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Die neue Zeitlichkeit!?!

Erstellt von Torsten, 05.02.2003, 23:59 Uhr · 29 Antworten · 2.846 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von
    Du hast vollkommen Recht DeeTee.

    Thx
    QBert

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Christoph

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    Zeit ist eine Frage der Prioritäten!

    Grundsätzlich will ich voranstellen, dass "Zeit haben" sicher für jeden gleichgestellt ist mit "Freizeit haben", also dass man einer Beschäftigung nachgehen kann, von der man glaubt, sie freiwillig zu tun. Insofern bedeutet "Zeit haben" für jeden etwas anderes!


    Zeit ist eine Frage der Prioritäten!
    Diesen Satz habe ich zu Anfang meines Studiums mal auf eine Postkarte gefunden, und ich fand ihn sehr passend: endlich kann ich als Student machen, was ich will. Der tiefere Sinn der Worte ist mir aber erst später klar geworden.

    Wer oder Was treibt mich denn? Muss es wirklich sein? Und was passiert, wenn ich einfach mal alle Fünfe gerade sein lasse?

    Die Leute, die ständig jammern, sie hätten zu viel zu tun, sie müssten noch dies und jenes erledigen, die haben einfach ihre Prioritäten klar gesetzt. Sie brauchen den entstehenden Stress, denn wenn sie ihn nicht bräuchten, würden sie sich ihren Tag anders einteilen. Oder sie werden von indirekten Faktoren getrieben: Menschen betreuen, Autos testen, Zeitungen lesen, letztlich eben Geld verdienen.
    So ist nicht "Zeit haben" der wahre Luxus, sondern es ist Luxus, die (finanziellen) Möglichkeiten zu besitzen, sich Zeit zu nehmen. Und wer auch mal auf ein Geschäft verzichten kann, weil er nicht 100% materiell eingestellt ist, für den ist es noch einfacher! Er kann sich Zeit nehmen, weil ihm nur etwas entgeht, das andere materiell hoch einschätzen würden.

    "Zeit haben" beruht aber auch auf der Eigenschaft eines Menschen, Wichtiges vom Unwichtigen zu trennen. Wenn ich einen Freund dringend im Krankenhaus besuchen will, dann muss ich einfach entscheiden können, welche Dinge müssen tatsächlich noch vorher erledigt werden, welche Dinge kann ich verschieben, und welche Dinge kann ich platzen lassen. Wer hier unfähig ist, ggf. schnell zu entscheiden, der hat Stress. Auch das "Freihalten" von bestimmten Zeiten nützt nix: wenn in meinem Terminkalender eine Pause feststeht, hat das den gleichen Charakter wie eine andere Eintragung – sie muss halt gemacht werden! Zusätzlich suchen sich unvorhergesehene Ereignisse sowieso nicht das Zeitfenster aus, dass man sich freigehalten hatte...

    Nicht ganz unterschreiben kann ich den Satz von Norbert Bolz "In der Leistungsgesellschaft macht es keinen guten Eindruck, viel Zeit zu haben." Leistung ist ja nicht automatisch mit hohem Zeitaufwand verbunden. Für viele schließt es sich offenbar aus, wirtschaftlich zufrieden zu sein ohne ständig Stress haben zu müssen. Andererseits macht aber gerade doch das "Zeit haben" einen enorm souveränen Eindruck: Wenn ich irgendwo mit einem Anliegen hinkomme, und dort wird mir nicht ein Termin oder eine Telefonnummer gegeben, sondern es wird sich direkt um mein Anliegen gekümmert, dann macht das auf mich einen sehr guten Eindruck.


    Zeit ist in meinem Augen nur so schnelllebig, wie ich es für mich zulasse. Meine Vorschreiber haben das ja auch so für sich erkannt. Wenn ich nicht jedem neuesten Computer oder Trend hinterherrennen muss, kann es mir doch sehr egal sein, was da gerade Neues auf den Markt geworfen wurde. Auch hier sehe ich Differenzen zum NB-Text: "Es ist deshalb dumm und in jedem Fall ökonomisch tödlich, gegen den Strom der Mode zu schwimmen oder das Modische mit intellektuellem Dünkel zu ignorieren." Ich finde es anmaßend, Leute als dumm hinzustellen, die ihren eigenen Stil gefunden haben bzw. aus jedem Trend das für sie Passende herausfiltern. Solange man bestimmte ästhetische Grenzen nicht durchbricht, ist es in unserer Gesellschaft durchaus möglich, sich aus verschiedenen Trends herauszuhalten. Es ist eher wirtschaftlich für den normalsterblichen Einzelnen absolut tödlich, jeden Trend mitzumachen.


    Ein weiterer Punkt ist auch, dass für jemanden immer dann eine Entwicklung schnell erscheint, wenn er sie nicht verfolgt (hat). Wenn ich nur alle zwei Jahre mal in ein Videoprospekt schaue, muss es mich doch jedes Mal vom Hocker hauen wegen der ganzen Neuerungen. Wenn ich aber regelmäßig die Fachpresse studiere, die Entwicklungen beobachte und die Trends erkenne, ist doch eine neue Technik nicht mehr überraschend. Damit erscheint sie mir auch nicht mehr schnelllebig, denn ich habe sie ja kommen sehen und kann evtl. auch schon wieder einschätzen, ob sie sich hält oder wieder verschwinden wird. Natürlich kann man solchen Tiefblick nicht in allen Branchen haben, deshalb resultiert dann der Eindruck des rasanten Zeitvergehens gerade bei den Dingen, bei denen man sich nicht auskennt (das sind zwangsläufig wohl auch mehr als die paar Spezialgebiete, die jeder für sich entdeckt hat).


    Und dann ist da noch dieser Absatz:
    "Wenn man sich in vergangenen Jahrhunderten ein Bild von der historischen Zeit machen wollte, hat man oft einen Pfeil gezeichnet, der aus der Vergangenheit durch den Gegenwartspunkt in die Zukunft zielt. Dieser Zeitpfeil zerbricht heute - wir haben Zukünfte im Plural. Und eben deshalb kann man die Zukunft nicht voraussagen. Wer heute auf Futurologen hört, handelt genauso rational wie der Abergläubige, der sein Leben nach dem Horoskop einrichtet. Denn vor uns steht nicht die Zukunft, sondern es tut sich ein Horizont vieler möglicher Zukünfte auf, die miteinander konkurrieren. Wir leben in einem Zeitpluralismus."

    Das halte ich für schlichtweg falsch! "Zeitpluralismus", wenn es das denn wirklich gibt (das Wort an sich ist schon Unsinn, denn auf der Erde haben wir nur eine Zeit), beginnt immer jetzt, und er hat auch vor 100 Jahren schon "jetzt" begonnen! Ganz einfach, weil Zukunft nicht fest ist, es kann alles passieren. Das war und ist immer so gewesen. Den Pfeil würde ich heute immer noch genauso zeichnen, und er müsste immer am heutigen Tage enden! Der erste Satz in diesem Absatz müsste denn auch richtig heissen: "Wenn man sich von vergangenen Jahrhunderten ein zeitliches Bild machen wollte, hat man oft einen Pfeil gezeichnet, ... " Und dieser Pfeil muss logischerweise immer am aktuellen Tag enden. So würde ich auch die Argumentation umdrehen: nicht der Zeitpfeil zerbricht, deshalb können wir die Zukunft nicht vorhersagen, sondern weil wir die Zukunft nicht vorhersagen können, zerbricht der Pfeil heute. Das was NB mit Zeitpluralismus beschreibt, ist eher der Pluralalismus an verschiedenen möglichen Ereignissen, und dieser Pluralismus war vor 1000 Jahren kaum anders als heute.


    Und die 80er?
    Dass die Zeit heute schnelllebiger erscheint, liegt daran, dass wir seit dem Ende unserer Lieblingsdekade mindestens 10 Jahre älter geworden sind, in der Regel das Erwachsensein erreicht haben. Wir müssen unser Leben heute selber bestreiten – in den 80ern haben das doch eigentlich alles unsere Ellies für uns gemacht. Wir waren Kinder/Jugendliche, die mehr oder weniger fett von den Eltern gelebt haben, was kümmerte uns Stress, Dinge, die nicht warten durften, all das, was das Leben erst ermöglicht. Wir saßen in der Clique, am Radio, vor´m Fernseher, am Esstisch, in der Schule, bei Verwandten, waren behütet. Den einzigen Stress machte die Mathearbeit, aber das ging dann schon okay. Und so schliesst sich der Kreis: unsere Prioritäten waren einfach andere, denn wir mussten uns nur selten um existenzielle Dinge kümmern.
    Die Prioritäten haben sich zwangsläufig verschoben.
    Zeit ist eine Frage der Prioritäten!

    Gruß
    Christoph


    (Dieser Text ist entstanden, nachdem Post Nr. 001 veröffentlicht wurde, weitere Texte sind also nicht berücksichtigt.)

  4. #13
    Benutzerbild von Heinzi

    Registriert seit
    25.12.2001
    Beiträge
    1.181
    @QBert

    Schon gut, im Zeitpunkt meines Postings Nr. 5 befand ich mich tatsächlich in einem Zustand leicht kanalisierungsbedürftiger Gereiztheit...

    Tatsächlich geht mir die vielfach zu beobachtende Tendenz, Kritikern oder auch nur kritisch eingestellten Zeitgenossen, "Neid" zu unterstellen, mit der Folge, sich über deren Inhalte erhaben fühlen zu können und eine Auseinandersetzung allenfalls aus der grossmütigen Position eigentlicher Unantastbarkeit heraus zu führen, allerdings wirklich auf den Wecker...
    Selbst als ein zwangsläufig Neidgefühle geradezu ungeheuerlichen Ausmasses weckender Mensch erspare ICH meiner Umwelt jedenfalls entsprechende Vorhaltungen...

    Was den Inhalt deines Beitrags betrifft - auf den Punkt gebracht: "Arbeite, um zu leben und kümmere dich einen Sch.... um die Meinung anderer Leute hierzu..." - so gebe ich dir im Übrigen recht...
    Ist auch meine Maxime..

    Nix für ungut...

  5. #14
    Benutzerbild von
    @ Heinzelmaennchen

    Damit, dass ich vieles Herumkritisieren und Gestichel auf Neid zurückführe, hat ja auch Torsten schon so seine Probleme gehabt. Wenn man es nur 2x im Bezug auf zwei unterschiedliche Personen wiederholt, solle es gar schon unglaubwürdiger werden. Dazu sage ich: Bullshit!

    Das (Un-)Wort "Neidgesellschaft" wurde nicht umsonst geprägt. Manche meinen gar, wir Deutschen wären ein besonders neidisches Volk. Das stimmt aber nicht. Deutsche sind neidisch auf Geld und/oder Zeit und die Freiheit das mancher vielleicht eher tut und lässt was er will, als sie selbst, weil sie sich von gesellschaftlichen Pseudo-Zwängen fesseln lassen und brav-spießig-angepasst ihr Dasein abspuhlen. Sie sind heute alle "Yuppies" und wer es schafft sich n' gammeliges 3er Cabrio zu kaufen, 1x im Jahr in die DomRep fliegt und seinen Rossignol Chamonix zeigt und ne' Monatskarte im Fitnessclub und im Solarium hat, der darf sich in seinem Winterschlussverkaufs-Timberland-Pulli wahrlich "frei" nennen. Dafür trägt man dann auch gerne jede Woche den Einkauf vom ALDI in Kaisers-Tüten nach Hause, soll ja keiner mitkriegen. Doch eigentlich weiss jeder der so lebt: Ich bewege mich hier nur einer vorgezeichneten Linie nach, frei sein und sein(!) eigenes Leben leben muss was anderes sein. Doch rauszufinden was das ist... dafür fehlt die Zeit, denn man will ja nicht mit 40 immer noch 3er Cabrio fahren, Müller soll letztens gar schon nen' Boxter bestellt haben... Aber Sie haben auch mal gehört: "Geld ist nicht alles". Und deshalb hetzen sie zielsicher von "Event" zu "Event" und nicht selten dabei meilenweit an ihrem Glück vorbei.

    Aber Neid gibts auch anderswo. Die prüden Amerikaner und ihr gestörtes Verhältnis zu einem unverkrampften Umgang mit 5exualität, lässt sich bei näherem Betrachten in vielen Fällen genauso auf Neid zurückführen. Selbst in der Schule ist uns doch schon nichts besseres eingefallen: Wenn da jemand mit etwas ganz tollem, neuen ankam, das uns unsere Eltern bestimmt nicht kaufen würden, haben wir es schlecht geredet um demjenigen ja nicht zu zeigen, wie gerne wir auch sowas hätten. Heute sind wir erwachsen. Die meisten verhalten sich aber immer noch nach dem selben Muster, wenn sie erahnen, dass da jemand etwas tut oder hat, was sie selbst auch gerne so hätten. Dazu kommt dann noch, dass leider viele von den "anderen" gar nicht zu schätzen wissen, was sie so haben. Die Erkenntnis kommt dann erst, wenn es nicht mehr da ist. Klares Kennzeichen von falschen Prioritäten...

    In diesem Sinne und für alle Zeiten
    QBert

  6. #15
    Sven Hoëk
    Benutzerbild von Sven Hoëk
    DeeTee postete
    Sokal, Alan und Bricmont, Jean: Eleganter Unsinn. Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften mißbrauchen. München 1999.
    Aha, die Polemik gegen die beiden Franzosen kam mir ja gleich bekannt vor!

    Den Schinken kenne/habe ich natürlich und kann den beiden Autoren auch nur gratulieren: Sie haben verstanden, wofür Sprache gut ist: zum nüchternen Verpacken von sachlichen empirisch-erfassbaren Inhalten. Hätten Sie zur Recherche auch mal einen Blick in Derridas Grammatologie geworfen, hätten Sie der Welt ein sehr gelbes Buch ersparen können. Und hätten die auch nur ein einziges Wort von Lacan oder Deleuze verstanden, so würden sie sich in Grund und Boden über ihren eigenen "uneleganten Unsinn" schämen.

    IMHO ist Baudrillard genau auf dem richtigen Kurs, wenn es um die Beschreibung von Medialität und Wirklichkeit geht. Gerade darin, dass er dort weitermacht, wo Derrida und Benjamin aufhören, nämlich bei der praktischen Konsequenz der Sprachverwirrung (Derrida) und der praktischen Konsequenz der Produktion (Benjamin) - also bei der Beschreibung der Rache der Objekte am Subjekt, schafft er eine der gelungendsten Analysen der westlichen Gesellschaften überhaupt. Meines Erachtens könnte man die ersten 30 Seiten von "Das Jahr 2000 findet nicht statt" problemlos als postmodernen Nachschlag zu Hegels Geschichtsphilosophie lesen.

    Wenn er dabei Begriffe aus der Physik oder Mathematik benutzt, dann sind solche Metaphern oft etymologsich aufgeschlossen (man könnte mit Heidegger sagen: "ihrer Uneigentlichkeit entrissen") und in einen neuen Sinnkontext gestellt (lies einfach mal "Die Agonie des Realen" ... da wirst du mit schon fast philosophisch korrekter Definition versorgt).

    Was Paul Virilio für die Kinästhetik des Mediums Film und die Soziologie der Postmoderne geleistet hat, ist schlichtweg nicht hoch genug anzurechnen. Nach dem ganzen Konsens-Gesülze eines Habermas hat er IMHO genau an dem Punkt der Diskussion angeschlossen, an dem Lyotard mit dem Widerstreit geendet hat: Aus der notwendigen Heterogenität von Diskursen entstehen eben politische Programme, die medial "verkauft" werden. Schau dir doch mal eines seiner Beispiel-Ereignisse an: Den Golkrieg II. Es ist ja schon fast erschreckend luzide, wie genau Virilio dessen mediale Taktik (vor allem des Einsazes von optischen Waffen) bereits 1984 in "Krieg und Kino" und dort speziell in "Eine Kamerafahrt von 80 Jahren" vorweg genommen hat - in logischer Konsequenz hat er dann ja auch 1991 "Krieg und Fernsehen" nachgeschoben.

    Nichts gegen Bolz und seine Philossophie. Und es hat ja auch keinen Sinn, die Programme der drei gegeneinander aufwiegen zu wollen. Nur ist das, was Bolz da oben schreibt, ein alter Hut, sofern es nicht vor 1978 ("Die Agonie des Realen") erschienen ist.

    Übrigens: Ich hab schon einige Philosophen ihr Urteil über Baudrillard widerrufen hören, nachdem sie von ihm "Paßwörter" gelesen hatten. Leg dir das mal zu. du wirst es nicht bereuen!

    Sven

    P.S. Vielleicht sollten wir diese Diskussion lieber per PN weiterführen, bevor wir hier beide gesperrt werden

  7. #16
    Benutzerbild von Heinzi

    Registriert seit
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    1.181
    Zum Thema 'Schnelllebigkeit'...

    Ich denke als in den 80ern aufgewachsener Mensch, mittlerweile sittlich und auch anderweitig in seiner Persönlichkeit gereift, müsste man eigentlich über die Fähigkeiten verfügen, die Klippen der "neuen Zeitlichkeit" mehr oder weniger souverän zu umschiffen...

    Man begegne der Flut an auf einen hereinstürzenden Informationen mit einer entsprechend angepassten raschen Selektion, versuche dabei aber die Fähigkeit zu einer gelegentlich natürlich auch verlangten, länger währenden und sorgfältigen Behandlung eines Themas nicht verkümmern zu lassen...
    Man verfolge die Entwicklungen in mannigfaltigen Lebensbereichen interessiert, um bei Bedarf, wenn sich mit den persönlichen Zielen deckend, bereit zu sein zur Partizipation, ohne sich dabei zu einer permanenten aktiven Teilnahme gehetzt zu fühlen, bei der man bekanntlicherweise fast nur "alt aussehen" kann....
    Und man möge, um Himmels willen, die Meinung anderer betreffend die eigene Person mit Gelassenheit hinnehmen und insbesondere, so in der glücklichen Lage der finanziellen Unabhängigkeit, bei Bedarf auch mal zusätzlich freie Zeit zu ihrem Recht kommen zu lassen, auch wenn tatsächlich die meisten Leute einen "randvollen Terminkalender", sei es geschäftlichen oder privaten Inhaltes, mit einem erfolgreichen Leben gleichzusetzen scheinen...


    Ich etwa, um mal ein paar Beispiele zu nennen, besitze zwar ein (Uralt)Handy, welches ich in der Regel aber, weil eben nicht mit dem Bedürfnis ausgestattet, ständig erreichbar zu sein, nicht auf mir trage, und werde irgendwann, wenn sich die neue MMS-Technologie mit der Möglichkeit des Versands von Bildern, Film- und Audiosequenzen im Sinne eines einheitlichen technischen Standards sowie akzeptabler Preise durchgesetzt haben wird, sicherlich auf ein neues Modell umsteigen und dannzumal auch die damit möglichen Spielereien nicht verteufeln... ähnliches gilt im Übrigen auch für meinen Videorecorder - jawohl, noch kein DVD, da in erster Linie Filme aufzeichnend, nicht kaufend - oder den "Compi"...
    Ich verfolge Modetrends interessiert und stöbere nicht selten auch durch besonders "hippe" Läden, schmunzle oder lache dabei öfters, kaufe aber eher selten was ein, weil mein Stil mehr oder weniger feststeht und mein Kleiderschrank von früher hinreichend gefüllt ist...
    Ich nehme mir viel Zeit zur Lektüre von Büchern oder Zeitschriften, so manches überfliegend, gucke auch nicht selten, oft zappend, fern und spare mir dabei zwar die meisten "typischen" Formate der Privaten, seien es Talk-Shows oder zweitklassige TV-Serien, habe aber erst eine Folge von "Deutschland sucht den Superstar" verpasst...


    Ein Leben...

  8. #17
    Benutzerbild von bubu

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    1.632
    hallo torsten,

    eigentlich war ich von dir gewohnt, dass du deine begonnenen threads immer nochmal abschließend resümierst - wieso hast du das bei diesem nicht gemacht?

    fand ich etwas schade, ist ein schönes thema. der thread wirkte etwas unfertig auf mich. die sehr interessanten postings der leute hier standen jeder für sich etwas verloren im raum...

    grüße
    bubu

  9. #18
    Benutzerbild von Torsten

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    6.613
    @ bubu:

    Zufälle gibt's...

    Kürzlich erwähnte ich in einer Mail an Heinzel noch, dass es eigentlich unhöflich von mir war, mich in diesem Thread nicht mehr gemeldet zu haben.

    Leider war ich zu dem Zeitpunkt, als auf mein Posting geantwortet wurde, krank. Danach hatte mich für einige Tage die Unlust gepackt, man hat ja auch nicht immer Bock drauf, längere Texte zu verfassen. Und irgendwann hatte ich dann den Eindruck, dass das Thema auch nicht mehr interessiert.

    Also sorry, dass ich nach den wirklich bemerkenswerten Antwort-Beiträgen den Thread habe vertrocknen lassen. Werde in den nächsten Tagen mich nochma an den Rechner setzen und das Thema nochma aufgreifen bzw. auf die Replies eingehen. Übrigens hat mich insbesondere dein Posting besonders beeindruckt - warum, verrate ich dann im kommenden Beitrag...

  10. #19
    Benutzerbild von musicola

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    13.851
    @ Torsten

    Hab eben den alten Thread wiederentdeckt, kommt da nix mehr wie versprochen, oder haste es nur vergessen?

  11. #20
    Benutzerbild von compagnies

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    2.055
    @ musicola: Hast Du die Tage noch nicht ausgestichelt?

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