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ER sagt SIE sagt....

Erstellt von PostMortem, 13.12.2005, 22:28 Uhr · 52 Antworten · 4.800 Aufrufe

  1. #41
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Apropo 70er:

    In den von Babooshka angerissenen 70ern war es sogar vom Gesetz noch so, daß ein Ehemann der Frau erlauben musste arbeiten zu gehen und er konnte sogar, ohne Wissen oder Einverständinis der Frau, ihren Job kündigen.

    Das ist grade mal rund 30 Jahre her. Das Gesetz wurde, glaube ich, erst um 1976 geändert.

  2.  
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  3. #42
    Benutzerbild von Veja

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    @ PostMortem und andere

    Ich habe lange überlegt, ob ich in diesem Thread noch einen umfassenden Beitrag poste, habe mich nun aber dagegen entschieden. Stattdessen möchte ich auf einen von einem Mann verfassten patriarchatskritischen Beitrag im Forum von matriarchat.net verweisen, dem ich zumindest zu großen Teilen zustimmen kann. Ich wäre dankbar, wenn ihr ihn Euch durchlesen würdet. Vielleicht versteht ihr dann etwas besser, worauf ich ungefähr hinaus möchte.

    http://forum.hannelore.org/viewtopic.php?t=344

    Als Frau wird man ja leider nur solange ernst genommen, wie man das patriarchale System unterstützt. Wenn man es aber konsequent ablehnt, dann wird man einfach zur Männerhasserin gemacht. Umso schöner, daß es eben auch Männer gibt, die sich konstruktive Gedanken zum Matriarchat machen und das nicht schlicht als Mamaherrschaft betiteln (was es nicht ist!) und ohne tiefer darüber nachzudenken ablehnen. Vielleicht werden die ja ernster genommen...

  4. #43
    Benutzerbild von Babooshka

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    Und die Frau musste die Einwilligung des Mannes haben, um ein Bankkonto zu eröffnen, gab's da nicht mal sowas? Wenn man das alles betrachtet, hat sich wirklich schon viel geändert. Hätte es das auch ohne "bewegte" Frauen? Wo ich heute Verbesserungsbedarf sehe, ist die Kinderbetreuung (momentan zu wenig Möglichkeiten), die Angleichung der Löhne für Männer und Frauen in der gleichen Position und dass auch Männer mal angehalten werden, einen Teil des Erziehungsurlaubs mitzumachen (sofern die Frau das möchte), ohne dass das gleich den totalen Karriereknick für den Mann bedeutet, denn dies ist ja der Hauptgrund, warum die meisten es nicht machen. So wird dann ganz selbstverstädlich vom "weiblichen Karriereknick" gesprochen.

  5. #44
    Benutzerbild von brandbrief

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    Ich plädiere durchaus für Gleichberechtigung. Bspw. die von Babooshka erwähnte, noch existierende ungleiche Gehalts/Lohnzahlung finde ich in der heutigen Zeit ein Unding. Aber wenn Angleichung, dann auch in jeder Hinsicht.
    Manchmal habe ich nämlich den Eindruck, dass diese Feministinnen nur dort die Gleichberechtigung fordern, wo es sich für sie zum Vorteil entwickeln würde.
    Oder es wird sich an trivialen Dingen aufgehalten.
    Hier möchte ich an die ehemalige Bezeichnung der Tiefdruckgebiete mit weiblichen und der Hochdruckgebiete mit männlichen Vornamen erinnern. Kein Mann würde auf die Idee kommen, wären die meteorologischen Tiefs maskulin, diese Kennzeichnung anzufechten.
    Da frage ich mich immer, ob um uns herum eigentlich auch richtige Probleme existieren, wenn wir uns mit sowas banalem auseinandersetzen.

  6. #45
    Benutzerbild von PostMortem

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    Veja postete
    @ PostMortem und andere

    Ich habe lange überlegt, ob ich in diesem Thread noch einen umfassenden Beitrag poste, habe mich nun aber dagegen entschieden. Stattdessen möchte ich auf einen von einem Mann verfassten patriarchatskritischen Beitrag im Forum von matriarchat.net verweisen, dem ich zumindest zu großen Teilen zustimmen kann. Ich wäre dankbar, wenn ihr ihn Euch durchlesen würdet. Vielleicht versteht ihr dann etwas besser, worauf ich ungefähr hinaus möchte.
    Oh ja, "Bernd H for Kanzlerin"! Leider geht auch "Bernd H" der Frage, wie das steinzeitlich und von Selbstversorgung geprägte Matriarchat in einer von Lohnarbeit und nach Freiheit (von ihrer "Sippe") strebenden Individualisten geprägten Zeit, moderner Arbeitsformen und Technik funktionieren soll, genauso penetrant aus dem Weg wie Du. Es scheint sich schlichtweg nicht erklären zu lassen. Gegen das Patriarchat wettern und blumig das Matriarchat aus einer Zeit zu umschreiben, die mit unserer nicht mehr zu vergleichen ist, reicht eben nicht. Da hilft es auch nicht, andere für sich sprechen zu lassen.

    Als Frau wird man ja leider nur solange ernst genommen, wie man das patriarchale System unterstützt. Wenn man es aber konsequent ablehnt, dann wird man einfach zur Männerhasserin gemacht.
    Das ist natürlich eine bequeme Sichtweise für Dich. Das es an schwachen Argumenten liegen könnte, kann natürlich nicht sein...

    PM

  7. #46
    Benutzerbild von Scheul

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    Babooshka postete
    Hätte es das auch ohne "bewegte" Frauen? Wo ich heute Verbesserungsbedarf sehe, ist die Kinderbetreuung (momentan zu wenig Möglichkeiten), die Angleichung der Löhne für Männer und Frauen in der gleichen Position und dass auch Männer mal angehalten werden, einen Teil des Erziehungsurlaubs mitzumachen (sofern die Frau das möchte), ohne dass das gleich den totalen Karriereknick für den Mann bedeutet, denn dies ist ja der Hauptgrund, warum die meisten es nicht machen. So wird dann ganz selbstverstädlich vom "weiblichen Karriereknick" gesprochen.
    Du hast keine Kinder gell?

    Mittlerweile ist es ja so, daß der Erziehungsurlaub von 3 Jahren so gelegt werden kann, wie man es möchte. D.h. der Mann kann auch die vollen 3 Jahre nehmen. Und warum soll es nur passieren, wenn die Frau das möchte?

    Soviel zur Theorie, kommen wir mal zur Praxis (ich erlebe sie ja ...).

    Wir sind uns aber einig, daß die Frau immer das Kind austrägt und daher eine gewisse Zeit ausfällt? Gehen wir mal davon aus, daß beide einen gleichbezahlten Beruf ausüben und daher beide den Erziehungsurlaub ohne finanzielle Verluste nehmen könnten (Bei mir war es nicht so, da ich acht Jahre älter bin und daher auch einen finanziellen Vorsprung in meiner Firma habe). Das es für die Frau besser ist, nach der Geburt erst einmal zu pausieren leuchtet hoffentlich jedem ein. Sagen wir mal, sie würde das erste Jahr Erziehungsurlaub nehmen und geplant wäre dann, daß der Mann im Anschluß die zwei Jahre Erziehungsurlaub nimmt. Nur in diesem ersten Jahr hat die Frau eine solch starke Bindung zu dem Kind aufgebaut, daß sie gar nicht mehr ohne Kind kann, bzw. will. DAS IST SO!! Und das ist von der Natur aus wahrscheinlich auch so gewollt.

    Mittlerweile ist unsere Tochter 3 Jahre alt, aber die stärkste Verbindung hat sie zur Mutter, egal ob ich mich den ganzen Tag um sie kümmere und mit ihr spiele. Wenn sie sich z.b. dann irgendwo weh tut, rennt sie zur Mutter, obwohl ich in unmittelbarer Nähe bin. DAS IST SO!!

    Zum Glück geht unsere Tochter in einen Kindergarten, wo auch ein männlicher Erzieher tätig ist. Beim Sommerfest gab es nicht nur Seifenblasen, Schminken, Sackhüpfen und Dosenwerfen, sondern ein Spiel wo die Kinder mit einem Hammer Erbsen kapuschlagen mußten. Das war für die Mädchen und Jungens ein Gaudi.

    Meine Frau und ich waren uns von vornherein einig, daß ich weiter arbeiten gehen würde (wegen dem Finanziellen), aber ich war die treibende Kraft, daß sie weiterhin 2 x die Woche Stundenweise arbeiten geht, damit sie auch was anderes sieht als nur Haushalt und Kind.

    Man sollte also nicht alles was schon immer so war als schlecht hinstellen, da sich die Natur schon irgendwas dabei gedacht hat. Ich kann mich auf den Kopf stellen und mit dem Schwanz wedeln, aber die Frau ist die Anlaufstelle Nummer 1 für die Blagen. Da können die Feministinnen reden wie sie wollen.

  8. #47
    Benutzerbild von PostMortem

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    Scheul postete

    Wir sind uns aber einig, daß die Frau immer das Kind austrägt und daher eine gewisse Zeit ausfällt? Gehen wir mal davon aus, daß beide einen gleichbezahlten Beruf ausüben und daher beide den Erziehungsurlaub ohne finanzielle Verluste nehmen könnten (Bei mir war es nicht so, da ich acht Jahre älter bin und daher auch einen finanziellen Vorsprung in meiner Firma habe). Das es für die Frau besser ist, nach der Geburt erst einmal zu pausieren leuchtet hoffentlich jedem ein. Sagen wir mal, sie würde das erste Jahr Erziehungsurlaub nehmen und geplant wäre dann, daß der Mann im Anschluß die zwei Jahre Erziehungsurlaub nimmt. Nur in diesem ersten Jahr hat die Frau eine solch starke Bindung zu dem Kind aufgebaut, daß sie gar nicht mehr ohne Kind kann, bzw. will. DAS IST SO!!

    [...]

    Man sollte also nicht alles was schon immer so war als schlecht hinstellen, da sich die Natur schon irgendwas dabei gedacht hat. Ich kann mich auf den Kopf stellen und mit dem Schwanz wedeln, aber die Frau ist die Anlaufstelle Nummer 1 für die Blagen. Da können die Feministinnen reden wie sie wollen.
    Sehr schön beschrieben. Daran denke ich bei solchen Diskussionen auch oft, aber letztendlich steht man als Mann beim Äußern solcher Selbstverständlichkeiten ja sofort unter Generalverdacht, dass man auf der Natur ja jetzt nur rumreitet, weil einem das fantastisch in den Kram passt... und dann wird einem da auch schonwieder ein Strick draus gedreht. In dem Moment zu sagen "Wäh, mich nimmt ja nur keiner Ernst weil ich ein Mann bin", zieht da irgendwo nicht. Umgekehrt ist das immer das Totschlagargument schlechthin.

    So ist es mir auch gestern bei der Spiegel-Berichterstattung über einen Ministerialbeamten aus dem Bildungsministerium aufgefallen, dass seine aus der Pension heraus eingereichte schriftliche Abrechnung mit der Bildungspolitik von Edelgard Bulmahn, von ihr einfach nur damit gekontert worden ist, dass sie den Mann nicht kenne, man ihr aber gesagt hätte dass er Mann wohl schon immer ein bisschen merkwürdig war und wohl ein Problem mit Frauen hätte. Damit bestand schon kein Grund mehr, sich dazu zu äußern, dass man Pisa & Co. im Ministerium schon lange vorausgesagt hat und mit entsprechenden Reformvorschlägen nie Gehör bei der Ministeriumsleitung fand.

    PM

  9. #48
    Benutzerbild von Babooshka

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    Scheul postete
    Du hast keine Kinder gell?
    Das dürfte allgemein bekannt sein

    Mittlerweile ist es ja so, daß der Erziehungsurlaub von 3 Jahren so gelegt werden kann, wie man es möchte. D.h. der Mann kann auch die vollen 3 Jahre nehmen.
    Ja, das könnte er. In der Theorie. In der Praxis macht es nur keiner. Und wenn es dann doch mal einer macht, dann ist es so eine Sensation, dass es gleich ins Fernsehen kommt. Bei einer früheren Reiterkameradin von mir war es so. Sie ist arbeiten gegangen und ihr Mann hat den Erziehungsurlaub genommen (als Mathematiker in guter Position!) und ist prompt ins Fernsehen damit gekommen. Die meisten Männer würden den Erziehungsurlaub auch nicht mal zum Teil nehmen wollen (was ja auch möglich ist), denn sie fürchten nichts mehr als einen Karriereknick. Eine Frau hingegen nimmt den ganz selbstverständlich hin bzw. es wird von ihr erwartet, dass sie ihn hinnimmt, auch wenn sie in ihrem Job in sehr guter Position ist.

    Und warum soll es nur passieren, wenn die Frau das möchte?
    Deswegen:

    Sagen wir mal, sie würde das erste Jahr Erziehungsurlaub nehmen und geplant wäre dann, daß der Mann im Anschluß die zwei Jahre Erziehungsurlaub nimmt. Nur in diesem ersten Jahr hat die Frau eine solch starke Bindung zu dem Kind aufgebaut, daß sie gar nicht mehr ohne Kind kann, bzw. will. DAS IST SO!!
    Genau das meinte ich damit. Weil manche Frauen es möglicherweise gar nicht wollen würden, dass der Mann einen Teil des Erziehungsurlaubs übernimmt. Denk mal, das kann sogar ich Kinderlose mir vorstellen. Aber man darf nicht vergessen, dass es auch sehr viele Frauen gibt, denen es mit der Zeit zu Hause stinklangweilig ist und die auch mal wieder geistige Anregungen und andere Leute um sich rum brauchen.

    Wir sind uns aber einig, daß die Frau immer das Kind austrägt und daher eine gewisse Zeit ausfällt? (...) Das es für die Frau besser ist, nach der Geburt erst einmal zu pausieren leuchtet hoffentlich jedem ein.
    Ja natürlich. Aber die Ausfallzeit kann sich mehr oder weniger lang gestalten. Viele Frauen gehen nach 6 Wochen wieder arbeiten, andere wiederum nehmen die 3 Jahre Erziehungsurlaub in Anspruch und "geben dem Mann davon nichts ab", weil es ihnen gefällt, so sehr, dass sie gleich im Anschluss noch ein Kind hinterherschieben und nochmal 3 Jahre Erziehungsurlaub nehmen.

    Was ich sagen wollte: Lassen wir o.g. Grund, warum Frau den Erziehungsurlaub ganz nehmen möchte, mal beiseite. Bei vielen ist es bestimmt so; andere aber würden sich wünschen, den Erziehungsurlaub zu teilen. Aber das geht nicht, weil ER sich weigert! Kindererziehung ist Weiberkram, Punkt aus basta! Das sagen auch heute noch viele Männer! Und da, meine ich, ist einfach ein Umdenken nötig.

    Mittlerweile ist unsere Tochter 3 Jahre alt, aber die stärkste Verbindung hat sie zur Mutter, egal ob ich mich den ganzen Tag um sie kümmere und mit ihr spiele. Wenn sie sich z.b. dann irgendwo weh tut, rennt sie zur Mutter, obwohl ich in unmittelbarer Nähe bin. DAS IST SO!! (...) Ich kann mich auf den Kopf stellen und mit dem Schwanz wedeln, aber die Frau ist die Anlaufstelle Nummer 1 für die Blagen.
    Glaubst du nicht, dass es anders wäre, wenn der Vater tatsächlich einen Teil des Erziehungsurlaubs übernehmen würde? Wenn der Vater ganztägig zu Hause und die Mutter zum Arbeiten aushäusig wäre? Ich glaube nämlich, dass das Kind genauso eine Beziehung auch zu seinem Vater aufbauen könnte, wenn der präsenter wäre. Schließlich gibt's ja auch allein erziehende Väter. Die haben doch genau so ein Verhältnis zu ihrem Kind wie die nicht (ständig) präsente Mutter. Der 8-jährige Sohn meiner Freundin z. B. ist lieber mit seinem Vater zusammen, die Mutter ist schon ganz eifersüchtig. Warum? Weil ER lange Zeit arbeitslos, sprich zu Hause war, sprich die Kinderbetreuung übernommen hat und SIE Vollzeit gearbeitet hat und dies nach wie vor tut.

  10. #49
    Benutzerbild von PostMortem

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    Babooshka postete

    Was ich sagen wollte: Lassen wir o.g. Grund, warum Frau den Erziehungsurlaub ganz nehmen möchte, mal beiseite. Bei vielen ist es bestimmt so; andere aber würden sich wünschen, den Erziehungsurlaub zu teilen. Aber das geht nicht, weil ER sich weigert! Kindererziehung ist Weiberkram, Punkt aus basta! Das sagen auch heute noch viele Männer! Und da, meine ich, ist einfach ein Umdenken nötig.
    Ich meine das nicht persönlich, aber ist nicht exakt diese Denke und diese immer wieder aus dem Brustton der Überzeugung vorgetragene Forderung nicht in Wahrheit absolut witz-, nutz- und sinnlos, um nicht zu sagen eine Farce, ein Treppenwitz, eine Selbstlüge etc..... ??? Wie ich das meine? Nun ja...

    Wenn ich mir ein Auto kaufe und das steht auf den ersten Blick noch gut in Schuss vor mir, dann kaufe ich es auch nicht einfach so. Man schaut mal unter die Haube, unters Auto und vereinbart eine Probefahrt. Schauts unter der Haube schlimm aus, ist der Unterboden schon gammelig oder grüßt beim Schalten das Getriebe, werde ich dieses Auto bestimmt nicht kaufen, schon gar nicht, um damit nach Italien zu fahren.

    Es ist nicht viel weniger kompliziert, einem Mann mal unter die Haube zu schauen und ihn darauf hin abzuklopfen, wie er sich denn so eine gemeinsame Zukunft vorstellt. Wenn dabei überkommene Vorstellungen rauskommen, die einem nicht in den Kram passen, dann bekommt man mit so jemandem am besten kein Kind. Tut man es doch, flüchtet sich Frau m. E. schnell malwieder in die beliebte Opferrolle des naiven Weibchens, dass mit so einem Verhalten ihres Kerls ja im Leben nicht rechnen konnte. Das passt für mich dann auf die gleiche Ebene, wie die zahlreichen Damen, die ihr Leben lang klagen, dass sie ja immer an die falschen Männer geraten, die sie von hinten bis vorne nur ausnutzen und verarschen - JEDER Dritte, redet sich bei JEDEM Typen, mit dem so eine Frau was anfängt von vornerein den Mund fusselig, dass dieser Kerl, genauso 100 Meter gegen den Wind nach Arschloch riecht, wie der Drecksack vom letzten Mal. Doch die Frau kapiert es nicht, denn sie sieht wieder nur die große Liebe.

    Drum prüfe wer sich ewig bindet..... ist deshalb nicht einfach nur so eine hohle Phrase. Wer sich vorher was anständiges aussucht, der braucht sich auch hinterher nicht beschweren. Kinder kriegen, passiert einem (wenns kein Unfall war) ja nunmal heutzutage nicht einfach mehr so, sondern wird oftmals generalstabsmäßig geplant. Wenn der General am Stab dann ein mieser Macho war und ist, dann wird er sich auch nicht mehr ändern, dann ist jedes Klagen sinnlos und dann bringen auch Appelle an die gesamte Männerschaft nix.

    Wir Männer wissen schließlich auch genau, welche Frauen wir nicht wollen und suchen uns dementsprechend eine aus, mit der wir leben können und an denen wir nicht unser Leben lang herumkritisieren müssen. Oft läuft das natürlich trotzdem schief, manchmal weil sich Frauen gerade nach Schwangerschaften und während des Mutti seins (was ja leider naturgemäß so lange dauert, bis selbst dem Mann alles egal ist ;-) schonmal sehr verändern und manchmal, weil man eben einfach daneben gegriffen hat. Aber man schaue sich diese Männer an: Sie etragen ihr Schicksal, murren höchstens mal ein bisschen über ihren Besen rum, aber beklagen sich nicht lautstark bei allen Frauen über ihren eigenen Fehler, nicht gut genug geprüft zu haben, woran sie sich da ewig banden.... Ich meine, wie würde das auch aussehen, wenn hunderttausende gefrustete und testosteronschwangere Männer sich in Maskulinismus-Vereinen zusammenfinden würden, um dagegen zu protestieren, dass ausgerechnet ihre Hilde, Erika oder Berta ihnen im ganzen Leben noch nie einen gebl.... *ähem* Naja... is doch wahr ;-)

    PM

  11. #50
    Benutzerbild von Babooshka

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    PostMortem postete
    Es ist nicht viel weniger kompliziert, einem Mann mal unter die Haube zu schauen und ihn darauf hin abzuklopfen, wie er sich denn so eine gemeinsame Zukunft vorstellt. Wenn dabei überkommene Vorstellungen rauskommen, die einem nicht in den Kram passen, dann bekommt man mit so jemandem am besten kein Kind. (...) Drum prüfe wer sich ewig bindet..... ist deshalb nicht einfach nur so eine hohle Phrase. Wer sich vorher was anständiges aussucht, der braucht sich auch hinterher nicht beschweren.
    In der Theorie hast du natürlich Recht. Aber wann geht's in der Liebe schon mal mit dem Verstand zu? Meistens fliegt einem doch die rosarote Brille ganz automatisch auf die Nase OK, du scheinst die Sache etwas rationeller anzugehen und ich mittlerweile auch. Manch(e) andere(r) - jaja, Männer sind weiß Gott auch nicht frei davon - tut dies aber nicht, sondern ist von dem naiven Gedanken beseelt "vielleicht ändert er/sie sich ja noch... oh ja, er/sie wird sich bestimmt ändern!" Dann gibt's aber auch Fälle, wo sich beispielsweise paschahaftes Verhalten erst später äußert, wenn es sozusagen schon zu spät ist. Da ist Frau z. B. eine ganze Weile, sagen wir so ein Jahr, mit einem Mann zusammen, von dem sie die ganze Zeit glaubt, er schwimme auf ihrer Welle. Und dann stellt sich plötzlich raus, das ist ja gar nicht so, denn er erwartet, dass sie sich mit der Zeit ändert und auf SEINE Welle kommt. Gut, dass es vor Aufkommen jeglicher Ehepläne rausgekommen ist Andere jedoch haben weniger Glück und er (oder auch sie) verändert sich nach der Eheschließung plötzlich stark in jemanden, den er/sie eigentlich gar nicht haben wollte.

    Wie gesagt, an sich bin ich deiner Meinung. Aber es ist nicht jedem gegeben, die Liebe rationell anzugehen. Wenn es mal so wäre. Vielleicht gäbe es dann weniger Trennungen und Scheidungen.

    Das passt für mich dann auf die gleiche Ebene, wie die zahlreichen Damen, die ihr Leben lang klagen, dass sie ja immer an die falschen Männer geraten, die sie von hinten bis vorne nur ausnutzen und verarschen - JEDER Dritte, redet sich bei JEDEM Typen, mit dem so eine Frau was anfängt von vornerein den Mund fusselig, dass dieser Kerl, genauso 100 Meter gegen den Wind nach Arschloch riecht, wie der Drecksack vom letzten Mal. Doch die Frau kapiert es nicht, denn sie sieht wieder nur die große Liebe.
    Na nu mach mal halblang PM Typenfixiertheit ist nun wirklich keine ausgesprochene Frauenkrankheit. Ich kenne genügend Männer, die genauso auf einen bestimmten Frauentyp fixiert sind. Da muss es unbedingt eine 5exy Blondine sein, und sei sie auch noch so zickig. Ihre Capricen werden alle toleriert, schließlich bl.... sie ja so gut. Aber im Grunde seines Herzens ist der Mann nicht glücklich, weil er zu viel einsteckt und hinnimmt... was er vor seinen Kumpeln aber nie zugeben würde, schließlich ist er ja so stolz auf seine heiß begehrte 5exy Blondine, naja und sie bl... halt so gut Manch ein Mann ist sich seiner Typenfixiertheit gar nicht bewusst. Der tönt dann großspurig "also ICH habe keinen bestimmten Frauentyp. Ob blond oder dunkel, MIR ist das egal." Aber wenn man diesen Mann dann über mehrere Jahre beobachtet, dann stellt man fest: Er verliebt sich sehr wohl immer in denselben Typ Frau, auch wenn sie vielleicht nicht immer dieselbe Haarfarbe hat.

    Wir Männer wissen schließlich auch genau, welche Frauen wir nicht wollen und suchen uns dementsprechend eine aus, mit der wir leben können und an denen wir nicht unser Leben lang herumkritisieren müssen.

    Sorry, aber da kann ich nur drüber lachen. Du tust ja gerade so, als wärt "ihr Männer" durchweg alle völlig rational, wenn es um das Zusammenkommen mit einer Frau geht, als liefen Männer absolut niemals Gefahr, von der rosaroten Brille getroffen zu werden. Ja klar, die meisten Männer wissen ganz genau, dass sie sich keine unattraktive Frau wünschen (wobei das ja völlig relativ ist), aber das ist auch schon alles Genauso, wie ich so einige typenfixierte Männer kenne, kenne ich wiederum andere, die bei der Frauenauswahl meiner Meinung nach nicht anspruchsvoll genug sind. Meistens sind das solche, die einfach nicht alleine sein können und bevor sie zu lange Single sind, nehmen sie lieber einen warmen Ofen, anstatt zu warten, bis Feuer kommt. Und wenn man sie dann fragt, wie es mit der Frau so läuft, kommt ein vages "och jooo, ganz gut..." Oder aber am Anfang war es Feuer und dann stellt sich die Realität ein und er merkt: So dolle ist sie eigentlich nicht. Aber da wird dann mit aller Kraft an der Beziehung festgehalten, weil das besser ist als Single zu sein.

    Oft läuft das natürlich trotzdem schief, manchmal weil sich Frauen gerade nach Schwangerschaften und während des Mutti seins (was ja leider naturgemäß so lange dauert, bis selbst dem Mann alles egal ist ;-) schonmal sehr verändern und manchmal, weil man eben einfach daneben gegriffen hat. Aber man schaue sich diese Männer an: Sie etragen ihr Schicksal, murren höchstens mal ein bisschen über ihren Besen rum, aber beklagen sich nicht lautstark bei allen Frauen über ihren eigenen Fehler, nicht gut genug geprüft zu haben, woran sie sich da ewig banden....
    Nö, beklagen tun sie sich selten, murren auch und ausdiskutiert wird gleich gar nix. Das wird reingefressen, runtergespült und mit sich selber ausgetragen. Wenn mal Dampf in der Küche ist, gehen sie in die Kneipe und lassen sich volllaufen (oder, wenn sie nicht so der Typ dafür sind, joggen oder angeln) und gehen dann nach Hause, wenn sie glauben, dass der Dampf verflogen ist. Denn [Klischee ein] mit der Frau mal zu reden, konstruktiv zu streiten, das tun sie selten, weil es ihnen 1) am Wortschatz fehlt (es heißt ja immer, der Wortschatz der Frauen sei ungleich größer als der der Männer) und sie 2) ja Gefühle offenbaren und darüber reden müssten. [Klischee aus].

    Du magst dich vielleicht in all dem nicht wiederfinden PM. Aber bei vielen anderen ist es so.

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