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Was in der Nachbarschaft passieren kann...

Erstellt von ihkawimsns, 08.04.2006, 05:23 Uhr · 3 Antworten · 727 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,410272,00.html

    KOPFSCHÜSSE IN DORTMUND

    Serienmörder schlägt zum achten Mal zu

    Der Tod eines Dortmunder Kioskbesitzers markiert den bisherigen Höhepunkt einer beispiellosen Mordserie, die sich über Deutschland erstreckt. Der Mann wurde mit mehreren Kopfschüssen hingerichtet. Bisher fehlt der Soko "Bosporus" eine heiße Spur zum Täter.

    Dortmund - Wie alle sieben bisherigen Opfer wurde der 39-Jährige Mehmet Kubasik mit einer Pistole tschechischen Fabrikats per Kopfschuss getötet. Wieder traf es einen Kleinunternehmer mit ausländischen Wurzeln. Der Deutschtürke wurde am 4. April gegen 13.10 Uhr tot in seinem Laden gefunden, heißt es bei der Polizei. Sein Kiosk in der Mallinckrodtstraße war ein beliebter Anlaufpunkt in der Dortmunder Nordstadt. Die Ermittler kamen durch Projektile am Tatort auf die Verbindung mit der "europaweit einmaligen" Mordserie. Der verheiratete Kioskbesitzer wurde mit einer Pistole der Marke Ceska, Kaliber 7,65 Millimeter, getötet - wie alle anderen Opfer zuvor auch.

    Die kaltblütige Mordserie beginnt möglicherweise mit einer tragischen Verwechslung. Am 9. September 2000 wird in Nürnberg der Blumenverkäufer Enver S. blutüberströmt in seinem Lieferwagen gefunden. Der 38-Jährige war an diesem Tag nur zufällig vor Ort, weil er einen Freund vertreten wollte. Er wurde mit acht Schüssen in Kopf und Oberkörper getötet. Neun Monate später wird der Änderungsschneider Abdurrahim Ö. tot in seinem Geschäft, ebenfalls in Nürnberg, aufgefunden. Todesursache waren zwei Kopfschüsse.

    Zwei Wochen später schlägt der Killer erneut zu, diesmal in Hamburg. Er erschießt den türkischen Gemüsehändler Süleyman T. am hellen Tag in dessen Geschäft. Am 29. August 2001 wird ein weiterer Gemüsehändler Opfer des Serienmörders. Der Münchner Habil K. stirbt in seinem kleinen Laden durch zwei Kopfschüsse. Im Februar 2004 tötet der Unbekannte in Rostock. Yunus T., ein 25-jähriger Imbissbesitzer, wird erschossen in seiner Dönerbude aufgefunden. Im Juni 2005 schlägt der Mörder gleich zweimal zu. Opfer sind der 50-jährige Ismael Y. aus Nürnberg und ein griechischer Schlüsseldienstbetreiber aus München.

    Die im Juli einberufene Soko "Bosporus" und das Bundeskriminalamt (BKA) rätseln nach wie vor über das Motiv für die Taten. Trotz einer ausgesetzten Belohnung von 30.000 Euro haben die Ermittler noch keine heiße Spur. Einen religiösen oder politischen Hintergrund halten sie für sehr unwahrscheinlich, zu unterschiedlich waren Privatleben und religiöse Bindung der Opfer. Ein Zusammenhang mit Schutzgelderpressungen konnte ebenfalls nicht hergestellt werden, die ausgewählten Läden, Imbissbuden und Stände wären vermutlich auch kaum lohnende Ziele gewesen. Im Laufe des Tages werden die Dortmunder Staatsanwaltschaft und die Polizeidirektion Mittelfranken Details über die bisherigen Ermittlungsergebnisse mitteilen.
    Das pikante: Die Trinkhalle, in der das geschah, liegt gerade mal ca. 30 Meter von meiner Haustür entfernt! Ich hab's aber auch erst gestern mitgekriegt, als ich auf dem Weg zum Einkauf war und im Eingangsbereich Blumen und Beileidsschreiben liegen und in den Abendnachrichten einen Beitrag darüber sah, sonst gehe ich immer in eine andere Richtung. Ich kannte den Besitzer zwar nicht wirklich (ich war nur einmal drin, um für eine Feier kurzfristig eine Flasche Hochprozentigen zu organisieren), aber wenn so was in der Nähe passiert, macht man sich schon seine Gedanken. Beispielsweise was hätte passieren können, wenn man durch einen dummen Zufall Zeuge dieser Aktion wird...

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Irgendwas ist bei uns auch ständig los.

    Der letzte Fall, ebenfalls nur ein paar Meter von uns entfernt: http://www1.polizei-nrw.de/duisburg/...belohnung.html

  4. #3
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Bei uns im Kaff ist so gut wie nie was kriminelles los (von dem man hört). [Es gab vor ca. 3 Jahren mal einen Bankraub, der eins Stunde später aufgeklärt war und mir Verhaftung endete...]
    Diese Woche wurden in einer Nacht allerdings 7 Autos geöffnet und Wertgegenstände geklaut (Radios, Navis und so'n Kram), auch unserem direkten Hausnachbarn.

    Glücklicherweise bin ich nie so doof, mein Autoradio im Auto zu lassen. Außerdem nicht reich genug für Wertgegenstände ... und dann noch im Auto.

  5. #4
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Mittlerweile gibt's das neunte Opfer, diesmal ein 21jähriger Internetcafébesitzer aus Kassel. Soll bereits letzten Donnerstag passiert sein. Mittlerweile hängen hier Plakate aus, die einem 30.000 Euro Belohnung versprechen.

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