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Erdbeben in Japan

Erstellt von chris74, 12.03.2011, 13:42 Uhr · 8 Antworten · 2.609 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von chris74

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    Erdbeben in Japan

    Seit gestern morgen bin ich leicht fassungslos angesichts des Erdbebens in Japan. Die Bilder von der Flut in Sendai gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. Eigentlich schaue ich ja seit langer Zeit kaum mehr Nachrichten an (es kommt ja eh nur Sch... dort), aber dieser Bilderflut (ha ha, was für ein Wortspiel) konnte ich mich dann doch nicht entziehen. Eine Freundin von mir, die hier lebt, ist Japanerin, die habe ich nocht gar nicht erreicht. Ich weiß jetzt gar nicht, ob vielleicht Verwandte von ihr umgekommen sind. Dann scheint dieses Kernkraftwerk Fukushima ja zu einem zweiten Tschernobyl zu werden. Ich hätte außerdem nächste Woche nach Tokio sollen. Aber so einen strahlend schönen Aufenthalt dort klingt nicht verlockend. Alles sehr wirr momentan.

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Erdbeben in Japan

    Zitat Zitat von chris74 Beitrag anzeigen
    Dann scheint dieses Kernkraftwerk Fukushima ja zu einem zweiten Tschernobyl zu werden. Ich hätte außerdem nächste Woche nach Tokio sollen. Aber so einen strahlend schönen Aufenthalt dort klingt nicht verlockend. Alles sehr wirr momentan.
    Ich will das jetzt nicht schönreden oder relativieren. Aber Tschernobyl und Fukushima sollte man trotzdem nicht voreilig derart gleichsetzen (auch wenn die Medien es nun natürlich sofort tun).

    Es geht um verschiedene Reaktortypen und womöglich auch verschiedene Explosionen im Rahmen von Entwicklungen hin zu einer Kernschmelze (atomar vs. chemisch) mit unterschiedlichen Qualitäten und Quantitäten ihrer Auswirkungen (global vs. lokal). Das meine ich keineswegs zynisch. Man sollte aber m. E. die Fakten abwarten, bevor man die Auswirkungen beziffert. Die Tendenz der Medien Negativ-Sensationen und sofortige Konsequenzen auf ungesicherter Faktenlage in die Welt zu senden, sowie plakative Analogien zu früheren Ereignissen zu ziehen, geht mir gegen den Strich. Wegen mir kann die Atomkraft weg, damit hat es nichts zu tun. Aber objektive Berichterstattung und berichten von gesicherten Fakten hat ja mittlerweile Seltenheitswert. In solchen Momenten ist die weltweite Vernetzung ein Fluch. Auch die Debatte um den Atomausstieg mit Bezug zu Fukushima kann m. E. jetzt dann auch noch den einen Tag warten. Es kann doch nicht sein, dass ein akutes Geschehen bei dem ggf. noch Menschen zu Schaden kommen jetzt bereits für innerdeutsche politische Debatten instrumentalisiert wird. Das Atomkraftgegner momentan Tagesschau Live-Interviews für politische Brandreden nutzen, statt auf sachliche Fragen zum akuten Vorgang zu antworten, finde ich ehrlich gesagt genauso zum Kotzen wie den anrollenden Anti-AKW-Gezeter-Konsens in allen möglichen Foren. Wer hat die seit Jahren bekennenden Laufzeitverlängerer denn bloß in die Regierung gewählt?!

  4. #3
    Benutzerbild von Soundfeile

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    AW: Erdbeben in Japan

    Schlimme Bilder. Da kann man froh sein, wenn man das Beben überlebt, dann folgen noch solche gigantischen Wassermassen und machen alles platt. Und zu guter Letzt kommen dann noch die tödlichen Strahlen.

  5. #4
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Erdbeben in Japan

    Irgendwie wirkt die Berichterstattung und mediale Abhandlung der Erdbebenkatastrophe in Japan auf mich pervers!

    Warum?

    1. Mit das erste was ich von Nachrichtenleuten hörte: Keine deutschen Opfer!

    Na dann isses ja gut...

    2. Ruckzuck ging es nur noch um Fukushima und die Kernschmelze konnte gar nicht schnell genug verkündet werden (ob es eine gab, ob sie stattfindet oder ob sie gerade noch verhindert werden konnte, weiss bis zur jetzigen Stunde niemand genau).

    Was bitte ist mit der Katastrophe und den Opfern die es wirklich bereits gab? Ist sie nicht drastisch genug um ihr den gleichen Raum einzuräumen wie der 1000. Wiederholung der verschwommen gefilmeten Explosion eines Reaktorgebäudes?

    3. Als ob das alles noch nicht genug ist, dreht sich nun bereits viel Sendezeit um den möglichen Weg einer noch nicht existenten Wolke einer noch nicht geschehenen Atomexplosion, drumherum Bilder von Demonstranten und Politikern die eine noch laufende Krisensituation bereits für Wahlkampfzwecke ausschlachten.

    Pfui! Angst machen, Angst wach halten, Quote hoch halten. Informationen? Fehlanzeige!

    Was fällt mir noch auf? Schwachsinnsmeldungen transportieren natürlich auch Schwachsinnsentscheidungen von Politikern. Merkel will deutsche AKWs prüfen lassen. Ja was will sie denn prüfen lassen? Das ausgerechnet die uralten laufzeitverlängerten deutschen (Schrott)Meiler ein unerwartet starkes Beben auch nicht besser überstehen würden, als die extrem erdbebensicher gebauten japanischen? Lächerlich! Ganz abgesehen davon sollte sie mal den Hörer in die Hand nehmen und sich bei ihren EU-Kumpels erkundigen wer so alles NEUbauten von AKWs in erdbebengefährdeten Gebieten in Europa vorantreibt.

    Und sonst? Auffallend viel Sensationsjournalismus, auffallend wenig Spendenaufrufe. Japan ist halt ein zu reiches Land und leider ist es keine Bank, sonst hätte man schon einen hunderte Milliarden-Rettungsschirm gespannt.

    Alles ganz schön merkwürdg. Aber es ist ja auch eine merkwürdige Zeit...

  6. #5
    Benutzerbild von Lord Linoleum

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    AW: Erdbeben in Japan

    Einfach nur traurig, was die japanische Bevölkerung momentan durchmachen muss.
    Die Berichterstattung ist- leider muss man da naturgemäß sagen-sensationsorientiert und seit Tagen wenig aussagekräftig, was natürlich neben der ratlosen Regierung bezüglich der Informationspolitik(was verrate ich, damit die Leute wie reagieren) auch an den gewollten Einschaltquoten liegt. Nur ein Beispiel unter unzähligen, was beweist, wie krank es auf der Welt zugeht(ein weiteres, für mich absolut ekelerregendes Beispiel ist der zähe Prozess der Unterstützung der lybischen Bevölkerung...tatenlos wird zugeschaut, wie dieses machtgeile, erbärmliche Stück Scheiße mit seinen Truppen das Land mit einem blutigen und rücksichtslosen Feldzug zurückerobert...).
    In der Tat wurde das eigentliche Unglück, nnämlich Tsunami/Erdbeben und direkte Schäden durch die Atomkraftwerkgeschichte verdrängt. Allerdings wurde ja die ersten 2 Tage ausschließlich darüber berichtet, das meiste ist ja bereits erzählt, was sich ändert sind lediglich die Opferzahlen. Solch eine möglich Katastrophe mit austretender radioaktiver Strahlug hätte dramatischste Auswirkungen, nicht nur für ein paar Tausende Menschen(damit will ich keinesfalls irgendetwas herunterstufen o.ä.). Deswegen kann ich die hohe Medienpräsenz nachvollziehen, gerade aufgrund der allgegenwärtigen AKW-Diskussion und der historischen Schreckensbeispiel(e).

    In Deutschland gehört diese Verlängerung einfach in den Wind geblasen, solch ein dreckiges Risiko ist unnötig und leichtsinnig dazu.


  7. #6
    Benutzerbild von Christoph

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    AW: Erdbeben in Japan

    Ohne hier eine Katastrophe kleinzureden, ich sehe dennoch Unterschiede zwischen dem Beben bzw. der Flutwelle und einer radioaktiven Verseuchung. Welle schlimm und Zerstörung total, klar - gibt's nix zu rütteln.
    Eine radioaktive Verseuchung macht ganze Landstriche (Länder, Kontinente?) unbewohnbar, verbreitet sich zudem über die ganze Erde und ist auch noch nach Jahrzehnten nicht ausgestanden. Vor diesem Hintergrund finde ich es schon interessant, was in Japans AKW gerade passiert.
    Mir ist klar, daß der große Knall bisher ausgeblieben ist bzw. hoffe ich, daß uns die japanischen Behörden nicht verarschen. Letztlich haben wir aber nur den einen Planeten und ich wüßte nicht, wohin ich im Falle des Falles auswandern sollte (Mond ist mir zu duster!)

  8. #7
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Erdbeben in Japan

    Zitat Zitat von Christoph Beitrag anzeigen
    Ohne hier eine Katastrophe kleinzureden, ich sehe dennoch Unterschiede zwischen dem Beben bzw. der Flutwelle und einer radioaktiven Verseuchung. Welle schlimm und Zerstörung total, klar - gibt's nix zu rütteln.
    Eine radioaktive Verseuchung macht ganze Landstriche (Länder, Kontinente?) unbewohnbar, verbreitet sich zudem über die ganze Erde und ist auch noch nach Jahrzehnten nicht ausgestanden. Vor diesem Hintergrund finde ich es schon interessant, was in Japans AKW gerade passiert.
    Absolut nachvollziehbar! Letztendlich hat es ein absolut verwüstendes Erdbeben/Tsunami-Ereignis aber eben gegeben. Normalerweise wäre jetzt die Zeit dafür in den Medien Geld einzusammeln. Sehr viel Geld! Japan ist über weite Regionen derart verwüstet, dass man dort akut schlichtweg nichts zu essen und zu trinken hat. Sollen die Leute jetzt verhungern und verdursten bis wir wissen ob sie nicht sowieso verstrahlt werden? Es läuft doch eigentlich z. Zt. überhaupt keine prominente Spendensammlung im TV an um Geld für schnelle Maßnahmen zu sammeln. Und wenn man denn helfen will, dann geht das aktuell trotz aller AKW-Gefahr nur vor Ort, 120 Mio Japaner kriegen wir nicht schnell irgendwo hin evakuiert.

    Nun denken viele: Japan ist ja ein reiches Land, die brauchen unsere Hilfe nicht so wie Indonesien 2006. Aber diese Sicht ist offenbar falsch, denn Japan ist in seiner aktuellen Verfassung absolut überfordert. Das kommt in den Medien zu Gunsten von 24h Fukushima momentan überhaupt nicht vor. Stattdessen gaffen wir wie irre auf die immer selben Reaktorblöcke und hören speziell in Deutschland massenhaft Konjunktive bezgl. schlimmster denkbarer Horrorszenarien und absolut unsicherer Verlautbarungen bezgl. mal steigender und mal sinkender Strahlung. Es wird schlichtweg nicht mehr berichtet, sondern spekuliert und zur Quotengenerierung Panik verbreitet statt sachlich informiert und aufgeklärt. Wenns nach den Medien geht, hatten wir ja schon am Samstag eine unstoppbare Kernschmelze, gegen deren tatsächliches Fortschreiten ganz real am Sonntag, Montag, Dienstag und auch am heutigen Mittwoch immer noch mit - zugegebenermaßen - einigermaßen verzweifelten Maßnahmen gekämpft wird. Das die Kernschmelze mit fortschreitender Dauer (geringerer Restwärme der Brennstäbe) unwahrscheinlicher wird und das Fukushima immerhin drei Auffangschichten aus Stahl und Beton für diesen Fall als Sicherheitsvorrichtungen hat, wird hingegen so gut wie nirgends prominent erwähnt. Mich würde viel mehr eine Berichterstattung und meinetwegen Spekulation dazu interessieren, ob diese Schichten noch intakt sind bzw. sein dürften statt zum 100. Mal zu sehen wie gestorben wird wenn alles schlimmstmöglich den Bach runter geht. Horrosszenarien genauso wie glimpfliche Szenarien darzustellen wäre dann wenigstens noch das Mindeste um irgendeine ausgewogene Berichterstattung aufrecht zu erhalten.

    Will heissen: Die Medien machen ihren Job nicht mehr! Sie informieren nicht über Geschehenes und Fakten, sie spekulieren einseitig eskalierend und versuchen durch Panikmache Quote zu machen. Da hat sich der typische BILD-Journalismus mittlerweile überall breit gemacht. Man berichtet nicht über Geschehnisse, man macht sie (Panik, Angst, Schrecken). Gleichzeitig glauben ausgerechnet wir Deutschen nach Konsum deutscher Medien die informiertesten und schlausten Menschen der Welt zu sein und mokieren uns über Nachbarländer in denen man sachlicher, faktenorientierter und deshalb insgesamt nüchterner mit Themen umgeht, obwohl man dort doch gleichzeitig sehr viel Demonstrationsbereiter ist wenns dort Widerstand gibt. Es geschieht z. Zt. katastrophales, wirklich besorgniserregendes. Aber auch damit kann man deeskalierend und verachlichend umgehen. Das dies nicht geschieht gibt mir einfach zu denken, ob wir hier in Deutschland nicht einfach voll das Klischee der "German Angst" mit Leben (überer)füllen.

  9. #8
    Benutzerbild von chris74

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    AW: Erdbeben in Japan

    Da ich diese Tage über sehr viel unterwegs bin, konnte ich mich der Panikmache in Funk, TV und Presse einigermaßen entziehen. Ich habe momentan den Eindruck, daß hier vor allen Dingen auch deswegen wild spekuliert wird, weil die Informationspolitik der Kernkraftwerksbetreiber gleich null ist. Japaner würden nie etwas zugeben aufgrund des Gesichtsverlustes. Am besten tausendmal mit "sumimasen" entschuldigen und konkrete Fragen damit ersticken. Was eben dann wilde Spekulationen bei uns Westeuropäern provoziert. Außerdem läßt sich mit Negativschlagzeilen ja gut Quote machen. Hinzu kommt, daß wir Europäer von Tschernobyl ja jede Menge abbekommen haben, und dieses Unbehagen sitzt immer noch tief. Schließlich kann man Radioaktivität weder hören, schmecken oder riechen.

    Am besten verdeutlicht die desaströse japanische Informationspolitik der Betreiber dieses Video anläßlich einer Pressekonferenz: wer hieraus schlau wird: Hut ab!

  10. #9
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Erdbeben in Japan

    Zitat Zitat von chris74 Beitrag anzeigen
    Am besten tausendmal mit "sumimasen" entschuldigen und konkrete Fragen damit ersticken. Was eben dann wilde Spekulationen bei uns Westeuropäern provoziert. Außerdem läßt sich mit Negativschlagzeilen ja gut Quote machen. Hinzu kommt, daß wir Europäer von Tschernobyl ja jede Menge abbekommen haben, und dieses Unbehagen sitzt immer noch tief. Schließlich kann man Radioaktivität weder hören, schmecken oder riechen.
    Das ist richtig. Mich hat deshalb gerade mal interessiert wieviel wir eigentlich wirklich abbekommen haben. Dabei stieß ich beim WDR auf eine Zusammenfassung von Quarks & Co., m. E. jetzt als Quelle nicht sonderlich anzuzweifeln. Dort heisst es zu den Tschernobyl-Folgen:
    "Die Strahlenbelastung durch den Reaktorunfall für die Menschen in Deutschland beträgt heute 0,01 mSv pro Jahr. Direkt nach dem Unfall lag sie bei 0,07 mSv pro Jahr."
    Zum Vergleich die natürliche Belastung:

    In Meereshöhe wird eine effektive Dosis von 0,24 mSv pro Jahr gerechnet. In 3.000 Metern Höhe steigt diese Belastung an bis auf 1,1 mSv pro Jahr. Somit steigt auch Ihre Strahlenbelastung, wenn Sie sich häufig zum Skifahren oder Wandern in größeren Höhen aufhalten. Allerdings ist der Einfluss so gering, dass Sie sich wegen ihres Urlaubes keine Sorgen machen müssen.
    In aktuellen Artikeln zum Thema werden sogar häufig Werte von 2-4 mSv als normale jährliche Dosis genannt. Die Folgen von Tschernobyl bewegen sich also auf der zweiten Nachkommestelle der Strahlenbelastung eines jeden von uns, während man schon bis hin zur ersten Stelle vor dem Komma gesagt bekommt: Mach Dir um natürliche, regionale Schwankungen in diesem Bereich keine Sorgen! Entsprechend belastete Berufsgruppen (Piloten etc.) arbeiten gar unter gültigen Grenzwerten von 20mSv.

    Ich finde das zur nachträglichen, realen Folgen-Bewertung der Katastrophe von 1986 für Deutschland(!) und umso mehr zur Folgenerwartung des viel weiter entfernten japanischen Geschehens hochinteressant!

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