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Die 80er-Forum-User wählen den Bundestag!

Erstellt von Die Luftgitarre, 09.09.2005, 14:54 Uhr · 298 Antworten · 16.545 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von röschmich

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    Die APPD gibt jedenfalls glaubhaft an, die Wahhlkostenerstattung versaufen zu wollen. Vielleicht die einzigen, die ihre Wahlversprechen einhalten.

    Na ja aber wählen tu ich sie nicht, so chaotisch bin ich nun doch nicht.

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    falkenberg postete
    Willst Du ernsthaft behaupten, die PDS wäre nicht linksradikal?
    Also wenn die Linkspartei/PDS das Wort "Sozialismus" im Parteinamen führt, ist das doch etwas hochstaplerisch. Auch diese Partei akzeptiert im Kern die kapitalistische Wirtschaftsordnung. Nur besteht sie eben schon noch auf gewisse Arbeitnehmerrechte und Sozialstandards, wie sie für den sozial abgemilderten "rheinischen Kapitalismus" der Bonner Republik charakteristisch waren, spricht sich gegen Praxisgebühr, 1-€-Jobs und Hartz-IV aus und fordert - angesichts des Machtverfalls der Gewerkschaften - ein Mindestlohngesetz. Damit hat sie in dem veränderten Parteien-Spektrum genau jene Rolle übergenommen, die - nach altem Verständnis - eigentlich die der SPD hätte sein müssen. Im Grunde ist das jetzt sowas wie eine Ersatz-SPD.

    Diese Partei zu wählen erhöht zwar die Wahrscheinlichkeit einer CDU-geführten Bundesregierung. Aber dazu muss man sagen: Letztlich ist es doch an der SPD, ob sie nach dem 18. September als Juniorpartner von Merkel & Co. den endgültigen Abriss des Sozialstaats und den Marsch in eine andere Republik mitmachen oder mit Lafontaine und Gysi eine Mitte-Links-Koalition bilden will.

  4. #13
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    Wenn das bisherige Ergebnis repräsentativ wäre, könnte ich damit durchaus leben!

    Ich will merkellos bleiben!!!

  5. #14
    Benutzerbild von NovalisHH

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    Ich mache aus meiner Wahlentscheidung nirgends ein Hehl! Ich wähle das, was ich bei Bundestagswahlen immer gewählt habe

    Erststimme: CDU / Zweitstimme: F.D.P.

    Was mich aber viel mehr interessieren würde, welche Politiker der 80er Jahre aller Parteien mochtet Ihr denn am liebsten? Ich bin der Meinung, daß sämtliche Parteien in den 70er und 80er Jahren noch über echte Köpfe, echte Charaktere verfügten, während die Politiker heutzutage zumeist langweilig, karriereorientiert und angepaßt sind...

    Ich fand die Rhetorik eines F.J. Strauß einfach genial, genauso die lässige Schnoddrigkeit eines Otto Graf Lambsdorff, das coole Hanseatentum eines Helmut Schmidt oder die schneidende Bissigkeit eines Herbert Wehner!

    Man wußte, wofür ein Politiker stand und man wußte für sich selbst, warum man einen wählte und warum nicht.
    Heutzutage sehe ich zu viel Wischiwaschi in allen Parteien!

    Gruß aus HH

  6. #15
    Benutzerbild von falkenberg

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    Die Luftgitarre postete
    Also wenn die Linkspartei/PDS das Wort "Sozialismus" im Parteinamen führt, ist das doch etwas hochstaplerisch. Auch diese Partei akzeptiert im Kern die kapitalistische Wirtschaftsordnung.
    Um das zu glauben, muss man schon reichlich naiv sein. Wer da was akzeptiert, wird nicht richtig klar und soll auch nicht klarwerden. Die übliche linksradikale Verschleierungstaktik eben.

    Die Luftgitarre postete
    Nur besteht sie eben schon noch auf gewisse Arbeitnehmerrechte und Sozialstandards, wie sie für den sozial abgemilderten "rheinischen Kapitalismus" der Bonner Republik charakteristisch waren, spricht sich gegen Praxisgebühr, 1-€-Jobs und Hartz-IV aus und fordert - angesichts des Machtverfalls der Gewerkschaften - ein Mindestlohngesetz. Damit hat sie in dem veränderten Parteien-Spektrum genau jene Rolle übergenommen, die - nach altem Verständnis - eigentlich die der SPD hätte sein müssen. Im Grunde ist das jetzt sowas wie eine Ersatz-SPD.
    Das ist keine Ersatz-SPD, schon weil sie nicht in deren Tradition steht. Das ist immer noch die PDS, die diese Bundesrepublik als Ganzes ablehnt.

    Die Luftgitarre postete
    Diese Partei zu wählen erhöht zwar die Wahrscheinlichkeit einer CDU-geführten Bundesregierung. Aber dazu muss man sagen: Letztlich ist es doch an der SPD, ob sie nach dem 18. September als Juniorpartner von Merkel & Co. den endgültigen Abriss des Sozialstaats und den Marsch in eine andere Republik mitmachen oder mit Lafontaine und Gysi eine Mitte-Links-Koalition bilden will.
    Diese Wahl hat die SPD nicht. Eine Koalition aus SPD/Grüne/PDS wäre auch bei rechnerischer Mehrheit nicht regierungsfähig. Es geht hier nicht um Träumereien, sondern um Vernunft.

  7. #16
    Benutzerbild von Torsten

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    falkenberg postete
    Diese Wahl hat die SPD nicht. Eine Koalition aus SPD/Grüne/PDS wäre auch bei rechnerischer Mehrheit nicht regierungsfähig. Es geht hier nicht um Träumereien, sondern um Vernunft.
    Mag sein. Klingt angesichts der restlichen Wahlmöglichkeiten allerdings wie der blanke Hohn. Das, was manche Zeitgenossen derzeit politisch als "vernünftig" bezeichnen, ist nichts anderes als eine Anpassung an die unweigerlich in die Katastrophe führenden, globalisierten Regeln knüppelharter Marktwirtschaft. Als Alternative zu linken Träumereien ungefähr vergleichbar mit der Wahl zwischen Pest und Cholera.

  8. #17
    Benutzerbild von frasier

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    NovalisHH postete
    Ich mache aus meiner Wahlentscheidung nirgends ein Hehl! Ich wähle das, was ich bei Bundestagswahlen immer gewählt habe

    Erststimme: CDU / Zweitstimme: F.D.P.
    Mache ich auch.

    Ich fand die Rhetorik eines F.J. Strauß einfach genial, genauso die lässige Schnoddrigkeit eines Otto Graf Lambsdorff, das coole Hanseatentum eines Helmut Schmidt oder die schneidende Bissigkeit eines Herbert Wehner!
    Die selben wären mir auch eingefallen.
    Man wußte, wofür ein Politiker stand und man wußte für sich selbst, warum man einen wählte und warum nicht.
    Heutzutage sehe ich zu viel Wischiwaschi in allen Parteien!
    Das könnte auch dem Einfluss der Medien zu verdanken sein, die glattere Charaktere verlangen.

  9. #18
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    falkenberg postete
    Diese Wahl hat die SPD nicht. Eine Koalition aus SPD/Grüne/PDS wäre auch bei rechnerischer Mehrheit nicht regierungsfähig. Es geht hier nicht um Träumereien, sondern um Vernunft.
    Wie gesagt: Die Frage ist, was die SPD politisch will. Ich glaube zwar auch nicht, daß es in der SPD im Falle einer solchen rechnerischen Mehrheit einen Richtungsschwenk zugunsten einer rot-rot-grünen Koalition geben wird. Mir ging es um dieses SPD-Wahlkampfargument "Wenn ihr Linkspartei wählt, nützt das nur der CDU". Es ist doch vielmehr so: Wenn die SPD denn ernsthaft die Absicht hat, die Pläne von Merkel u. Co. zu verhindern, dann kann sie doch nach der Wahl - bei entsprechenden Zahlenverhältnissen - gegen eine Reihe von Abstrichen beim "Agenda2010"-Kurs die Linkspartei mit ins Boot holen (Oder sie kann zumindest die glaubhafte Drohung mit einer solchen Option dazu verwenden, in einer Koalition mit der CDU einiges an Zugeständnissen rauszuhandeln). Wenn die SPD sich aber mehr oder weniger bedingungslos der CDU ausliefert, dann tut sie das aus eigener Entscheidung und zwar weil sie ihren Kurs im Zweifelsfall lieber verschärft als abgemildert haben möchte - und nicht, weil die Linkspartei sie dazu "zwingt".

  10. #19
    Benutzerbild von French80

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    Ich darf als Ausländerin zwar nicht wählen, habe hier aber abgestimmt! Und zwar auch so, dass wir merkellos bleiben!!!

    .... SPD....

  11. #20
    Benutzerbild von Reading

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    Die vielen Linkspartei-Leute wundern mich. Will sich da mal jemand dazu äußern?

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