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Die Disco "Sound" in Berlin Ende der 70er

Erstellt von Die Luftgitarre, 29.01.2005, 23:24 Uhr · 35 Antworten · 22.551 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Babooshka

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    Luftgitarre, in dem Buch wird nur ein Bowie-Song namentlich genannt und das ist It is too late, weil er starke Gefühle in Christiane hervorruft. Demnach wirst du also diesbezüglich nichts für deine Zeitleiste finden. Im Film dürftest du da schon eher fündig werden, wie gesagt, ich erinnere mich nicht mehr im Detail an die Lieder darin, aber du könntest Recht haben, dass die sozusagen etwas anachronistisch sind.

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von TalkTalk

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    @Babooshka
    Der Song von David Bowie heisst doch nicht It is Too Late , das ist doch Station To Station .

  4. #13
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Ich bin übrigens fertig mit der Zeitleiste (hatte die sache während des Forums-Absturzes fast vergessen). Grundsätzlich hat sich mein erster Eindruck bestätigt:

    Vorbehaltlich dieser Recherchen ist mein Eindruck aber grob gesagt folgender: Die betreffenden Bowie-Songs wurden ausgewählt, weil sie aus Bowies "Berliner Phase" sind, also genau von der düsteren Berlinatmosphäre anno 1977 inspiriert waren und zu dieser Zeit produziert wurden - aber erschienen waren sie zu den jeweiligen Buch/Film-Situationen größtenteils noch nicht.
    Im Einzelnen:

    "V2 Schneider" hört man im Film im Hintergrund als Christiane zum allerersten Mal mit der U-Bahn ins SOUND fährt (laut Buch = Sommer ´75); im Laden erhältlich war das Stück frühestens im September ´77 (als B-Seite von "Heroes"); da war Christiane F. laut Buch schon fern von gut & böse (im Oktober hatte sie ihren Beinahe-"Goldenen-Schuß" und im November hat ihre Mutter sie endgültig raus aus Berlin gebracht.)

    Als sie dort angekommen das erste Mal den Laden betrifft, wird im Film gerade "Look back in anger" gespielt; erschienen 1979.

    "Heroes" wird im Film gespielt, als Christiane und ihrer SOUND-Clique durch dieses Einkaufszentrum toben und die Kasse klauen (laut Buch muss das irgendwann so Herbst/Winter ´75/´76 gewesen sein); der Song kam wie gesagt erst September ´77 raus.

    "Station to Station" (der Song beim Konzert, mit der Refrain-Zeile "It´s too late") kommt hingegen hin: Das Konzert war im April ´76, der Song und die gleichnamige LP waren im Januar ´76 erschienen.

    Auch "TVC 15", was im SOUND gespielt wird nach ihrem ersten "H-Snief" (also kurz nach dem Konzert) kommt hin.

    "Warszawa", das düstere Instrumentalstück, daß man im Fim hört als sie kurz vorm "Goldenen-Schuß"-Versuch ist (also Oktober ´77) kommt theoretisch hin, denn das Stück war im Januar ´77 auf der LP "Low" erschienen (allerdings muss man bedenken das sie auch zu diesem Zeitpunkt schon kein Geld und keine Zeit mehr für Schallplatten-hören hatte.)

    "Sense of doubt", das andere düstere Instrumentalstück, daß im Hintergrund läuft, als man am Bahnhof Zoo die gespenstischen Gestalten der Endstadium-Junkies gezeigt bekommt, erschien zwar im Oktober ´77 auf der LP "Heroes", also noch kurz vor Ende des Buch-Zeitraums, aber es ist kaum vorstellbara, daß Christiane davon noch Notiz genommen hat.

    Der gewählte Soundtrack ist also stimmungsmäßig und vom allgmeinen Zeithintergrund sehr passend ausgewählt, kann aber anscheinend nicht als authentisch in Bezug auf Christianes Clique zu den genauen Handlungszeitpunkten verstanden werden.

  5. #14
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Die Disco "Sound" in Berlin Ende der 70er

    Ich hab mir gestern dienstlich mal wieder "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" als Film angeschaut. Auch wenn mich Buch und Film in den 80ern gleichermaßen begeistert haben, so stellen sich mir nun, nachdem über 30 Jahre des hypes vergangen sind, doch ein paar - zugegebenermaßen naive - Fragen:

    - Wenn bekannt war, dass das Sound in Berlin so eine "Drogenhöhle" gewesen ist, weshalb hat die West-Berliner Polizei dann so lange zugesehen? Ich kenne (zugegebermaßen in Bayern) Diskothekenbetreiber, die extrem eng mit der Polizei zusammen arbeiten und darauf achten, dass ihr Laden möglichst sauber ist.

    - Die gleiche Frage stellt sich für mich beim "Babystrich". Es scheint ja wirklich ein "offenes Geheimnis" gewesen zu sein, dass am Bahnhof Zoo bzw. dem näheren Umfeld das "Anschaffen" Gang und Gebe war. Auch hier die Frage - es handelte sich ja schließlich um Minderjährige und oftmals noch nicht einmal Strafmündige - weshalb wurde das so lange toleriert?

    - Gab es ähnlich Probleme auch in den Sound-Nachfolgediscotheken? Ich kenne noch zwei andere Plätze in Berlin, die ebenfalls "Sound" hießen? Einer war ganz in der Nähe der Deutschen Oper, wenn ich mich nicht irre.

    - Gibt es heute auch noch solch eine "Szene", wie damals?

    - Was macht Christiane Felscherinow eigentlich heute. Ihr Eintrag bei Wikipedia endet damit, dass ihr das Sorgerecht für ihr Kind entzogen wurde. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich sie irgendwann in den 2000ern mal in einer Talkshow gesehen habe (weiß aber nicht mehr, welche) und sie dort meinte, dass sie ihr Leben recht gut auf die Reihe bekommen habe.

  6. #15
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    AW: Die Disco "Sound" in Berlin Ende der 70er

    - Wenn bekannt war, dass das Sound in Berlin so eine "Drogenhöhle" gewesen ist, weshalb hat die West-Berliner Polizei dann so lange zugesehen? Ich kenne (zugegebermaßen in Bayern) Diskothekenbetreiber, die extrem eng mit der Polizei zusammen arbeiten und darauf achten, dass ihr Laden möglichst sauber ist.
    Das kommt wahrscheinlich darauf an, welche Zielgruppe ein Discothekenbetreiber hat. Wer Mainstreampop-Fans (damals z. B. ABBA-Fans) anvisiert, wird ansichts von Drogenkonsumenten in seinem Laden um sein Image besorgt sein und die Polizei rufen. Aber in einer Stadt, in der es eine größere Drogenszene gibt, wird sich auch ein Discothekenbetreiber finden, der dann genau dieses Marktsegment bedient und stillschweigend wegsieht. Und die Behörden müssen dem Betreiber ja erstmal nachweisen, dass er das bewußt duldet.

    - Die gleiche Frage stellt sich für mich beim "Babystrich". Es scheint ja wirklich ein "offenes Geheimnis" gewesen zu sein, dass am Bahnhof Zoo bzw. dem näheren Umfeld das "Anschaffen" Gang und Gebe war. Auch hier die Frage - es handelte sich ja schließlich um Minderjährige und oftmals noch nicht einmal Strafmündige - weshalb wurde das so lange toleriert?
    Naja, wen will man da belangen? Zuhälterbanden sind beim Drogenstrich wohl nicht im Spiel (das ist ja eher chaotisch und 'spontan' und wirft keinen Gewinn ab, weil alles für den nächsten Schuss gebraucht wird). Und die Mädchen haben natürlich kein Interesse daran, die Freier anzuzeigen.

    - Gibt es heute auch noch solch eine "Szene", wie damals?
    Soweit ich weiß geht der Konsum von harten Drogen und die Zahl von Drogentoten seit Jahren zurück. Es hat sich wohl auch in drogenaffinen Jugendkulturen herumgesprochen, dass mit Heroin echt nicht zu spaßen ist. Hier in Hamburg haben in den 80ern selbst die Hafenstraßen-Besetzer irgendwann angefangen, die Heroindealer vor 'ihrem' Haus zu verjagen.

    Der Weg vom Joint zur Nadel ist heute wohl viel weiter und indirekter (und auch unwahrscheinlicher) als in den 70ern, die Szenen überlappen sich nicht mehr so stark. In meinem Vorstadt-Schulumfeld war es kein Problem, an Haschisch zu gelangen, eine Zeit lang wurde auf Partys gekifft - aber ich hab nie gehört, dass irgendjemand da mal mit Heroin in Berührung gekommen wäre oder auch nur mit dem Gedanken gespielt hätte.

  7. #16
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Die Disco "Sound" in Berlin Ende der 70er

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Das kommt wahrscheinlich darauf an, welche Zielgruppe ein Discothekenbetreiber hat. Wer Mainstreampop-Fans (damals z. B. ABBA-Fans) anvisiert, wird ansichts von Drogenkonsumenten in seinem Laden um sein Image besorgt sein und die Polizei rufen. Aber in einer Stadt, in der es eine größere Drogenszene gibt, wird sich auch ein Discothekenbetreiber finden, der dann genau dieses Marktsegment bedient und stillschweigend wegsieht. Und die Behörden müssen dem Betreiber ja erstmal nachweisen, dass er das bewußt duldet.
    Da hst du sicherlich recht, aber spätestens wenn die Zahl der Dorgentoten mal das sprichwörtliche Dutzend pro Jahr überschritten hat und bei den meisten immer wieder der gleiche Name einer Diskothek fällt, in der sie häufig waren, sehe ich die Notwendigkeit des Einschreitens gegeben. Gut, ich weiß nicht, ob es nicht damals das ein oder andere Mal eine Großrazzia im "Sound" gegeben hat. Ich kannte den Laden nur immer von außen, weil ich damals viel zu jung war und bei meinen Berlin-Verwandtschaftsbesuchen. Den Schriftzug kenne ich allerdings immerhin von außen.

    Naja, wen will man da belangen? Zuhälterbanden sind beim Drogenstrich wohl nicht im Spiel (das ist ja eher chaotisch und 'spontan' und wirft keinen Gewinn ab, weil alles für den nächsten Schuss gebraucht wird). Und die Mädchen haben natürlich kein Interesse daran, die Freier anzuzeigen.
    Ja, zur damaligen Zeit gab es auch - wenn ich das richtig recherchiert habe - für ganz West-Berlin einen Sozialarbeiter, der für die Drogenproblematik zuständig war. Dass der als Einzelkämpfer nicht allzuviel ausrichten konnte, versteht sich von selbst.

    Und dass der Drogenstrich kein sonderliches Geld abwirft, um daran zu verdienen ist sicherlich klar. Allerdings wundert es mich nach wie vor, dass die Gesetzeshüter - die davon sicherlich wussten - dies einfach sang- und klanglos hingenommen haben. Schließlich waren wir in den 70ern noch meilenweit von dem sog. Prostitutionsgesetz entfernt.


    Soweit ich weiß geht der Konsum von harten Drogen und die Zahl von Drogentoten seit Jahren zurück. Es hat sich wohl auch in drogenaffinen Jugendkulturen herumgesprochen, dass mit Heroin echt nicht zu spaßen ist. Hier in Hamburg haben in den 80ern selbst die Hafenstraßen-Besetzer irgendwann angefangen, die Heroindealer vor 'ihrem' Haus zu verjagen.

    Der Weg vom Joint zur Nadel ist heute wohl viel weiter und indirekter (und auch unwahrscheinlicher) als in den 70ern, die Szenen überlappen sich nicht mehr so stark. In meinem Vorstadt-Schulumfeld war es kein Problem, an Haschisch zu gelangen, eine Zeit lang wurde auf Partys gekifft - aber ich hab nie gehört, dass irgendjemand da mal mit Heroin in Berührung gekommen wäre oder auch nur mit dem Gedanken gespielt hätte.
    Das ist richtig. Bei Gericht fällt mir auch immer auf, dass man so gut wie nie jemanden hat, der Heroinkonsument ist, jedoch Haschischkonsumenten und Kleindealer gibt es reihenweise.

  8. #17
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Die Disco "Sound" in Berlin Ende der 70er

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    - Wenn bekannt war, dass das Sound in Berlin so eine "Drogenhöhle" gewesen ist, weshalb hat die West-Berliner Polizei dann so lange zugesehen? Ich kenne (zugegebermaßen in Bayern) Diskothekenbetreiber, die extrem eng mit der Polizei zusammen arbeiten und darauf achten, dass ihr Laden möglichst sauber ist.

    - Die gleiche Frage stellt sich für mich beim "Babystrich". Es scheint ja wirklich ein "offenes Geheimnis" gewesen zu sein, dass am Bahnhof Zoo bzw. dem näheren Umfeld das "Anschaffen" Gang und Gebe war. Auch hier die Frage - es handelte sich ja schließlich um Minderjährige und oftmals noch nicht einmal Strafmündige - weshalb wurde das so lange toleriert?
    Das wurde nicht toleriert. In dem Buch wird ja auch immer wieder erwähnt, dass es Razzien gegeben hat. Die Polizei war damals wohl ziemlich machtlos gegenüber dem Drogenproblem. Auch wird in dem Buch erwähnt, dass die Macher vom Sound die Fixer gar nicht dahaben wollte und es diverse Bestrafungsmaßnahmen gab, wenn sie einen erwischten. Aber gegen so eine geballte Macht konnten auch sie nichts ausrichten.

    - Gab es ähnlich Probleme auch in den Sound-Nachfolgediscotheken? Ich kenne noch zwei andere Plätze in Berlin, die ebenfalls "Sound" hießen? Einer war ganz in der Nähe der Deutschen Oper, wenn ich mich nicht irre.

    - Gibt es heute auch noch solch eine "Szene", wie damals?
    Nein, nicht in derselben Form wie damals. Ich weiß gar nicht, ob es das Sound in der Bismarckstr. jetzt noch gibt. Wenn ja, dürfte vor allem unsere Generation dort zu Gast sein und die Leute rauchen allenfalls mal 'nen Joint. Das Sound von damals sind die Technotempel von heute und das Heroin von damals sind heute Speed, Extasy und immer mehr Crystal. Auch Alkohol wird meiner Meinung nach heute mehr anstelle von harten Drogen konsumiert. Fixer gibt es auch heute noch, aber längst nicht mehr so viele wie damals und vor allem nicht mehr so junge. Der einstige Baby-Fixerinnenstrich ist heute dominiert von (teilweise sehr jungen) Osteuropäerinnen, die das aber nicht für Heroin machen. Die Konsumenten der o. g. Drogen brauchen das nicht mehr, weil diese sehr viel billiger sind als einst Heroin.

    - Was macht Christiane Felscherinow eigentlich heute. Ihr Eintrag bei Wikipedia endet damit, dass ihr das Sorgerecht für ihr Kind entzogen wurde. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich sie irgendwann in den 2000ern mal in einer Talkshow gesehen habe (weiß aber nicht mehr, welche) und sie dort meinte, dass sie ihr Leben recht gut auf die Reihe bekommen habe.
    Hat sie nicht. Man hat ihr den Sohn weggenommen (der müsste jetzt so um die 15-16 sein, Christiane selber ist 51), weil sie im Grunde nie richtig clean geworden ist. Sie treibt sich nach wie vor am Kottbusser Tor rum, das ist der Ort, wo jetzt die Drogenszene ist. Kurzzeitig war sie auch mal nach Amsterdam abgehauen, das war wohl der Auslöser, warum man ihr den Sohn weggenommen hat. Es geht ihr wohl auch körperlich nicht gut, die Gelenke schmerzen. Gearbeitet hat sie nie, nur von den Tantiemen für das Buch gelebt und das einstmals große Geld, das sie damit verdient hatte, längst verballert. Ihr Problem ist, dass sie sich einer echten Therapie mit den Worten "ich lass mir nicht in den Kopf leuchten" immer rigoros verweigert hat.

  9. #18
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    AW: Die Disco "Sound" in Berlin Ende der 70er

    Hat sie nicht. Man hat ihr den Sohn weggenommen (der müsste jetzt so um die 15-16 sein, Christiane selber ist 51), weil sie im Grunde nie richtig clean geworden ist. Sie treibt sich nach wie vor am Kottbusser Tor rum, das ist der Ort, wo jetzt die Drogenszene ist. Kurzzeitig war sie auch mal nach Amsterdam abgehauen, das war wohl der Auslöser, warum man ihr den Sohn weggenommen hat. Es geht ihr wohl auch körperlich nicht gut, die Gelenke schmerzen. Gearbeitet hat sie nie, nur von den Tantiemen für das Buch gelebt und das einstmals große Geld, das sie damit verdient hatte, längst verballert. Ihr Problem ist, dass sie sich einer echten Therapie mit den Worten "ich lass mir nicht in den Kopf leuchten" immer rigoros verweigert hat.
    Das macht das Buch ja noch tragischer: dass sie später immer wieder rückfällig geworden ist und just mit den Tantiemen ihre Sucht finanzieren konnte. Sozusagen einmal mit 14 (!) was ausprobiert und für immer darin gefangen.

    Das für Pädagogen irritierende an ihrem Bericht war ja, dass sie die Erlebnisse und das Gefühl in ihrer Bahnhof-Zoo-Clique trotz des offenkundigen Elends nicht ohne auch eine gewisse Fasziniertheit beschreibt. Auch in späteren Interviews klingt das immer wieder an. Und auch immer wieder der Wunsch, "nicht spießig" zu leben. Im Westberlin der 70er Jahre war es in ihrem Umfeld wohl so, dass man entweder Spießer werden konnte oder Junkie. Jenseits davon gab es (zumindest ihrer Wahrnehmung nach) nichts. Und irgendwie blieb das wohl prägend für sie.

  10. #19
    Benutzerbild von Lexi

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    AW: Die Disco "Sound" in Berlin Ende der 70er

    Zitat Zitat von Babooshka Beitrag anzeigen
    Sie treibt sich nach wie vor am Kottbusser Tor rum, das ist der Ort, wo jetzt die Drogenszene ist.
    Der Bahnhof Zoo war übrigens keine gute Werbung für Berlin, jedenfalls kam der Vorschlag, eine Klassenfahrt dorthin zu machen, bei uns nicht gut an. Wie konnte man sich dieses Gebäude eigentlich vorstellen: Insgesamt heruntergekommen, oder gab es da nur einen Flügel, vor dem sich finstere Gestalten versammelten.


    Zitat Zitat von Babooshka Beitrag anzeigen
    das einstmals große Geld, das sie damit verdient hatte, längst verballert.
    Erzählt sie nicht immer, sie lebt da immer noch von?

  11. #20
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    AW: Die Disco "Sound" in Berlin Ende der 70er

    Wir waren kurz nach dem Mauerfall und kurz vorm Abi in Berlin dort und da wir aus einer recht heilen Vorstadtwelt kamen hatte das Thema für einige von uns schon so einen morbiden Reiz, auch war das ganze für uns 1991 ja bereits zeithistorisch entrückt. Wir kamen auch kurz am Bahnhof Zoo vorbei, aber da war wohl in den 80ern so stark umgebaut worden, dass wir die Szenerie aus dem Film nicht wiedererkennen konnten.

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