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Da ist die CSU ja mal ehrlich :D

Erstellt von SonnyB., 20.01.2004, 21:16 Uhr · 12 Antworten · 1.087 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Tja Leute, da wisst Ihr aber Bescheid. Abtreibung ist unmenschlich....weil....man bringt Kunden / Steuerzahler / Konsumenten um.....und nicht etwa, weil das Kind ein Recht auf Leben hat.

    Gerade gefunden. Hab mir überlegt, ob ich das posten soll, aber ich reg mich da so drüber auf....:


    "Jedes Kind ist ein Konsument"
    CSU gegen Abtreibung

    Die CSU plant offenbar, die ausgestanden geglaubte Debatte um die Abtreibung in Deutschland wieder zu beleben. Neue Argumente gegen Schwangerschaftsabbrüche scheinen die Christsozialen in der schwächelnden Konjunktur gefunden zu haben. "Jedes Kind ist ein Konsument - zuerst von Pampers und später von Autos. Und wir brauchen Konsumenten", begründete der Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer seine Forderung, die staatliche Finanzierung von Abtreibungen zu beenden.


    Singhammer und Stewens forderten eine Änderung des Bundesgesetzes. Die Ministerin berief sich dabei auf ein Karlsruher Urteil aus dem Jahr 1993: "Nach der klaren Aussage des Bundesverfassungsgerichts ist die Übernahme der Kosten von Schwangerschaftsabbrüchen aus Steuergeldern grundgesetzwidrig."


    (ANmerkung von mir: und jedes Kind ist ein Wähler.....gelle ?)

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von DeeTee

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    Es gibt Tage, da kann man nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte.

    Link: http://www.n-tv.de/5206305.html


    DeeTee

  4. #3
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    "Keine Airbags (für die CSU)" Terrorgruppe (1995)

  5. #4
    Benutzerbild von dj.forklift

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    Ein Zitat aus dem oben angeführten ntv-Link:

    "In den vergangenen fünf Jahren habe der Fiskus bundesweit 197 Mio. Euro für Abtreibungen gezahlt. Das Geld sei an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt, erklärten die beiden CSU-Politiker."

    HAAALLOOO Ede, ja Du aus Wolfratshausen!!! Deine Parteifreunde brauchen Kohle! Vielleicht bekommst Du sie ja hier

  6. #5
    Benutzerbild von J.B.

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    Allein schon, dass der das wirklich Ernst gemeint hat und an das was er da von sich gibt glaubt, sollte einem mehr als nur zu denken geben.

    Wahrscheinlich bezeichnet er das Problem der Überbevölkerung auch als Konsumterror!

    Ich bin echt fassungslos, ob solcher Aussagen. Jedes weitere Wort über so jemanden verkneife ich mir lieber, denn das könnte man gar nicht so angemessen zensieren wie es nötig wäre.

    Gruß

    J.B.

  7. #6
    Benutzerbild von waschbaer

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    Es ist echt traurig, was diese Tage so alles aus Politikermund kommt.

    Noch kurz vor der Bayernwahl hat Stoiber gesagt, dass er das bayerische Gymnasium nicht ändern wird und dann hieß es in der Regierungserklärung, dass ein Schuljahr gestrichen wird (bei gleichbleibendem Niveau des Abschlusszeugnisses).

    Den gleichen Stoff in kürzerer Zeit ???? -> Willkommen beim Nürnberger Trichter.

    Ich war kürzlich auf einer Podiumsdiskussion in Augsburg und da meinte einer der Diskussionsteilnehmer, dass er es bedauert, dass in Bayern viele Leute (inkl. er und seiner Frau), das Kreuz einfach bei der falschen Parteil gemacht haben. Ich kenne mittlerweile mehrere in meinem Bekanntenkreis, die auch so denken und einfach nur noch enttäuscht sind.

  8. #7
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    @ waschbaer

    In 12 Jahren kann man aber wirklich ein Abi schaffen. Ich meine, in Thüringen ist das eh schon immer so, und jetzt beim Studium habe ich nicht den Eindruck, dass die Leute, die 13 Jahre gemacht haben, deshalb in irgendeiner Weise mehr drauf hätten. Im Gegenteil, die erzählen, dass die 10./11. Klasse zu einem nicht unerheblichen Teil aus Wiederholungen von altem Stoff besteht. An der Notwendigkeit von 13 Jahren Schule zweifle ich ohnehin.

    Aber das hätte ohnehin nicht mein Wahlverhalten beeinflusst. Ich wähle lieber einen Besen als Edmund Stoiber.

  9. #8
    Benutzerbild von falkenberg

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    Dass man z.B. Thüringen in 12 Jahren Abitur machen kann, belegt gar nix. Das war dort eben immer so. Unter den Bedingungen der DDR mit ihrer strikten (wenn auch nicht immer leistungsorientierten) Zugangsauswahl für die EOS konnte das vielleicht (!) funktionieren. Dass damit das gleiche Niveau wie mit 13 Schuljahren erreicht wird, ist nur eine unbewiesene Behauptung.

  10. #9
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Gut, Schulabschlüsse in Deutschland sind spätestens seit Pisa ein heißes Eisen, aber ich behaupte, dass Thüringer Abiturienten zumindest innerhalb Deutschlands keinen schlechteren Bildungsstand aufweisen als ihre 13-Jahres-Kollegen.

    Dein Satz klingt ein bisschen so, als ob Thüringen nachweisen müsse, dass es das selbe Niveau wie andere Bundesländer bieten könne. Wenn das so ist, sollten aber auch die anderen mal überlegen, ob sie selbst da tatsächlich besser sind und ob ein Jahr mehr Schule wirklich auch ein entsprechend höheres Maß an Bildung garantieren kann. Da scheint man nämlich auch ein wenig an althergebrachten Strukturen festzuhalten...

  11. #10
    Benutzerbild von
    @ SonnyB

    Ich weiss nicht, ob sich die Aufregung lohnt. Einzelne bayrische CSU-Abgeordnete machen immer malwieder durch obskure Äußerungen von sich reden. Davon bleibt ein Glück nie etwas übrig, da das ganze sogar schon bei der großen Schwester CDU nicht durchkommt.

    Aber die Grundtendenz ist bedenklich.... Statt die Bedingungen zu verbessern, die den Leuten Vertrauen und Zuversicht geben um Kinder zu zeugen und in die Welt zu setzen, meint man durch Abtreibungsverbot und Kinderlosenstrafsteuer gegensteuern zu können. Traurig finde ich, dass das nichtmal so wenige Leute gar nicht so schlecht finden.

    @ waschbaer & ihkawimsns

    Ich bin der Meinung, dass unsere Lehrpläne mittlerweile auch einigen veralteten Ballast angehäuft haben, der sich ohne den Effekt der Volksverdummung durchaus entmisten ließe. Dabei stören mich vor allem die Themen, die reines Auswendiglernen voraussetzen. Dafür braucht man die Schulzeit nicht vergeuden. Fast jeder der heute Erwachsen ist, hat diese Dinge aus der Schulzeit in weiten Teilen längst wieder vergessen. Andere Dinge hingegen hat er nicht vergessen, da man sie wie Fahrrad fahren nicht verlernt. Schule ist also bestens geeignet um das lebenslange lernen zu lehren und uns grundsätzliche Fähigkeiten zu vermitteln. Vieles steht jedenfalls nur noch nach dem Motto "Das haben wir schon immer so gemacht" auf dem Lehrplan. Wenn man das alles etwas straffen und ausmisten würde, könnte man wahrscheinlich nach 11 Jahren Abi machen und hätte Absolventen, die selbst naturwissenschaftlich weitaus fitter wären als heute. Es ist ja nunmal so, dass es Staaten in der Welt gibt, die ihre Schüler in kürzerer Zeit zu höherem Bildungsstand bringen. Von daher muss es auch hier möglich sein.

    Allerdings sehe ich Pläne zur allgemein früheren Einschulung oder Ganztagsschulen kritisch. Kindheit sollte auch Kindheit bleiben. Stattdessen werden Kinder unter dem heutigen Leistungs- und Erwartungsdruck immer mehr zu Mini-Erwachsenen, die deshalb nicht selten Maxi-Sorgen haben. Doch es muss m. E. nicht alles auf dem Altar der Wirtschaft und der Globalisierung geopfert werden.

    Dave

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