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ER sagt SIE sagt....

Erstellt von PostMortem, 13.12.2005, 22:28 Uhr · 52 Antworten · 4.801 Aufrufe

  1. #51
    Benutzerbild von PostMortem

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    Babooshka postete
    In der Theorie hast du natürlich Recht. Aber wann geht's in der Liebe schon mal mit dem Verstand zu? Meistens fliegt einem doch die rosarote Brille ganz automatisch auf die Nase OK, du scheinst die Sache etwas rationeller anzugehen und ich mittlerweile auch. Manch(e) andere(r) - jaja, Männer sind weiß Gott auch nicht frei davon - tut dies aber nicht, sondern ist von dem naiven Gedanken beseelt "vielleicht ändert er/sie sich ja noch... oh ja, er/sie wird sich bestimmt ändern!" Dann gibt's aber auch Fälle, wo sich beispielsweise paschahaftes Verhalten erst später äußert, wenn es sozusagen schon zu spät ist. Da ist Frau z. B. eine ganze Weile, sagen wir so ein Jahr, mit einem Mann zusammen, von dem sie die ganze Zeit glaubt, er schwimme auf ihrer Welle. Und dann stellt sich plötzlich raus, das ist ja gar nicht so, denn er erwartet, dass sie sich mit der Zeit ändert und auf SEINE Welle kommt.
    Na wie dem auch sei, auf jeden Fall macht es in all diesen Fällen keinen Sinn als Fazit zu sagen, dass sich das gesamte andere Geschlecht ändern muss. Denn letztendlich muss man sich seine Partner immer noch selbst aussuchen und wenn man dabei immer genau das falsche aussucht, mit falschen Erwartungen oder zu naiv rangeht, dann kanns am Ende nicht einfach heissen: Die sind ja alle gleich doof! Sondern: Ich bn wohl zu doof, den/die Richtige(n) zu finden. Das es höchst unterschiedliche Männer und Frauen gibt und sich viele Vertreter ihres Geschlecht gar völlig abseits jeglicher Normen bewegen, ist ja hoffentlich nicht nur mir aufgefallen ;-)

    Wir Männer wissen schließlich auch genau, welche Frauen wir nicht wollen und suchen uns dementsprechend eine aus, mit der wir leben können und an denen wir nicht unser Leben lang herumkritisieren müssen.

    Sorry, aber da kann ich nur drüber lachen. Du tust ja gerade so, als wärt "ihr Männer" durchweg alle völlig rational, wenn es um das Zusammenkommen mit einer Frau geht, als liefen Männer absolut niemals Gefahr, von der rosaroten Brille getroffen zu werden. Ja klar, die meisten Männer wissen ganz genau, dass sie sich keine unattraktive Frau wünschen (wobei das ja völlig relativ ist), aber das ist auch schon alles
    Zumindest kommt es m. E. weitaus seltener vor, dass ein Mann sich eine völlig unpassende Frau schnappt und ganz naiv meint, sie würde sich schon noch bessern. Und so kommt es auch recht selten vor, dass einem Mann das reihenweise passiert und er am Ende in die Welt posaunt, alle Frauen müssten sich ändern. Umgekehrt geschieht dies relativ oft.

    Genauso, wie ich so einige typenfixierte Männer kenne, kenne ich wiederum andere, die bei der Frauenauswahl meiner Meinung nach nicht anspruchsvoll genug sind. Meistens sind das solche, die einfach nicht alleine sein können und bevor sie zu lange Single sind, nehmen sie lieber einen warmen Ofen, anstatt zu warten, bis Feuer kommt. Und wenn man sie dann fragt, wie es mit der Frau so läuft, kommt ein vages "och jooo, ganz gut..." Oder aber am Anfang war es Feuer und dann stellt sich die Realität ein und er merkt: So dolle ist sie eigentlich nicht. Aber da wird dann mit aller Kraft an der Beziehung festgehalten, weil das besser ist als Single zu sein.
    Da würden Mann und Frau sich dann wohl nichts nehmen. Nicht ohne Grund, treffen Männer immer so viele Frauen, die eigentlich noch gebunden sind und es trotzdem drauf anlegen, dass es nach heftigem Flirten auch funkt. Die trennen sich auch erst, wenn sie was besseres haben.

    Nö, beklagen tun sie sich selten, murren auch und ausdiskutiert wird gleich gar nix. Das wird reingefressen, runtergespült und mit sich selber ausgetragen. Wenn mal Dampf in der Küche ist, gehen sie in die Kneipe und lassen sich volllaufen (oder, wenn sie nicht so der Typ dafür sind, joggen oder angeln) und gehen dann nach Hause, wenn sie glauben, dass der Dampf verflogen ist.
    Also ich weiss ja nich.... klar, ich kenne solche Fälle und weiss was Du meinst. Nicht selten wird dann auch noch irgendwann fremd gegangen. Ich kenne solche Leute und ich muss sagen... einige davon verstehe ich sogar.

    Ganz besonders fällt mir da mein Kollege Kalli (*Name geändert ;-) ein. Kalli ist irgendwie aus Erwartungshaltung seiner Eltern und der seiner zukünftigen Schwiegereltern, in jungen Jahren (er fuhr immer noch Motorroller) in eine Ehe geschlittert. Nun gut, es lief wohl ganz gut mit Moni (* Name geändert) und lt. Passbild dieser Zeit, sah sie sogar ganz nett aus. Ich hatte Kalli sieben Jahre später kennen gelernt. Kalli war immer lange da, man konnte richtig spüren das er Angst hat nach Hause zu gehen. Zu Hause wartete so eine richtige Supermutti. Zwischenzeitlich hatte es zwei Kinder gegeben und eine zu einem Drittel abgezahlte Eigentumswohnung, in der die Supermutti den ganzen Tag lang neben der Hausarbeit auf Kalli wartet.

    Nun hatte Moni sich gewaltig verändert: Ultrapraktischer Kurzhaarschnitt, Kassengestell, kein Gramm Schminke mehr und so ein richtig geiler Kleidergeschmack, der sich daran orientierte, dass man ja jederzeit Fenster putzen können muss, ohne sich was gutes einzusauen. So litt Kalli so zwei, drei Jahre vor sich hin. Der Mann konnte sich nicht scheiden lassen, obwohl er keinen Bock mehr und - apropo Bock - auch schon lange keinen 5ex mehr hatte. Die Lust auf 5ex war Moni nach dem zweiten Kind vergangen und mehr Kinder wollte sie auch nicht - Reden zwecklos, das war so und ist ganz normal, basta.

    Doch was passiert, wenn Du Dich als Mann in so einer Situation trennen willst? Kalli war erst Anfang/Mitte 30, hatte mehr als sein halbes Leben noch vor sich. Aber lass Dich mal scheiden mit einer Frau die nicht arbeiten geht und zwei Kindern. Danach bleibt nicht mehr viel zum Leben, bei ihm wärs das Existenzminimum gewesen und wie man das mit der kaum abbezahlten Wohnung hätte machen sollen, wäre auch noch zu prüfen gewesen. Also hörte Kalli auf zu Hause zu mosern und um 5ex zu betteln. Kalli ging einfach in die Schulungsabteilung. Er hatte schon lange gemerkt, dass er eigentlich eine gute Wirkung auf Frauen hat und öfters angegraben wird. Also ging er bald auf Schulungstour durch Deutschland und später die ganze Welt. Es dauerte dann nicht lange und Kalli ging auf die Angebote ein, die sich da so ergaben. Irgendwann gabs immer ein warmes Bett für Kalli in jeder Stadt. Der größte Knaller war dann, als Kalli auch noch was mit einer Geschäftsführungssekretärin auf der Arbeit anfing. Kalli war glechzeitig im siebten Himmel und todunglücklich zu gleich. Er wusste nun, was er alles hätte haben können. Aber er wusste auch, dass er das nie frei wird geniessen können. Denn am Existenzminimum, hälts Du auch keine Frau lange.... und so geht das fröhliche fremdpoppen vermutlich bis heute weiter. Und ich kanns irgendwo verstehen.

    Die Frauen, die nicht direkt das Matriarchat in Deutschland einführen wollen, sondern sich über mangelnde Gleichberechtigung beklagen, nehmen es gleichzeitig immer noch ganz selbstverständlich hin, dass sie nach einer vermurksten und getrennten Ehe, in die soziale Hängematte des Mannes fallen. Die Kinder bleiben schließlich fast immer bei der Frau, das ist ganz selbstverständlich. Und damit ist es auch klar, dass der Mann der Frau Unterhalt zahlen muss. Deshalb ist man als Mann nach einer gescheiterten Ehe in Deutschland meistens nur noch eine ganz arme Sau. Und genau aus diesem Grund, gehen soviele Männer lieber saufen und fressen den Ärger in sich rein.
    Und genau deshalb werde ich auch niemals heiraten... ich habe genug negative Beispiele gesehen und bin selbst Scheidungskind (bin allerdings bei meinem Vater geblieben und damit totaler Exot).

    Denn [Klischee ein] mit der Frau mal zu reden, konstruktiv zu streiten, das tun sie selten, weil es ihnen 1) am Wortschatz fehlt (es heißt ja immer, der Wortschatz der Frauen sei ungleich größer als der der Männer) und sie 2) ja Gefühle offenbaren und darüber reden müssten. [Klischee aus].

    Du magst dich vielleicht in all dem nicht wiederfinden PM. Aber bei vielen anderen ist es so.
    Ich nehme das als Kompliment ;-) Aber dieses gepflegte Klischee von den Männern die sich nicht ausdrücken können und den eloquenten Frauen, geht mir genauso auf den Geist, wie diese pseudowissenschaftliche Berichterstattung zum Thema "Frauen können besser Auto fahren". Denn komischerweise, landen die Gegendarstellungen "Männer doch die besseren Autofahrer!", immer irgendwo in einer winzigen Spalte für Kuriositäten und die "Frauen sind die besseren Autofahrer"-Meldungen, landen immer noch auf Seite 1 und gehören nun schon fast zur Allgemeinbildung. Dabei kann man da unter Einbeziehung unterschiedlichster Daten und Fakten - wie so oft - natürlich immer zu höchst unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Ich kenne jedenfalls auch genug sture Frauen, die sich lieber die Zunge abbeissen, als einfach mal zu sagen, warum sie denn zickig sind. Die klassische Szene: "Schatz, was hast Du denn?"...... "NICHTS! *ZICK* *ZICK* *ZICK*" ist ja nicht von ungefähr ein Film- und Serienklassiker.

    Ich halte es für einen Fehler, den Männern zu unterstellen, sie sein einfach gestrickt, nur weil sie sich in vielen Dingen längst nicht so kompliziert geben. Es ist ja auch nicht nur ein Klischee, dass Männer sich sehr viel öfter drüber äußern, dass man Frauen nicht verstehen kann, als dies umgekehrt der Fall ist. Das auf mangelnde Intelligenz der Männer zu schieben, wär schon boshaft... Viele Männer halten eben gerne mal die Klappe, wenn sie merken, dass sie eh nichts ausrichten können. Für Frauen ist es umgekehrt oft wichtiger, die Schuldfrage zu klären - und das natürlich so, dass sie am Ende keine haben ;-)
    Allerdings muss ich dann einsehen, dass ich in diesem Punkt total unmännlich bin :-)

    PM

  2.  
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  3. #52
    Benutzerbild von musicola

    Registriert seit
    07.02.2002
    Beiträge
    13.851
    PostMortem postete
    (...) Kinder kriegen, passiert einem (wenns kein Unfall war) ja nunmal heutzutage nicht einfach mehr so, sondern wird oftmals generalstabsmäßig geplant. Wenn der General am Stab dann (...)


    just lurking

    musicola

  4. #53
    Benutzerbild von ihkawimsns

    Registriert seit
    23.02.2004
    Beiträge
    3.938
    Bettina Seipp erklärt uns hier, worauf Frauen achten sollten, wenn sie sich einen Mann suchen wollen.

    Kleine Männer haben's demnach verschissen und sich zugleich als Unterschichtenangehöriger geoutet. Bartträger werden es auch nicht leicht haben, Schmalschultrige sowieso nicht. Schön, wie einfach die Welt geworden ist.

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