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Das Ende des Vorglühens

Erstellt von Die Luftgitarre, 23.08.2011, 14:42 Uhr · 23 Antworten · 2.349 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Endlich beide Hände frei: U-Bahnschläger loben Alkoholverbot in Hamburger Nahverkehr

    Hamburg (dpo) - Ab Oktober muss 40 Euro Strafe zahlen, wer sich beim Konsum von alkoholischen Getränken in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln von Hamburg erwischen lässt. Nun haben sich die U-Bahnschläger der Hansestadt zu Wort gemeldet und das Alkoholverbot ausdrücklich gelobt. Positiv hervorgehoben wurde von den meist jugendlichen Gewalttätern, dass sie nun endlich beide Hände frei haben, wenn sie spontan ein wehrloses Opfer krankenhausreif prügeln wollen.

    Ohne Alkohol schlägt sich's besser


    "Oft kriegt man Lust jemandem auf die Schnauze zu hauen, aber dann weiß man nicht, wo man seine Jacky-Flasche so abstellen kann, dass man sie nachher wieder findet", erklärt etwa Kevin (17, achte Klasse Hauptschule), ein notorischer U-Bahn-Schläger aus dem Stadtteil Wilhelmsburg. "Wenn man sich dann entschieden hat und die Pulle endlich los ist, ist der glückliche Wichser oft schon wieder ausgestiegen."
    Eugen (18)


    Auch beim freihändigen Prügeln, etwa wenn auf einen am Boden liegenden Kontrahenten eingetreten wird, ist das Alkoholverbot nützlich. "Wenn man gerade so ein Opfa mit der Bierflasche in der Hand zusammenkickt, verschüttet man leicht etwas oder die Kohlensäure geht raus", so Eugen (18), ein anderer Gewalttäter, der sogar schon für einige Monate im Jugendknast saß. "Dank Alkoholverbot gehören solche Probleme der Vergangenheit an."
    Andere jugendliche Gewalttäter loben außerdem, dass ihnen das Alkoholverbot in U-Bahnen beim Prügeln auch insofern hilft, dass sie durch die zwangsverordnete "Saufpause" während einer Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aggressiv werden.
    Die wohlwollende Äußerungen der U-Bahn-Schläger haben bereits erste Reaktionen nach sich gezogen: Anti-Gewaltforscher fordern den Hamburger Verkehrsverbund nun zu einem Verzicht auf das Alkoholverbot auf. Um Gewaltexzesse zu vermeiden, sollte der HVV seine Fahrgäste lieber dazu verpflichten, in beiden Händen je ein alkoholisches Getränk während der gesamten Fahrt zu führen.



  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von SportGoofy

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Hier steht alles drin

    Alkoholkonsum im ÖPNV oft verboten - Panorama - WDR.de

  4. #23
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    AW: Das Ende des Vorglühens


  5. #24
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Das Ende des Vorglühens

    Auch der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) forciert ein Alkoholverbot in Bussen und Bahnen. „Alkohol spielt inzwischen häufig bei Gewaltstraftaten im ÖPNV eine große Rolle“, so der Minister, der 2011 Vorsitzender der Innenministerkonfernz ist. In Hessen sei man dabei ein neues Sicherheitskonzept zu entwickeln. „Dieses Alkoholkonsumverbot betrifft nicht den alkoholisierten Autofahrer, der seinen Wagen stehen lässt und stattdessen den ÖPNV benutzt, denn der trinkt in der Regel nicht im Bus oder in der Bahn“, meint der Minister. Wie ein Verbot und mögliche Sanktionen genau aussehen könnten ist bisher offen. Beim hessischen Verkehrsverbund Rhein-Main hält man das Modell aus Hamburg für denkbar.
    Jetzt habe ich es verstanden! Nur Alkohol der während der Bahnfahrt getrunken wird macht gewalttätig. Die Pulle Schnaps vor der Fahrt ist kein Problem. Ja dann macht dieses Verbot doch Sinn! Schön, wenn unsere Politiker uns mal die Welt und die Lebenswirklichkeit erklären...

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