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Berufswünsche...

Erstellt von icebomb_de, 15.04.2003, 09:56 Uhr · 37 Antworten · 3.535 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von midnight_angel

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    @JJ28: nene...die reichen Frauen in OG, die behalte ich schön für mich *zungerausstreck*

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von JJ28

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    midnight_angel postete
    @JJ28: nene...die reichen Frauen in OG, die behalte ich schön für mich *zungerausstreck*
    re: :P

    Das lass aber mal deinen Lebensgefährten nicht hören!

    Ich will trotzdem eine reiche Frau haben :-)
    Und viele, ja viele Bambini ,-)

    CU

    JJ

  4. #23
    Benutzerbild von JJ28

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    icebomb_de postete
    Und trotzdem bin ich der Meinung, daß da irgendwas gewaltig schief läuft. Ich bin öfter mit meinem Bruder im Chat - wenn ich sehe, was und wie die miteinander umgehen - und überlege, daß von denen mal andere Leute abhängig sein werden (Renten usw) dann läuft es mir kalt den Rücken runter...
    @ JJ

    Ja sicher gibt es Berufsbeschreibungen - und das BIZ gibt es auch noch.
    Darauf wollte ich aber nicht hinaus. Es ging ursprünglich um die Berufswünsche der Leute.
    Aber davon abgesehen: mal ehrlich - als Du jugendlicher warst - hast Du Dir da solche BI-Sendungen angesehen? Meine Bemühungen, Informationen einzuholen beschränkten sich auf das letzte halbe Jahr in der höheren Handelsschule...
    Das mit dem lebenslangen Lernen finde ich ok - im Gegenzug behaupte ich aber, daß vieles, was man in der Schule lernt, totaler Humbug ist und nach der Schule NIE wieder benutzt wird.

    So Long
    Ice
    @icebomb_de

    Wie gehen deine Brüder mit ihren Mitmenschen um? In meiner Jugend war ich manchmal recht grausam.

    Zum Thema BIZ:

    Wir gingen in der neunten oder zehnten Klasse mit der Schule dahin, nö, gebracht hat es nix,
    die meisten (95%) wollten eh "Abi machen"
    In der 12 Klasse sind wir dann mal an eine Uni gefahren, da trafen wir Schulabgänger wieder, die sich fleißig am Kaffeautomaten vergnügten und - Ehrensache- stets die Bechersperrtaste drückten, auch wenn sie keinen Becher hatten, dann tats auch ein gebrauchter
    Nach dem Abi gingen die meisten Jungs zum Zuvieldienst, da hatte man auch noch ein Jahr Zeit für die Berufswahl.
    So mancher Träumer, der 3 oder 4 Semester E-Technik studierte, der ein Perpetuum Mobile bauen wollte und damit berühmt werden wollte, sattelte dann auf was "Soziales" um.


    Naja, die Schule soll den Menschen auf das Arbeitsleben vorbereiten und ihm grundlegende Kulturtechniken vermitteln.
    Manche dinge dienten auch nur zur Vorbereitung auf Schwierigeres, so gab es in Mathematik den GGV UND KGT (größtes gemeinsames Vielfaches und kleinster gemeinsamer Teiler), es diente doch nur zur Vorbereitung auf die Bruchrechnung. Heute lache ich darüber, das mache ich im Kopf und kann sogar noch die ersten 16 Quadratzahlen und das Einmaleins herbeten, was heutzutage nicht selbstverständlich ist. Im Handwerk wurden Einstellungstests wieder abgeschafft, da das Ergebnis von 13 x 7,5 zwischen 10 und 13000 schwankte

    Von denen man auch dann noch hören muss, dass die Schule reine Zeitverschwendung war, schließlich lernt man im Beruf als Azubi "von der Picke auf"


    Cu
    JJ

  5. #24
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Ganz ganz ganz früher war es auch mal so ein typischer "Jungen-Beruf", der gute alte Lokführer. Aber die Phase ging noch im Laufe der Kindheit vorüber. Insbesondere die Vorstellung, evtl. 5mal täglich die selbe Strecke abzufahren, und das an allen Tageszeiten und auch noch am Wochenende, war nicht so prickelnd. Abgesehen davon halte ich mich für diesen Beruf im Nachhinein auch überqualifiziert.

    Anschließend kam dann die Lehrer-Phase, aber auch die ging wieder vorüber. Das Lehrer-Dasein ist heutzutage irgendwie ein undankbarer Beruf, weil die meisten gewissermaßen zwischen den Fronten stehen. Einerseits müssen sie sich mit den Schülern aussetzen, und wenn da Probleme auftreten, bekommen sie evtl. noch eins von den Eltern vor den Latz. Die Anerkennung innerhalb der Gesellschaft ist da wirklich enorm gesunken, und das wollte ich mir dann doch nicht antun. Ganz abgesehen davon, dass ich den Verdacht habe, dass es in meinen Stunden drunter und drüber ginge, weil ich bei mir sowohl in Sachen fantasievoller Unterrichtsgestaltung wie auch in Sachen Durchsetzungsvermögen gewisse Defizite sehe. Aber Übungsgruppen- / Tutorienleiter an der Uni ist was, was ich mir parallel zum Studium durchaus vorstellen kann - da sitzen die Leute ja freiwillig drin und wollen auch was von einem.

    Später, in der 8./9. Klasse war es dann auch irgendwas mit Informatik, aber da mir das logische Denken beim Programmieren desöfteren schwer fiel, kam ich davon auch wieder ab. Und in Hardware-Fragen war (und bin es bis heute noch) auch eher Zweit- bis Drittligist.

    Und dementsprechend habe ich dann letztes Jahr im Januar und Februar mal das "Grüne Buch" (Studien- und Berufswahl), in dem praktisch sämtliche Berufe und Studiengänge Deutschlands beschrieben werden, durchstöbert, und bin bei Statistik hängen geblieben. Die Berufsaussichten sind gut bis sehr gut und das Fach finde ich persönlich auch ziemlich interessant. Und da warten wir einfach mal ab, was daraus wird.

  6. #25
    Benutzerbild von Babooshka

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    Ich hatte recht realistische Berufsvorstellungen. Eine Zeitlang wollte ich zur Kripo, aber da man selbst für den Innendienst wohl diesen Sporttest absolvieren muss, wäre dies daran gescheitert Ich kam dann auch bald davon ab und der Berufswunsch Lehrerin stand sehr lange im Raum. Eines der wenigen Dinge, die ich kann, ist unterrichten, außerdem habe ich in meinem Leben so viele extrem schlechte, aber auch einige sehr gute Lehrer kennen gelernt, sodass ich genau wusste, worauf es ankommen würde.

    Dann hatte ich ernsthaft ein Tiermedizinstudium ins Auge gefasst, aber da ich in den Naturwissenschaften weder gut noch begeisterungsfähig war und das in eine ungemein quälerische Pauk-Tortur ausgeartet wäre, ließ ich es bleiben, denn dieser Gedanke kam meiner natürlichen Faulheit nicht gerade entgegen Heute bin ich ganz froh darüber, lieber würde ich was alternativ Tiermedizinisches machen, weil das inzwischen sehr erfolgreich ist. Und Tiertrainerin für Filmtiere oder sowas wäre ich immer noch gerne!

    Und ja, Radiomoderatorin wollte ich auch gerne werden, sogar noch in späteren Jahren. Aber 1. nahmen die meisten Sender bevorzugt Männer (so viele Moderatorinnen gibt's ja nicht) und 2. nahm der Bayerische Rundfunk nur Leute mit "Muttersprache" Bayerisch oder Schwäbisch. Na auch gut, dass ich's nicht geworden bin, dann müsste ich ja heute nur noch Schrott auflegen und auch noch Ahnung davon haben, da würde ich wohl irgendwann mal wimmernd aus dem Studio rennen

    So begann ich erst mal "was mit Sprachen", sprich, ein Romanistikstudium. In Berlin merkte ich noch, dass ich wirklich Sprachen studierte; in München dagegen merkte ich, dass die Sprache an sich nicht so wichtig ist, denn es ging von Anfang an ans Eingemachte, sprich, an die Literatur. Und mit Literatur-Interpretationen habe ich ja Zeit meines Lebens nichts anfangen können - und was sollte ich eigentlich mit diesem Romanistik-Studium mal anfangen? Hätte es die Sprachenschule in München nicht gegeben, hätte ich mich durch das dämliche Literaturstudium gequält und wäre tatsächlich Lehrerin geworden. Aber so wurde ich das, was ich anfangs gar nicht wollte: Übersetzerin und Dolmetscherin. Und das war eine ziemlich gute Entscheidung, denn der Beruf trifft meine natürliche Begabung und ich habe ihn mir so gestalten können, wie er mir am besten gefällt. Als Lehrerin müsste ich dann ja auch manchmal die erste Stunde um 8 Uhr morgens übernehmen - Horrorvorstellung! Selber noch völlig verpennt sein und sich dann vor eine ebenso verpennte Schülerschar stellen und die animieren müssen...

    Und hätte ich die Kurve zum Abitur nicht gekriegt, dann wäre ich wahrscheinlich Goldschmiedin geworden. Schmuck basteln, das liebte ich damals und das mache ich heute noch sehr gerne. Leider fehlt mir meistens die Zeit dafür.

  7. #26
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Ein schöner alter Tread

    Da hab ich mich ja noch gar nicht verewigt

    Also, konkrete Berufswünsche hatte ich eigendlich nur drei:

    Es muß so ab der 7.Klasse gewesen sein, als ich festgestellt habe, daß ich ja in Englisch wohl ganz gut war Nie schlechter als ne zwei auf dem Zeugnis, und ich dachte mir: "Übersetzerin wär ja nicht übel"
    Der Gedanke war aber dann irgendwann wieder weg.

    Es ging dann mit der Schule zum "Eignungstest" und meine Ergebnisse waren mehr als unbefriedigend Es gab fast nur "Männerberufe" für meine Interessen, und die Betriebe wollten keine Mädels einstellen, weil dann ja auch extra Umkleiden und Toiletten angeschafft werden mussten. Viiiiiiiiiiieeeeeeel zu teuer und viiiiiiiiiiiieeeeeeeel zu umständlich.
    "Mann" machte sich dann auch noch Sorgen, ob ich als "Frau" denn mit den Sprüchen der "Männer" umgehen könnte u.s.w. ...u.s.w.

    Also wurde aus mir keine Malerin oder Stukkateurin.

    Dann dachte ich mir: "Maskenbilderin" wäre klasse.......Pustekuchen Nur über Vitamin B zu bekommen. Auch brauchte man dazu eine abgeschlossene Lehre als Schneiderin (keine Chance) Friseurin (Testtag gehabt und das Klischee stimmte ) oder Schauwerbegestalterin (da war GAR NIX zu kriegen)

    Also erst mal irgendwas lernen. So kam ich in den Einzelhandel. Wie es der Zufall will, durfte ich dann einmal (ich war im zweiten Lehrjahr) unserem Vertragsdekorateur beim Schaufensterdekorieren helfen.

    Wir kamen ins Gespräch und es stellt sich heraus, daß er ein Büro in Duisburg hatte und zwei Jahre davor (!!!) noch Auszubildende gesucht hat

    NA TOLL !!! Abbrechen war nicht....und DIE Chance hatte ich verpasst, weil er sich nach Abschluß meiner Lehre verkleinert hat und nicht mehr ausbilden wollte.

    Ich werde nie vergessen wie er zu mir sagte: "Mädel, wärst du nur etwas früher gekommen".

  8. #27
    Benutzerbild von SportGoofy

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    Also ich wollte ganz früher was mit Geologie/Paläontologie lernen (was mit Vulkanen oder Dinosauriern). Bin mit meinem Vater immer in diversen Steinbrüchen rumgekrochen. Sowas prägt

    Dann kam irgendwann der Computervirus mit dem C116/C64/diversen PC´s ab 286´er). Natürlich Computerfreak Programme schreiben usw.
    Im Nachhinein Gott sei Dank bin ich es nicht geworden.
    Mich fasziniert das Teil aus Nullen und Einsen immer noch. Vor allem welche Intelligenz bzw. Pseudointelligenz es entwickeln kann.
    Aber nur als Hobby.

    Aber irgendwann hab ich mich dann für kaufmännische Jobs interessiert (bloß nich aufm Bau oder so - bin froh wenn der Nagel richtig rum in der Wand sitzt )

    Und durch Zufall bin ich dann Speditionskaufmann geworden.
    Verdammt stressig aber auch sehr interessant.
    Bis zur Rente kann man den Job aber nich machen - glaub ich.

    Ach ja, ansonsten hoffe ich ja immer noch Bundeskanzler oder Frauenarzt zu werden.

  9. #28
    Benutzerbild von Pallas

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    Also, ich wollte als Kind immer Kommissarin oder Lehrerin werden, bin aber dann doch was ganz anderes geworden.

  10. #29
    Benutzerbild von Babooshka

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    Es ist beachtlich, wie viele von uns früher Lehrer werden wollten. Ich staune! Und frage mich, was wohl der Grund dafür war. Geworden ist es schließlich nur einer. Waschbär, wolltest du früher auch schon immer Lehrer werden oder hat sich das eher so ergeben?

  11. #30
    Benutzerbild von Trüffel

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    Solang ich zurückdenken kann wollte ich eigentlich immer KFZ-Mechaniker werden.
    Gesagt getan... nach der Hauptschule noch schnell die zweijährige Gewerbeschule verbockt und dann 3 Jahre KFZ-Mechaniker gelernt. Danach Arbeitslos, wegen geburtenstarkem Jahrgang (1966).. tzzz. Also Handelsschule, aber schließlich nach der halben Zeit hingeschmissen und Umschulung zum Kommunikationselektroniker. Danach wieder Arbeitslos, also Fortbildung zum PC-Service-Techniker. Dann Aushilfe in Gärtnerei, Krankenhauswäscherei, Tellerwäscher (Nein jetzt kommt nicht Millionär, leider.) und schließlich Netzwerkadministrator, da bin ich schließlich auch hängengeblieben.

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