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Die besten Rezepte aus den einzelnen Bundesländern

Erstellt von Rosalie, 14.11.2004, 13:38 Uhr · 65 Antworten · 3.922 Aufrufe

  1. #61
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Mal etwas Unkonventionelles (zumindest in der heutigen Zeit):


    Holundersuppe

    Zutaten (für 4 Personen):

    1 Liter Holundersaft*
    1 Liter Milch
    etwas Salz
    Zucker oder Flüssig-Süßstoff
    etwas Zitronensaft
    evtl. etwas Rohrzucker
    etwas Maisstärke als Bindemittel**
    60 g Butter
    2 Brötchen



    * Dürfte im Handel schwer erhältlich sein, eventuell in Reformhäusern oder Spezialgeschäften. Am besten ist, selbst Holunder zu sammeln (Spätherbst ist Erntezeit) und diesen zu entsaften. Den so gewonnenen Saft teilt man gleich portionsweise auf, also jeweils einen Liter in Gefrierbeutel, und friert diese ein. Normalerweise braucht das nur einmal im Jahr gemacht zu werden, wenn man acht oder neun Beutel zusammenbekommt, sollte das für ein Jahr reichen. Wer will, kann Holundersaft natürlich auch einfach so trinken, soll ja sehr gesund sein.

    ** Mein bevorzugtes Bindemittel. Einfach drei Esslöffel Maisstärke mit etwas Leitungswasser verquirlen und vorsichtig nach und nach in den Topf geben. Dieses Bindemittel ist sehr effizient, also nicht zuviel reinkippen!


    Zur Zubereitung (ca. 30 Minuten):

    1. Den Holundersaft und die Milch vermischen, mit dem Salz und dem Zucker bzw. dem Süßstoff würzen und aufkochen.

    2. Die Brötchen in Würfel schneiden, die Butter in einer Pfanne zerfließen lassen.

    3. Sobald die Suppe kocht, den Zitronensaft dazugeben. Vorsicht, das Ganze kocht sehr leicht über und kann eine herrliche Sauerei auf dem Herd verursachen! Anschließend die Suppe (bevorzugt mit der Maisstärke) andicken und nochmals abschmecken.

    4. Die Brötchenwürfel in der Pfanne kurz anbraten und zur Suppe reichen.


    Holundersuppe ist recht schmackhaft und, wenn man das Entsaften mal ausklammert, auch sehr leicht herzustellen. Soviel ich weiß, zählte diese - mit einem leicht variierten Rezept, versteht sich - auch zur Nachkriegskost...

  2.  
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  3. #62
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    @ djrene

    Hab' gestern mal dein Rezept für Kässpätzle ausprobiert und kann dich nur bestätigen. Hervorragend!

  4. #63
    Benutzerbild von Petra67

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    Meine Mutter hat immer so einen herrlichen Heringssalat mit Rote Beete gezaubert. Leider habe ich das Rezept gerade nicht hier, aber mit Google habe ich ein ähnliches gefunden, allerdings ohne Kapern (bäh, mag ich nicht):

    http://www.marions-kochbuch.de/rezept/0309.htm


    Leber ist auch nicht unbedingt mein Fall, obwohl ich Leberwurst z.B. sehr gerne esse. Und, darf man ja eigentlich nicht laut sagen, ich liebe die "verfeinerte französische Leberwurst" (sprich foie gras, also Gänse- oder Entenstopfleber). Ich hoffe, ich werd nun nicht gelyncht...

  5. #64
    Benutzerbild von Babooshka

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    Nö, von mir nicht. Ich sterbe nämlich auch für Foie Gras. Aber da es ja recht teuer ist, leiste ich mir diese Perversion nur sehr, sehr selten, eigentlich nur, wenn ich in Frankreich bin oder wenn ich dazu eingeladen werde.

  6. #65
    Benutzerbild von Rosalie

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    Muss einfach mal diesen Thread nochmal *hochschieb*....vielleicht kommt dann wieder mal ein neuer Gaumenschmaus aufs virtuelle Fenster!

  7. #66
    Benutzerbild von Rosalie

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    Lege gleich mal los ..... das wird es heute bei uns geben

    Krautwickel - ein ganz herzhafter Schmaus.....!

    Zutaten für 4 Personen (da wir nur zu Zweit sind wird die Hälfte eingefroren und schmeckt wenn es mal schnell gehen soll nochmal so gut )

    800gr.frisches Hackfleisch gemischt
    2 mittelgroße Zwiebeln (fein gewürfelt)
    1-2Knoblauchzehen (oder Schnittknoblauch nehmen-kein Knoblauchgeruch!)
    2 Eier
    2 altbackene Brötchen
    oder ca. 50 Gramm Paniermehl
    Salz (oder schwarzer Pfeffer und Basillikum)
    Petersilie nach Wunsch
    Würzig und hilfreich :Bohnenkraut! 1Teelöffel voll in die Hackfleischmasse geben! (Eine Empfehlung-kein muss!!!)
    geriebenes Muskat
    süßer Paprika nach Geschmack
    1Kopf Weißkohl
    1Zwiebel ( in Scheiben schneiden)
    evtl. etwas Kümmel
    200gr Schinkenspeck kleingewürfelt
    Rapsöl zum ausfetten der Form
    1Teelöffel Rübenkraut
    1 kleine Handvoll Milchreis oder Bruchreis


    Von dem Weißkohlkopf die äußersten (nicht so schönen) Blätter entfernen, sowie den Strunk herausschneiden.
    Danach vorsichtig von außen Blatt für Blatt ablösen und darauf achten, dass die Blätter soweit als möglich ganz bleiben, damit man sie zum Einschlagen der Hackmasse verwenden kann.
    Die abgelösten Blätter waschen und ganz kurz in kochendem Wasser blanchieren. Sofort wieder in kaltem Wasser abschrecken (so behalten sie ihre schöne frische Farbe) und abtropfen lassen.
    Aus dem frischen Hackfleisch, den geschälten und gewürfelten Zwiebeln und Knoblauch, den Eiern und dem Paniermehl und den Gewürzen eine gleichmäßige Masse zubereiten.
    Den Schinkenspeck,Kräuter und den Milchreis in die Hackfleischmasse beifügen.
    Nun die fertige Hackmasse in 4 gleichmäßige Portionen aufteilen, und mit den vorbereiteten Kohlblätter einschlagen. (Eventuell einen Bindfaden zum Zusammenrollen verwenden, der allerdings vor dem Anrichten wieder entfernt werden muß).
    Einen Bräter oder eine Auflaufform einfetten die Zwiebelscheiben zu geben und die nun gefüllten Kohlblätter eng aneinander einsetzen, Kümmel nicht vergessen!
    ca. 1/2 Tasse leichtgesalzenes Wasser zu geben und ab in den auf 200° C vorgeheizten Backofen.
    Nachdem die Kohlrouladen leicht Farbe benommen haben, mit dem eigenen Saft und dem Rübenkraut übergießen und nun abgedeckt etwa 30 Minuten fertig garen.
    Als Beilage passt dazu hervorragend Kartoffelpürree oder auch Brat- oder Salzkartoffeln. Wer will kann statt Salzkartoffeln würzige Kräuterkartoffeln machen -einfach statt mit Salz den schwarzen Pfeffer und getrockneten Basillikum zum Kartoffelwasser geben und auf die gekochten Kartoffeln Majoran und frischen Petersilie streuen.Sooo lecker!

    Wünsche guten Appetit

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