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Der Computer Supergau oder die Todesliste

Erstellt von Lutz, 18.07.2003, 21:40 Uhr · 21 Antworten · 1.654 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Lutz

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    @Dave

    Danke - werde mal reinschauen...

    Lutz

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von D-Joy

    Registriert seit
    18.07.2003
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    Ich hätte in diesem Bezug eine Frage präventiver Art, wenn es nicht zu sehr OT ist:

    Meine HD ist vollgepackt mit mp3-Dateien (Wir sprechen dabei von 4900 Songs oder 22 GB...).

    Was würdet ihr mir empfehlen, wie ich diese Daten am einfachsten sichern kann, ohne Dutzende von Backup-CDs machen zu müssen, die ich dann eh dauernd wieder aktualisieren müsste. Gibt es eine Möglichkeit, ein Abbild der HD zu machen, um dann (wenn mal was passiert ist) eine Liste aller vorher vorhandenen Daten zu haben?

    MFG

    D-Joy

  4. #13
    Benutzerbild von icebomb_de

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    Häng ne zweite Platte rein und kopier die Daten auf die zweite Platte - Bei CDs oder DVDs kommst Du nie auf den Preis, was Festplatten kosten - das ist alles teurer.

    Beispiel:
    80 GB Festplatte: ca 95€
    80 GB CDs: 35€ für Rohlinge & 50€ für'n Brenner = 85,- aber jede Menge ZEIT! Und Zeit kostet auch Geld!
    80 GB DVDs: 25€ für Rohlinge & 150€ für'n Brenner = 175,-
    Außerdem kannst du ne Platte im Zweifelsfall auch noch für andere Dinge nehmen bzw. einfach bei nem Freund einbauen usw.

    So Long
    Ice

  5. #14
    Benutzerbild von
    @ D-Joy

    Ich würde es auch so machen wie icebomb_de vorschlägt. Allerdings sichere ich meine Daten über mein kleines LAN auf einem gesonderten Rechner (wenn mal so ein richtiger Überspannungsstoß durch einen Rechner jagt, macht er keinen Unterschied bei den Platten, besser also, wenn die Platte in einem anderen Rechner steckt und dieser an einer anderen Sicherung und Überspannungsschutzdose hängt). Es gibt ja nicht nur Headcrashs (m. E. heutzutage auch eher selten, schon ewig nicht mehr gehört und erlebt). Ne' olle Mühle die schon mit ner' großen Platte umgehen kann, kostet ja nicht mehr die Welt und steht bei manchen Leutchen sowieso noch griffbereit rum.
    Ach ja: Wenn man Daten und OS (speziell natürlich Windows) auf der gleichen Platte hat, wäre es ein guter Schritt zur Datensicherung, dieses zunächst mal aufzuteilen. Eine Platte fürs OS, eine für die Daten. Wenn dann malwieder ein Format C: her muss, kommt man immer mit einem blauen Auge davon.

    Wie auch immer: Initial würde ich den Kram manuell auf die andere Platte kopieren. Für den zukünftigen Abgleich empfehle ich ein Synchronisations-Tool. Wenns was kosten darf Easy2Sync (http://www.itsth.de/de/produkte/easy2sync.php), ansonsten gibts auch genug Freeware-Tools. Schon hat man keine Mühe mehr und immer ein aktuelles Backup.

    Dave

  6. #15
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    Wo ich diesen Thread lese, muß ich mich auch nochmal melden ... War ja wirklich ein Supergau, wenn alles Schrott geht.

    Vor ca nem halben Jahr hatte ich auch das Vergnügen eines technischen
    Fiaskos. Mitten in der Nacht machte es klick und der Bildschirm war schwarz.
    Klick ... Klick ... Klick ... und dann bin ich aufgewacht, war neben der Kiste
    eingedüselt.

    Der PC versuchte immer wieder neu zu starten, aber nix ging mehr. Habe natürlich erstmal den Notschalter genommen und den Saft getillt.
    Nach ner ersten Schockzigarette habe ich dann nen Neustart gemacht und
    der Rechner blieb immer im Anfangsbildschirm mit dem Windowslogo hängen.

    Am nächsten Tag habe ich es dann nochmal versucht und komischerweise,
    er ging hochzufahren. Habe dann sofort alle relevanten Daten auf meine
    externe HD gezogen. Damit war ich gerade fertig, da war der Bildschirm wieder
    schwarz.

    Der Rechner mußte also in die Werkstatt (war Garantie also nicht so schlimm).

    Moral von der Geschichte >>Das Mainboard war an verschiedenen Stellen
    angeschmort. Alles andere war heil. Es war wirklich Glück im Unglück, daß ich
    praktisch gleich da war, um den Rechner den Saft zu entziehen.

    Habe ihn dann nochmal etwas erneuert. Über Garantie nen schnelleren Prozessor, 512 MB RAM zusätzlich und das stärkste Netzteil, was irgendwie
    erschwinglich schien.

    Bis jetzt gibts keine weiteren Probleme.

    Aber VORSICHT > Sollte Euer Rechner beim Verschieben von Daten, Brennen,
    oder bei eigentlich leichten Anwendungen unverhältnismäßig langsam sein,
    ohne daß ein sichtbarer Grund, also eine Updateverbindung im Hintergrund,
    zuviele Programme da sind, nehmt diese Warnung etwas ernster.

    Außerdem gebe ich den Ratschlag, hinter dem Computer immer genug Platz
    zu lassen, damit die heiße Luft ordentlich verschwinden kann und nicht hinter
    dem PC zirkuliert, dadurch kann es dazu kommen, daß selbst der Lüfter die
    Überhitzung des Rechners nicht mehr abbauen kann.

    ciao
    Zachi

  7. #16
    Benutzerbild von
    @ Zachi

    Moderne Mainboards haben einen bis mehrere Temperatursensoren um Prozessor-, Chipsatz und/oder Gehäusetemperatur ständig zu überwachen.

    Entweder lässt sich damit im BIOS schon einstellen, bei welcher Gradzahl runtergefahren wird oder man benutzt Tools, wie den "Motherboard Monitor". Der schickt sogar Mails an bestimmte Adressen (worüber man sich über Umwege, also auch per SMS benachrichtigen lassen kann, falls man es mal gewagt haben sollte, den Rechner alleine laufen zu lassen), gibt Warntöne bei bestimmten Werten von sich und fährt automatisch beim Erreichen eines weiteren Wertes runter.

    Es ist gar nicht so schwer, in Sachen Überhitzung (fast) auf Nummer sicher zu gehen, wobei Du mit Deinen Ratschlägen sicherlich Recht hast.

    Dave

  8. #17
    Benutzerbild von Lutz

    Registriert seit
    11.10.2002
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    6.814
    @musicwasmyfirstlove

    Neben dem Computer eingeschlafen? Dann mußt Du ja einen gesunden Schlaf haben

    Hast ja richtig Glück gehabt. Garantie gab‘s bei meinem Rechner (BJ. '98) natürlich nicht mehr.

    Ja das mit der Überhitzung ist gerade bei diesem Wetter sicher ein Problem. Zum Glück muß bei mir ja z.B. keine Grafikkarte mit Staubsaugergebläse gekühlt werden... (meine gute alte Banshee hat noch nen Passiv-Kühler )

    BTW: Die Verlustliste ist, wie schon erwartet, nach einigen weiteren Funktionstests noch länger geworden:

    RIP:

    SCSI-Scanner-Interface (hab aber wohl noch Ersatz)
    3 1/2 Zoll Laufwerk (brauche ich zum Glück momentan nicht)

    Lutz

  9. #18
    Benutzerbild von Stingray

    Registriert seit
    04.10.2001
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    803
    Na toll! Ihr redet über überhitzte hardware! Und ich sage euch mal, was ich für eine tolle hardware in meinem gehäuse habe!

    An diesem WE war mal wieder der allmonatliche netzwerkabend und das wetter war heiss und schwühl, eigentlich kein abend um vor dem rechner zu sitzen, dennoch haben wir uns wie üblich zusammengefunden um ein paar stündchen in trauter zusammenkunft zu spielen und gemeinsam spass zu haben. Doch was passierte dann ?! Meine grafikkarte, die schon häufiger ärger machte, gab den geist mal wieder auf. Der rechner meldete eine gehäuse temperatur von 33 grad. Recht viel für meine verhältnisse, aber dennoch immens wenig, selbst wenn man die messungenauigkeiten miteinbezieht. Also schnell gehäuseblech entfernt und mal reingeschaut ... alles kühl, prozesor kühler, netzteil, chipsatz kühler ... alles ok, bis auf die grafikkarte!
    Meine wunderbare Leadtek Grafikkarte mit dem nvidia geforce 4 4200er chip, die sogar kühlkörper für die ram bausteine besitzt, spielt nicht mit! Die kühlrippen sind fast so heiss, das man sich die finger verbrennt. Na, da kann kein spielen mehr möglich sein, das ist klar, aber woran liegts ? Karte liegt frei, ein lüfter in der nähe blässt ständig kühle luft in kartenrichtung., für abluft ist auch gesorgt, eigentlich alles ok, also, was ist es?
    Ganz klar, was es ist, eine montagsgrafikkarte, die den hitzestau einfach nicht abkann!
    Scheisse das, sag ich nur! Was muss ich mich mit übertakteten chips rumplagen! Ich will einen schnellen pc, der funktioniert, ohne gleich zu aldi rennen zu müssen. Aba nix is, heutige komponenten werden auf leistung getrimmt, ohne rücksicht auf verluste! Achtet mal drauf, welches mainboard hat noch einen chipsatz, der passiv gekühlt wird?! Das nervt einfach tierisch!

  10. #19
    Benutzerbild von
    @ Stingray...

    Arme Sau! *g*

    Aber Du hast Recht.... heute wird auf Leistung getrimmt, ohne Rücksicht auf Verluste. So schnell wie heute neue HW-Generationen auf den Markt geschmissen werden, geht das wohl auch nicht anders. Seit "3Dfx" hat sich diese Seuche ausgebreitet. Aber es zieht sich quer durch den Technik-Bereich und ist längst nicht auf Computer beschränkt.

    Die heutigen hochgezüchteten Dieselmotoren z. B., leisten im Grunde den Job eines Benziners. Und genau deswegen gucken die Leute auch immer öfter dumm aus der Wäsche, wenn bei 100.000km schon ein Austauschmotor fällig ist. Früher galt ein Diesel da als eingefahren...

    Dave

  11. #20
    Benutzerbild von Stingray

    Registriert seit
    04.10.2001
    Beiträge
    803
    Aus aktuellem anlass schiebe ich diesen thread mal wieder an die vorderste front.
    Bei mir hat sich heute abend herausgestellt, das sich meine festplatte so langsam verabschiedet, nach 2 abstürzen und einem plattentest hat sich herausgestellt, das die so ziemlich im arsch ist. Aber noch läuft alles und ich konnte schon die meisten daten sichern. Morgen gehts dann erstmal zum lokalen hardware dealer, der mir sicher eine frische HD verticken kann
    Solche festplatten supergaus bekomme ich in letzter zeit verstärkt von freunden und bekannten zu hören, anscheinend kann heute froh sein, wer seine festplatte 2 jahre lang nutzen kann.

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