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Cd nicht mehr im Handel = Filesharing & MP3

Erstellt von Lumpi, 18.05.2003, 18:32 Uhr · 145 Antworten · 9.311 Aufrufe

  1. #131
    Benutzerbild von falkenberg

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    Gilt nicht eigentlich immer sowas wie eine Unschuldsvermutung? Es sollte doch eigentlich reichen, wenn ich sage, dass ich die Dateien legal erworben habe bzw. die Originale besitze.

  2.  
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  3. #132
    Benutzerbild von hoodle

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    Na ja, im Zweifelsfall würde wohl die blosse Behauptung überprüft werden. Aber wie gesagt, ob Rohlinge jemals eine Rolle bei allg. Verkehrskontrollen gespielt haben weiss ich nicht.

  4. #133
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    Wer bei Verkehrskontrollen bespielte Rohlinge hat, sollte ja wohl kaum Probleme bekommen, weil nicht geschützte CD´s dürften ja kopiert werden.
    Selbst wenn man es soweit treiben würde, daß die Grünen auch dieses zu
    kontrollieren haben. Wäre wohl eher lächerlich.
    ***
    Und meint Ihr nicht, daß die Geschichte mit den Lizenzfiles eher lachhaft
    wird. Da werden die ersten bestimmt einen Tag nach Veröffentlichung wieder
    eine Möglichkeit gefunden haben, wie man diese umgeht und die entsprechenden Dateien irgendwo zum Download anbieten.

    Dann käme eher der Spruch "Ich hab eine Million Lizenzen, aber wegen des
    Platzes nutze ich nur 30000" *LOL*

    AUA

    Und wer legt seine Dateien so ab, daß man nachvollziehen kann, welche Datei
    nun woher ist. Es kommt alles in einen Pott. Was meint denn jemand wielange
    es dauert, eine Festplatte mit 30000 Titeln abzugleichen gegen einen
    Tonträgerbestand von ca 50000 Titeln. Viel Spaß dabei.

  5. #134
    Benutzerbild von hoodle

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    Aber zurück zum Thema:

    http://computer.t-online.de/comp/han...CP/ar-p2p.html

    Oder hier ein Auszug (sozusagen der Knaller):

    Gema-Vorstand: P2P-Nutzer wie Pädophile und Neonazis verfolgen
    Wie er sich das hier zu Lande vorstellen könnte, dokumentierte der Gema-Vorstand Jürgen Becker mit seinem Grußwort zur Popkomm: Darin forderte er, künftig die Internet-Provider gegen deren Kunden in die Pflicht zu nehmen - analog zur Mitarbeit im Kampf gegen andere Straftaten. Becker: "Mit Recht werden jetzt schon die Access-Provider in den Kampf um die Verhinderung nazistischer Propaganda im Netz einbezogen, ebenso wie bei den Ermittlungsmaßnahmen wegen des Verdachts 5exuellen Missbrauchs von Kindern. So können sie doch auch im Kampf gegen den Musikdiebstahl im Netz, der in die Milliarden geht, in die Pflicht genommen werden. Hierüber müssen wir mit den Betroffenen selbst, aber auch mit der Politik sprechen."

  6. #135
    Benutzerbild von hoodle

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    Und wieder aktuell einige News von www.heise.de zum Thema (z.T. 2-3 Tage alt, da ich's vergessen habe):

    RIAA reagiert auf Fragen des US-Senats
    http://www.heise.de/newsticker/data/wst-19.08.03-001/

    P2P-Client eMule angreifbar
    http://www.heise.de/newsticker/data/dab-18.08.03-000/

    Klagedrohungen der US-Musikindustrie rufen US-Senat auf den Plan
    http://www.heise.de/newsticker/data/ola-15.08.03-001/

    Deutsche Musikbranche will juristisch gegen P2P-Nutzer vorgehen
    http://www.heise.de/newsticker/data/jk-15.08.03-004/

  7. #136
    Benutzerbild von MaxiMan

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    Um dem Thema erst einmal wieder Luft zum Atmen zu geben:

    Die Zukunft der Musikindustrie
    >
    2002: Als beste Künstler werden Madonna, Herbert Grönemeyer, Tom
    Jones, Cher, und Santana ausgezeichnet. Zu den Top-Hits gehören
    Westlife mit \"Uptown Girl\", die No Angels mit \"All Cried Out\", Kelly
    Osbourne mit \"Papa Don\'t Preach\", Madonna mit \"American Pie\". Die
    Musikindustrie erfährt zum ersten Mal nach einer langen Boomzeit
    einen Umsatzrückgang. Als Hauptursachen macht sie das in Mode
    gekommene Kopieren von CDs und das Tauschen von Musikdateien im
    Internet verantwortlich. Um den Kids klar zu machen, daß das Kopieren
    von Musik letzendlich die Künstler schädigt, startet die Industrie
    die Kampagne \"Copying Music is Killing Music\".
    >
    2003: Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Nena, Kim
    Wilde, Ozzy Osbourne und Metallica als beste Künstler aus. Das Album
    Nr. 1 ist Nena mit Remixen ihrer größten Hits. In den Hitparaden
    finden sich neben Alexander, Juliette und Daniel K. auch Jeanette
    Biedermann mit \"Rock my Life\", das stark nach Roxette klingt.
    Weiterhin gehören Lichtenfels mit \"Sounds like a Melody\", Outlandish
    mit \"Aicha\", Kraftwerk mit \"Tour de France 2003\", KCPK mit \"We will
    Rock You\" und Murphy Brown mit \"Axel F 2003\" und Culture Beat mit
    \"Mr. Vain Recall\" zu den Tophits.
    >
    Die meisten CDs haben Kopierschutz. Seit August ist das Kopieren
    kopiergeschützter CDs verboten, ebenso das Herunterladen von Musik
    aus dem Internet. Der Umsatz der Musikindustrie geht um weitere 15%
    zurück, besonders betroffen Hit-Kompilationen mit 47%.
    >
    2004: Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Marius
    Müller-Westernhagen, DJ Bobo, Marianne Faithfull und Pur aus. In den
    Charts stehen das Hollywood Dance Project mit \"Relax Reloaded\",
    Kajagoogoo mit \"Too Shy 2004\", Nena mit \"Haus der 2004 Sonnen\" und
    Nico W aus \"GZSZ\" mit \"Ich vermiß Dich wie die Hölle\" lange Zeit ganz
    oben.
    >
    Mit Hilfe einer automatisierten Sauger-Suche kann die Musikindustrie
    alle Nutzer von Tauschbörsen ausfindig machen. Fünf Millionen
    Haushalte in Deutschland erhalten daraufhin Post des Münchner Anwalts
    G., der ultimativ die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung
    einfordert und die Erstattung von Auslagen über 583,74 Euro.
    >
    Die Tauschbörsen brechen zusammen. Die Hälfte aller T-DSL-Anschlüsse
    wird gekündigt. Der Umsatz der Musikindustrie geht um weitere 10%
    zurück.
    >
    2005: Es werden Herbert Grönemeyer, Tom Jones, die Supremes, Suzi
    Quatro und Elvis Presley als Künstler des Jahres ausgezeichnet, dazu
    Status Quo mit dem Innovationspreis des Musiker-Managements. Die
    Charts führen an Peter Maffay mit \"So bist Du 2005\", Roberto Blanco
    mit \"Ein bißchen Spaß muß wieder mal sein\" und Zarah Leander mit \"Ich
    weiß, auch 2005 wird ein Wunder gescheh\'n.\"
    >
    Der Umsatz der Musikindustrie schrumpft erneut um 50%.
    >
    Die Trend-Scouts entdecken, daß unter den Jugendlichen 60er- 70er-
    80er und 90er- Revivals in sind. Sie treffen sich zu FlowerPower-,
    Disco-, New Wave- und Rave-Parties und hören die CDs ihrer Eltern.
    Original-CDs und LPs der vergangenen vier Jahrzehnte werden verstärkt
    bei Ebay gehandelt. Es wird vermutet, daß die Kids die CD erwerben,
    kopieren und dann weiterverkaufen. Das ist legal, da die alten CDs
    keinen Kopierschutz haben und nur Originale angeboten werden.
    >
    2006: Die Musikindustrie bringt ein neues Tonträgerformat heraus: Die
    \"Smart CD\". Sie benötigt spezielle Abspielgeräte mit
    Internet-Anschluß. Die Smart-CDs lassen sich nur abspielen, nachdem
    vorher eine Lizenz über das Internet gekauft wurde. Lizenzen gibt es
    nur noch temporär, es ist nicht mehr möglich, ein Musikstück \"für
    immer \" zu erwerben. Dafür werden die \"Smart-CD\"-Spieler im Bundle
    mit einem Musik-Abo für einen Euro angeboten.
    >
    Als erfolgreichste Künstler werden Herbert Grönemeyer, die Scorpions,
    Mark Oh, Oli P. und Peter Kraus ausgezeichnet. Die Charts werden
    beherrscht durch Songs wie \"Flugzeuge im Bauch Ultimate Edition\" mit
    Herbert Grönemeyer, Oli P. und Xavier Naidoo, \"You Keep Me Hanging
    On\" mit den Supremes, Kim Wilde und Sinema sowie \"Anyplace, anywhere,
    whatever\" von Nena, Kim Wilde und Jan Delay.
    >
    Aus Anlaß der Fußball-WM wird mit großem Marketing-Aufwand eine neue
    Latino-Salsa-Welle propagiert, mit Carlos Santana und Richie Valens
    (\"La Bamba World Cup 2006 Mousse T. Remix\") als Galionsfiguren.
    Obwohl Brasilien zum sechsten Mal Weltmeister wird, hat die Welle nur
    mäßigen Erfolg.
    >
    Der Absatz der Musikindustrie sinkt weiter.
    >
    2007: Mit Hinweis auf die vielen bedrohten Arbeitsplätze setzt die
    Musik-Lobby ein Gesetz durch, nachdem der Rückruf einmal erteilter
    Lizenzen möglich ist. Prompt widerruft die Industrie alle bisher
    erteilten Lizenzen auf nicht kopiergeschützte Tonträger. Damit werden
    alle älteren CDs und alle LPs illegal, ebenso Plattenspieler und
    CD-Spieler, die nicht dem \"Smart CD\" Standard entsprechen. Im
    Austausch für ihre Original-CDs bietet die Industrie CD-Besitzern
    eine Einjahreslizenz für die auf der CD vorhandene Musik an.
    >
    Nach einer erneuten Abmahnwelle der Kanzlei G. aus M. bricht der
    Tonträgerhandel über eBay zusammen.
    >
    Auf die Veröffentlichung von Charts und die Auszeichnung von
    Künstlern wird verzichtet. Zunächst einmal müssen die Lagerbestände
    an CDs abverkauft werden.
    >
    2008: Musik wird in Deutschland nur noch im Radio oder bei Konzerten
    gehört. Das Radio verliert aber an Popularität, seit die Industrie
    die Sender zwingt, nur noch neueste Produktionen zu spielen und über
    diese drüberzusprechen, damit das Aufnehmen mit Tapedecks verhindert
    wird. Konzerte sind fast unbezahlbar geworden, da das gesamte
    Management von den Eintrittspreisen mitbezahlt werden muß.
    >
    Dagegen häufen sich die sogenannten \"Open Jams\", spontane
    Zusammenschlüsse von Hobby-Musikern, die auf öffentlichen Plätzen mit
    Gitarre, kleinem Schagzeug, Keyboard, Saxophon etc. Musik spielen und
    von begeisterten Zuhörern gefeiert werden.

    2009: Die Musiklobby setzt beim Gesetzgeber das Verbot öffentlicher
    und privater Performance urheberrechtlich geschützen Materials durch.
    Musikinstrumente werden mit einer Urheber-Abgabe belegt, da man ja
    eine Gitarre etwa zum Raub-Abspielen von Stones-Songs mißbrauchen
    kann. \"Making music is killing music\" lautet die begleitende
    Kampagne, die den Leuten Unrechtsbewußtsein beibringen soll.
    >
    2010: Um Arbeitsplätze bei Musikern zu schützen, wird Musikunterricht
    rationiert: Es dürfen nur noch so viele Nachwuchsmusiker ausgebildet
    werden, wie der Markt braucht. Da dieser schneller schrumpft als die
    Musiker wegsterben, bedeutet das faktisch ein Verbot des
    Musikunterrichts. Hunderte Musikschulen werden geschlossen.
    >
    2011: Sarah Connor versucht mit \"Terminate Me\" einen neuen, nicht
    gecoverten Song herauszubringen, wird aber dafür von den Anwälten der
    Musikrechteinhaber verklagt, die es nicht erlauben, daß neue Urheber
    am kleiner werdenden Kuchen mitverdienen wollen. \"Composing music is
    killing music\" heißt das Schlagwort der Inhaber alter Rechte. Sarah
    Connor gewinnt den Rechtsstreit, wird aber kurz darauf unter
    mysteriösen Umständen ermordet aufgefunden. Von nun an traut sich
    niemand mehr, neue Songs zu schreiben.
    >
    2012: Die Eltern des 6-jährigen Wolfgang Amadeus Moherb, des
    \"Jugend-musiziert\"-Siegers, werden zu 150.000 Euro Schadenersatz an
    die Musikindustrie verurteilt, weil sich herausgestellt hat, daß ihr
    Kind erst seit eineinhalb Jahren musiziert, also nach dem
    Inkrafttreten der Unterrichts-Rationierung. Seine Lehrerin, die
    Violinistin Anne-Sophie Mutter, entzieht sich einer Gefängnisstrafe
    durch Flucht in den Irak, dem einzigen Land, das nicht unter
    Kontrolle der westlichen Wertegemeinschaft und damit der
    Musikindustrie ist.
    >
    2020: Nahezu jede tonliche Äußerung, darunter Motorgeräusche,
    Trittschall, Türschließgeräusche und gesprochenes Wort, sind unter
    urheberrechtlichen Schutz gefallen. Eine Tür zumachen darf quasi nur
    noch, wer nachweisen kann, daß der dabei erzeugte Schall nicht dem
    von Porsche patentierten ähnelt. Die einzigen lizenzfreien Worte sind
    \"der\", \"die\", \"das\", \"und\" und \"hallo\". Die Gespräche von Menschen,
    die sich das \"Deutsche Sprache Abo\" nicht leisten können, sind daher
    fast unverständlich geworden. Überhaupt ist es sehr still geworden,
    da fast jede Schallerzeugung das Risiko einer Abmahnung durch den
    Münchner Justizkonzern G. und Söhne mit sich birgt.
    >
    Die Anwälte der Ton und Schall Industrie-Gemeinschaft machen Jagd auf
    Park- und Waldbesitzer, die in ihren Anwesen das illegale Singen von
    Vögeln dulden.
    >
    2050: Europa und die USA sind in einem Handstreich vom Irak
    eingenommen worden. Die Iraker brauchten nur einen einzigen Muezzin,
    um die halbe Streitmacht der Westmächte auszuschalten, die sich, an
    Schall nicht mehr gewöhnt, mit zugehaltenen Ohren am Boden wälzte.
    Die andere Hälfte und die zivile Bevölkerung wurden dadurch gewonnen,
    daß man ihnen Kinderlieder vorsang. Die Menschen fingen an zu weinen
    und den Invasoren auf Knien zu danken, für diese neue und wunderbare
    Gabe, die sie so lange vermißt hatten. Seither ist der Islam die
    größte Weltreligion und das Reich Allahs unter der weisen Herrschaft
    des Kalifen von Washington schwingt sich auf zu neuer Blüte.
    ==================================================

    Ich habe überlegt, wo ich diese Story hinpacke. Es hätte auch gut zu Heiko's Anwalts- oder dem Urheberheberrechtthema gepasst.

  8. #137
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    25.12.2002
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    @maxi-man > die Vögel können nicht urheberrechtlich geschütztes Material
    SINGEN, sondern ZWITSCHERN oder TRÄLLERN, damit ergibt sich eine
    Gesetzeslücke, die den Vögeln per einstweiliger Verfügung, die Aufführung
    von Urh.Gesch.Material erlaubt.
    Ausnahme dieser einstweiligen Verfügung sind Papageien, denen es weiterhin
    untersagt bleibt, die Stimmen von Elvis und Robbie Williams zu imitieren.

    *LOL*

    ************************************************** *******



    Hier gibts was zu dem Thema zu lesen. Meinungen der Industrie, so wie sie
    denken. Die Seite wurde extra zu diesem Thema als Infoquelle eingerichtet.

    http://www.pro-musicorg.de/

    Hier sind die Schuldigen namentlich genannt:

    http://www.pro-musicorg.de/viewpoints/labelsspeak.htm

  9. #138
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    hallo
    der und die und das
    hallo hallo hallo

  10. #139
    Benutzerbild von hoodle

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    04.10.2001
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    1.775
    Neues Musik-Download-Portal von T-Online!
    www.musicload.de



    T-Online startet eigenes Musikportal
    http://www.heise.de/newsticker/data/jk-28.08.03-007/

    T-Online startet auf der Internationalen Funkausstellung einen eigenen Dienst zum Download von Musik aus dem Internet. Zum Start am Freitag sollen rund 20.000 Titel kostenpflichtig angeboten werden. In den kommenden Monaten werde sich die Zahl der angebotenen Titel auf bis zu 300.000 erhöhen, kündigte T-Online-Sprecher Michael Schlechtriem an.

    Unter der Adresse www.musicload.de, die am Donnerstag noch lediglich einen Login-Dialog präsentierte, sollen Titel verschiedener Labels angeboten werden. Die Musik wird in Microsofts WMA9-Format angeboten. "Die Dateien können dann in MP3-Files umgewandelt werden und auf tragbare Player kopiert oder auf CD gebrannt werden", sagte Schlechtriem laut dpa. Die Preise sollen bei 99 Cent bis 1,79 Euro pro Song liegen, "je nach Aktualität und Wichtigkeit des Interpreten".

    T-Online hatte bereits zur CeBIT in diesem Jahr einen Testlauf unter dem Namen "T-Music" gezeigt. Damals war bekannt geworden, dass die Telekom-Tochter mit den Labels direkt verhandelt hatte und nicht auf die gemeinsame Initiative der deutschen Musikindustrie wartete. Im März hatte T-Online bereits mit der Bertelsmann Music Group und EMI zwei der Majors für das eigene Angebot gewinnen können. T-Online setzte auf eigene Verträge mit den Rechteinhabern: "Wir sehen uns als Inhalteanbieter und verhandeln separat mit den einzelnen Labels", betonte Schlechtriem schon auf der CeBIT gegenüber heise online. Nun startet T-Online mit der eigenen Plattform tatsächlich noch vor der gemeinsamen Initiative der Plattenindustrie, die einen Dienst unter dem Namen Phonoline einrichten will. "Der Aspekt Zeit war für uns jetzt wesentlich", sagte Schlechtriem.

    Ein genaues Startdatum für Phonoline über den angekündigten Termin "im Herbst" hinaus ist indessen noch immer nicht in Sicht. Dennoch begrüßt die Plattenindustrie das Angebot von T-Online. "Wir finden alle legalen Angebote gut", sagte Hartmut Spiesecke, Sprecher des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft, gegenüber dpa. "Dem Musikanbieter kann es egal sein, von welcher Site die Titel schließlich heruntergeladen werden. Hauptsache, es wird bezahlt." Allerdings sieht Spiesecke für die Zukunft Konkurrenz zwischen den Endanbietern. "Aber für Musikliebhaber ist das doch gut, die Angebote werden dadurch besser." (jk/c't) (Quelle: www.heise.de)

    Mein Kommentar: Erste Sucheingaben brachten ernüchternde Ergebnisse. Mike Olfield, 16 Bit, Kraftwerk, Telex und Rofo wurden gar nicht gefunden. So macht das ganze keinen Spass.

    Aber wir können ja noch auf das Portal Phononet hoffen.


    Online-Dienst der deutschen Musikbranche soll im Herbst starten
    http://www.heise.de/newsticker/data/wst-14.08.03-002/

    Die deutsche Musikindustrie will ab Herbst einen gemeinsamen Online-Musikdienst anbieten. Das Projekt Phononet werde von fast allen deutschen Plattenfirmen unterstützt und mit Hilfe der Deutsche-Telekom-Tochter T-Com aufgebaut, teilte der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft mit. Ursprüngliche Pläne sahen vor, dass die Plattform zur heute beginnenden Musikmesse Popkomm startet.

    Mit der Plattform, die lange schon in Arbeit war und bei der es immer wieder Gerüchte um Streit zwischen den potenziellen Partnern gab, wollen die Plattenfirmen den illegalen Angeboten im Web einen legalen Online-Dienst entgegenstellen. Online-Handelspartner sollen das Angebot dann auf ihren Websites an den Endkunden bringen -- Phononet stellt mit Phonoline lediglich die "technische Basis mit einer intelligenten Lösung zur Anbindung von Shops" zur Verfügung. (wst/c't) (Quelle: www.heise.de)

  11. #140
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    6.386
    würde mich stark wundern, wenn "alte" , "seltene" , "nicht auf CD erschienene"
    Sachen in so´nem Onlineladen zu bekommen wären.
    Denke eher alles aus den letzten 5 Jahren, was die "mitmachenden" Labels
    eben rausgebracht haben. Es bleibt dann wohl zudem abzuwarten, ob auch
    wirklich Maxi-Cd´s oder Alben mit "allen" Tracks downloadbar sein werden.

    Das Format was oben genannt wurde, lehne ich jedenfalls schon einmal ab.
    Man kann mir ja mal Bescheid geben, wenn es MP3 mit 256kbs+ dort zu
    holen gibt. Umwandeln ist doch egal in was meistens Mist hoch 10.

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