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Der Bahnstreik kommt.... und nun?

Erstellt von PostMortem, 02.10.2007, 00:24 Uhr · 45 Antworten · 3.526 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Ich habe am kommenden Freitag bei uns Wandertag und wollte eigentlich mit der Bahn fahren.
    Back to the roots!

    Am Wandertag wird gewandert und nicht gefahren!

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    @Chris

    Das Problem ist bei uns, dass der "Wandertag" mit einer "Exkursion" verknüpft sein soll und ich werde mit meinen "Kleinen" eine Stadtführung durch das historische Nördlingen bekommen (in Zusammenarbeit mit der Erdkundelehrerin) und es wäre von Augsburg nach Nördlingen schon ein wenig weit, oder? Da laufen sich die Jungs ja die Hacken ab.

    In Nördlingen wird dann schon gelaufen. Ganz klar. Außerdem auf einem Bolzplatz zum Abschluss noch ein wenig ausgetobt.

  4. #23
    Benutzerbild von MW1976

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Wenn man 10% mehr angeboten bekommt sowie eine Einmalzahlung von 2000 Euro, soll dafür 42 statt 39 Stunden in der Woche arbeiten und dann wieder auf kleinkindlich bockig schaltet, dann kann ich das Gejammer bald nicht mehr hören. Diese Lokführergewerkschaft ist das LETZTE und die Lokführer, die jetzt noch sagen "ist mir nicht genug", denen wünsche ich, dass sie bei der nächstmöglichen Gelegenheit den Job verlieren. Soviel Stur-und Dummheit gehört bestraft.

    Und wenn ich das schon höre mit Verantwortung, wenig Freizeit usw. krieg ich echt das Kotzen. ich kenne Leute, die haben viel mehr verantwortung und noch weniger Freizeit und kriegen wesentlich weniger. (z.B. Erzieher)

    ich für meinen teil sage nur, gewerkschaften sind wichtig und gut, dass es sie gibt. Aber was diese GDL da anstellt ist Gift für unsere Wirtschaft, wenn das nun überall Schule machen soll was die da an den tag legen.

    Und die sollen mal überlegen, wenn die sich anstellen wegen den 42 Stunden pro Woche, in welcher zeit wir leben. ich habe eine 45-50 Stunden Woche und in der Industrie (ich arbeite in einem Unternehmen wo rund um die Uhr 7 tage/Woche der Betrieb läuft) ist das schon gang und gebe.
    Und das nun ständig auf dem Rücken von 5 Millionen menschen , die täglich auf die Bahn angewiesen sind, auszutragen IST DAS ALLERLETZTE!!
    Und dieser Schell genehmigt sich erstmal ne Kur, wahrscheinlich aus Gewerkschaftsbeiträgen.

    UND DAHER BIN ICH IN KEINER GEWERKSCHAFT!!!

    Sorry Leute, aber das musste ich mal loswerden...;-)

  5. #24
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Dass mit dem "Auf Kur gehen" finde ich auch den Hammer. Getreu dem Motto: Hauptsache, mir gehts gut oder bald wieder besser.

    Irgendwie erinnert mich der Streik so an die Zustände in GB in den 80er Jahren. Da wurde andauernd gestreikt, vor allem, weil es viel zu viel Einzelgewerkschaften gegeben hat. Nun ich harre der Dinge, die da kommen mögen.

  6. #25
    Benutzerbild von MW1976

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Ja, hast du vollkommen Recht. Die Situation ähnelt der aus der Thatcher Ära in GB der 80er sehr. Mir tun nur all die leute leid, die nun wieder zu spät zu ihren Jobs kommen werden. ich hab zum Glück nur 10 km mit dem Auto.

  7. #26
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Zitat Zitat von MW1976 Beitrag anzeigen
    Und dieser Schell genehmigt sich erstmal ne Kur, wahrscheinlich aus Gewerkschaftsbeiträgen.
    Vermutlich hat Schell nicht damit gerechnet, dass sich die Angelegenheit so lange hinzieht. Die Unterstellung mit den Gewerkschaftsbeiträgen finde ich aber ein bisschen daneben.
    UND DAHER BIN ICH IN KEINER GEWERKSCHAFT!!!
    Dann beschwer dich aber bitte nicht über eventuelle schlechte Arbeitsbedingungen oder zu geringen Lohn...

  8. #27
    Benutzerbild von MW1976

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    hab ich auch noch nie.
    bei uns sind nur ca. 30% der Belegschaft in der Gewerkschaft. und die, die es nicht sind, sind es aus den gleichen Gründen wie ich.

    meinst du denn wirklich, dass so typen wie dieser Schell sich nicht soviel krallen wie sie kriegen können. der will doch nun nur nicht wie so ein kleiner Junge nachgeben.

    Wo hat es zuletzt 10% Lohnerhöhung gegeben?
    was wollen die eigentlich und was glauben die Herren Lokführer denn wer sie sind?
    dann müssten alle LKW fahrer, Frisöre usw ja auch alle 30% mehr Lohn haben. und wer soll das bezahlen?
    Die Zugfahrer!
    demnach müssten die dann ja auch alle 30% mehr haben. Wo soll das hinführen?

    Und da gewerkschaften so häufig unrealistische Forderungen haben, bin ich in keiner, da ich sowas nicht unterstützten will.
    man kann nicht nur auf eine Berufsgruppe sehen, man muss auch bedenken was das für Folgen hat.

  9. #28
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Zitat Zitat von MW1976 Beitrag anzeigen
    Wenn man 10% mehr angeboten bekommt sowie eine Einmalzahlung von 2000 Euro, soll dafür 42 statt 39 Stunden in der Woche arbeiten und dann wieder auf kleinkindlich bockig schaltet, dann kann ich das Gejammer bald nicht mehr hören. Diese Lokführergewerkschaft ist das LETZTE und die Lokführer, die jetzt noch sagen "ist mir nicht genug", denen wünsche ich, dass sie bei der nächstmöglichen Gelegenheit den Job verlieren. Soviel Stur-und Dummheit gehört bestraft.
    Wie gut das aus Politik und Wirtschaft sich gar keiner sebst die Finger schmutzig machen muss. Die Menschen kratzen sich schon so gegenseitig die Augen aus und gönnen sich das Schwarze unter den Fingernägeln nicht.

    Wenn Du wirklich Wochenstunden für Zwei kloppst bist Du(!) der Jobvernichter, nicht Leute die bei 39 Wochenstunden + bisher sowieso schon anfallender Überstunden eine Grenze ziehen und aufgrund guter Organisation auch ziehen können. Noch hat die Bahn 1.000 offene Lokführer-Stellen. 40% davon wären obsolet, wenn jeder Lokführer nun 3 Stunden mehr arbeiten würde. Herzlichen Glückwunsch zur Jobvernichtung! Und solche Vorschläge kommen allen Ernstes von Arbeitnehmern!?

    Diese Heroisierung prekärer Arbeitsverhältnisse nutzt nun wirklich keinem. Niemandem der selbst offenbar gerne wenig hat und dafür gerne viel arbeitet gehts schlechter wenn der Lokführer mehr Geld bekommt. Da fragt man sich schon, was eigentlich dazu führt gegen arbeitende Menschen in einem derartigen Jargon los zu knüppeln die einfach nur einer ehrlichen Arbeit nachgehen wollen ohne sich dabei nach Gutsherrenmanier ausbeuten zu lassen. Wen will man damit denn schützen? Bahn-Manager, die sich ihre Bezüge bereits zigfach erhöht haben? Wer als Arbeitnehmer was gegen das Streikrecht hat, nur weil er ein Mal in seinem Leben Unannehmlichkeiten dadurch hat, der gefährdet in meinen Augen nicht weniger als die Demokratie. In den Ländern in die jeder zeite Deutsche wegen des Wetters ständig auswandern will ist man alle paar Wochen angeschmiert weil irgendjemand streikt. Kaum ist hier alle 10 Jahre mal was los, geht für einige direkt die Welt unter.

    PM

  10. #29
    Benutzerbild von MW1976

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    1.Wochenstunden für 2?
    Kannst du nicht rechnen?
    ich arbeite 5-10 Stunden mehr als normal, da 40 Stunden bei uns Gesetz ist.

    2. arbeite ich in einer amerikanischen Firma, die bei noch mehr Personal unsere Produktion nach Polen verlagert, Schluß! 250 Jobs wären dann weg.
    die interessieren keine deutschen gewerkschaften.

    1000 offene Lokführerstellen?
    Woher nimmst du solche zahlen? Aus gewerkschaftsprospekten?
    wer fährt denn derzeit die Züge? da fahren die jetzigen eben mehr, sind die was besseres?

    Wenn sie tatsächlich 1000 Lokführer mehr einstellen würden, wär die Folge eine Anhebung der bahnpreise um ca. 30%. Wie soll ein KFZ geselle beispielsweise, der jeden tag mit dem Zug fährt sich das leisten?

    Sie es doch mal für die Allgemeinheit!!

    In Dienstleistungsjobs kannst du nun mal nicht horrende Löhne fordern, da diese durch andere bezahlt werden müssen. oder willst du für 10km Taxi 30 Euro bezahlen??

    Ach, der arme taxifahrer muss mind. 2.700 Euro brutto haben, der hat ja soviel verantwortung....ich lach mich tot

  11. #30
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Zitat Zitat von MW1976 Beitrag anzeigen
    1000 offene Lokführerstellen?
    Woher nimmst du solche zahlen?
    [...]
    Wenn sie tatsächlich 1000 Lokführer mehr einstellen würden, wär die Folge eine Anhebung der bahnpreise um ca. 30%.
    Also ich lehne mich eigentlich nie mit unseriösen Behauptungen aus dem Fenster. Deshalb weise ich Dir die 1000 Lokführerstellen gerne aus seriöer Quelle nach: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn2.html
    Wo Du aber mal eben eine Fahrpreiserhöhung von 30% aus der Luft greifst möchte ich jetzt von Dir dann auch erklärt haben. Der Personalkostenanteil bei der Bahn beträgt zwar satte 50%, aber bei 230.000 Bahn-Mitarbeitern verursachen 1.000 neue Lokführer sicherlich niemals 30% Fahrpreiserhöhung um den Personalkostenanstieg abzufedern. Es ist dabei sowieso fraglich, ob die Kosten überhaupt ansteigen, denn solange wirklich echte Überstunden geleistet werden (und nicht etwa Gleitzeitkonten anwachsen bis sie platzen), verursachen diese auch Kosten. Ausserdem versucht die Bahn insgesamt ja sowieso Personal abzubauen und seit 2002 4 Mrd. Euro Personalkosten durch Abbau einzusparen. Die Fahrpreise sind komischerweise trotzdem ständig gestiegen.

    In Dienstleistungsjobs kannst du nun mal nicht horrende Löhne fordern, da diese durch andere bezahlt werden müssen. oder willst du für 10km Taxi 30 Euro bezahlen??
    Ach, der arme taxifahrer muss mind. 2.700 Euro brutto haben, der hat ja soviel verantwortung....ich lach mich tot
    Vors Taxi schmeisst sich jedenfalls nicht 3x im Leben eines Taxifahrers ein Selbstmörder. Wenn Du diese psychische Belastung eines Lokführers lustig findest, bitte!

    Es geht wie immer im Markt nach Angebot und Nachfrage. Ein Michael Schumacher war 40 Mio. im Jahr wert und hat sie bekommen/genommen, ein Oliver Kahn ist 5 Mio. im Jahr wert und bekommt/nimmt sie, ein Abteilungsleiter eines Großkonzerns ist 120.000 Euro im Jahr wert und bekommt/nimmt sie, ein Software-Entwickler ist 50.000 Euro im Jahr wert und bekommt/nimmt sie, ein Einzelhandelskaufmann ist 30.000 Euro im Jahr wert und bekommt/nimmt sie, ein Hilfsarbeiter ist mit Schicht und Schnick und Schnack 20.000 Euro im Jahr wert und bekommt/nimmt sie (alles mal ganz grob geschätzt). Was eine Tätigkeit wert ist wird auf dem Markt geklärt, nicht vom Arbeitgeber vorgegeben. Wir haben in Deutschland in den Krisenjahren wohl nur verlernt, dass man nicht nur Jobs nachfragt, sondern seine Arbeistkraft auch anbietet wenn plötzlich die Arbeitgeber zu Nachfragern rarer Arbeitskräfte werden.

    Dabei kämpft jeder für sich selbst und sieht zu das er bekommt was er kriegen kann. Alles andere ist Unsinn. Niemand kann ein schlechtes Gewissen haben, weil andere vielleicht weniger verdienen. Man muss rausholen was rauszuholen geht. Wenn man nicht mehr funktioniert wie gewünscht oder die wirtschaftliche Lage schlecht wird, kommt der A****tritt früh genug und keiner fragt mehr ob man nie krank war und sich immer mit 2% Lohnerhöhung zufrieden gegeben hat. So sieht man besser zu, dass man sein Schäfchen im trockenen hat bevor die Zeiten wieder schlechter werden. Wers anders sieht und sich gerne(!) wie ein angestellter Sklave für Niedrigstlöhne ausbeuten lässt kann das ja tun, aber warum muss er dass heroisieren und anderen übel nachreden die sich ihren gerechten Lohn erstreiten wollen? Ich zahle lieber über die Fahrkarte den Lohn des Mannes der mich fährt, als exorbitante Gehaltssteigerungen der Vorstände oder irgendwelche Lieblings-Protzbauprojekte eines träumenden Bahnvorstands.

    PM

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