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Digital-Kamera

Erstellt von 666meng666, 29.11.2004, 00:24 Uhr · 18 Antworten · 1.585 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von 666meng666

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    1.691
    Vor mehreren Jahren hatte ich mir meine erste Digitalkamera gekauft, von Olympus. Sie hat 1,3 Megapixel.

    Ich wollte mich nun mal nach einer neuen umsehen. Auf was sollte man denn so achten und wieviel Megapixel sollte sie haben, damit man perfekte Fotos schiessen kann?

    Liebe Grüsse

    Meng

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Gosef

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    Hi Meng,

    Du solltest eigentlich weniger auf die Anzahl Megapixel achten (weniger als 4 Megapixel sollte sie aber nicht haben) als mehr auf eine gute Optik. Es sollte ein hochwertiges Objektiv mit nem ordentlichen optischen Zoom dran sein.

    Hoffe, Du kannst was damit anfangen.

    Gruß
    Gosef

  4. #3
    Benutzerbild von
    Hi Meng,

    es kommt sehr drauf an, was Du mit Deiner neuen DigiCam anfangen möchtest und wo für Dich preislich die Schmerzgrenze liegt.

    - Was möchtest Du fotografieren (Landschaft, Personen, Sport, Architektur)

    - Wie fotografierst Du (nur Schnappschüsse, z. B. Urlaubsfotos, Dokumentation, Reportage, immer frei Hand oder auch gerne mal mit Stativ?)?

    - Möchtest Du eine möglichst handliche/kleine Kamera, die zur Not in die Hosentasche passt oder darf es auch eine DigiCam in Spiegelreflex-Dimensionen sein?

    - Legst Du Wert auf Weitwinkel bzw. Zoom (d. h., möchtest Du z. B. ein Haus aus der Nähe noch ganz aufs Bild bekommen oder fotografierst Du viel in Räumen bzw. möchtest Du gerne aus sehr weiten Entfernungen heran zoomen können)

    - Wirst Du viel auf Papier abziehen lassen und wenn ja welche Größe (z. B. nur "normal" auf 10x15 oder auch bis hin zu 30x45-Postern)?

    - Was hast Du Dir preislich vorgestellt?

    Grundsätzlich:

    Ne' handliche Cam für die Hosentasche, sollte heutzutage von allen Markenherstellern für ca. 300 Euro machbar sein (z. B. Canon Powershot A95) und über 3-4fach Zoom (optisch, auf die Digitalangaben kannst Du getrost pfeifen, Digi-Zoom haut die Bildqualität total runter), sowie 5 Megapixel verfügen. Damit kann man eine normale Kleinbild-Kamera für Urlaubsschnappschüsse, Partyfotos und Ausflugsfotos schon sehr gut ersetzen und später auch sehr gut Abzüge bis 20x30cm von den Bildern machen (mit leichten Abstrichen auch größer). Wenn man bereit ist Abstriche zu machen, kommt man ggf. auch für um die 200 Euro mit einem der 4Mpix Auslaufmodelle hin. Das hängt von den Ansprüchen ab - da sollte man aber auch immer an die eigene Entwicklung denken. Hat man die Digicam erstmal in der Hand und merkt, dass Fotos nun keine weiteren Kosten mehr verursachen, wird schnell ein Hobby draus und die Ansprüche wachsen. Schränkt die Kamera einen dann technisch sehr bald ein, steht man Ruckzuck wieder im Laden...

    Im etwas ambitionierteren Bereich werden die Cams und zumeist auch die Brennweitenbreiche (neben dem Preis) größer (7, 8 und z. B. im Fall der Nikon Coolpix 8800 auch schon 10fach) und passen nicht mehr in die Hosentasche. Dafür bieten sie spiegelreflexähnliche Ausstattungsmerkmale und weitaus hochwertigere, lichtempfindlichere und abbildungsstärkere Objektive (die z. B. auch den Einsatz von Standardfiltern ermöglichen). Persönlich bin ich mit solchen Cams unterwegs und würde im Moment immer wieder eine Minolta Dimage A1 (5 Megapixel) oder A2 (8Megapixel) wählen. Aber das ist im Grunde auch alles teilweise wieder so ein Glaubenskrieg... andere kaufen nur Sony, Nikon oder Canon. Auf jeden Fall legt man hier zwischen 650 und 1000 Euro an.

    Die Optik ist beim Digicam-Kauf ohnehin ungemein wichtig. Digicams sind teilweise bis heute noch nicht so kontraststark, wie normale KB-Kameras. Die kleinen Objektive und CCD-Chips der kompakten Digis führen nicht selten zu Abbildungsfehlern, die zu hässlichen Farbsäumen (sog. Blooming oder auch chromatische Abberation - wird je nach Entstehung durch Objektiv oder Chip unterschieden) an Stellen führen, wo sich starke hell/dunkel Unterschiede im Bild ergeben. Kameras die solche Ergebnisse liefern, halte ich für eine der größten Enttäuschungen, die man beim Digicam-Kauf haben kann. Deshalb: Wenn das Wunschmodell gefunden ist, am besten mal Google incl. der oben genannten Fachbegriffe befragen. Gibts Beschwerden in Fotoforen über solche Effekte und Beispielbilder - Finger weg! Ein Beispiel was damit gemeint ist, kannst Du hier sehen: http://www.minolta-forum.de/uploads/achro.jpg

    Ansonsten sollte man drauf achten, dass das Objektiv nicht so sehr verzeichnet. Beim Blümchen wird eine Verzeichnung nicht auffallen, aber wenn man z. B. ein Haus fotografiert, fällt die Verzeichnung des Objektivs sehr stark auf. Naturgemäß stürzen die Linien eines Gebäudes auf einem Foto. Kommt eine starke Verzeichnung des Objektivs dazu, wird das Gebäude auch noch tonnenförmig verzerrt. Es gibt Kameraoptiken die mehr und welche die weniger dazu neigen.

    Grundsätzlich sind mittelstarke Zooms momentan noch der beste Kompromiss (6 oder 7fach), wenn man auf größere Zoommöglichkeiten wert legt. Gerade im mittleren Bereich zwischen kompakten Cams und SLR-artigen bzw. DSLR-Cams tummeln sich viele Geräte mit 10fach Zoom. Sie leiden immer noch häufig unter den o. g. Problemen, so stammt auch das Bild aus dem Link oben von einer der ersten "Superzooms", der Minolta Dimage Z1. Man muss eben wissen, was man mit der Cam machen will und womit man leben kann. Wer nur aus der Ferne fotografiert und z. B. seine Bilder nach s/w wandelt, den stören Verzeichnung und Farbsäume gar nicht.

    Ein weiteres Thema das gerne vergessen wird, ist der Blitz. Fotografiert man viel drinnen, z. B. auf Parties, wird man den Blitz häufig einsetzen. Die Leistungsfähigkeit der Blitze in den Kameras, ist aber höchst unterschiedlich. Manche reichen keine 2 Meter und jedes Bild bleibt größtenteils duster und andere schaffen es, bis auf 5 Meter Entfernung aufzuhellen. Da kann man dann auch noch richtig was erkennen.

    Verschlusszeiten und die Möglichkeit manuell einzugreifen, sind auch ein Thema auf das man mal achten sollte. Will man z. B. ggf. mal mit Stativ in dunklen Räumen oder nachts (ohne Blitz) fotografieren, sollte die Cam auch entsprechend lange belichten können (15 Sekunden reichen eigentlich für fast alle Normal-Dunklen Räume und Standard-Nachtaufnahmen aus). Fotografiert man hingegen z. B. viel auf Sportveranstaltungen oder andere sich meist schnell bewegende Objekte, sollte die Cam möglichst kurz belichten können, z. B. 1/10.000 Sek.

    Ansonsten... auch mal auf den Preis und die Größe der Speichermedien achten. So fressen manche Sonys z. B. nur den Memorystick, der in winzigen Größen schon horrende Beträge kostet. Eine Cam die SD oder CF-Karten schluckt, kann man hingegen schon für kleines Geld auf mindestens 256MB bringen und z. B. für 100 Euro auf 1GB (Platz für einige hundert Fotos). Auf jeden Fall muss man diesen Kostenpunkt mit einplanen, denn fast alle Cams kommen ohne nennenswerte Standardausstattung an Speicher (meist Alibi-Karte um 8 oder 16MB).

    Anhand Deiner Fragestellung gehe ich momentan mal nicht davon aus, dass Du auf eine digitale Spiegelreflexkamera aus bist (um die 1000 Euro + Objektive).

    Theoretisch wird man übrigens erst im Bereich um 30 Megapixel in einen Bereich vorstoßen, der in etwa dem Optimum an Druckfähigkeit entspricht, was man aus einem KB-Negativ rausholen kann (was eben auch den Druck von großen Plakaten einschließt). Das wird privat aber meistens nicht gebraucht. Deshalb sollte man sich dem Megapixel-Wahn nicht zu sehr aussetzen. Bis hin zu kleinen Postern kommt man mit 5 Mpix schon sehr gut hin. Man muss es nicht übertreiben. Um alle Eventualitäten abzudecken, ist man früher ja auch nicht mit Mittelformat- oder Großformat-Kameras in den Urlaub gefahren... ;-)

    Gruß
    Dave

  5. #4
    Benutzerbild von F.G.T.H.

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    Moin
    kann mich den Vorrednern nur anschließen, unter dem Link sollten alle Deine Fragen beantwortet werden und unter Preisvergleich findest Du auch gleich den günstigsten Anbieter
    http://www.digicamfotos.de/

  6. #5
    Benutzerbild von 666meng666

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    Hi Dave, Gosef und F.G.T.H.!

    Zunächst erst mal sorry für meine etwas verspätete Antwort. Aber ich hatte die letzten Tage bisschen viel um die Ohren. Nun aber zum Thema...

    Einer Gründe warum ich mit meiner Olympus C-860L Digicam nicht mehr so zufrieden bin, ist das o.g. "Hell-Dunkel-Problem". Hier als Beispiel ein Foto, welches ich erst vor wenigen Wochen geschossen habe:



    In Nature sah das so idyllisch und schön aus, aber auf dem Foto war der Hintergrund kaum zu sehen. Erst nach Nachbearbeitung am PC war überhaupt bisschen was zu machen, aber wie es nun aussieht, seht Ihr ja selbst.

    Zum anderen kenne ich auch das Problem, was den Zoom betrifft sehr gut. Die Cam hat leider nur einen digital 2-fach-Zoom. Das ist nicht sehr viel und die Qualität der Fotos ist dann schon sehr bescheiden:



    Ein weiteres Problem, das mich immer wieder ärgert, ist dieses, dass die Cam bei Fotos, die ich drinnen schiesse einfach fast bei jedem zweiten Foto nicht richtig aufhellt und die Fotos ziemlich verdunkelt sind, so dass auch späteres Aufhellen am PC nichts mehr bringt.

    Das sind eigentlich die drei Hauptgründe warum ich nach ner neuen Cam schauen will. Meine Olympus hat zwar nur 1.3 Megapixel, aber da ich die Fotos bisher max. mit 13 x 18 habe entwickeln lassen, war das eigentlich noch ganz okay. Wenigstens da muss ich sagen war das Ergebnis ganz okay. Was auch ganz gut geklappt hatte, war das Fotografieren von Covers. Die sehen eigentlich zum grössten Teil ganz ordentlich aus.

    In Sachen neuer Cam habe ich preislich so an die 200 bis 300 Euro gedacht, sofern es da schon was ordentliches gibt für. Mehr kann ich im Moment nicht ausgeben, weil ich leider immer noch vergeblich auf Jobsuche bin.

    Liebe Grüsse

    Meng

  7. #6
    Benutzerbild von
    Hehe, mit der Camedia C860L bin ich vor einigen Jahren als Digital-Knipse für Doku-Fotos auch mal losgezogen. Damals habe ich nicht dran gedacht, meine analoge Canon EOS mal vollständig digital zu ersetzen. Die Gutste ist natürlich schon ganz schön in die Jahre gekommen und hat noch ziemlich mit dem Kontrastumfang zu kämpfen - bis heute neben der oft gar nicht so erwünschten Tiefenschärfe bei den Digis ein Problem.

    Aber es hat sich schon erheblich gebessert. Der "röhrende Hirsch" sollte trotz Sonne mit natürlichem See/Gebirge im Hintergrund drin sein.

    Für Deine Zwecke und im Preisrahmen würde ich nicht ganz so sehr auf die MPix schielen und mir z. B. mal die Canon Powershot A85 anschauen. In der gleichen Klasse spielen u. a. die Nikon Coolpix 4200 und die Pentax Optio S40 (alle 4MPix, 3fach opt. Zoom). Wirklich etwas falsch machen, kann man beim Kauf von Kameras der o. g. Hersteller eigentlich kaum noch. Jede hat eine Disziplin die sie etwas besser beherrscht als die andere, aber alles in allem schießen sie für den Hausgebrauch alle gute Bilder und sind recht gut zu bedienen. Die o. g. Modelle sollten alle um 250 Euro zu haben sein. Im Gegensatz zu den meisten anderen "Kleinen" schluckt die Canon Compactflash und keine SD-Karten. Zwar sind die SDs auch langsam billiger geworden, aber günstiger als mit CF-Karten, kann man seine Kamera eigentlich kaum mit Speicher bestücken (256MB für ca. 30 Euro).

    Eine ziemlich gute (englischsprachige) Seite mit Kamera-Tests findest Du hier:
    http://www.steves-digicams.com/hardware_reviews.html

    Dave

  8. #7
    Benutzerbild von Lutz

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    6.815
    @Dave

    Vielleicht habs ichs auch überlesen - aber ist nicht auch ein Problem einiger Digi-Kameras das sie die Bilder beim internen Verarbeiten (packen?) schon sehr scharf bzw hart zeichnen? Das ist ja ein Effekt der u.U. ziemlich unschön aussieht, oder? (Ich hatte das mal in irgendeinem Testbericht gelesen)...

    Lutz

  9. #8
    Benutzerbild von
    @ Lutz

    Bei den "besseren" und/oder "neueren" kann man das einstellen. Meine Minolta Dimage bietet für Schärfe z. B. weich - normal - hart an, Kontrast gibts von -5 bis +5 etc. Allerdings lässt sich bei größeren Cams dann auch meistens in Formaten speichern (RAW etc.), die sich aufgrund verlustfreier Speicherung komplett nachbearbeiten lassen.

    Bei JPG ist es eben immer ein Kompromiss. Aber eigentlich habe ich da nie Probleme mit gehabt. Viele Leute machen online bei Bildern "Theater", weil sich beim Verkleinern vor allem auf Diagonalen Treppcheneffekte bilden und führen dies auf Überschärfung zurück. Das könnte u. U. auch in dem Testbericht gemeint gewesen sein. Das ist m. E. aber oft unberechtigt und fällt dann eher unter die Kategorie "schlaues Getue". Irgendwann ist ein Pixel eben voll und es geht an einem Monitor kein Weg dran vorbei, dass sich bei der Darstellung Treppcheneffekte bilden. In Maßen kann man da selektiv nochmal mit einem Weichzeichner drüber.

    Dave

  10. #9
    Benutzerbild von Level 42

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    Dave Bowman postete
    Zwar sind die SDs auch langsam billiger geworden, aber günstiger als mit CF-Karten, kann man seine Kamera eigentlich kaum mit Speicher bestücken (256MB für ca. 30 Euro).

    Dave
    Oh ja, daß habe ich schmerzlich erfahren müssen.
    Im Juli habe ich für eine 256er SD noch 69€ hingelegt, die letzte Anfang November
    gekaufte für 35€, und letztens habe ich in einem Werbeprospekt eine für
    27€ gesehen.

    @Dave Bowmann, ich bin sehr zufrieden mit meiner Minolta Dimage Z2,
    hatten wir ja schon im "Stirbt die Spiegelreflexkamera" Thread mal angeschnitten.

    Gruß Level 42

  11. #10
    Benutzerbild von Lutz

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    Edit - uups falsches Thema. ?Too late at keyboard error

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