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Die am meisten überschätzten Filme

Erstellt von Torsten, 04.12.2003, 15:14 Uhr · 140 Antworten · 16.925 Aufrufe

  1. #111
    Benutzerbild von bubu

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    AW: Die am meisten überschätzten Filme

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    ... auch diese Bemerkung kam - "behindert". .
    Eigentlich ein großes Kompliment an den Film

    "Auf der anderen Seite" habe ich gesehen und fand ihn ziemlich gut.

  2.  
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  3. #112
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Die am meisten überschätzten Filme

    Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

    Dieser Film ist mit Sicherheit kein Klassiker, aber es gibt doch zahlreiche Rezensionen die den Streifen regelrecht genial finden. Er kam erst im Februar 2011 auf DVD raus und lief vor einigen Wochen auf Sky. Wenn ich einen Film dem Titel nach nicht kenne, riskiere ich immer einen Blick auf die (in diesem Fall auch recht zahlreichen) Amazon-DVD-Rezensionen und die IMDb. Bei beiden schneidet dieses Machwerk überdurchschnittlich gut ab. Also habe ich mir das Ding reingezogen, fand den Hauptdarsteller (Michael Cera) in anderen Komödien ja durchaus ein witziges Kerlchen und gab dem ganzen die Chance mich zur "Prime Time" zu unterhalten. Mein Fazit und die Erinnerung an manche überschwengliche Rezension legen für mich den Schluß nah hier einen sehr überschätzten jungen Film vor der Nase gehabt zu haben.

    Das ganze soll eine Comic-Verfilmung sein, erzählt allerdings keine mir bekannte Geschichte. Letztendlich ist das Grundkonstrukt des Films eine ganz witzige Sache: Scott ist von seiner klettigen Alibi-Freundin angenervt und trifft das Mädchen seiner Träume. Aus irgendeinem Grund muss er aber erst alle ihre Ex-Freunde besiegen, um mit ihr zusammen sein zu dürfen. Dieser Kampf um die Gunst des Mädels ist dann in Videospielmanier aufgemacht und erinnert an die Zwischen- und Endgegner diverser Videospiel-Jump-'n-Runs. So interessant und mit Potenzial ausgestattet das auch klingt (wenn man bereit ist sich auf sowas "abgefahrenes" einzulassen), ist das Ganze in meinen Augen einfach nur öde und ohne Witz umgesetzt worden. Ein paar computeranimierte Videospieleffekte, ein paar überzeichnet mächtig erscheinende Ex-Freund-Gegner und die "plingenden" Punktezähler machen auch in Summe noch keinen guten Witz.

    Kurz: Es zog mir nicht ein Mal die Mundwinkel nach oben. Ich habe drüber nachgedacht, ob ich vielleicht altersmäßig schon oberhalb der Zielgruppe dieses Films liege und deshalb für den sprühenden Witz dieses Werkes nicht aufnahmefähig bin. Doch andererseits dürfte umgekehrt eher die Generation <30 die Art und Weise der Anleihen bei Nintendos frühen Videospiele-Werken eigentlich gar nicht verstehen.

    Trotzdem sind die Bewertungen wie gesagt gut und ich kanns echt absolut nicht nachvollziehen. Für mich ein absolut überschätztes Machwerk der neuesten Neuzeit.

  4. #113
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Die am meisten überschätzten Filme

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Trotzdem sind die Bewertungen wie gesagt gut und ich kanns echt absolut nicht nachvollziehen. Für mich ein absolut überschätztes Machwerk der neuesten Neuzeit.
    Tja - vor einigen Monden schrieb ich schon eine leicht andere Sicht der Dinge in diesem Thread

    Kritik von Kinofilmen


    -snip-

    Hier noch n DVD-Tipp: Scott Pilgrim

    Eine Prise Breakfast Club, ganz viel Parker-Lewis-Filmsprache und massig Hommage an die Videogame-Kultur machen diesen Ausnahmefilm zu einem Genuss. Den nerdigen Bassisten einer Nachwuchsband (klasse Post-Punk-Brazzmukke jenseits der üblichen Hollywood Klischees!) durch seine Welt voller Videogame-Action und hübschen Mädels zu begleiten macht unglaublich Spaß. Der innovative Streifen erfreut dabei mit einer noch nie gesehenen Machart, die ich hier gar nicht weiter breitreten möchte. Was ich sagen will:

    Unbedingt anschaun!

    Das i-Tüpfelchen: Die typische Schwuchtel-Witzfigur gibt es in diesem Film nicht - der schwule Kumpel vom Titelhelden wird mal ganz anders gezeigt. Großartig. Obwohl man dem Streifen das hohe Budget mit seinem grandiosen CGI-FX-Gewitter ansieht, bleibt er trotzdem irgendwie Indie und wunderbar schräg.
    Nach spätestens 3 Minuten wusste ich: Dieser Film ist genau mein Ding!
    Danke an Link für diesen Tipp!

    -snap-


    Interessant, daß Du mit keiner Silbe z.B. die Mukke des Films erwähnst, allein deshalb hatte der Streifen bei mir nach dem Intro schon gewonnen... Ging übrigens meiner komplette Clique ebenso.

    Stichwort Alter - auf IMDB schreib jemand IMO wunderbar treffend:

    "I am 40 years old and I TRULY enjoyed this movie and it had a clear story line that targeted more than just teenagers. In addition, I saw every age group, race, gender in the screening that I attended which was impressive and we all were jumping and laughing at every scene as if we were all teenagers. "


    Lutz

  5. #114
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Die am meisten überschätzten Filme

    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Interessant, daß Du mit keiner Silbe z.B. die Mukke des Films erwähnst, allein deshalb hatte der Streifen bei mir nach dem Intro schon gewonnen... Ging übrigens meiner komplette Clique ebenso.
    Lutz
    Ich war so angeödet von dem Ganzen, da war das für mich vermutlich einfach nur Pausenmusik Ganz im Ernst: Für mich ist das ein Ausnahmefilm. Ausnahmefilm insofern, dass ich wirklich total weit weg bin vom Durchschnitt der Kritiken. Sonst finde ich Filme vielleicht etwas besser oder schlechter als die Masse. Aber in diesem Fall war das für mich wirklich ein Film, bei dem ich mich wundere, warum ich es eigentlich geschafft habe ihn bis zum Ende zu sehen. Was Du schräg nennst, ging mir mit der Zeit einfach nur tierisch auf die Nerven Ich habe keine Ahnung, was dieser Film mir sagen sollte und wo da der Unterhaltungswert gewesen sein soll. Total abgefahren, weil ich sonst eben so gut wie nie sooooo weit vom Durchschnittsgeschmack weg bin.

  6. #115
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Die am meisten überschätzten Filme

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Total abgefahren, weil ich sonst eben so gut wie nie sooooo weit vom Durchschnittsgeschmack weg bin.
    Ist halt kein 0815-Film

    Lutz

  7. #116
    Benutzerbild von Castor Troy

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    AW: Die am meisten überschätzten Filme

    Ich verstehe den Hyp um Brad Pitt nicht.Seine filme sind so überschätzt.

    Auch FIGHT CLUB gefällt mir nicht

  8. #117
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Die am meisten überschätzten Filme

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Ich mache mit sieben weiteren Freunden ab und an einen Filmeabend, bei dem immer der/die Einladende den Film raussuchen darf und die anderen dürfen erst nach Anschauen des Films mit Manöverkritik um sich werfen.
    Bei den letzten Filmabenden wurden u.a. die folgenden Filme angeschaut:

    Siddharta

    Oh Gott, was fand ich den langatmig und somit auch einfach nur langweilig. Als ich dann noch in einer Kritik gelesen habe, dass sowohl Buch von H. Hesse, als auch der Film zu "Kult für Generationen" geworden sei, dachte ich mir, dass dies definitiv nicht mich betreffen kann. Der Film plätschert einfach nur so dahin und es das permenente Sitar-Gezupfe geht einem ziemlich auf die Nerven. Gut, der Film ist von 1972, aber auch da hat man schon ganz gute Film gemacht, oder?


    Was sie schon immer über 5ex wissen wollten, ....

    Gut, Woody Allen war damals 40 Jahre jünger, 40 Jahre unerfahrener und wahrscheinlich hatte er auch noch gefühlte 40 Filme vor sich. Aber aus heutiger Sicht ist dieser Film einfach nur noch peinlich und doof. Was an dem "Kult" sein soll oder eben toll sein soll erschließt sich mir nicht wirklich.


    American beauty

    Tolle Schaupieler, gute Kameraführung, aber was will der Film aussagen? Sollte man ihn nur deshalb toll finden, weil Sam Mendes Regie geführt hat oder weil Kevin Spacey und Scott Bakula mitspielen? Oder weil Paula Abdul - damals wohl noch in nüchternem Zustand - eine Cheerleaderszene choreographiert hat? Nein, ich fand ihn tödlich langweilig.


    Habemus papam

    Die Grundidee - was macht man mit einem Papst, der nach seiner Wahl Muffensausen bekommt und sich dann entschließt, die Wahl nicht anzunehmen - fand ich ganz okay. Aber was dann aus diesem Film geworden ist, ist einfach nur noch bescheuerter Klamauk, der einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Eingangsfrage wirklich nicht mehr gerecht wird.


    Pulp fiction

    Puh, das war ein echter Kampf für mich, diesen Sch....film nochmals anzuschauen. Ich habe mich ja schon öfters darüber geäußert und finde diesen Film einfach nur noch schlecht.

  9. #118
    Benutzerbild von lautlos

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    AW: Die am meisten überschätzten Filme

    Vielleicht nicht gerade überschätzt, aber viel Rummel wurde ja in letzter Zeit um die Verfilmung von Uwe Tellkamps "Der Turm" gemacht. Der Zweiteiler wurde - passend zum Tag der Einheit - vor ein paar Tagen im ÖR ausgestrahlt. Hat ihn jemand gesehen?

    Da ich ja einer wenigen zu sein scheine, der das Buch nicht gelesen hat, musste ich ich mich erstmal davon überraschen lassen, dass er im Dresden der 80er Jahre spielt und die Entwicklung der Bürgerrechtsbewegung bis hin zum Mauerfall schildert. Soweit, so gut. Jan-Josef Liefers und auch der Rest der Belegschaft spielten absolut überzeugend und auch Ausstattung des Films und den ganzen Charme des Verfalls hat man gut eingefangen. Mir kamen einige Dinge richtig bekannt vor...

    Auf der anderen Seite: Die Geschichte war mit dem schwierigen Thema (mal wieder) reichlich überladen. Zumal sich das Ganze ja außerdem als Familientragödie, Kritik am MfS, staatlicher Zensur, der NVA und wasweißichnoch verstand. Am Ende bleiben eigentlich nur traumatisierte Personen zurück und nirgens ist Freude über das Erreichte zu erkennen.

    Versteh mich keiner falsch, ich hab kein Problem mit der Bewältigung dieser Vergangenheit, deren Teil meiner einer ja auch war. Mir scheint nur, dass es zwischen Klamauk a la "Sonnenallee" und Betroffenheitsfilmen wie diesen oder z.B. "Das Leben der Anderen" nicht viel zu geben scheint. Wir Deutschen scheinen dazu zu neigen, demonstrativ das Innerste nach Außen zu kehren, immer offensiv und (in dem Falle dem Zuschauer) das Äußerste zumutend. Entweder das oder so unglaublich flach, dass es geradezu innere Schmerzen verursacht. Find ich schade, v.a. bei so einem wichtigen Thema. Der beste deutsche Film ist und bleibt jedenfalls für mich "Das Boot" - und leider nicht "Der Turm".

  10. #119
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Die am meisten überschätzten Filme

    Zitat Zitat von lautlos Beitrag anzeigen
    Am Ende bleiben eigentlich nur traumatisierte Personen zurück und nirgens ist Freude über das Erreichte zu erkennen.
    ...was im Grunde mit der Realität am Tag der Deutschen Einheit (und dem wie darüber im restlichen Jahr ist Ost und West gesprochen wird) ziemlich viel gemeinsam hat. Ich habe bisher nur den ersten Teil gesehen. Ich weiss nicht, ob ich den zweiten noch schaue. Ich habe viel übrig für historische Verfilmungen der jüngeren Geschichte des letzten Jahrhunderts. Aber so richtig gezündet hat "Der Turm" bei mir nicht. In der Tat wurde ziemlich viel in den Film heineingepackt. Dennoch hatte ich 90 Minuten lang oft das Gefühl, dass eigentlich nichts wichtiges passiert und die Story so vor sich hin plätschert. Im zweiten Teil überschlagen sich dann vermutlich die Ereignisse bezgl. der Wende. Mal sehen...

  11. #120
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Die am meisten überschätzten Filme

    Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger

    Hat den irgendjemand gesehen? Wir hatten mal wieder im Bekanntenkreis einen Filmabend und eine Bekannte empfahl den Film und meinte, dass sei der beste Filme, die sie seit Jahren gesehen hat.

    Nun ja, ich bin kein sonderlicher Freund von Ang Lee-Filmen und finde die meisten seiner Filme nur schwer erträglich bis furchtbar (nicht einmal seine Jane Austen Verfilmung gefällt mir sonderlich).

    Na ca. zwei Stunden DVD schauen, fragte ich mich allen Ernstes, was an diesem Film so toll sein soll. Weite Teile des Films zeigen den Hauptdarsteller - anfangs noch mit verschiedenen Tieren, später nur noch mit dem Tiger in einem Rettungsboot. Immense Handlungsstränge kann ich da nicht erkennen. Auch die vielfach religiöse Deutung sehe ich nicht so, wie viele Kritiker dies in ihren - überwiegend positiven - Rezensionen über den Film geschrieben haben. Irgendwie kam mir das Ganze eher wie "Robinsonade meets Arche Noah" vor.

    Ganz ehrlich, für mich mit Sicherheit einer der am überschätztesten Filme aller Zeiten.

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