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BMG will CD-Preise in Deutschland senken

Erstellt von bamalama, 03.07.2004, 13:22 Uhr · 42 Antworten · 2.509 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von bamalama

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    Der Musikkonzern BMG will ab August ein neues Preisssystem für CDs testen. Dabei sollen Neuerscheinungen in Deutschland künftig gleichzeitig in drei Preiskategorien angeboten werden:Eine billige Version für 9,99 Euro, eine reguläre für 12,99 und eine Luxusversion für 17,99 Euro. "Die Billigversion wird ähnlich wie eine selbst gebrannte kein Cover haben und nur aus der CD mit den direkt auf die Scheibe gedruckten Titeln bestehen", so BMG-Chef Maarten Steinkamp gegenüber dem SPIEGEL. Sie sei als "Anti-Piraterie-CD" zu verstehen, während die teure Luxus-CD mit DVD-Zugaben und anderen Extras ausgestattet werden soll. Gleichzeitig will BMG auch die Preise für ältere CDs senken:Katalogalben sollen künftig für 12,99 statt ab 16,99 Euro in den Handel kommen. BMG will damit bis zu einem Viertel mehr Platten verkaufen. "Wir müssen endlich kundenfreundlicher werden und den Musikfans eine breite Auswahl bieten", erläutert Steinkamp den Vorstoß. "Die Musikbranche hat viel zu lange einfach nur unbeweglich auf ihrem Hintern gesessen."

    QUELLE: http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/...307087,00.html

    ob diese rechnung aufgehen wird? ich würde mir jedenfalls keine € 10 für eine CD ohne cover bzw. booklet ausgeben...

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von compagnies

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    Bevor ich hier nichts anderes als eine Preiserhöhung unterstelle:

    teure Luxus-CD mit DVD-Zugaben und anderen Extras ausgestattet
    Sind das nicht ohnehin schon Standards auf neueren CD-Audio-Alben?

    Preise für ältere CDs senken:Katalogalben sollen künftig für 12,99 statt ab 16,99 Euro in den Handel kommen
    Sind das die Alben, die ich bisher als Nice Price zwischen € 4 und € 10 bekomme?

    bamalama postete
    ich würde jedenfalls keine € 10 für eine CD ohne Cover bzw. Booklet ausgeben...
    Das geht mir ähnlich. Ehrlich gefragt: Wer wird das denn überhaupt tun?

  4. #3
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    Der Musikkonzern BMG will ab August ein neues Preisssystem für CDs testen. Dabei sollen Neuerscheinungen in Deutschland künftig gleichzeitig in drei Preiskategorien angeboten werden:Eine billige Version für 9,99 Euro, eine reguläre für 12,99 und eine Luxusversion für 17,99 Euro. "Die Billigversion wird ähnlich wie eine selbst gebrannte kein Cover haben und nur aus der CD mit den direkt auf die Scheibe gedruckten Titeln bestehen", so BMG-Chef Maarten Steinkamp gegenüber dem SPIEGEL. Sie sei als "Anti-Piraterie-CD" zu verstehen, während die teure Luxus-CD mit DVD-Zugaben und anderen Extras ausgestattet werden soll. Gleichzeitig will BMG auch die Preise für ältere CDs senken:Katalogalben sollen künftig für 12,99 statt ab 16,99 Euro in den Handel kommen. BMG will damit bis zu einem Viertel mehr Platten verkaufen. "Wir müssen endlich kundenfreundlicher werden und den Musikfans eine breite Auswahl bieten", erläutert Steinkamp den Vorstoß. "Die Musikbranche hat viel zu lange einfach nur unbeweglich auf ihrem Hintern gesessen."

    QUELLE: http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/...307087,00.html

    Oder um es mit einem Titel von EA80 auszudrücken: Die Gescheiterte Revolution!

  5. #4
    Benutzerbild von J.B.

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    ..."Wir müssen endlich kundenfreundlicher werden und den Musikfans eine breite Auswahl bieten", erläutert Steinkamp den Vorstoß. "Die Musikbranche hat viel zu lange einfach nur unbeweglich auf ihrem Hintern gesessen." ....
    Die Erkenntnis des Jahrtausends!

    Wenn sie die normale CD für 12,99 verkaufen (auch die alten, die bisher nicht NICE PRICE waren), dann würde ich diesen Vorstoß begrüßen.

    Gruß

    J.B.

  6. #5
    Benutzerbild von falkenberg

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    Und welche Teile des Sortiments bringen genug Umsatz, dass man gleich 3 verschiedene Varianten davon herstellen kann?

    Und wie will man für 9,99 Euro mit Raubkopien konkurrieren?

  7. #6
    Benutzerbild von musicola

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    BMG verkündet
    Eine billige Version für 9,99 Euro, eine reguläre für 12,99 und eine Luxusversion für 17,99 Euro. "Die Billigversion wird ähnlich wie eine selbst gebrannte kein Cover haben und nur aus der CD mit den direkt auf die Scheibe gedruckten Titeln bestehen", so BMG-Chef Maarten Steinkamp gegenüber dem SPIEGEL. Sie sei als "Anti-Piraterie-CD" zu verstehen, während die teure Luxus-CD mit DVD-Zugaben und anderen Extras ausgestattet werden soll. Gleichzeitig will BMG auch die Preise für ältere CDs senken:Katalogalben sollen künftig für 12,99 statt ab 16,99 Euro in den Handel kommen. BMG will damit bis zu einem Viertel mehr Platten verkaufen. "Wir müssen endlich kundenfreundlicher werden und den Musikfans eine breite Auswahl bieten", erläutert Steinkamp den Vorstoß. "Die Musikbranche hat viel zu lange einfach nur unbeweglich auf ihrem Hintern gesessen."
    Was waren/sind denn die bisherigen Preise für aktuelle Alben von BMG?

    Also solche, die jetzt als "regulär" für 12,99 durchgehen?
    Die Katalogalben mal ausgenommen!

  8. #7
    Benutzerbild von falkenberg

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    So ganz große Unterschiede im Endverkaufpreis gab es zwischen den Plattenfirmen eigentlich nie. Es kommt eher drauf an, wo man kauft. BMG hatte aber zeitweise versucht, für Neuerscheinungen Preise von 37 DM durchzusetzen, das hat aber zum Glück keine großen Auswirkungen gehabt.

    Der Preis von 12,99 Euro erinnert mich aber an den Bertelsmann-Club, der vor wenigen Monaten aktuelle BMG-CDs für eben genau 12,99 Euro im Angebot hatten. Das waren keine Club-Ausgaben, sondern die ganz normalen CDs. Ich weiß aber nicht, ob der Bertelsmann-Club und BMG außer dem Namen überhaupt noch was miteinander zu tun haben.

  9. #8
    Benutzerbild von MaxiMan

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    Die (verhalten) pessimistische Grundhaltung der voranstehenden Postings vermag ich für mich nicht nachzuvollziehen.

    Es ist noch gar nicht so lange her, dass man in diesem Forum sehr vehement für Veränderungen der Preispolitik gestritten hat. Sieht man einmal von der (utopischen) Forderung der entgeltlosen Bereitstellung von Musik ab, so war doch Tenor, eine marktkonformere Spreizung des Angebots zu erstellen.

    Nun hat BMG dies getan und die Kritik läßt dennoch nicht lange auf sich warten.

    Ich für mein Teil vermag der Sache eine Reihe positive Aspekte abzugewinnen:

    Ich kenne eine Reihe von Menschen, die Musik vorwiegend im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln hören. Im Einsatz sind dabei CD-Wechsler oder Discman. CD-Cases, Cover oder Booklet stören dabei, da sie Platz und Aufmerksamkeit beanspruchen, den man da wohl offensichtlich nicht hat. Selbst erlebt habe ich, dass mir eine im Auto eines Bekannten gehörte CD gefiel und ich – da Interpret unbekannt – nach dem Booklet fragte. „Och, das Teil stört nur, weiß im Auto nie wohin damit“, war die Antwort. Meiner Argumentation, dass doch dieses Feature Informationen über Künstler bla bla enthält, konnte mein Bekannter nichts abgewinnen.. „Mir gefällt der Sound, wer das getextet hat, ist mir doch wurscht.“

    Eine zweite Gruppe der 9,99-CD-Käufer sind für mich durchaus die „normalen“ Raubkopierer. „Normal“ deshalb, da diese Gruppe Musik noch nicht völlig zum Wegwerfprodukt reduziert hat und nur nicht willens oder materiell fähig ist, alles halbwegs Interessante auch zu erwerben. Es mag bei diesen auch die Überlegung mitspielen, dass eine kopierte CD nicht die Lebensdauer und Belastbarkeit (Hitze, UV etc.) hat, die eine industriell gefertigte CD besitzt. Und wer das Cover wirklich will, der holt es sich aus dem Internet (die Industrie freut sich, da dennoch 10 Euro in die Kasse geflossen sind).

    Auf der anderen Seite der Medaille sind dann die Fans zu finden. Für die gibt es, wenn die Ankündigung nach Extras umgesetzt wird, künftig die Qual der Wahl. 5 EUR für ein paar Videos auszugeben, die Entscheidung kann ja jeder für sich fällen.

    Einmal unterstellt, dass BMG die neue Vermarktungsstrategie langfristig angelegt hat, könnte faktisch jedes Produkt in dieser Dreiteilung am Markt erscheinen. Die Aufteilung der Segmente wird dann vom Käufer bestimmt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass die Masse weiterhin die reguläre Ausgabe (12,99 EUR) wird haben wollen.

    Leid tun mir nur die Hardcore-Fans. Die müssen, der Vollständigkeit halber, künftig drei Ausgaben desselben Werkes erwerben.

    Nachschieben möchte ich noch, dass Universal auf den weiteren Einsatz von Kopierschutz verzichten wird. (Auch dies wurde im Forum vehement gefordert.) Dass man parallel nach anderen Möglichkeiten der Urheberrechtswahrung sucht, kann ich durchaus verstehen.

  10. #9
    Benutzerbild von musicola

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    Och, ob Hardcore Fans einem da leid tun müssen, bezweifle ich.

    Die werden sich da mit Hingabe draufstürzen. Ich würde das tun.

    Die Industrie schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe!

    Man stelle sich nur vor, die aufwändigste (mit Videoclips usw.) bzw. einfachste Variante würde nur in äusserst begrenzter Stückzahl (Promo) hergestellt um Radiostationen mit
    Preisen für Gewinnspiele zu versorgen, bzw sie einfach nur mit dem wichtigsten
    (9,99 Variante), der Musik zu versorgen.

    Diese Varianten, würden ähnlich wie andere Promoplatten, dann teuer auf ebay vertickert werden.

    Dann kauf ich mir die lieber zu vernünftigen Preisen im Geschäft!

    musicola

  11. #10
    Benutzerbild von J.B.

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    Also wie gesagt ich halte 12,99 für eine reguläre CD für eine gute und richtige Sache in Punkto Preispolitik.

    Es bleibt einzig und allein die Frage wie sehr sich die Luxus-CDs von den Normalen unterscheiden?

    Eine gewisse Abzocke würde ich nämlich dann sehen, wenn es, wie heute ja leider Gang und Gebe, 2-4 Bonustracks gibt, die so in keiner anderen Form zu bekommen sind.

    Dann müßte man, selbst als nicht-die-hard-Fan fast schon zwangsläufig für die Luxus-CD entscheiden, wenn die Tracks gut sind.

    Wenn man z.B. Videoclips als Schmankerl draufpacken würde, fände ich es hingegen vollkommen OK.

    Die 9,99 Variante für Leute, denen es nicht aufs Artwork ankommt finde ich absolut in Ordnung.

    Keinen Kopierschutz mehr finde ich im Übrigen auch sehr lobenswert. Es scheint, dass die MI allmählich anfängt zu begreifen, dass mehr und mehr hahnebüchene Auflagen, Restriktionen und Schutzmaßnahmen sowie eine völlig ignorante Preispolitik , nicht dazu beitragen ihnen zu helfen. GUT SO!

    Ich hoffe, dass dieser Vorstoß ein Signal an die anderen Musik-Multis ist!

    Gruß

    J.B.

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