von frasier

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    PostMortem postete

    Darüber hinaus ist es doch superpraktisch, dass man mit China ein Billiglohnland hat, dass kein "demokratisches Abenteuer" wagt. Dort wird es also bis auf weiteres keine großen Lohnsteigerungen geben, da es keine Arbeitskämpfe geben wird - die sind verboten, das dürfte Deinen Vorstellungen von "Mitbestimmung" ja entgegen kommen. Und selbst wenn dann Tschechien, China, Indien und Co. mal auf unserem Niveau gelandet sind, gibt es in Asien, Südamerika und nicht zuletzt in Afrika noch genug Länder, die sich zu Schwellenländern pushen lassen.
    In Shanghai sind die Löhne und Preise schon stark gestiegen.

    Die Löhne in China werden trotzdem steigen, auch ohne Streiks, einfach durch Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Ist der Arbeitsmarkt erstmal leer(ok, dauert noch sehr lange), müssen neue Firmen dort Beschäftigte abwerben, mit höheren Löhnen. Der Staat kann nicht die Löhne festlegen, wenn doch, dann würde das Land in die Diktatur zurückfallen und für Investitionen uninteressant.

    Mangelnde Freiheit ist ein Wettbewerbsnachteil. Genauso wie ungünstiges Klima. Von politischer Stabilität und Infrastruktur garnicht zu reden.


    Sag den Leuten bei AEG in Nürnberg doch gleich, dass sie selbst Schuld sind und das es besser für alle ist, wenn ihre Arbeitsplätze nach Polen abwandern.
    Unsinn, ich schrieb Standortnachteile, die von der Politik abhängen, sind das Problem. Nicht die Leute in Nürnberg.

  4. #13
    Benutzerbild von PostMortem

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    frasier postete
    Die Löhne in China werden trotzdem steigen, auch ohne Streiks, einfach durch Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Ist der Arbeitsmarkt erstmal leer(ok, dauert noch sehr lange), müssen neue Firmen dort Beschäftigte abwerben, mit höheren Löhnen. Der Staat kann nicht die Löhne festlegen, wenn doch, dann würde das Land in die Diktatur zurückfallen und für Investitionen uninteressant.
    ROFL! Was soll da in China zurückfallen? China IST eine Diktatur! Chinas Diktatur hat es für Investitionen NICHT uninteressant gemacht..... Wenns sich rechnet, machen Großkonzerne sogar mit totalitären, kriegstreibenden und judenvergasenden Regimens dicke Geschäfte. Das hat die Geschichte doch nun gezeigt.

    Sorry, aber das ist nun wirklch der größte Blödsinn den Du heute zum Besten gegben hast. Das die Landbevölkerung in China weiterhin total verarmt ist, jedes Jahr 100.000 Menschen in der chinesischen Industrie sterben usw. usf. brauche ich eigentlich auch gar nicht mehr schreiben. Für Dich ja eh alles nur eine Frage von Angebot und Nachfrage...

    PM

  5. #14
    Benutzerbild von DeeTee

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    Wie immer lesenswert: DER FREITAG

    Der Pfad, auf dem die neue Regierung unterwegs sein will, führt durch allzu bekanntes Terrain. Man entlastet die Unternehmen und Vermögenden und belastet zugleich Arbeitnehmer und Verbraucher. Wenn künftig das Rentenalter erst mit 67 Jahren erreicht sein wird, bestraft das vor allem jene, die ausgepowert kaum noch in der Lage sind, länger als bis 60 zu arbeiten. Im Grunde ist eine längere Lebensarbeitszeit auch nicht gewollt. Tatsächlich geht es um höhere Rentenabschläge als Sparprogramm. Und damit die Beschäftigten nicht aufmucken, wird zusätzlich der Kündigungsschutz gelockert: zweijährige Probezeit für rund sechs Millionen Arbeitnehmer, die im Jahr ihren Job wechseln.

    Mit der großen Koalition, die ihre Politik in die Tradition der Agenda 2010 stellt, vollzieht sich ein politischer und sozialer Systemwechsel. Wird die Arbeit weiter prekarisiert, läuft das auf reine Existenzsicherung hinaus - das heißt, der Anspruch auf "gute Arbeit" kann als anachronistisches Wunschdenken abqualifiziert und Massenarbeitslosigkeit gegen die Beschäftigten instrumentalisiert werden. Hinzu kommen Niedriglohnstrategien, die eine noch tiefere soziale Spaltung der Gesellschaft bewirken, als das ohnehin schon der Fall ist. Mehr und mehr geht so das Gefüge einer regulierten Lohnarbeitsgesellschaft verloren. Angst wird zur prägenden Alltagserfahrung. Wohin das führt, kann man bei dem französischen Soziologen Robert Castel nachlesen: zu einer fortschreitenden autoritären Transformation des Staates und einem erneut stärker werden Rechtspopulismus.

    Mit der drastischen Verkürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes (auf 12 beziehungsweise 18 Monate) wird überdies der Zusammenhang zwischen Beitragsleistungen und Sozialtransfers aufgelöst. Das Gleiche passiert in der Rentenversicherung. Eingeleitet mit der Einführung des so genannten Nachhaltigkeitsfaktors unter Rot-Grün, wodurch das Nettorentenniveau bis 2030 auf knapp 53 Prozent gedrückt wird, durch die stattfindenden realen Rentenkürzungen und das spätere Renteneintrittsalters passiert zweierlei: Die Beitragszahler zahlen nicht nur drauf, sie werden im Alter in erheblichem Maße unter die Armutsgrenze gedrückt. Damit wird nicht nur der Sozialstaat delegitimiert, damit mündet das Programm der großen Koalition in die Abwicklung der großen sozialen Fortschritte des 20. Jahrhunderts. Was bleibt, ist eine zerstörerische, entzivilisierte Marktgesellschaft.
    Link: http://www.freitag.de/2005/50/05500202.php

    Ich schätze, das ist ziemlich auf den Punkt gebracht.

    DeeTee

  6. #15
    Benutzerbild von frasier

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    PostMortem postete
    ROFL! Was soll da in China zurückfallen? China IST eine Diktatur! Chinas Diktatur hat es für Investitionen NICHT uninteressant gemacht.....
    Wirtschaftlich gesehen in die Diktatur zurückfallen, also in die Planwirtschaft.

  7. #16
    Benutzerbild von PostMortem

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    frasier postete
    PostMortem postete
    ROFL! Was soll da in China zurückfallen? China IST eine Diktatur! Chinas Diktatur hat es für Investitionen NICHT uninteressant gemacht.....
    Wirtschaftlich gesehen in die Diktatur zurückfallen, also in die Planwirtschaft.
    In China ist selbst die einzige existierende Gewerkschaft staatlich... es wird dort unter den gegebenen Umständen keine Tarifauseinanersetzungen geben, wie sie in freien, demokratischen Wirtschaften angesichst des rasanten und andauernden Wirtschaftswachstums völlig selbstverständlich wären. Die Löhne der Chinesen liegen heute bei 5% dessen, was ein Westeuropäer verdient. Die jährlichen Lohnsteigerungen liegen dennoch im niedrigen einstelligen Bereich. Es ist leicht einzusehen, dass es da keinen Raum für Hoffnung gibt, dass sich das Lohngefüge bald angleichen würde. Genau das, wäre ja auch das Ende vom Standortvorteil Chinas, der davon lebt das Menschenkraft billiger zu haben ist, als andernorts Maschinen. Dies zieht natürlich eine grandios mickrige Produktivität nach sich, aber das ist bei diesen Löhnen selbst den größten westeuropäischen Produktivitätsfreaks völlig egal. Also heisst es, die Löhne unten zu halten und bloß nicht in den Produktivitätswettlauf einzusteigen, denn das würde die Chinesen schlicht überfordern und ihrem Wirtschaftswunder ein jähes Ende bereiten.

    Also wird Chinas Staatsdiktatur es auch nicht zulassen, dass irgendwo in China die Löhne der Wirtschaftsentwicklung Schritt halten, denn die galoppiert nur, weil die "human ressources" billige Wegwerfware sind, angesichts der 100.000 jährlichen Unfalltoten in chinsischen Betrieben, sozusagen ein durchlaufender Posten. Dem kommt zu gute, dass in China ja immer noch zweihundert Millionen(!) Menschen arbeitslos sind. Da ist trotz brummender Wirtschaft gar kein Platz für Lohnsteigerungen, das funktioniert genauso wie hier: Willst Du den Job für 50 Euro nicht, macht ihn eben ein anderer aus der Schlange hinter Dir. Und wie "wenig" Staat und Diktatur da in der Wirtschaft steckt, erkennen wir dann auch wieder, wenn selbst dieser Zuzug von nachwachsenden Arbeitskräften vom Land noch durch den Staat kontrolliert wird: Um in eine Wirtschaftsmetropole zu ziehen, braucht das Landvolk schließlich eine Genehmigung....

    Eigentlich sollte es unter Strafe stehen, aus solchen Ländern überhaupt irgendwas zu vertreiben bzw. zu kaufen. Und das sich auch nur irgendein zivlisiert arbeitender Mensch irgendwelche Sprüche anhören muss, dass er zu teuer sei, sollte eigentlich schon der Anstand verbieten. Aber so ist es eben nicht. Doch das ganz normale Menschen, die früher oder später selbst von dieser Entwicklung gefressen werden müssen, das noch schönreden und verteidigen, ist das eigentlich erstaunliche.

    PM

  8. #17
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie
    So!Jetzt geht der Streik los!

    Ich hoffe(nachdem zu 99%,sicher ist das geschlossenen wird!)die Arbeiter machen es dem unverschämten Mutterkonzern -Electrolux-so schwierig bzw. teuer wie nur möglich!!!

    Alle Räder stehen still,wenn ein starker Arm es will!

  9. #18
    Benutzerbild von PostMortem

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    frasier postete
    Außerdem ist nicht die Globalisierung "krank" sondern der Standort Deutschland. Hohe Energiepreise, hohe Lohnzusatzkosten, Bürokratie, betriebliche Mitbestimmung, verhältnismäßig geringe Arbeitszeiten und kompliziertes oder sogar abschreckendes Steuersystem sind nunmal große Wettbewerbsnachteile.

    Wäre man da wettbewerbsfähiger, hätten Unternehmen ala Elektrolux wesentlich weniger Gründe zur Verlagerung, wenn überhaupt.
    Seit heute gilt ja auch der Standort Indien(!) als krank, weil "zu teuer"(!!!!!):

    SAP-Chef Kagermann
    Indien wird langsam zu teuer

    "Indien wird langsam teuer. Wir haben uns vorgenommen, dort nur noch eine bestimmte Zahl (an Mitarbeitern) einzustellen und uns dann nach anderen Lokationen umzuschauen." http://www.n-tv.de/628578.html

    Soviel zum Thema, dass Standorte Wettbewerb untereinander betreiben und sich angleichen werden. Es sieht doch eher so aus wie ich es schon beschrieb: Ein Schwellenland wird als Billigheimer ausgepresst und bevor es überhaupt in die Lage kommt sein Wachstum in wachsenden Wohlstand des gesamten Landes (das in Russland, China, Indien & Co. eine direkt profitierende aber eben eher kleine Gutverdienerschicht entstanden ist, ist unübersehbar) umzusetzen, zieht der Zirkus auch schonwieder weiter und presst die nächste Zitrone aus. So wird man auch immer in der Situation bleiben, dass die zum Vergleich mit Deutschland herangezogenen Billiglohnstandorte immer weiter ausgetauscht und somit auf einem gleichbleibend niedrigen Level eingefroren werden können. Die billigen Vergleichsproduktionskosten bleiben gleich, lediglich der Name des Landes in dem sie erzielt werden können wird ausgetauscht.

    Soviel zu den Chancen, dass sich durch sinkende deutsche Kosten und steigende ausländische Kosten einmal wieder so etwas wie eine Angleichung einstellen könnte. Realistisch ist es höchstens, dass wir uns entweder alle am kleinsten gemeinsamen Nenner treffen oder uns was anderes überlegen müssen.

    PM

  10. #19
    Benutzerbild von frasier

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    PostMortem postete
    frasier postete
    Außerdem ist nicht die Globalisierung "krank" sondern der Standort Deutschland. Hohe Energiepreise, hohe Lohnzusatzkosten, Bürokratie, betriebliche Mitbestimmung, verhältnismäßig geringe Arbeitszeiten und kompliziertes oder sogar abschreckendes Steuersystem sind nunmal große Wettbewerbsnachteile.

    Wäre man da wettbewerbsfähiger, hätten Unternehmen ala Elektrolux wesentlich weniger Gründe zur Verlagerung, wenn überhaupt.
    Seit heute gilt ja auch der Standort Indien(!) als krank, weil "zu teuer"(!!!!!):

    SAP-Chef Kagermann
    Indien wird langsam zu teuer

    "Indien wird langsam teuer. Wir haben uns vorgenommen, dort nur noch eine bestimmte Zahl (an Mitarbeitern) einzustellen und uns dann nach anderen Lokationen umzuschauen." http://www.n-tv.de/628578.html

    Soviel zum Thema, dass Standorte Wettbewerb untereinander betreiben und sich angleichen werden. Es sieht doch eher so aus wie ich es schon beschrieb: Ein Schwellenland wird als Billigheimer ausgepresst und bevor es überhaupt in die Lage kommt sein Wachstum in wachsenden Wohlstand des gesamten Landes (das in Russland, China, Indien & Co. eine direkt profitierende aber eben eher kleine Gutverdienerschicht entstanden ist, ist unübersehbar) umzusetzen, zieht der Zirkus auch schonwieder weiter und presst die nächste Zitrone aus. So wird man auch immer in der Situation bleiben, dass die zum Vergleich mit Deutschland herangezogenen Billiglohnstandorte immer weiter ausgetauscht und somit auf einem gleichbleibend niedrigen Level eingefroren werden können. Die billigen Vergleichsproduktionskosten bleiben gleich, lediglich der Name des Landes in dem sie erzielt werden können wird ausgetauscht.

    Soviel zu den Chancen, dass sich durch sinkende deutsche Kosten und steigende ausländische Kosten einmal wieder so etwas wie eine Angleichung einstellen könnte. Realistisch ist es höchstens, dass wir uns entweder alle am kleinsten gemeinsamen Nenner treffen oder uns was anderes überlegen müssen.

    PM
    Tja, öhm, bleibt festzuhalten, daß die Einkommen in Indien gestiegen sind. Richtig? Das war doch für die Inder gut, oder?

    Und wird jetzt etwa alles wieder abgebaut und nach Bangladesh verlagert? Nein, es werden nur in Zukunft weniger eingestellt, das heißt, der Lebensstandard bleibt so oder steigt noch weiter, auch aus eigener Wirtschaftsleistung.

    Lass sie doch jetzt das nächste Billiglohnland nach oben ziehen. Genau wie in Portugal, wo die Einkommen gegenüber früher auch deutlich gestiegen sind.

    Ist doch gut, wenn diese Löcher zugeschüttet werden, dann sind Länder wie Indien in Zukunft ein weniger starker Konkurrent für Europa. Irgendwann gibts keine Billiglohnländer mehr. (Naiv, oder?)

  11. #20
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Fragt sich nur auf welchem Niveau die Einkommen gestiegen sind. Sicherlich werden einzelne von der Anwesenheit von SAP profitiert haben. Aber das ist dann ungefähr so, als ob es bei mir Steckrüben statt Sägemehl zum Mittag gibt und ich weiß, dass drei Stockwerke tiefer Kartoffelsalat mit Würstchen auf den Tisch kommen.

    Verbesserungen, die wir als nennenswert bezeichnen würden, wird es wohl bei den wenigsten gegeben haben, von einer generellen Annäherung an die Industriestaaten mal ganz abgesehen. Und wenn Firmen wie SAP wieder weg sind, geht auch das wieder zurück, weil gar nicht genug Zeit war, ähnliche Strukturen zu erzeugen, wie sie hierzulande gegeben sind. Und das war auch bewusst so eingeplant. Es lebe die Globalisierung.

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