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Die 80er-Forum-User wählen den Bundestag!

Erstellt von Die Luftgitarre, 09.09.2005, 14:54 Uhr · 298 Antworten · 16.514 Aufrufe

  1. #261
    Benutzerbild von Gosef

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    bubu postete
    Gosef postete
    Dass die FDP Angie nicht wählt, sehe ich noch nicht. Weshalb sollten sie das nicht tun? Weil sie beleidigt sind und schmollen? Das wäre ein bisschen unprofessionell, oder?
    Gruß
    Gosef
    http://www.stern.de/politik/deutschland/:Gro%DFe-Koalition-FDP/547392.html
    Da hab ich nicht schlecht gestaunt! Die angeführten Gründe sind doch Deckmäntelchen. Sie sind tatsächlich so unprofessionell, dass sie beleidigt sind und schmollen!
    Gruß
    Gosef

  2.  
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  3. #262
    Benutzerbild von PostMortem

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    Vor sowas hier habe ich mich immer gefürchtet........

    http://english.pravda.ru/world/20/91...bundestag.html

    Oh man, ist das peinlich

    Da schmeichelt ihr ja ausgerechnet das hier gelistete Bild noch.....

    http://www.fiese-scheitel.de/NewFiles/kult.html

    PM

  4. #263
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Auf russisch kommt sie nicht wie ein zusammengesacktes Sitzkissen 'rüber: http://www.pravda.ru/world/2005/5/14...16_Merkel.html

  5. #264
    Benutzerbild von Torsten

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    PostMortem postete
    Vor sowas hier habe ich mich immer gefürchtet........

    http://english.pravda.ru/world/20/91...bundestag.html
    Schönen Dank auch. Hatte gerade gegessen...

  6. #265
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Mein Kommentar:

    Zu Schröders Rückzug
    Daß der Machtpoker schon nach 3 Wochen vorbei ist und Schröder uns keinen spannenden Showdown geliefert hat, hat einen simplen Grund: Schröder (bzw. die anderen SPD-Oberen) waren partout nicht bereit, eine Tolerierung durch die Linkspartei auch nur als taktisches Moment ins Spiel zu bringen. D. h. die SPD - obgleich im neuen Bundestag ja das Zünglein an der Waage (jetzt sozusagen ganz wörtlich "die neue Mitte")! - überläßt lieber kampflos das Kanzleramt der CDU als daß sie mit Gysi und Lafontaine auch nur spricht! Damit dürfte klar sein, wo die wirkliche Trennlinie in der deutschen Politik verläuft.

    Zur Großen Koalition
    Ich geh davon aus, daß sie 4 Jahre halten wird. Einfach weil den Koalitionspartnern gar nichts anderes übrig bleibt, denn Neuwahlen würden höchstwahrscheinlich an der Pattsituation nichts ändern. (Und angesichts des tiefen Grabens zwischen SPD und Linkspartei ist sogar damit zu rechnen, daß in Deutschland auch auf lange Sicht überhaupt keine andere Regierungskonstellation mehr möglich sein wird!)
    Und im Grunde wird jetzt ja nur aus der informellen Großen Koalition im Vermittlungsausschuß eine formelle Große Koalition am Kabinettstisch. In der Sache bedeutet dies, daß es so weiter geht wie bisher: Die Reste der alten Deutschland-AG werden nicht sofort zerschlagen, sondern weiterhin sozialverträglich abgewickelt. Die Zeit der Großen Koalition wird nicht so dramatisch verlaufen, wie dies bei einem schwarzgelben Kampfkabinett nach dem Thatcher-Vorbild zu erwarten gewesen wäre; sie wird aber auch nicht so gemütlich sein, wie der derzeitige Pressetenor von den "am Koalitionstisch vereinten Arbeitnehmerflügeln von SPD und CSU" vielleicht vermuten läßt.

    Zur ersten Frau im Kanzleramt
    Das Interessante und Erfreuliche daran ist ja, daß dies, nun da es im Jahr 2005 dazu kommt, gar kein wirkliches Thema mehr ist. Alt-Feministinnen werden zwar ins Grübeln kommen, wie es eigentlich sein kann, daß eine Partei, die sowohl auf Mitglieder-Ebene als auch auf Funktionärs- und auf Wähler-Ebene mehrheitlich aus Männern besteht (und nebenbei nie eine Frauenquote gekannt hat) eine Frau zur Kanzlerin macht; aber es ist wohl einfach so, daß die allermeisten Leute - Männer wie Frauen - eher nach Inhalten und Interessen gehen.
    Was nun speziell die Frau Angela Merkel betrifft, so teile ich PostMortems Einschätzung und denke, daß sie sich im Amt halten wird. Sie ist zwar keine große Rednerin und Charismatikerin, aber auch Helmut Kohl hat sich ohne diese Qualitäten 16 Jahre lang im Amt gehalten. Überhaupt glaube ich, daß sie im Regierungsstil eher Kohl als Thatcher ähneln wird: "oben drüber schweben", wohlfeile Rede halten, erstmal gucken, wie sich die Dinge entwickeln ... Und die Große Koalition kommt ihr sogar noch entgegen: Ihre Beliebigkeit wird aufeinmal als Kompromisfähigkeit wahrgenommen und sie kann sich bei umstrittenen Themen auf die Modertoren-Rolle zurückziehen. All dies verhilft nicht unbedingt zum Ruf, eine große Staatsfrau zu sein - aber u. U. zu einer langen Amtszeit. *g*

  7. #266
    Benutzerbild von Muggi

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    Ich denke, dass mein oben zitierter Junior-Parteifunktionär gar nicht mal so daneben liegt. Die Ministerpräsidenten der eigenen Partei werden kräftig gegen Merkel arbeiten und beim nächsten Mal heißt der Kanzlerkandidat der CDU entweder Wulff oder Koch!

  8. #267
    Benutzerbild von PostMortem

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    Muggi postete
    Ich denke, dass mein oben zitierter Junior-Parteifunktionär gar nicht mal so daneben liegt. Die Ministerpräsidenten der eigenen Partei werden kräftig gegen Merkel arbeiten und beim nächsten Mal heißt der Kanzlerkandidat der CDU entweder Wulff oder Koch!
    In den nächsten zwei Jahren stehen eine Menge Landtagswahlen an und aus einer Menge Kommunalwahlen werden politische Trends und Meinungen für diese Landtagswahlen gebildet werden. Gehst Du davon aus, dass die CDU alle folgenden Landtagswahlen gewinnen wird und es bei 11 CDU-Ministerpräsidenten bleibt?

    Auch die genannten, Koch und Wulff, sind in den nächsten beiden Jahren dran. Die SPD hat mit ihrem Ministeriumszuschnitt (darunter natürlich vor allem Arbeit und Gesundheit) alle Möglichkeiten in der Hand, sich als das "soziale Gewissen" in einer großen Koalition zu etablieren. Das erwarten ja auch alle von ihr und erfüllte Erwartungen werden nicht selten vom Wähler honoriert. Ich glaube nicht, dass die Machtverhältnisse im Bund sich 1:1 auf die Länder übertragen lassen. Z. B. glaube ich nicht, dass Beck in RP im nächsten Jahr durch die Linkspartei die gleichen Probleme bekommen wird, wie Schröder im Bund. Das gleiche gilt für Hessen, wo Koch es bisher auch durch viel zu blasse SPD-Kandidaten immer sehr leicht hatte. Mit dem richtigen Kandidaten, dem passenden Rückenwind im Bund und ein paar Prisen schmutziger Wäsche aus Kochs Lügenbaronzeiten ist auch Hessen keine feste Burg für die CDU und auch nicht für Koch.

    Es spricht viel dafür, dass die SPD vom Kanzlerverlust im Bund in den Ländern profitieren kann und die alten Wechselwahlmechanismen greifen, obwohl sie immer noch in der Bundesregierung vertreten ist.

    Wenn das so kommt, wird die CDU eher geschlossen mit Merkel untergehen, als sie abzusägen. Das Chaos und die Zerstrittenheit, die das in der Union zwangsläufig mit sich brächte, würde die CDU ruckzuck wieder auf die Oppositionsbänke katapultieren und zu so einer aussichtslosen Kanzlerkandidatur wird es auch Koch und Wulff kaum ziehen.

    Das kann ich mir also überhaupt nicht vorstellen.....

    Ausserdem: Keiner weiss heute, was in den nächsten vier Jahren alles passieren wird und welche Umstände eintreten. Dinge wie den 11.9., Kriege, Katastrophen und sonstige Veränderungen der Rahmenbedingungen ändern schnell alles. Niemand kann das heute wirklich voraussagen. Fast sicher ist nur, dass in den nächsten vier Jahren einige Dingen eintreten werden, bei denen Merkel entschlossen handeln müssen wird. Und wenn sie das tut, wird den Männern um sie herum nichts anderes übrig bleiben, als geschlossen hinter ihr zu stehen. Ob sie das heimlich mit dem Messer in der Tasche oder zähneknirschend tun ändert daran nichts.

    PM

  9. #268
    Benutzerbild von Torsten

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    PostMortem postete
    Ausserdem: Keiner weiss heute, was in den nächsten vier Jahren alles passieren wird und welche Umstände eintreten.
    Genau. Woraus sich der Wert eurer ganzen Spekulationen ableitet.

  10. #269
    Benutzerbild von PostMortem

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    Torsten postete
    PostMortem postete
    Ausserdem: Keiner weiss heute, was in den nächsten vier Jahren alles passieren wird und welche Umstände eintreten.
    Genau. Woraus sich der Wert eurer ganzen Spekulationen ableitet.
    Was selbstverständlich für so ziemlich alle Spekulationen, also auch für die um alle nicht-politischen Lebensbereiche genauso gilt..... Aber es macht eben - und da musst Du angesichts vieler hier schon geäußerten Spekulationen vermutlich zustimmen - schlichtweg Spaß mit Variablen zu spielen und rückblickend zu sehen, ob man mit seinen Einschätzungen richtig lag! Sich darin zu üben, Entwicklungen abschätzen zu können, ist doch an sich mal keine schlechte Sache und mehr als nur Zeitverschwendung. Und auch wenn keiner weiss was passiert, so lassen sich doch immer Wahrscheinlichkeiten und deren Auswirkungen beim Eintreten abwägen. Letztendlich ist das vielleicht für viele auch nur eine Art damit umzugehen, dass etwas eingetreten ist, das man sich so nicht gewünscht hat und eine Perspektive aufzubauen, mit der man umgehen kann.

    PM

  11. #270
    Benutzerbild von frasier

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    PostMortem postete

    Es spricht viel dafür, dass die SPD vom Kanzlerverlust im Bund in den Ländern profitieren kann und die alten Wechselwahlmechanismen greifen, obwohl sie immer noch in der Bundesregierung vertreten ist.
    Aha, und der Abgang Schröders wird der SPD nicht schaden? Wieviel Prozent hätte denn die SPD ohne Schröder erreicht? Und dass die SPD-Fraktion die Merkel zur Kanzlerin macht dürtfe unter SPD-Anhängern auch nicht gut ankommen. Da werden sich einige in Richtung Grüne absetzen.

    Wie sich die GK auf die Länder auswirkt bleibt abzuwarten. Ohne grosse Fortschritte werden beide verlieren. Kommt es aber zu harten weil notwendigen Einschnitten dürfte wohl die SPD mehr Schaden nehmen, die Union wollte ohnehin Einschnitte machen. Darauf wird die Linkspartei nur warten.

    Wenn das so kommt, wird die CDU eher geschlossen mit Merkel untergehen, als sie abzusägen. Das Chaos und die Zerstrittenheit, die das in der Union zwangsläufig mit sich brächte, würde die CDU ruckzuck wieder auf die Oppositionsbänke katapultieren und zu so einer aussichtslosen Kanzlerkandidatur wird es auch Koch und Wulff kaum ziehen.
    Keine Partei kann und wird es sich leisten, wegen einer einzelnen Person unterzugehen.

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