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Das Ende des Vorglühens

Erstellt von Die Luftgitarre, 23.08.2011, 14:42 Uhr · 23 Antworten · 2.350 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Das Ende des Vorglühens

    http://www.taz.de/Streit-der-Woche/!76742/

    Die Stadt wird sauberer, amerikanischer ...

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Man könnte ja an den Bahnsteigen kleine farblich markierte Saufbereiche einrichten!

  4. #3
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen
    Man könnte ja an den Bahnsteigen kleine farblich markierte Saufbereiche einrichten!
    ... und auch fablich markierte Fixerecken?
    ... gelb/schwarz markierte Schnüfflerecken?


  5. #4
    Benutzerbild von SportGoofy

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    ... oder ne lauschige Sofaecke neudeutsch Verrichtungsbox

    und naja - ich muss sagen, ich finds auch eher abstossend, wenn Leute
    mit Bierflasche sich in die Bahn setzen - sicher stört es mich nicht,
    wenn einer zum Vorglühen sein Bierchen trinkt, aber meistens sind das
    auch Typen die eben laut, ungehobelt sind, die Flasche gleich mal
    in der Bahn stehen lassen oder aufgrund ihres Alkoholpegels andere
    Leute in der der Bahn anmachen etc.

    Gegen ne lustige Runde sollte eigentlich niemand was haben,
    aber ich weiß ja nicht wie da die Umstände so sind

    Weiß gar nicht, ob es jetzt in Do wirklich verboten ist - in Bussen
    jedenfalls wird der Fahrer ranzig, wenn jemand mit Getränken
    oder Döner etc. in den Bus einsteigen will - muss ggf. draussen bleiben

    In der U-Bahn sind auch überall Aufkleber angebracht, von wegen
    Sauberkeit, kein Müll ...

    Zur Not kann man ja direkt vor der U-Bahn bei den Raucherpilzen auch
    ne mobile Stehbar einrichten und bei der Fahrt das Schwanken den
    Gleisverläufen anpassen

    Interessant ist auch das hier:

    Ein Spaßvogel hat über Facebook zu einem "HVV-Abschiedstrinken" am 30. September aufgerufen –
    und Tausende Nutzer haben ihr Kommen bereits zugesagt.
    Nach neuester Neusprech Auslegung ist er ja damit auch Veranstalter und muss die Kosten tragen,
    wenn Polizei etc. anrücken muss

  6. #5
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Streit der Woche: Bier in der Bahn? - taz.de

    Die Stadt wird sauberer, amerikanischer ...

    " Hamburg verbietet den Alkoholkonsum im Nahverkehr."


    Völlig daneben. Spaßbremser Ole!

    Skol!


    Lutz

  7. #6
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Das Vorglühen zu verbieten ist sinnfreie Symbolpolitik (mit Blick auf Wählerstimmen von Leuten, die Samstag um 23:00 sowieso nicht mehr in der U-Bahn unterwegs sind). Zum Erbrechen kommt es ja immer erst auf der Rückfahrt vom Kiez, nachdem die Leute sich dort betrunken haben. Und der Zusammenhang zwischen Alkohol und Schlägereien ist ohnehin fraglich (Alkohol an sich mach träge und larmoyant, und wer Krawall sucht findet diesen auch ohne Alkohol).


    Interessant ist auch das hier:

    >Ein Spaßvogel hat über Facebook zu einem "HVV-Abschiedstrinken" am 30. September aufgerufen –
    und Tausende Nutzer haben ihr Kommen bereits zugesag.<

    Nach neuester Neusprech Auslegung ist er ja damit auch Veranstalter und muss die Kosten tragen,
    wenn Polizei etc. anrücken muss
    Ich würde aus Prinzip gerne dahingehen, werde es aber lassen, um dort nicht am Ende in irgendeiner U-Bahn-Station eingequetscht zu werden. Die Innenbehörde plant Großaufgebote und Absperrungen, als wäre es ein Fussballspiel oder eine Demo (um ganz sicher zu gehen, dass es auch ja eine Eskalation gibt.)

  8. #7
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Das Vorglühen zu verbieten ist sinnfreie Symbolpolitik
    Apropos verbieten und HH: Wie wäre es das Verpulvern von 600 Millionen für ein Protzprojekt wie die Elbphilharmonie zu verbieten und dafür diverse geschlossene Bücherhallen zu reaktivieren? Aber wer will der Bevölkerung schon günstigen Lesestoff bieten, es gibt ja RTL2 & Co... ;->

    Lutz

  9. #8
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Die einzigen Probleme mit Alkoholisierten im Zug hatte ich bisher mit Fußballfans.
    Ob man deshalb immer gleich alles verbieten muss..... Die die sich daneben benehmen oder Straftaten begehen wollen, tun das immer gegen bestehende Verbote. Deshalb bin ich gegenüber immer neuen Verboten auch sehr kritisch eingestellt. Drunter leiden müssen doch immer nur die, die eigentlich nichts böses im Schilde führen.

  10. #9
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Und der Zusammenhang zwischen Alkohol und Schlägereien ist ohnehin fraglich (Alkohol an sich mach träge und larmoyant, und wer Krawall sucht findet diesen auch ohne Alkohol).
    Noch nicht mitbekommen, dass Alkohol sich auf verschiedene Leute verschieden auswirkt? Klassischerweise übrigens in drei Kategorien: Lustig, aggressiv oder träge. Wie man allen Ernstes den Eindruck gewinnen kann, alle würden auf den Konsum gleichermaßen reagieren, ist mir schleierhaft.

    Und was es mit Symbolpolitik zu tun hat, wenn sich immer mehr Fahrgäste von angeschickertem, rücksichtslos herumlärmendem Partyvolk gestört fühlen, weiß ich auch nicht. Solche Szenen hab ich allein in den letzten Wochen mehrfach erlebt, inklusive genervt wirkender Mitfahrender und entsprechend angespannter Stimmung. Wenn's nicht so viele Arschlöcher gäbe, die bestehende Freiheiten hemmungslos ausnutzen, müsste man sich auch nicht ständig über irgendwelche Forderungen nach Verboten ärgern.

  11. #10
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Zitat Zitat von Torsten Beitrag anzeigen
    Noch nicht mitbekommen, dass Alkohol sich auf verschiedene Leute verschieden auswirkt? Klassischerweise übrigens in drei Kategorien: Lustig, aggressiv oder träge. Wie man allen Ernstes den Eindruck gewinnen kann, alle würden auf den Konsum gleichermaßen reagieren, ist mir schleierhaft.

    Und was es mit Symbolpolitik zu tun hat, wenn sich immer mehr Fahrgäste von angeschickertem, rücksichtslos herumlärmendem Partyvolk gestört fühlen, weiß ich auch nicht. Solche Szenen hab ich allein in den letzten Wochen mehrfach erlebt, inklusive genervt wirkender Mitfahrender und entsprechend angespannter Stimmung
    Ich nehme das irgendwie schon als Gegeben hin und fahre deshalb nur im absoluten Notfall Bahn im Nahverkehr. Gestörte Gestalten, Stinker und Alkoholleichen begegnen mir - wenn ich mal selten doch Bahn fahre - über den ganzen Tag verteilt. Zumindest im Ballungsraum an Rhein und Ruhr, ist zudem der Pissegestank ein ständiger Begleiter, teilweise bis vor die verwinkelter gelegenen Verkaufsstände. Man schnuppere z. B. mal im Nebeneingang des Düsseldorfer Hbf am dortigen Kamps vorbei. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass diese ganzen Pieseler nüchtern sind und denke schon, dass die ganzen übermäßigen Gestank- und Sifferscheinungen in Bahnhöfen durchaus auch was mit Alkohol zu tun haben werden. Nüchterne Menschen sind nicht in diesem Ausmaß so ungenierte Schweine an öffentlichen Plätzen.

    Aber es ist ja so, dass bei vielen Verkehrsbetrieben (z. B. in Köln und Düsseldorf schon seit Jahren) der Genuss von warmen Speisen und Alkohol/Getränken während der Fahrt bereits verboten ist. Das hat in der Vergangenheit schon zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen Fahrern und Fahrgästen geführt. Das was man verhindern will, geschah also dann gerade wegen des Verbots... Im Endeffekt werden die Verbote seltener durchgesetzt und z. B. gar nicht wenn alkoholisierte Gruppen mit oder ohne Alk in der Hand aus der Altstadt in die Bahn steigen. Welcher Fahrer oder Kontrolleur ist schon lebensmüde? Ans Verbot hält sich also wirklich höchstens der harmlose Feierabendbiertrinker und Gelegenheitsfahrer, der seine gerade eben noch zum Ausspannen erworbene kleine Pulle Mixbier beim Einsteigen schnell entsorgt. Alkoholverbot in der Bahn oder z. B. auch in Fußballstadien löst nicht die Probleme der Gesellschaft (vor oder nach dem Bahnfahren). Der ökologisch denkende Karriere-Typ im Anzug mit Laptop auf dem Schoß ist eben nicht so ganz der typische Bahnfahrer im Nahverkehr.... und wird es trotz aller Öko-Kampagnen pro Bahn wohl auch nicht werden, wenn sich nicht grundlegendes am Siff- und Sardinenbüchsen-Appeal in den Bahnen ändert.

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