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Der Bahnstreik kommt.... und nun?

Erstellt von PostMortem, 02.10.2007, 00:24 Uhr · 45 Antworten · 3.527 Aufrufe

  1. #31
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie

    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Zitat Zitat von MW1976 Beitrag anzeigen

    1000 offene Lokführerstellen?
    Woher nimmst du solche zahlen? Aus gewerkschaftsprospekten?
    wer fährt denn derzeit die Züge? da fahren die jetzigen eben mehr, sind die was besseres?

    Wenn sie tatsächlich 1000 Lokführer mehr einstellen würden, wär die Folge eine Anhebung der bahnpreise um ca. 30%. Wie soll ein KFZ geselle beispielsweise, der jeden tag mit dem Zug fährt sich das leisten?


    Ich muss -PostMortem- zustimmen(schon wieder ).

    Immer dieser Futterneid(wie gesagt,inzwischen nicht blos innerhalb einer Firma,sondern anscheinend auch unter verschiedenen Berufsgruppen).
    Stichwort:Verdiene ich einen niedrigen Lohn für meine Leistung,dürfen die anderen auch nicht mehr verdienen.,Hallo!!!!Wo kommen wir den da auf Dauer hin!!??
    Was kann der Lokführer den dafür,das du mehr arbeitest,bzw.weniger Verdienst als er!!!!
    Wo nimmst du den deine Zahlen her(aus einer Pressemiteilung der DB)?
    Die DB,verdient sehr gut und die Lokführer wollen nur einen angemessen Teil vom Kuchen.
    Und wie,ich auch schon geschrieben habe:Blos weil man ab und zu Unannehmlicheiten wären eines Streikes hat(was natürlich nicht Lustig ist!),sollte man mal ein Auge zudrücken.Die Leute kämpfen blos um ihr gutes Recht!

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von okinawa

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    anderen übel nachreden die sich ihren gerechten Lohn erstreiten wollen? Ich zahle lieber über die Fahrkarte den Lohn des Mannes der mich fährt, als exorbitante Gehaltssteigerungen der Vorstände oder irgendwelche Lieblings-Protzbauprojekte eines träumenden Bahnvorstands.
    wenn es denn so wäre - es ist doch wohl klar, an welcher Stelle nicht gespart wird + somit geht die Gehaltserhöhung der Lokführer doch nahezu vollkommen zu Lasten des Bahnkunden + in diesem Lande können wir nun ohnehin schon nicht von rosaroten Fahrpreisen reden, aber das nur am Rande. Und den freien Stellen (Lokführer gesucht) kommen deutliche Erhöhungen auch nicht gerade zur Hilfe, dann kann man das auch auf die Weise umderhen als Jobkiller (was ich generell keinem vorwerfe, zählt man 1+1 zusammen, könnte die Lösung ab und an aber auch durchaus 2 sein)!
    Und die Art und Weise wie hier versucht wird das zu erreichen + wie man wirklich nahezu null Annäherung + Bereitschaft zu gesprächen zeigt, sorry, dafür habe ich auch kein Verständnis... Nichts gegen Arbeitskampf + Streiks, das gehört dazu, aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen bei der ganzen Sache + alles nur als Peanuts abzutun ist auch nicht wirklich eine Lösung.
    Zumal man so langsam den Eindruck bekommt, dass bestimmte GDL Leute sich auch nur gerne im TV reden hören...

  4. #33
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic

    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Welche Streikdauer eigentlich? Bisher haben die nur einen einzigen Tag gestreikt (letzten Freitag), und morgen wollen sie wieder nen halben Tag streiken, sonst haben die doch bisher nur geredet!

    Und was die 30% angeht ... immer mal den Ausgangswert betrachten! 30% von 100 sind wesentlich weniger als 30% von 300

  5. #34
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Zitat Zitat von okinawa Beitrag anzeigen
    wenn es denn so wäre - es ist doch wohl klar, an welcher Stelle nicht gespart wird + somit geht die Gehaltserhöhung der Lokführer doch nahezu vollkommen zu Lasten des Bahnkunden + in diesem Lande können wir nun ohnehin schon nicht von rosaroten Fahrpreisen reden, aber das nur am Rande. Und den freien Stellen (Lokführer gesucht) kommen deutliche Erhöhungen auch nicht gerade zur Hilfe, dann kann man das auch auf die Weise umderhen als Jobkiller (was ich generell keinem vorwerfe, zählt man 1+1 zusammen, könnte die Lösung ab und an aber auch durchaus 2 sein)!
    Mag sein! Ist aber in allen Branchen so. Als die Ärzte streikten hätte man auch so ein Theater machen müssen. Aber da man nicht jeden Tag den Arzt unmittelbar braucht und die Rechnung als Nicht-Privatpatient auch nicht zu Gesicht bekommt, schlägt sich da nicht direkt Unmut über steigende Preise nieder. Ausserdem ist der Deutsche Obrigkeitsgläubig und gegen den Halbgott in weiss mucken Patienten ja auch oft dann nicht auf, wenn der Pfusch eigentlich schon offensichtlich ist. Dem feinen Herrn Doktor wird im Gegenteil noch in den Hintern gekrochen. Aber mit dem Lokführer kann mans ja machen, der ist ja auch Prolet...

    Wenn der Metaller mehr Geld bekommt wird auch das Auto teurer. So ist es eben. Gleichzeitig ist aber auch die Produktivität und Arbeitsdichte immer weiter gestiegen und hat den Kosten-/Preisanstieg gebremst. Das haben am Ende immer einzelne Mitarbeiter mit ihren Ideen möglich gemacht und nicht irgendwelche Manager mit AT-Verträgen, Aktienpaketen und 13,14.,15. und 16. Monatsgehalt. Vor 40 Jahren lag ein Arbeiter-Verdienst noch bei 800 Mark. Durch Lohnrunden und Inflation ist das bis heute angestiegen, genauso wie die Preise. Nur haben wir ja letztens erst gelesen, dass wir seit 20 Jahren keine steigenden Reallöhne mehr hatten in unserem Land. Die Lokführer sind nun eben die ersten die ihre gute Ausgangslage nutzen um das mal wirklich zu ändern und für ihre jahrelangen Nullrunden in Zeiten boomender Konjunktur und steigender Bahngewinne etwas zurück zu bekommen.

    Und die Art und Weise wie hier versucht wird das zu erreichen + wie man wirklich nahezu null Annäherung + Bereitschaft zu gesprächen zeigt, sorry, dafür habe ich auch kein Verständnis... Nichts gegen Arbeitskampf + Streiks, das gehört dazu, aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen bei der ganzen Sache + alles nur als Peanuts abzutun ist auch nicht wirklich eine Lösung.
    Zumal man so langsam den Eindruck bekommt, dass bestimmte GDL Leute sich auch nur gerne im TV reden hören...
    Wie wäre denn Dein Vorschlag? Wie würdest Du denn darauf reagieren, dass die Bahn schon voreilig mit den beiden anderen Gewerkschaften Abschlüsse gemacht hat und Dir nun im Grunde immer wieder nur mit neuen Umschreibungen anbietet was die anderen auch bekommen haben? Und dabei bitte berücksichtigen, dass die Transnet gerad in einen Skandal schlittert da die Bahn sie angeblich finanziert und man sich mit mickrigen Abschlüssen wohl gefällig zeigt. Die Bahn will und kann der GDL ja gar nicht mehr anbieten, weil die beiden anderen Gewerkschaften sonst ihre Tarifverträge wieder aufkündigen (hierbei bitte auch beachten, dass die verbeamteten GDBA-Lokführer eh schon einige hundert Euro mehr verdienen als die der GDL!). Da ist die Bahn aber selbst Schuld, denn sie hat sich verkalkuliert als sie meinte Fakten zu schaffen. In den Medien heisst es immer, die Bahn würde 10% mehr Lohn bieten, aber dem ist ja nicht so. Es bleiben 4,5% mehr Lohn. Der Rest ist vergütete Mehrarbeit, aber eine Lohnsteigerung ist das nunmal nicht. Man muss sich hier immer den Stundenlohn vor Augen halten und es unabhängig davon machen wessen Hintern da gerade in der Lok sitzt. Dann steigt der Lohn nicht, es fahren nur weniger Lokführer zu mehr Überstunden. Als Gewerkschaft kann man sich darauf nicht einlassen, sonst macht man sich doch wirklich lächerlich vor seinen Mitgliedern. Wie soll das so auch weitergehen? Wo zieht man die Grenze?

    Ich bewundere die GDL. Ich würde mir wünschen, dass die anderen Gewerkschaften die Interessen ihrer Mitglieder ähnlich engagiert vertreten und versuchen das beste rauszuholen. Die ganzen Großgewerkschaften die wir kennen sind doch selbst nur noch Unternehmen. Es sind Unternehmen die Menschen entlassen haben, wo Vorsitzende sich die Taschen füllen und mit Deutschlands Firmenlenkern sich hinter den Kulissen begünstigt und gekungelt wird das einem schlecht wird. Das die GDL damit beim Bahnkunden keinen Beliebtheitspreis gewinnt ist mir klar. Aber lieber so, als diese ewige Weichspülerei und Political Correctness die zu nichts führt. Der Bahnkunde sollte sich an die Bahn halten. Sie ist sein Vertragspartner und muss leisten. Wenn sie dafür ihre Lokführer in den Griff kriegen muss, dann soll sie das tun. Deshalb muss man nicht die Lokführer angreifen und ihnen die Arbeitslosigkeit wünschen (was Du jetzt nicht getan hast, klar).

    PM

  6. #35
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Gerade auf t-online gelesen:

    Umfrageergebnis kippt ins Negative
    Auch bei der T-Online-Umfrage auf onWirtschaft deutet sich der Unmut der Pendler und Reisenden an. Bei der Nachfrage nach dem Verständnis für den Streik der Lokführer kippt das Ergebnis langsam ins Negative. Mittlerweile stehen 56 Prozent der onWirtschaft-Leser den Forderungen der Lokführer kritisch gegenüber und zeigen kein Verständnis mehr.

  7. #36
    Benutzerbild von MW1976

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Richtig!
    es ist die Art und Weise wie gestreikt wird. es kann nicht sein, dass bei einem Angebot von +10% (egal ob mit Überstunden oder nicht) nicht mal verhandelt wird.

    Zweitens bin ich kein Arbeitssklave, der sich für Billiglöhne ausbeuten lässt. ich habe seit 1997 ca. 45% mehr Lohn bekommen und ich bin ANGESTELLTER! bei uns hat niemand gestreikt und keine Gewerkschaft hat das für uns gemacht, sondern wir wurden an den Gewinnen beteiligt, die Chip Branche boomt seit jahren. Aber die Bahn ist ein DIENSTLEISTER und wie man anhand des Artikels vom letzten Post sieht, ist die mehrheit der Bevölkerung langsam auch meiner meinung.

    Streik ist schön und gut und auch wichtig, genauso wie Gewerkschaften, aber man muss mal die Kirche im Dorf lassen und sollte nicht versuchen sie auf dem Mond zu plazieren, das sind nämlich Illusionen- und das wird die GDL auch noch merken....

  8. #37
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Zitat Zitat von MW1976 Beitrag anzeigen
    Richtig!
    es ist die Art und Weise wie gestreikt wird. es kann nicht sein, dass bei einem Angebot von +10% (egal ob mit Überstunden oder nicht) nicht mal verhandelt wird.
    Darum geht es nur zweitrangig. Priorität hat der eigenständige Vertrag, und da hat sich die Bahn noch gar nicht bewegt.

  9. #38
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Zitat Zitat von MW1976 Beitrag anzeigen
    Richtig!
    es ist die Art und Weise wie gestreikt wird. es kann nicht sein, dass bei einem Angebot von +10% (egal ob mit Überstunden oder nicht) nicht mal verhandelt wird.
    Es wurde lange verhandelt und überhaupt nicht gestreikt, man hat wochenlang mit Schlichtern verhandelt die auch irgendwann aufgegeben haben. Und woran liegt das? Weil die Bahn auf 4,5% mehr Lohn und 600 Euro Einmalzahlung festgelegt ist und auch bisher niemals mehr angeboten hat. Die 2000 Euro Zahlung die ständig genannt wird besteht au diesen 600 Euro und 1400 Euro für die Auszahlung von Überstunden die sowieso schon geleistet worden sind und wohl sowieso ausgezahlt werden müssen, wenn sie nicht abgefeiert werden können. Die 10% die ständig kursieren setzen sich zu 5,5 Prozentpunkten aus bezahlter angeordneter Mehrarbeit und dem 4,5%-Angebot zusammen. Das ist nunmal keine Lohnerhöhung. Mehrarbeit ist Mehrarbeit und die kostet in diesem Fall hunderte Lokführer-Arbeitsplätze, kann man sich in diesem Fall besonders leicht ausrechnen. In Wahrheit hat die Bahn sich doch keinen Meter bewegt, weil sie voreilig mit den anderen Gewerkschaften Abschlüsse getätigt hat und da nun nicht mehr von weg will/kann. Ist das ein Problem der GDL das die Bahn sich da verzockt hat?

    Zweitens bin ich kein Arbeitssklave, der sich für Billiglöhne ausbeuten lässt. ich habe seit 1997 ca. 45% mehr Lohn bekommen und ich bin ANGESTELLTER! bei uns hat niemand gestreikt und keine Gewerkschaft hat das für uns gemacht, sondern wir wurden an den Gewinnen beteiligt, die Chip Branche boomt seit jahren. Aber die Bahn ist ein DIENSTLEISTER und wie man anhand des Artikels vom letzten Post sieht, ist die mehrheit der Bevölkerung langsam auch meiner meinung.
    Und was soll das jetzt aussagen??? Das Dienstleister gefälligst nehmen müssen was sie angeboten bekommen weil alle Bahnkunden sofort sterben, wenn sie ein Mal in 20 Jahren wegen Streiks zusehen müssen das sie anderweitig von A nach B kommen? Wohl noch nie im Ausland gewesen bzw. nur im Urlaub! Die Bevölkerung wird doch sowieso manipuliert. Erst schürt man eine völlig irrationale Angst vor einer riesigen Terrorgefahr und dann befürwortet die Bevölkerung in Umfragen gar Dinge wie die staatliche Schnüffelei auf heimischen PCs oder den biometrischen Personalausweis. Wenns nach Umfragen geht hätten wir nach einem fiesen Kindermord auch ganz schnell die Todesstrafe wieder. Fakt ist, dass die Lokführer bisher einen lächerlichen Tag gestreikt hatten. Wenn das Volk dann schon die Schnauze voll vom Streik hat liegt das allein an der Vereinfachung (10% mehr Lohn, 2000 Euro Einmalzahlung etc. => Alles Verunsachlichung durch nicht gebotene Vereinfachung der Zahlen) und Hetze der Medien, die sich von der Bahn vereinnahmen lässt. Immerhin ist die Bahn ja auch überall gern gesehener Werbekunde. Wenn das Volk darauf hin sein Fähnchen schwenkt soll es das doch tun. Aber zu sagen hat es leider gar nichts was der heutige politisch desinteressierte und nur noch Schlagzeilen und Schlagworte wahrnehmene "Pöbel" von der Straße zu derart komplexen Themen zu sagen hat. Viel interessanter ist es doch, dass die Mitglieder der anderen Gewerkschaften sich entgegen ihrer Gewerkschaftslinie jetzt wieder mit den GDL-Lokführern solidarisieren, weil sie es nicht in Ordnung finden wie die Bahn ihre Tarrifrechte mit Füßen tritt. Diese Leute wissen wovon sie reden, sind im Thema. Was diese Leute denken, sagen und tun ist von Relevanz, nicht was Rentnerin Liese Müller dazu meint weil Peter Klöppel in den Unterschicht-TV-News irgendeinen Unsinn verbreitet.

    In der ITK-Branche herrscht sowieso ein merkwürdiger Hochmut gegenüber Gewerkschaften und Mitarbeiterorganisation vor. Ich kenne das. Irgendwann geht dann das Outgesource und sonstiger Personalabbau los und dann wird gejammert wie das Unternehmen nur so eiskalt für 3% mehr Rendite Menschen wie Eigentum behandeln kann. Ohne Mitbestimmung auszukommen wenns brummt ist einfach, da werden eh nur Wohltaten vergeben und das u. a. auch um allen das Gefühl zu geben, dass es ohne Gewerkschaft wunderbar geht. Bestes Beispiel wie sich sowas mal dreht wenn einer Belegschaft mal der Wind ins Gesichts weht ist SAP. Dort war bis vor kurzem allein die Idee an einen Betriebsrat total verpönt. Seit man sich aber Sorgen machen muss in Deutschland überhaupt noch was zu sagen zu haben fangen die Leute auf einmal an sich zu organisieren. Wie es ohne Mitbestimmungsrecht ausschaut, kannst Du Dir ja im Heimatland Deines Arbeitgebers anschauen. Amerikanische Verhältnisse will in Europa aber niemand, nichtmal die Politik.

    PM

  10. #39
    Benutzerbild von J.B.

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    6.106

    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    Wenn ich das richtig verstanden habe will die GDL als einzigen unumstößlichen Punkt einen eigenen Tarifvertrag!

    Alles andere ist zweitrangig, bzw. wurde so nie gefordert.

    Da die Bahn aber genau diesen eigenständigen Vertrag, der übrigens auch von den Schlichtern Biedenkopf und Geißler berücksichtigt wird, eben in keines ihrer Angebote eingebunden hat, kann ich die Lokführer gut verstehen.

    Selbst wenn die Bahn 40% mehr Lohn anbieten würde, aber keinen eigenen Tarifvertrag, würde die GDL ablehnen.

    Warum so viele jetzt meinen die Lokführer dafür verdammen zu müssen, dass sie die bisherigen Angebote ausgeschlagen haben, sie als arrogant, abgehoben oder weltfremd bezeichnen, kann ich daher nicht nachvollziehen.

    Die Bahn ist schlau genug der Kundschaft bzw. dem Bürger häppchenweise selektive Neuigkeiten mitzuteilen, damit genau der Eindruck entsteht, der hier auch bei einigen im Forum zu Unmutsäußerungen gegenüber den Lokführern geführt hat. Sie sollen als maßlos, gierig und undankbar hingestellt werden.

    Ich möchte fast wetten, dass die sich auch mit 10% mehr Lohn zufrieden geben würden, wenn sie einen eigenen Tarifvertrag von der Bahn zugestanden bekämen.

    Gruß

    J.B.

  11. #40
    Benutzerbild von MW1976

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    05.07.2002
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    153

    AW: Der Bahnstreik kommt.... und nun?

    @Postmortem:
    Du solltest dich als GDL Vorsitzender bewerben.
    Gut reden kannst du. Vor allem zu erkennen in den Längen deiner Reden.

    ich beende meine Diskussion hier, da wir eh nicht auf einen Nenner kommen. Ist auch gut so, wir leben zum Glück in einer Demokratie.

    ich fühl mich jedenfalls bestätigt, wenn ich Unternehmen wie z.B. Porsche mir ansehe, wo auch relativ wenige gewerkschaftlich organisiert sind und wo seit jahren die belegschaft an den Gewinnen beteiligt wird. Dieses jahr allein ca. 5.000 Euro Prämie für jeden ARbeitnehmer-wohlgemerkt ohne Gewerkschaft erreicht. In meinem Unternehmen gehts genauso. Wenn nicht alle Arbeitnehmer immer gierig mehr und mehr haben wollen und sich auch mal mit etwas weniger zufrieden geben; diese Energie dann lieber in die Arbeit stecken würden, kommt am Ende auch mehr raus. Natürlich muss die Konjunktur auch mitspielen, ganz klar.

    Wo kommen wir vor allem hin, wenn jede kleine Gruppe in einem Unternehmen einen eigenen Tarifvertrag will?
    Wozu?
    ist ein Lokführer was besseres als ein Schalter-Mitarbeiter oder Zugbegleiter?

    Auf gewisse Dinge von dir einzugehen bringt einfach nichts, weil du es nicht verstehst oder einfach zu sehr die Brille des "armen kleinen mannes" auf der nase hast. daher stecke ich nun meine Energie lieber wieder in die Arbeit, denn meine Pause ist vorbei...
    Schönen tach noch

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