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Arschgeweih - ein Spitzenkommentar dazu *megarofl*

Erstellt von DeeTee, 27.05.2004, 15:25 Uhr · 31 Antworten · 2.248 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von
    DeeTee postete
    Aber was soll das jetzt aussagen? Das ein höherer Bildungsstand vor unsinnigen Handlungen schützt (so ein Tattoo denn unsinnig ist, während Haare färben oder das Tragen eines Armani-Anzugs bei 40°C sinnig ist)? Warum nur haben uns dann die ganzen untätowierten Gebildeten in den letzten 30 Jahren mit ihrem kurzsichtigen Handeln derart in die Schei..e geritten?
    Umgekehrt wird ein Schuh 'draus. Hätten uns statt der Gebildeten und Armani-Träger nun die Tätowierten und Jeansträger regiert, würde es uns dann besser gehen? Ich fürchte, die Argumentation von Dir ist nicht wirklich belastbar.

    Im übrigens wollte ich weder Bildung und Intelligenz noch sozialen Stand über einen Kamm scheren (das nur mal am Rande angemerkt).
    Siehe Raucherthread...

    Es ging bei meiner Argumentation allerdings ja nun wirklich nicht darum, ob uns Jeansträger besser regieren würden (in diesem Zusammenhang ist es aber ganz interessant, dass unser derzeit beliebtester und in weiten Teilen der Welt als sehr kompetent angesehener (Außen-)Minister, genau genommen so ein Jeanstyp ist, dazu noch komplett ohne jeglichen Berufsabschluss und im Ruf eines ehemaligen Steinewerfers - soviel zum Thema "nicht belastbar"). Damit das meine Argumentation einem Thema nicht standhält, für die sie nicht gedacht war, kann ich deshalb sehr gut leben.

    Tatsächlich ging es mir aber um das Thema Weitsicht und das Abschätzen von Konsequenzen. Oder welche Qualität sollte es denn in Deinen Augen sein, die Gebildete vermeintlich vor kurzsichtigen Handlungen bewahrt? Politische Bildung? Kenntnis des Periodensystems? Das Wissen ums endoplasmatische Retikulum? Es ging mir lediglich um diesen einen Punkt und nicht darum, wer uns besser regiert (allerdings bin ich in diesem Zusammenhang tatsächlich der Meinung, dass ein Bundestag aus 95% Lehrern und Anwälten ein Volk nicht mehr angemessen repräsentieren kann).

    Auf die bei diesem Thema m. E. viel schwerer wiegenden Punkte zum Thema gesellschaftliche Zwänge und "Dresscode" bist Du nun leider gar nicht mehr eingegangen. Ich glaube, dass hätte die Diskussion nochmal interessanter gemacht.

    Und das es die meisten Eltern nun plötzlich nicht mehr als Rebellion auffassen, wenn ihre 16jährige Tochter mit Nasenring oder Tattoo nach Hause kommt, nur weil das zehntausende andere evtl. auch machen, glaubst Du vermutlich im jeweiligen Einzelfall auch nur alleine.... Punk zu sein war auch mal im Trend und hatte am Effekt im Elternhaus mit grünen Haaren aufzutauchen nun wirklich nichts geändert.

    Grundsätzlich halte ich es für überaus paradox, dass wir bei einigen tiefgreifenden Dingen immer liberaler werden (Homo-Ehe etc.), sich an verhältnismäßig leicht zu tolerierenden Dingen wie Tattoos, aber immer wieder solche Diskussionen entzünden und jede Menge Klischees und Vorurteile bemüht werden, damit sich das auch ja nie ändert.

    Dave

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von DeeTee

    Registriert seit
    19.12.2001
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    1.928
    @Dave,

    Ooch, bist Du heute schwer von Begriff?

    Zum Thema Dresscode:
    Auch ein jungdynamischer Banker oder eine Investmentbrokerin, eine Staatsanwältin oder ein Unternehmensberater, eine Nachrichtenmoderatorin oder ein Universitätsdozent können ein oder mehrere Tattoos haben. Das interessiert keinen Menschen, denn diese Tatoos sind aufgrund der jeweiligen Arbeitskleidung im beruflichen Umfeld bzw. dem öffentlichen Raum gar nicht zu sehen.

    Mit Piercings sieht es da schon anders aus. Für sichtbare Piercings (einschließlich Ohrringe) gilt im allgemeinen bei Krankenschwestern, Kindergärtnerinnen, Soldaten, Ärzten usw.: Verboten!

    Und ein tattooierter Grundschullehrer mit einem Viertelpfund Metall im Gesicht kommt nun mal als Vorbild nicht so gut. Ich meine mich zu erinnern, dass Baden-Würtemberg als erstes Bundesland einen Erlass herausgebracht, der sichtbare Piercings beim Lehrpersonal verbietet (Ohrringe sind erlaubt, auch bei Männern).
    Ich bin dafür.

    Grüße!
    DeeTee

  4. #23
    Benutzerbild von
    DeeTee postete
    @Dave,
    Ooch, bist Du heute schwer von Begriff?
    Wat?!

    Zum Thema Dresscode:
    Auch ein jungdynamischer Banker oder eine Investmentbrokerin, eine Staatsanwältin oder ein Unternehmensberater, eine Nachrichtenmoderatorin oder ein Universitätsdozent können ein oder mehrere Tattoos haben. Das interessiert keinen Menschen, denn diese Tatoos sind aufgrund der jeweiligen Arbeitskleidung im beruflichen Umfeld bzw. dem öffentlichen Raum gar nicht zu sehen.
    OK, dann muss ich mir das eingebildet haben...
    Schön das wir das geklärt haben.

    Dave

  5. #24
    Benutzerbild von Torsten

    Registriert seit
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    Also wenn schon Tattoos, dann bitte kreativ:





    Okay, is' nur anjemalt, aber könnten sich weibliche Tattoo-Fans mal ein Beispiel dran nehmen...

  6. #25
    Benutzerbild von DeeTee

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    @Torsten:

    *bg*

    Ich mag aber auch größere Ohren.

    Grüße!
    DeeTee

  7. #26
    Benutzerbild von Gosef

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    @vor allem Dave Bowman, aber auch DeeTee u.a.
    Wirklich traurig, wie hier eine guter Satire-Artikel KOMPLETT durch ZERQUATSCHEN VERNICHTET wird.
    Hallo! Das ist HUMOR! Steht im Duden unter H! Ruhig mal nachschlagen...
    Schönen Samstag noch,
    Gosef

  8. #27
    Benutzerbild von DeeTee

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    @Gosef:
    Hmmm, schwierig. Bin ich angesprochen und antworte ich nicht, so bin ich unhöflich. Antworte ich (angemessen und höflich), so zerquatsche ich die gute Satire.

    Vielleicht ging der Disput ja etwas weiter als die Satire gereicht hat.

    Grüße!
    DeeTee

  9. #28
    Benutzerbild von Gosef

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    DeeTee postete
    Vielleicht ging der Disput ja etwas weiter als die Satire gereicht hat.
    Grüße!
    DeeTee
    Das ist das, was ich meine! Wieso muss das so sein? Das erste ernsthafte Posting in diesem Thread stammt von Dave (meine ich), von da an ging's bergab.
    Der Fehler war (meiner Meinung nach), auf dieses Posting in die Diskussion einzusteigen.
    Ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht, mich durch jedes dieser Postings von epischer Breite durchzuquälen, denn der Witz (Posting 00) war zu dem Zeitpunkt schon zum Teufel.
    Natürlich ist nicht alles korrekt, was in dem zitierten Artikel steht, aber darum geht es doch gar nicht.
    Aber wie schon gesagt, das steht alles im Duden unter "H".
    Gruß
    Gosef

  10. #29
    Benutzerbild von Rosalie

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    Beiträge
    522
    @ Torsten

    einfach Klasse die Maus, tja ich denke das Anmalen ist hier nicht das Problem sondern das "Schnuppern!!"

  11. #30
    Benutzerbild von
    Gosef postete
    @vor allem Dave Bowman, aber auch DeeTee u.a.
    Wirklich traurig, wie hier eine guter Satire-Artikel KOMPLETT durch ZERQUATSCHEN VERNICHTET wird.
    Hallo! Das ist HUMOR! Steht im Duden unter H! Ruhig mal nachschlagen...
    Schönen Samstag noch,
    Gosef
    Hallo Gosef,

    nur weil etwas "Humor" ist, heisst es aber eben auch nicht, dass man darüber nicht ernsthaft diskutieren kann. Das wäre auch ziemlich schade, denn ein Großteil des traditionellen Kabarett (und in die Richtung kabarettistischer Gesellschaftssatire geht dieser Text für mich) spornt ja geradezu dazu an und wäre ziemlich enttäuschend, wenn darüber nur schweigend geschmunzelt würde.

    Persönlich sah ich hier malwieder ein paar Klischees bemüht die ich nicht für richtig - und deshalb auch nicht für so witzig - halte. Das andere, denen diese Klischees vielleicht in den Kram passen oder die auch einfach keine eigenen Erfahrungen damit haben, sich weniger kritisch auf die Schenkel klopfen können ist mir schon klar und das verurteile ich natürlich auch nicht (mir wird es mit anderen Themen ähnlich gehen, während andere mir dann wünschen werden, dass mir das Lachen im Halse stecken bleiben möge).

    Das hindert mich aber nicht daran meine Meinung zu einem solchen Machwerk zu äußern. Sie zu lesen ist freiwillig, daraufhin in eine Diskussion einzusteigen sowieso.

    Ich wünsche mir schlicht eine Gesellschaft in der sich weniger eifrig und engagiert über anderer Leute Tattoos ereifert wird und dafür einfach mal weniger Leute bei wichtigen Dingen weghören und wegsehen, wenn die Nachbarn von nebenan z. B. ihr Kind jahrelang misshandeln. Ob andere Leute ein Tattoo am Arsch oder sonstwo haben, darf doch nun wirklich herzlich egal sein und ist ihre Sache. Diese offensichtlich vorherrschende Doppelmoral, mit der sich (aufgrund m. E eben sehr schiefer Prioritäten) mal mehr mal weniger selbstverständlich in anderer Leute Lebensgestaltung eingemischt bzw. darüber erhaben wird, finde ich einfach schlecht.

    Gruß
    Dave

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