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Der ultimative Abspeck-Thread!

Erstellt von Lutz, 25.08.2011, 09:32 Uhr · 90 Antworten · 8.550 Aufrufe

  1. #61
    Benutzerbild von Conny2808

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    AW: Der ultimative Abspeck-Thread!

    Oh, so viele große Männer hier, alle über 1,80 m.

    Nachdem ich nach meiner Unterleibs-OP so abnahm (so 49 - 50 kg) und schon Angst bekam, dass ich noch mehr abnehme, hab ich jetzt mittlerweile wieder mein altes Gewicht von 55 kg wieder, also 1 kg mehr als Babooshka. Und das versuch ich zu halten, so gut es geht und bin auch zufrieden, so, wie es jetzt ist. Brauch zwar nicht soviel zu tun und kann auch körperlich nicht mehr alles machen wegen der MS, aber mein Training, u.a. für Bauch, Rücken, Arme und Beine, mach ich schon regelmäßig. Sonst könnte ich auch nicht mehr hier schreiben. Das soll aber jetzt kein Jammern sein, und ich möchte auch nicht behandelt werden wie ein rohes Ei. Das bringt mich auch nicht weiter. Wenn ich Hilfe brauche und sie mir angeboten wird, dann nehme ich sie auch an. Aber ich versuch halt, so lange wie möglich noch halbwegs mobil zu bleiben.

    Bin übrigens auch 1,60 m. Ich hatte sogar schon mal 60 kg auf den Rippen, damals durch eine Hormonbehandlung bei der künstlichen Befruchtung, aber man sagte mir, dass ich da auch nicht unansehnlich aussah. Und solange ich nicht aufgehe wie ein Hefekloß, ist das für mich auch okay.

  2.  
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  3. #62
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Der ultimative Abspeck-Thread!

    Zitat Zitat von Babooshka Beitrag anzeigen
    Wenn ich sehe, wie manche weibliche Bekannte von mir aussehen, die bei ungefähr gleicher Größe noch etwas weniger wiegen als ich, also so um die 52 kg, dann finde ich das nicht unbedingt erstrebenswert. Ja, sie passen dann vielleicht in Hosen der Größe 36 bzw. 27/28 (in 28 passte ich zuletzt mit ca. Mitte 20 rein, seit Ende 20 bewegt es sich je nach Jahreszeit zwischen 29 und 30 - ist doch nicht schlecht, oder?). Ja, sie haben einen schönen flachen Bauch und schmale Oberschenkel. Hab ich alles nicht. Aber deren Gesicht möchte ich wirklich nicht haben.
    Tja und wenn ne Frau mal stolze 176cm gross ist, und nicht magersüchtig (sprich normal schlank), hatse echt z.T. Schwierigkeiten Klamotten zu bekommen (wie ich in meinem Umfeld bei endlosen Einkäufen feststellen durfte *g*).

    Zitat Zitat von compagnies Beitrag anzeigen
    Nach einer Woche Depeche-Mode-Tournee-Verfolgung bei ausschließlich Bier & McDonalds am Sonntag den 9. Juni in die diesjährige Etappe gestartet: Erstaunlicherweise lag ich nur bei (immer noch 191 cm) 95,6 Kilo! Etwas auf die Speisen zu achten, das hilft uns "Alten" offenbar schon.
    Aber 95 Kilo ist jetzt auch nicht sooo wenig - bist ja nur 6 Zentimeter größer als ich Aber stimmt - manchmal kann man Fressen ohne Ende und es bleibt kaum was hängen. Aber dieses "manchmal" wird bei mir immer seltener

    Zitat Zitat von compagnies Beitrag anzeigen
    Konzept für diesen Sommer ist "Mountainbiking". Motiviert ein Rad gekauft und am 9ten mit meiner Tante eine mehrstündige Tour geschafft. Am Montag eine "Radlerhose" gekauft wegen unerträglicher Gesäßschmerzen. Zwei weitere Touren (leider alleine) unternommen und gesten bei 93,1 eingetrottelt.
    Sauber. Ich hab gerade wieder mein Youngtimer Peugeot Rennrad (Baujahr 1977!) geputzt und stark frequentiert. Sieht immer noch aus wie aus dem Ei gepellt (und fährt sich auch so). War daaaaaaaaaaaaaaaaaaamals (TM) sauteuer - aber in der Zeit hätte man sonst wahrscheinlich 4 Baumarktfahrräder verbraten. Ich bin mit dem Rennrad sogar mal von HH nach Berlin gestrampelt (eine Schnaps -äh- Guninessidee in der Zwiebel)... Aber ich schweife ab *g*

    Zitat Zitat von compagnies Beitrag anzeigen
    Ziel für den September sind 88 Kilo und dann soll auch ein ausgefeiltes Konzept für die Wintermonate stehen. Irgendwas in Richtung "Auch im Winter Abnehmen durch exzessiven 5ex mit viel zu jungen Frauen"
    Ist bestimmt deutlich spassiger als Fitnessstudio (diese Tretmühlen-Tempel werde ich in diesem Leben nicht von innen sehen) Aber leider (?) bin ich ja sooo altmodisch - ein Mädel langt mir



  4. #63
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Der ultimative Abspeck-Thread!

    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Aber 95 Kilo ist jetzt auch nicht sooo wenig - bist ja nur 6 Zentimeter größer als ich Aber stimmt - manchmal kann man Fressen ohne Ende und es bleibt kaum was hängen. Aber dieses "manchmal" wird bei mir immer seltener
    Beruhigend zu wissen, dass es Männern da auch nicht anders geht als Frauen. Bei uns hauen halt die Wechseljahre rigendwann mal rein; ich bin seelisch und geistig auch darauf eingestellt, aber noch tut sich da nichts. Naja, meine Mutter hat auch nicht allzu viel davon gemerkt, wird bei mir vielleicht ähnlich ablaufen. Sie hatte auch nicht groß zugenommen. Zudem möchte ich gerne daran glauben, dass es einen Unterschied macht, ob man Kinder geboren hat oder nicht, ob man im Alter zunimmt.

    Muckibuden sind auch nicht mein Ding. Ich habe mal - Lutz, du weißt, wo es bei mir um die Ecke ist - im Meridien Spa ein Testtraining gemacht, mit anschließendem Spa-Besuch. Ich fand's ehrlich gesagt gar nicht so schlecht, die Trainerin war sehr nett und das Fitnessstudio ist echt schön. Man könnte sich ja auf dem Ergometer oder Crosstrainer seine eigene Musik auf die Ohren geben Aber ich muss auch sagen, ich fände es auch nur in dem Komplettpaket mit Spa interessant, und das kostet aber pro Monat so viel, dass ich es mir nicht leisten kann und will. McFit läge da schon eher in meinem Budget, aber NUR die Muckibude, und dann womöglich noch in einem Ambiente, das dem Namen entspricht, dazu habe ich keine Lust. So bleibe ich also im Winter weitgehend bewegungslos (wenn man mal vom Reiten und allem Drumrum und 1x die Woche Steppen absieht) und kann da eigentlich nicht meckern über das bisschen Winterspeck. Andere Leute würden womöglich viel mehr ansetzen. Immerhin, ich esse im Winter viel Süßkram (ja, die dunkle Jahreszeit geht mir gewaltig auf die Psyche), Aufläufe, Nudeln und sowas, aber keine Chips und auch kein typisch deutsches, sprich fettes Essen und auch kaum Fast Food (allenfalls mal ein Döner hin und wieder).

  5. #64
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Der ultimative Abspeck-Thread!

    Zitat Zitat von Babooshka Beitrag anzeigen
    und auch kein typisch deutsches, sprich fettes Essen und auch kaum Fast Food (allenfalls mal ein Döner hin und wieder).
    Das rettet mich auch - ich bin kein typischer .de esser (Schweinezeugs, etc)

    Tja ich gehe lieber für lau für die Fitness in die Natur - und wenn ich mal richtig abnehmen will, dann wird halt weniger gefressen. Unglaublich aber war - es funzt - und man spart richtig Geld

    Ich hab das Glück, dass ich (noch?) ein guter Verbrenner bin - wird jetzt aber deutlich weniger...

    Kurios - auf vielen Webseiten bekomme ich jetzt Diätwerbung - das Netz/die Foren sind halt kontextsensitiv. Dass ich mir fürs Abnehmen irgendeine teure Pampe reinschaufel, ist bei mir aber ungefähr so wahrscheinlich wie der Erwerb des Gesamtwerks von Modern Talking

    Hier n gaaanz toller Tipp! Komisch, ich esse Bananen hier und da - mein Bäuchlein ist fast wech

    ban.jpg

  6. #65
    Benutzerbild von lastninja

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    AW: Der ultimative Abspeck-Thread!

    Almased, Yokebe....alles gefressen....nix geholfen...

    Hab mich dann mal nur fürs Trinken entschieden (nein, kein Suff)
    Ist bissl Hardcore gewesen (eigentlich immer noch).

    Hab dann nur noch Wasser getrunken...
    Ob das alles gesund ist, weiß ich nicht....
    18 Tage - 9 Kg..Tendenz fallend......da ich jetzt wieder laufe gehe...
    noch 6 Kilo und ich gehe wieder pumpen....
    Dann isses wieder so wie 2007 (hoffe ich).

    Ich bin einfach träge und faul geworden.
    Nach meiner OP Anfang 2011 fing das alles an....
    Von der OP hatte ich lange was von.....konnte viele Sachen nicht mehr so machen....wie ich wollte
    Der Arzt meinte immer, es gibt da keine genauen Zahlen, bei dem einen gehts nach ein paar Wochen, bei dem anderen Monate.....andere haben da mehr von. Ich gehörte wohl zur letzteren Gattung

    Jedenfalls faul wie Hulle, träge, Bocklosigkeit, Unzufrieden mit der Umwelt und vor allem mit mir, hinzu kam der vorherige geistlose Job......und jetzt Büro....zwar zufrieden mit der Tätigkeit, aber sie bringt mich nicht gerade zur sportlichen Höchstform .
    Sich im Laufe der letzten Jahre morgens im Spiegel zu betrachten war die Hölle.....zumal ich 2006 noch ein Waschbrett hatte.

    Irgendwie alles probiert:
    Friss die Hälfte, Mahlzeiten weglassen......Yokebe und so.....alles fürn Hintern...jedenfalls für mich.
    Will nicht sagen, dass ich mich jetzt total geil finde......aber ich habe keine Beschwerden mehr.....auch nicht mehr Rücken (besonders nach dem Aufstehen, wo ich schon dachte, dass liegt am Bett/am Alter/was weiß ich).
    Bin beschwerdefrei oder mein Körper lagert das eben woanders aus....
    Ok, Bock auf 5ex habe ich auch wieder.....das kommt dem dann wohl auch zu Gute...

    Nee echt jetzt, ich dachte echt.....41 und das war´s, weil alles irgendwie nicht geholfen hat.
    Ich hoffe natürlich, dass ich nicht einbreche....
    Aber immerhin sind die ersten sichtbaren Kilos weg. Hosen passen wieder.
    Ich hatte auch irgendwie ein Deal mit Petrus geschlossen......nicht eher Sommer, bis die Plautze wech ist.
    Sorry, meine Schuld......gebt mir noch ein bisschen......dann ist Sommer
    Ein Bauchansatz ist zwar noch da, aber da der Brustmuskel größer ist, wölbt sich das da unten nicht....muhahahahaha

  7. #66
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Der ultimative Abspeck-Thread!

    @

    Sauber!

    Ich fühle mich jetzt auch besser - man ist einfach agiler - auch wenn es nur so 8-9 Kilo waren. Ich dürfte jetzt so bei 85-84 Kilo sein (hab hier gerade keine Waage) - also fast am Ziel...

  8. #67
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Der ultimative Abspeck-Thread!

    Haha - sehr geiles Zitat aus Solitary Man (Michael Douglas):

    Niemand über 40 ist spindeldürr (als er gerade von der Tochter seiner Freundin angemacht wird (oder umgekehrt))

    Kann ich bestätigen!

  9. #68
    Benutzerbild von chris74

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    AW: Der ultimative Abspeck-Thread!

    Zitat Zitat von lastninja Beitrag anzeigen
    Almased, Yokebe....alles gefressen....nix geholfen...

    Hab mich dann mal nur fürs Trinken entschieden (nein, kein Suff)
    Ist bissl Hardcore gewesen (eigentlich immer noch).

    Hab dann nur noch Wasser getrunken...
    Ob das alles gesund ist, weiß ich nicht....
    18 Tage - 9 Kg..Tendenz fallend......da ich jetzt wieder laufe gehe...
    noch 6 Kilo und ich gehe wieder pumpen....
    Dann isses wieder so wie 2007 (hoffe ich).
    Ich habe dieses Frühjahr eine Fastenkur (Heilfasten) gemacht, allerdings unter ärztlicher Aufsicht. Es gab knapp zwei Wochen nur zweimal dünne Suppen (insgesamt 250 Kalorien). Wir haben in der Klinik perverserweise auch den ganzen Tag nur über das Essen geredet (und natürlich auch ein bißchen Hunger gehabt). Aber die Kilos sind gepurzelt; bei mir (1,84 m groß, 73 Kilo) waren am Ende nur noch ca. 67 Kilo übrig. Der Hauptgrund, der für die Kur gesprochen hat, war aber nicht das Gewicht (wie bei den meisten), sondern einfach eine Entschlackung. Einfach mal nichts nachschütten und dem Körper so Zeit geben, daß er das alte Zeugs mal abarbeitet und eine kleine Verschnaufspause einlegen kann. Jetzt, also gut vier Monate später sind zwar dank intensiver Schokodiät wieder drei Kilo drauf, aber: ich habe sofort mit dem Rauchen aufgehört zu Beginn der Kur und am Ende der Kur hat sich meine Pollenallergie auch gleich für immer verabschiedet. Schon alleine deswegen war sie es wert!

    Heilfasten hilft im Großen und Ganzen bei reichlich vielen sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ2, Gicht, Allergien, Bluthochdruck, Neurodermitis etc. Es gibt sogar Untersuchungen, daß Krebspatienten Chemotherapien mit deutlich mehr Erfolg (geringe Dosis bei höherem Erfolg) durchstehen bevor sie kurz unter ärztlicher Aufsicht moderat fasten. Insgesamt wird in unseren Breitengraden einfach zuviel gefressen und sich zu wenig bewegt. Der Körper ist von der Evolution her eher auf kurz hungern ausgerichtet als auf dauerhafte Völlerei.

    Aber: hier gilt natürlich nicht zu übertreiben und unbedingt das Ganze nicht einfach so, sondern unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen. Gerade dann, wenn man schon unter Vorerkrankungen leidet.

  10. #69
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Der ultimative Abspeck-Thread!

    Zitat Zitat von chris74 Beitrag anzeigen
    Aber die Kilos sind gepurzelt; bei mir (1,84 m groß, 73 Kilo) waren am Ende nur noch ca. 67 Kilo übrig.
    Hallo? Hört sich aber nicht gut an. Ich (1,85 m) fühle mich schon mit 81 Kilo (die ich mal kurz hatte) fast zu dürr...

  11. #70
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Der ultimative Abspeck-Thread!

    Zitat Zitat von chris74 Beitrag anzeigen
    Ich habe dieses Frühjahr eine Fastenkur (Heilfasten) gemacht, allerdings unter ärztlicher Aufsicht. Es gab knapp zwei Wochen nur zweimal dünne Suppen (insgesamt 250 Kalorien). Wir haben in der Klinik perverserweise auch den ganzen Tag nur über das Essen geredet (und natürlich auch ein bißchen Hunger gehabt). Aber die Kilos sind gepurzelt; bei mir (1,84 m groß, 73 Kilo) waren am Ende nur noch ca. 67 Kilo übrig.
    Ging es eigentlich um eine gezielte Therapie oder war das mehr eine Art Selbsterfahrung? Ich frage nur, weil ich es erstaunlich fände, wenn man sich aus rein persönlichem Wunsch in einer Klinik unter ärztlicher Aufsicht an die Grenze zum Untergewicht runterfasten kann?! Du warst ja vorher absolut im idealen, normalgewichtigen Bereich. Zahlt dafür eine Versicherung oder zahlt man das aus eigener Tasche? Ich kannte solche Klinikaufenthalte bisher nur von stark Übergewichtigen.

    am Ende der Kur hat sich meine Pollenallergie auch gleich für immer verabschiedet. Schon alleine deswegen war sie es wert!
    Heilfasten hilft im Großen und Ganzen bei reichlich vielen sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ2, Gicht, Allergien, Bluthochdruck, Neurodermitis etc. Es gibt sogar Untersuchungen, daß Krebspatienten Chemotherapien mit deutlich mehr Erfolg (geringe Dosis bei höherem Erfolg) durchstehen bevor sie kurz unter ärztlicher Aufsicht moderat fasten.
    Mich macht das zunächst skeptisch... Eine Pollenallergie ist ja eine starke Immunreaktion, genauso wie sehr stark empfundene Erkältungen eigentlich starke Reaktionen des Immunsystems sind. Umso schwächer das Immunsystem ist, desto geringer werden auch die Beschwerden. Man mag das gegenteilig empfinden, aber eigentlich geht es einem körperlich dann sogar schlechter. Ich habe persönlich von Krebspatienten in der Chemo gehört, die auch ihre Allergien los waren. Das ist ganz normal, weil ja auch in der Chemo das Immunsystem fast zum Stillstand gebracht wird (deshalb die Atemmasken bei manchen Patienten oder gar ein steriles Zimmer). Es gibt ja nicht wenige seriöse Stellen (u. a. Deutsche Gesellschaft für Ernährung), die die ganze Entschlackerei als wissenschaftlich durch nichts gerechtfertigten Mythos darstellen. Nun gibt es Leute die - wie Du - sagen, dass es ihnen dadurch besser geht. Es geht einem wohl schon rein psychologisch besser, wenn man das Gefühl hat etwas für seinen Körper zu tun. Und dann gibt es ggf. eben auch noch Effekte wie den oben beschriebenen, die wären dann allerdings doch eine Fehleinschätzung des Geschehens im eigenen Köper?! Ich bin sehr gespannt, ob Deine Pollenallergie sich wirklich "für immer verabschiedet" hat.

    Ich kannte mal jemanden, der diese Entschlackung auf Anraten einer Heilpraktikerin sehr extrem durchgezogen hat, incl. morgendlichem Einlauf (selbst durchgeführt) und Ernährung rein auf Wasserbasis. Hammer! Er nahm rasant ab und sah irgendwann aus wie das Leiden Christi. Er fühlte sich aber klasse dabei und fing irgendwann sogar an von seinen Einläufen als sehr erfrischendes Erlebnis zu schwärmen. Ich weiss, dass das schnell albern klingt. Aber so war es. Ein Jahr später war der Kerl übrigens deutlich adipöser als vor der ganzen Aktion. Aber das nur nebenbei.

    Insgesamt wird in unseren Breitengraden einfach zuviel gefressen und sich zu wenig bewegt. Der Körper ist von der Evolution her eher auf kurz hungern ausgerichtet als auf dauerhafte Völlerei.
    Das ist ohne Zweifel richtig. Gerade die wenige Bewegung ist ein Problem in "modernen" Bürojobs (geht mir auch auf die Wampe...). Ob ein BMI <20 im fortgeschrittenen Alter aber deshalb schon gesund ist? Es gibt ja durchaus Völker die gern, viel und gut essen und sogar noch älter dabei werden als wir Deutschen, die Franzosen beispielsweise. Erst dieses Jahr kam man ja in einer groß angelegten Studie zu dem Ergebnis, dass es sich mit leichtem Übergewicht (BMI 25-30) länger lebt: JAMA Network | JAMA | Association of All-Cause Mortality With Overweight and Obesity Using Standard Body Mass Index Categories: .A Systematic Review and Meta-analysis
    Aber diese medizinischen Erkenntnisse sind ja auch leider einem ständigen Wandel unterworfen - teilweise um 180°. Die Evolution geht aber weiter und der Mensch wird sich sicherlich auch früher oder später an die bessere Versorgungslage anpassen, d. h. einfach schlechter verwerten. Leider werden wir das nicht mehr erleben..... Schade, denn ich esse gern.

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