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Fremdenhass in Deutschland!

Erstellt von 666meng666, 22.05.2006, 17:54 Uhr · 69 Antworten · 6.272 Aufrufe

  1. #21
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    www.sie-werden-baden-gehen.de :

    Kein Naziaufmarsch in Düsseldorf!
    Für den 3. Juni 2006 kündigen Neonazis auf der Homepage des neonazistischen „Nationalen Infotelefon Rheinland" (NIT) einen Aufmarsch vom Düsseldorfer Hauptbahnhof durch die Innenstadt an. Motto: "Das System ist der Fehler!" Die Betreiber des NIT, die sich in der Vergangenheit regelmäßig durch rassistische und antisemitische Hetze sowie einen positiven Bezug auf den Nationalsozialismus hervorgetan haben, mobilisieren hierbei unter dem Titel "Bombenstimmung in Düsseldorf!". [weiter lesen im Aufruf]

    Das antifaschistische Bündnis "Kein Naziaufmarsch in Düsseldorf" ruft zur einer Gegendemonstration auf:

    DEMONSTRATION 10:00 Uhr, Oberbilker Markt, Düsseldorf


    1.6.: Informationsveranstaltung
    Letzte Informationen zum Naziaufmarsch und dem Stand der Gegenaktivitäten
    19:00h, linkes Zentrum "Hinterhof", Corneliusstr. 108 (...)

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von murmel

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    *den schubser mal 'nen stück beiseite schubs und mich ihm anschliess*

    Die Geschichte jüngst mit dem Afrikaner in Potsdam beweist es doch wieder mal. Im Endeffekt war es eine Schlägerei unter Besoffenen, aber zuerst haben alle "rechte Gewalt" geschrien. Da haben sich sicherlich die Rechten gefreut, dass jemand ihre "Arbeit" macht... Damit meine ich nicht die Gewalt sondern die Propaganda.

  4. #23
    Benutzerbild von Fonk

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    84
    Zitat Zitat von schubser
    Nur wehe in D passiert was gegen nen Ausländer, da wird nicht gefragt wer angefangen hat....zumindest nicht in bestimmten Regionen. Da wird vorausgesetzt, dass es immer die Jungs mit den kurzen Haaren waren.
    klar, die armen Glatzenträger werden von bösen Ausländerhorden provoziert


    Sicher muss man immer genau hinschauen, damit man nicht vorschnell urteilt (siehe selbstinszenierte "Attentate"...), trotzdem ist es wohl wirklich keine Frage, wer angefangen hat, wenn ein einzelner Farbiger von mehreren Kleiderschränken mit Bomberjacke krankenhausreif geprügelt wird.

  5. #24
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    Respekt! Danke Düsseldorf!
    http://www.wdr.de/themen/politik/nrw...rf/index.jhtml

    Leider geht es nächste Woche in Gelsenkirchen weiter...

  6. #25
    Benutzerbild von PostMortem

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    28.12.2004
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    Re:

    Hi!

    Zitat Zitat von Fonk
    Die Täter waren auch nicht 12, sondern im Schnitt 16-20 afaik.
    Wenn ein 16jähriger vor Dir steht und behauptet er sei ein gestandener Demokrat, würdest Du ihm das also abnehmen? Ich nehme mal an, die meisten von uns würden eher schmunzeln. Wenn sich ein 16jähriger aber eine Glatze schneidet und die eine oder andere rechte Parole brüllt, dann reichts den meisten Leuten schon, um ihm den Nazi abzunehmen. Mir reicht das eben nicht, mehr wollte ich damit nicht sagen, ob der am gestreckten rechten Arm hängend Halbwüchsige nun 12 oder 16 ist.


    Eine Phantomdiskussion ist es nicht, denn der Rechtsradikalismus ist ja leider kein Phantom, sondern bittere Realität. Klar versucht man jetzt wieder an den Symptomen statt an den Wurzeln des Problems herumzudoktern, aber die Augen verschließen kann auch keine Alternative sein.
    Wie ich den nötigen Umgang damit sehe, hatte ich ja bereits geschrieben:
    Es wird immer Nationalsozialisten geben, überall auf der Welt. Man kann sie nicht ausrotten oder heilen. Es ist eben immer noch eine Gesinnung und keine Krankheit. Also muss man zusehen wie man am besten mit ihnen lebt und muss sie als Rattenfänger sehen. Es gilt also die "Ratten" vom Rattenfänger fern zu halten, dann kann er so viele Liedchen pfeiffen wie er will.
    "Augen verschliessen" bedeutet das nicht. Das Problem wird aber ja auch nicht besser indem man es zerredet oder übertrieben breit und häufig in den Medien thematisiert. Es ist ja nunmal leider auch international so, dass in Deutschland ein Regierungswechsel stattfinden kann und auf cnn.com siehst Du dazu auf der Startseite gar nichts, aber wenn in Dingsbumswalde im tiefsten Thüringen eine Gruppe Schulausflügler was von mutmaßlich rechten Glatzen auf die 12 bekommt, dann liest man das oftmals sogar dort. Und das liegt zum Teil auch an der Art und Weise, wie wir mit diesen Themen umgehen und wie wir sie selbst in die Welt transportieren. Selbst wenn wir jetzt sozusagen jede Woche die "rechte Gewalttat der Woche" in den Medien zelebrieren, blieben immer noch eine 1/4 Million(!) Gewalttaten pro Jahr bzw. rund 4800 Gewalttaten pro Woche unerwähnt, die keinen rechten Hintergrund haben. So viel zu den Verhältnismäßigkeiten in der Berichterstattung: 1 Schwarzafrikaner wird in Pottsdam von Besoffenen auf die Intensivstation geprügelt = Problem mit Recht5extremismus das medienwirksam ausgeschlachtet wird, 4800 sonstige Personen die in der gleichen Woche Opfer von Gewalt werden = kein Problem sondern Normalität, die auch keine nennenswerte Medienaufmerksamkeit genießt.

    ich habe keinen Juden vergast, auch meine Eltern oder Großeltern nicht, ich glaube nicht, dass wir das in die Diskussion mit einbeziehen sollten.
    Das hatte ich auch nicht vor. Es ging mir nur um folgendes: Auf deutschem Boden (vor dem Hintergrund der nationalsozialistsichen Gesinnung, auf den sich heute alle beziehen wenn es um "Wehret den Anfängen" u. ä. geht) konnte eines der größten Menschheitsverbrechen stattfinden, ohne das die Einflüsse, denen heute die Verrohrung der Jugend bzw. der Menschen allgemein zugeschrieben wird, überhaupt erfunden gewesen wären. Die meisten Leute (so wie die erwähnten Damen und Herren Politiker) sind deshalb m. E. diesbezüglich a) auf dem Holzweg und verhindern so natürlich b) kein bisschen das sowas wieder passieren kann, weil sie gar nicht begreifen bzw. aus Machtlosigkeit nicht begreifen wollen, dass sie es (in der Breite, abgsehen vom harten Kern) mit einem ökonomischen und keinem ideologischen Problem zu tun haben und es deshalb auch nicht ideologisch lösen können.

    Wenn heute irgendein politisch Handelnder meint, er könnte diese gröhlenden Glatzen durch ausmerzen der rechten Ideologie aus den Fängen von NPD & Co retten, dann liegt er meilenweit daneben, denn er wird dann vielleicht eine rechte Glatze weniger, aber dafür einen gewalttätigen Hooligan, einen Satanisten oder einen gewaltbereiten Link5extremen erschaffen haben. Die Leute suchen sich ihr Ventil, unter welcher Flagge ist ihnen am Ende doch egal. Hauptsache es verspricht ein wenig Kameradschaft, Aufregung und Zerstreuung.

    PM

  7. #26
    Benutzerbild von schubser

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    mal was ähnliches mit anderen Vorzeichen:

    16-jähriger Deutscher bei Überfall in England verletzt

    London - Bei einem Überfall auf eine Gruppe von deutschen Sprachschülern in dem südostenglischen Seebad Margate ist ein 16- jähriger Junge verletzt worden. Der Schüler wurde nach Polizeiangaben von mehreren einheimischen Jugendlichen angegriffen, als er nach einem Fußballspiel in einem Park mit anderen Sprachschülern nach Hause gehen wollte. Dabei wurde er von einem der Angreifer mit einer Eisenstange am Kopf verletzt, so dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Täter konnten entkommen.

    Nach einem Bericht des Senders BBCsollen die Deutschen am Mittwochabend wegen ihrer Nationalität beschimpft worden sein. Der 16-Jährige, der das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte, sagte: „Ich glaube, der Grund, warum die mich überfallen haben, ist, dass wir Deutsche sind und die WM bald beginnt.“ Eine der Lehrerinnen an der Sprachschule, Eva-Maria Wilke, bestätigte, dass die Schüler von sieben jungen Engländern angepöbelt wurden.

    In der 58000-Einwohner-Stadt Margate direkt an der Küste sind mehrere Sprachschulen tätig, die für Ausländer mehrwöchige Kurse anbieten. Nach Angaben der Lehrerin gab dort bislang keine gewaltsamen Überfälle auf ihre Schüler. Allerdings gab es in der Vergangenheit in Großbritannien immer wieder Zwischenfälle, bei denen deutsche Kinder und Jugendliche beschimpft wurden. (dpa)
    Quelle

  8. #27
    Benutzerbild von Babooshka

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    7.585
    Von solchen Übergriffen auf deutsche Schüler in England habe ich schon öfter gehört. Busse mit Schülern, die von englischen Jugendlichen mit Steinen beworfen wurden. Insbesondere Engländer scheinen einen Hass auf Deutsche zu haben. Dann habe ich in einem anderen Forum mal gelesen, dass eine Gruppe Deutsche und Schweizer (Erwachsene) in Südfrankreich von einer Bande "jugendlicher Franzosen mit Immigrantenhintergrund" (also im Grunde noch nicht mal richtige Franzosen) angepöbelt und angegriffen worden sei, als diese hörten, dass die Leute Deutsch sprachen. Erst als die Leute meinten, sie seien doch Schweizer und einer von ihnen seinen Schweizer Pass zeigte, ließen sie von ihnen ab, ja, entschuldigten sich sogar. Schweizer und Österreicher sind schließlich in Ordnung, aber die Scheiß-Deutschen müsste man doch aufmischen... Ich frage mich nur, woher dieser Hass kommt. Ich dachte, in Frankreich gäbe es das nur noch selten und wenn, dann von seiten alter Leute, die den Krieg erlebt haben.

  9. #28
    Benutzerbild von PostMortem

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    Blitzkrieg

    Zitat Zitat von Babooshka
    Von solchen Übergriffen auf deutsche Schüler in England habe ich schon öfter gehört. Busse mit Schülern, die von englischen Jugendlichen mit Steinen beworfen wurden. Insbesondere Engländer scheinen einen Hass auf Deutsche zu haben.
    Das sollte bitte niemand in den falschen Hals bekommen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es bei den Briten gar nicht so viel Hass, sondern viel mehr ein lange mit sich rumgetragener Minderwertigkeitskomplex gegenüber den Deutschen ist, der sie so missgünstig uns gegenüber macht. Und ich verallgemeinere das ausnahmsweise mal ganz bewusst, denn auch bei den oberflächlich freundlichsten Briten die ich kenne, schwingt irgendwie immer mit rüber, dass sie uns unbedingt was beweisen müssen.

    Dann habe ich in einem anderen Forum mal gelesen, dass eine Gruppe Deutsche und Schweizer (Erwachsene) in Südfrankreich von einer Bande "jugendlicher Franzosen mit Immigrantenhintergrund" (also im Grunde noch nicht mal richtige Franzosen) angepöbelt und angegriffen worden sei, als diese hörten, dass die Leute Deutsch sprachen. Erst als die Leute meinten, sie seien doch Schweizer und einer von ihnen seinen Schweizer Pass zeigte, ließen sie von ihnen ab, ja, entschuldigten sich sogar. Schweizer und Österreicher sind schließlich in Ordnung, aber die Scheiß-Deutschen müsste man doch aufmischen... Ich frage mich nur, woher dieser Hass kommt. Ich dachte, in Frankreich gäbe es das nur noch selten und wenn, dann von seiten alter Leute, die den Krieg erlebt haben.
    Ich war bisher noch nicht in Süd-, aber mehrere Male in Nord- und Ostfrankreich. Mir sind eigentlich nur zwei Sachen aufgefallen: Man hängt noch sehr viel mehr dem Gedenken an den 1. Weltkrieg nach, als an den 2. (überall Gedenkstätten, prunkvolle Soldatenfriedhöfe etc.) und selbst wenn man Deutsch kann, tut man lieber so als könnte man nicht eine Silbe. Erst wenns gar nicht mehr anders geht, klappts plötzlich mit dem Deutsch ;-) Aber irgendwelche Feindseeligkeiten sind mir noch nie Untergekommen, obwohl ich das bei diesem sehr lebendigen Andenken (incl. Feiertage, Straßennamen etc.) an die Weltkriege (da wird ja fast so getan, als hätte Frankreich niemals kapituliert, sondern Deutschland im Alleingang glorreich verjagt), fest mit einer antideutschen Einstellung gerechnet habe. Selbst auf dem Gelände einer kanadischen Gedenkstätte in der Nähe von Lens, wurde mir weder das deutsche Auto zerkratzt, noch wurde unsere offen deutsch quäkende Gruppe irgendwie angegangen. Eigentlich habe ich in diesen weiter von Paris und den wenigen französischen Ballungszentren entfernten Landstrichen immer das Gefühl, dass die Leute fast Stolz sind, wenn sich jemand aus Deutschland (oder einem anderen Land) die "Mühe" macht, ihre Region überhaupt zu besuchen.

    Mein Denken über die Franzosen hat sich jedenfalls in den letzten Jahren sehr verändert. Ich hielt die sog. Deutsch-Französische Freundschaft früher immer für einen aufgebauschten Politikerhype. Heute sehe ich die Franzosen wirklich als unsere engsten Freunde. Irgendwelche streitsüchtigen Islamisten werden das nicht beeinträchtigen. Die werden in erster Linie was gegen unsere vergleichsweise sehr liberale Lebensweise haben und halten uns eher im Gegenteil als Israelfeinde ja oft noch ausgerechnet das zu Gute, was manche anderen zum Vorwand nehmen (1933-1945) uns heutige Deutsche zu hassen.

    PM

  10. #29
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    Mich wundert es überhaupt nicht, dass Deutsche im Ausland oft verhasst sind.

    Abgesehen von der nicht immer sehr rühmlich verlaufenen Geschichte Deutschlands, verhalten wir
    uns auch heute oftmals nicht gerade wie Gäste im Ausland und gehören auch bestimmt nicht zu
    einem der gastfreundlichsten Völker!

    Damit meine ich noch nicht einmal irgendwelche Idioten, die Personen körperlich und/oder
    verbal angreifen, die optisch nicht ganz in ihr Konzept passen. Auch allgemein empfinde ich
    Deutsche als (vielleicht unbewusst?) eher unfreundlich und leicht arrogant.

    Man kann das Verhalten unserer europäischen Nachbarn natürlich genauso wenig wie unser Verhalten verallgemeinern.

    Bei Babooshkas Beispielen fiel mir noch ein Erlebnis ein, welches ich mit meiner Band hatte, als wir in einem Vorort von Prag auf einem Punkfestival gespielt haben. Wir fuhren mit unserem Bandbus auf das Festivalgelände und als unser Sänger ausstieg, kamen prompt die ersten Bierflaschen geflogen.
    Der Grund dafür war einfach unser deutsches Nummernschild.

  11. #30
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    Gelsenkirchen wehrt sich gegen rechts:
    http://www.wdr.de/themen/politik/nrw...eportage.jhtml

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