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Erstellt von Mumie, 22.09.2005, 21:53 Uhr · 13 Antworten · 1.368 Aufrufe

  1. #1
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie
    Wo soll daß nur enden??

    Ab Oktober strengere Einreise- Bestimmungen für USA

    Neues Formblatt für US-Einreise [Zoom]

    Frankfurt/Berlin - Bei Reisen in die USA sollten Fluggäste vom 4. Oktober an schon vorher ihre genauen Reisedaten auf einem Formular zusammenstellen.

    Das sagte der Deutsche Reisebüro und Reiseveranstalter Verband (DRV) und die Vereinigung der Fluggesellschaften BARIG.

    Die Angaben etwa über die Adresse der ersten Übernachtung oder die Mietwagenstation müssen nach einer Änderung der Einreisebestimmungen künftig beim Einchecken vorgelegt werden.

    Das Formular kann im Internet unter www.drv.de sowie auf www.barig.org heruntergeladen werden. Reisende sollten das ausgefüllte Formblatt beim Einchecken übergeben, erklärten beide Organisationen. Die Fluggesellschaften müssen die Zusatzdaten bis 15 Minuten nach Abflug einer US- Behörde übermitteln. Wer die erforderlichen Daten am Flughafen nicht vorlegen könne, müsse damit rechnen, nicht in die USA einreisen zu dürfen.


  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von PostMortem

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    Mumie postete
    Wer die erforderlichen Daten am Flughafen nicht vorlegen könne, müsse damit rechnen, nicht in die USA einreisen zu dürfen.
    Kein Problem, ich kann gut auf USA-Reisen verzichten und bin ein Glück nicht von den üblichen Träumereien einer Motorradtour über die Route 66 oder ähnlichem beeindruckt, da mir "der Rest" der Welt und unser gutes altes Europa mehr als genug Verheißung ist. Hier will man mich wenigstens als Gast und behandelt nicht Millionen Reisende auf der Jagd nach einer Hand voll Terroristen wie unerwünschte Kriminelle.

    Mein Wunsch wäre nur, dass viele Menschen, die privat in die USA reisen wollten, sich dieser Demütigung verweigern und lieber in Europa oder z. B. Australien Urlaub machen. Wirtschaftlicher Druck ist die einzige Sprache, die in diesem Fall verstanden wird.

    Wenn das nichts bringt, sollten im Gegenzug auch wir Europäer uns mal trauen, jede dieser Regelungen auch für US-Reisende einzuführen. Die würden sich dann schon dafür einsetzen, dass ihr Präsident diese Regelungen wieder abschafft, aber erstmal müssen sie wohl spüren, wie sich das so anfühlt...

    PM

  4. #3
    Benutzerbild von producer

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    Mumie postete
    Wo soll daß nur enden??

    Die Angaben etwa über die Adresse der ersten Übernachtung oder die Mietwagenstation müssen nach einer Änderung der Einreisebestimmungen künftig beim Einchecken vorgelegt werden.
    Und wo ist das Problem?
    Bei Flugreisen in die USA mußte auch bisher immer eine erste Adresse angegeben werden. Bisher hat man die Formulare immer während des Fluges im Flieger ausgefüllt - und jetzt eben kurz vor dem Abflug.

  5. #4
    Benutzerbild von italomaster

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    POST MORTEM, dem ist nichts hinzuzufuegen, ich schliesse mich dem Inhalt Deines Postings uneingeschraenkt an!

  6. #5
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie
    @producer
    Also ich bin zwar daß letzte Mal 99 in die USA(Florida) geflogen,da musste ich nichts in diese Richtung ausfüllen(oder ist es seit dem 11.September anders?).

    Siehst Du da gar keine Gefahren dahinter(besonders wenn sich daß immer mehr ausweitet)????

  7. #6
    Benutzerbild von Petra67

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    Meine Freundin ist vor kurzem aus einem einwöchigen USA Urlaub zurückgekommen und hat vorerst auch die Schnauze voll. Sie sagte, sie und andere Passagiere wären bei der Immigration wie Kriminelle behandelt worden, und die Beamten wären extremst unfreundlich und rüde gewesen.

    Ich war bisher zwei Mal in den USA, ist aber auch schon ein paar Jahre her, und schon damals hab ich mich über die Prozedur beim Einchecken amüsiert, die löchernden Fragen, ob man den Koffer allein gepackt hat und warum man in die USA reisen will etc. Aber jetzt reizt mich ja gar nix mehr, in das Land zu reisen. Wie Post Mortem bin ich der Meinung, dass es genug andere schöne Flecken auf der Welt gibt, die ich noch nicht gesehen hab.

    Dabei sind die USA wirklich schön. Leben möchte ich da um keinen Preis, aber als Touri fand ich es immer toll. Auch die Tragödie um New Orleans hat mich ziemlich geschockt, weil ich vor 7 Jahren dort war und eine grossartige Zeit da verbracht hatte.

  8. #7
    Benutzerbild von McFly

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    Ich verstehe die Aufregung gar nicht - dient doch alles der Sicherheit. Wenn das nicht wäre, würde es nach dem nächsten großen Bumms wieder alle nach "schärferen Maßnahmen" schreien. Diese Fahne-nach-dem-Wind-hängen-Mentalität deutscher Urlauber ist derweil unerträglich geworden.

    Nur ein Sturm im Wasserglas...

    McFly

  9. #8
    Benutzerbild von F.G.T.H.

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    McFly postete
    Ich verstehe die Aufregung gar nicht - dient doch alles der Sicherheit. Wenn das nicht wäre, würde es nach dem nächsten großen Bumms wieder alle nach "schärferen Maßnahmen" schreien. Diese Fahne-nach-dem-Wind-hängen-Mentalität deutscher Urlauber ist derweil unerträglich geworden.

    Nur ein Sturm im Wasserglas...

    McFly
    Die Aufregung würdest Du verstehen, wenn dich die Willkür der ach so wichtigen Terroristenaussortierer am Einreiseschalter in der Mangel haben.
    Beispiel von diesem Sommer
    Junge 14 Jahre alt reist mit den Großeltern in die USA, alle dürfen einreisen nur der Junge nicht, trotz aller vorhandenen Papiere und Ausweise (Angaben des Auswertigen Amtes).
    Telefonate nach Deutschland, ab zum Einwohnermeldeamt beglaubigen lassen das es den Jungen gibt und wo er lebt u.s.w.. Blitzübersendung in die USA, alles in allem kostete über 100€ das ganze auf einen Freitag und die Zeitverschiebung nicht vergessen.
    Fazit, als alles da war, wurde es nicht mehr benötigt, Kohle und Zeit fürs Gesäß.
    schöne freie Welt

    Wenn sie wissen wollen wo man die erste Nacht bleibt und warum man da ist, kein Problem, alles andere ist Schikane mit der Sicht durch die Terrorbrille.

  10. #9
    Benutzerbild von producer

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    Mumie postete
    @producer
    (oder ist es seit dem 11.September anders?).
    Ja. Seit 9/11 hat sich einiges geändert. Aus meiner Sicht allerdings nichts wesentliches.

    Mumie posteteSiehst Du da gar keine Gefahren dahinter(besonders wenn sich daß immer mehr ausweitet)????
    Auch, wenn es z. Z. wieder sehr schick ist, die USA nicht zu mögen und zur Wurzel allen Übels zu verurteilen, sehe ich die weitaus größeren Gefahren im typisch deutschen vorauseilenden Gehorsam und aus den daraus entstehenden Schikanen. Um es unseren amerikanischen Freunden möglichst recht zu machen, werden keine Kosten und Mühen gescheut.

    Aktuelles Beispiel: Flug Frankfurt/Main - Los Angeles.
    Kontrollen und Belästigungen in Deutschland (inklusive ständigem Bordpaß zeigen müßen): 7
    Kontrollen und Belästigungen in den USA: 3 (ok, davon eine besonders lästige, weil man seine Schuhe ausziehen muß und dann wie ein Kasper auf den kalten Fliesen steht).

    Interessant an dem Thema finde ich nur, dass sich diejenigen am meisten darüber erregen, die entweder noch nie in den USA waren oder niemals beabsichtigen, dort hinzureisen - oder beides. Möge jeder selbst entscheiden, wieviel er auf solche Meinungen gibt.

    Auf den Besuch eines Landes zu verzichten, nur, weil ich einen zusätzlichen Zettel ausfüllen muß, halte ich für höchst lächerlich.

  11. #10
    Benutzerbild von PostMortem

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    McFly postete
    Ich verstehe die Aufregung gar nicht - dient doch alles der Sicherheit. Wenn das nicht wäre, würde es nach dem nächsten großen Bumms wieder alle nach "schärferen Maßnahmen" schreien. Diese Fahne-nach-dem-Wind-hängen-Mentalität deutscher Urlauber ist derweil unerträglich geworden.

    Nur ein Sturm im Wasserglas...

    McFly
    Du bist also wirklich der Meinung, dass diese Maßnahmen Terroranschläge verhindern werden? Hätte es den 11.9. nicht gegeben, weil Bin Laden nicht in der Lage gewesen wäre die Kohle für ein billiges Hotel aufzubringen, in dem die Todespiloten offiziell fürs Formular abgestiegen wären? Glaubst Du Todespiloten machen sich Gedanken drum, ihre Fingerabdrücke abzugeben? Glaubst Du Todespiloten hätten Skrupel auf die absolut seltendämliche Frage "sind sie Mitglied einer terroristischen Vereinigung" mit nein zu antworten? Lassen sich Terroristen, die es schaffen Flugzeuge mit Teppichmessern zu entführen, von bohrenden Fragen abschrecken, ob sie ihren Koffer selbst gepackt hätten?

    Es steht Dir frei das zu glauben. Ich glaube es nicht und ich finde die Klage über Urlauber, die sich diese Schikanen nicht bieten lassen wollen unerträglich. Für wen halten sich die USA? Wenn man die Berichte über die ständig verschärften Einreisebestimmungen und die durchweg grimmigen Beamten immer wieder hört, muss man ja glatt meinen, die fühlen sich wie die Maden im Speck und nehmen es nur widerwillig hin, dass wir unterentwickelten halbwilden Europäer wie die Halbaffen in ihr geheiligtes Land einfallen dürfen.

    Wenn diese Maßnahmen wirklich geeignet wären Terror zu verhindern, dann hätten wir Europäer sie auch längst ergriffen. Will denn jemand behaupten, Europa wäre als Ziel für Terroristen ausgeschlossen? Wohl kaum... diese Informations-Sammelwurt und diese Stasi-Methoden verfolgen also u. U. durchaus wenig harmlose Ziele. Ich gebe da nur zu bedenken, dass die USA eben nicht nur unser guter Freund sind. Unsere Unternehmen werden jeden Tag ausspioniert und um Geschäftsabschlüsse und Technologievorsprünge gebracht. Ich rede dabei noch nichtmal von Echelon-Verschwörungstheorien. Aber das US-Unternehmen schon Aufträge bekommen haben, die eigentlich schon mit Europäern im Sack waren, ließ sich in einigen Fällen nachweisen und die Amerikaner geben ja auch ganz offen zu, ihre Geheimdienste auch Wirtschaftsaktivitäten überwachen zu lassen - offiziell im Kampf gegen Korruption, klar!

    Also, ich kann diese Entwicklungen nicht so harmlos sehen, nicht nur als zu ertragendes Ärgernis für einen Besuch in "god's own country" abtun und mich schon gar nicht drüber aufregen, dass Touristen und ja auch Geschäftsreisende, diese Verfahrensweise nicht als "gläserne Bürger" über sich ergehen lassen wollen. Wenn man sich in Deutschland über RFID bei der Metro aufregt und so fürchtet, dass der Weg einer Packung Milch transparent werden könnte, warum soll man es dann einfach so hinnehmen, dass ein fremder Staat Bewegungsprofile und Kontrolle über einen freien Menschen aus einem offiziell befreundeten und verbündeten Staat bekommt? Es trifft mich nicht sonderlich, wenn irgendjemand das lächerlich findet. Soll doch jeder drüber denken was er will. Die Terrorkarte zieht hier jedenfalls nicht. Diese Maßnahmen sind für alles mögliche, aber nicht dafür geeignet professionelle Terroristen von Anschlägen abzuhalten. Warum wurden sie also unter diesem Vorwand eingeführt? Hatte man auf so eine Gelegenheit schon lange gewartet und sie nun einfach genutzt? Muss man sich alles gefallen lassen, um mal US-amerikanischen Boden berühren zu dürfen? Manche meinen das ja. Möge jeder selbst entscheiden, wieviel er auf solche Meinungen gibt. Es sind jedenfalls schon Länder von Touristen wegen lächerlicherer Gründe boykottiert worden und sogar deutsche Kanzler sind schonmal nicht zum gebuchten Urlaub nach Italien geflogen, um ein Zeichen dagegen zu setzen, wenn man nicht erwünscht zu sein scheint.

    PM

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