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Fußball-Fans anwesend?

Erstellt von musicola, 09.11.2003, 22:53 Uhr · 4.102 Antworten · 252.080 Aufrufe

  1. #1171
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Es wird schon sehr lange über Abseits diskutiert, und auch ich schimpfe bei jeder Gelegenheit darüber. Auf der anderen Seite ist die taktische Variante der Abseitsfalle sehr interessant anzuschauen. Außerdem erfordert das Spiel mit und gegen die Abseitsfalle hochgradiges Spielverständnis sowohl bei den Abwehrspielern als auch bei den Angreifern.

    Aber auch die FIFA befasst sich mit diesem Thema:


    Die Abseitsregel ändern, um sie zu vereinfachen

    FIFA-Präsident Joseph S. Blatter
    (ACTION IMAGES) FIFA

    (FIFA.com) 28 Jul 2004

    Die Abseitsregel ist mittlerweile eine der größten Streitfragen im Fussball. In der Londoner Ausgabe der Financial Times befasst sich der FIFA-Präsident Joseph S. Blatter mit der "Regel 11".

    Von Joseph S. Blatter

    (Financial Times, 28. Juli 2004)

    Wenn es ein einzelnes Thema gibt, dass die Fussballwelt immer wieder in Aufruhr versetzt und für erhitzte Gemüter und ebenso erhitzte Diskussionen sorgt, dann ist es die Abseitsregel. Die Euro 2004 und der Asien-Pokal sind nur die beiden letzten internationalen Turniere, bei denen dieses Thema zu Kontroversen geführt hat. Was also kann getan werden? Bevor ich meine Meinung dazu äußere, wie die Abseitsregel geändert werden sollte, möchte ich kurz darauf eingehen, was die derzeit gültige Regel sagt. Die Abseitsstellung eines Spielers stellt an sich noch keinen Regelverstoß dar. Ein Spieler befindet sich in einer Abseitsstellung, wenn er der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Abwehrspieler. Ein Spieler befindet sich hingegen nicht in einer Abseitsstellung, wenn er in seiner eigenen Spielfeldhälfte oder auf gleicher Höhe mit dem vorletzten Abwehrspieler oder auf gleicher Höhe mit den beiden letzten Abwehrspielern ist. Ein Spieler wird nur dann für seine Abseitsstellung bestraft, wenn er nach Ansicht des Schiedsrichters zum Zeitpunkt, wenn der Ball einen seiner Mannschaftskollegen berührt oder von einem gespielt wird, aktiv am Spielgeschehen teilnimmt, indem er ins Spiel eingreift oder einen Gegner beeinflusst oder aus seiner Stellung einen Vorteil zieht. Der Schlüssel zum Verständnis der Abseitsregel liegt in der Formulierung, die besagt, dass ein Spieler nur dann für seine Abseitsstellung bestraft wird, wenn er nach Ansicht des Schiedsrichters…

    Natürlich ist es immer einfach, dem Schiedsrichter die Schuld zu geben, insbesondere wenn eine Entscheidung gegen die eigene Mannschaft getroffen wurde. Doch es ist kein Zufall, dass diese Regel stets von Verlierern verantwortlich gemacht wird, und auch nicht, dass die "Experten", die den Schiedsrichter immer für alles verantwortlich machen wollen, eben diese Regel am wenigsten verstehen. Ich halte alle Rufe nach vollständiger Abschaffung der Abseitsregel für übertrieben. Aber ich bin überzeugt, dass Verbesserungen der Regel möglich sind, um Akzeptanz und Verständnis für sie zu verbessern. Immer wieder wird behauptet, dass Fussball ohne Abseits schneller und attraktiver werden würde. Aber das stimmt nicht. Eine solche Abschaffung der Abseitsregel würde nicht nur dafür sorgen, dass Stürmer sich darauf beschränken, vor dem Tor auf Chancen zu lauern, sondern sie würde auch - und das wäre viel schlimmer - die wahre Intelligenz beim Fussballspiel verschwinden lassen. Die an Trainer und Spieler gestellten taktischen und strategischen Herausforderungen würden sehr schnell verschwinden. An ihre Stelle würde ein fürchterlich langweiliges Hin- und Hergekicke des Balles treten, ohne Verstand und ohne Begeisterung bei den Zuschauern. Indes ist es sehr wohl erforderlich, die Abseitsregel (die schon zu sehr früh von den Vorvätern des Fussballs in die Regeln aufgenommen wurde) zu vereinfachen, damit zu diesem Thema eine weitgehende Übereinstimmung bei allen Personen erzielt wird.

    Daher wird auf der IFAB-Sitzung im Oktober 2004 das Thema von den anwesenden technischen Experten sehr sorgfältig studiert werden. Dabei sollen die vielen verschiedenen Ansätze zum Thema Abseits alle angemessen berücksichtigt werden. Die FIFA wird dann im Februar 2005 ihre Empfehlung an das IFAB übermitteln, um die Regel 11 im Hinblick auf ihre Vereinfachung zu verändern, damit sie von allen Beteiligten besser verstanden und akzeptiert wird.

    Bei der Euro 2004 war Ruud van Nistelrooys Tor bei der 2:3-Niederlage der Niederlande gegen Tschechien ein perfektes Beispiel für die große Verwirrung beim Thema Abseits. Anfänglich befand sich der niederländische Stürmer in einer "passiven" Abseitsposition, der Ball war nicht in seiner Nähe und er eilte bereits zurück. Dann jedoch stürmte er erneut vorwärts und erzielte ein Tor, das in meinen Augen völlig regelkonform war. Der Kernpunkt, den ich vertrete, ist Folgender: die Abseitsregel sollte nur für den Spieler gelten, der tatsächlich den Ball bekommt. Wir sollten Formulierungen wie "aktives" und "passives" Abseits abschaffen, die die Schützen fantastischer Tore bestrafen, die nicht anerkannt werden, weil sich ein Mannschaftskamerad gleichzeitig im Abseits befand (selbst dann, wenn dieser nicht die geringste Chance hatte, an den Ball zu kommen). Wir müssen solche Missverständnisse und die daraus resultierenden endlosen Diskussionen überwinden. Lasst uns das Spiel modernisieren, indem wir eine seiner wichtigsten Regeln leichter verständlich gestalten.

    http://www.fifa.com/de/organisation/...ticleid=102301
    URL bitte kopieren, da URLs mit Kommata hier nicht funktionieren.

  2.  
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  3. #1172
    Benutzerbild von frasier

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    Ich hab als Kind Fussball gespielt, und da wurde immer ohne Abseits gespielt.
    Ich erinnere mich noch gut, dass die Ergebnisse immer sehr hoch ausfielen (teilweise 18:0, meistens gegen uns ).

    Was ich damit sagen will, ist, dass es viel zu leicht ist, ein Tor zuerzielen.
    Okay, man könnte sich darüber freuen, mehr Tore zu sehen. Aber das geht auf Kosten der Spannung, denn bein nem Spielstand von 10:0 glaubt wohl niemand mehr an eine Wendung.

    Ausserdem würde wohl weniger Kurzpassspiel stattfinden sondern mehr lange Pässe, die das Mittelfeld überbrücken. Das wäre ein Verlust an Spielkultur.

    Und zuletzt stelle ich mir auch die Frage, warum diese Regel, die schon immer unangenehm war und schwer umzusetzen ist, dann überhaupt mal eingeführt wurde und vor allem sich über so lange gehalten hat.

    Dafür muss es zwingende Gründe geben, sonst wäre sie schon längst abgeschafft oder niemals eingeführt worden.

    Ich will damit nicht sagen, dass alles was altherbegracht und gewohnt ist, auch richtig sein muss. Im Gegenteil, ich stelle im Grunde alles in Frage.

    Aber in diesem Fall überwiegen für mich die Gründe gegen die Abschaffung gegenüber den Vorteilen der Abschaffung (dauernde Unterbrechungen, Fehlentscheidungen).

    Es kann schon sein, dass man mit diesen Unzulänglichkeiten leben muss. Ob der Videobeweis das Problem lösen kann oder überhaupt machbar ist, weis ich nicht.

    Alternativ könnte man höchstens mehr Linenrichter (menschliche Kameras)einsetzen.


    *EDIT*

    Jetzt hab ich solange an dem Text rumgemehrt (ich kann einfach nicht schnell tippen) , dass ich Raabi's Beitrag erst jetzt gesehen habe. Sehr guter Artikel.

  4. #1173
    Benutzerbild von musicola

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    frasier postete
    Ich hab als Kind Fussball gespielt, und da wurde immer ohne Abseits gespielt.
    Ich erinnere mich noch gut, dass die Ergebnisse immer sehr hoch ausfielen (teilweise 18:0, meistens gegen uns ).
    Daran glaube ich im Profi-Fußball nicht. Stürmer die dann einfach vorne rumstehen und lauern werden eben von einem Manndecker total beschattet.
    Allein diese beiden nun woanders auf dem Spielfeld fehlenden Balltreter sorgen eben dort für mehr Freiräume!

    Was ich damit sagen will, ist, dass es viel zu leicht ist, ein Tor zuerzielen.
    Okay, man könnte sich darüber freuen, mehr Tore zu sehen. Aber das geht auf Kosten der Spannung, denn bein nem Spielstand von 10:0 glaubt wohl niemand mehr an eine Wendung.
    Siehe oben.

    Ausserdem würde wohl weniger Kurzpassspiel stattfinden sondern mehr lange Pässe, die das Mittelfeld überbrücken. Das wäre ein Verlust an Spielkultur.
    Was zu überprüfen wäre.

    Und zuletzt stelle ich mir auch die Frage, warum diese Regel, die schon immer unangenehm war und schwer umzusetzen ist, dann überhaupt mal eingeführt wurde und vor allem sich über so lange gehalten hat.
    Warum sie eingeführt wurde weiss ich nicht. Warum sie sich so lange schon hält?

    Nun, über den größten Zeitraum hinweg, gab es gar keine Möglichkeit, zu überprüfen ob der Schiri mit seinem Pfiff richtig lag. Mit Superzeitlupe, virtuellen, digital eingeblendeten Abseitslinien, zig verschiedenen Kameraeinstellungen kann man mittlerweile so manche Fehlleistung des Schirgespanns aufdecken.

    Dafür muss es zwingende Gründe geben, sonst wäre sie schon längst abgeschafft oder niemals eingeführt worden.
    Siehe eins höher.

  5. #1174
    Benutzerbild von 666meng666

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    Jörg Albertz (33) kehrt nach einem China-Engagement in den deutschen Profi-Fußball zurück. Der dreifache Nationalspieler wird in der Rückrunde für den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth antreten. Wie der Verein mitteilte, unterschrieb der Mittelfeld-Spieler einen bis Juni 2006 gültigen Vertrag, der sowohl für die 1. als auch für die 2. Liga gilt.

    Albertz spielte zuletzt zwei Jahre in China bei Shenhua Schanghai, wurde dort 2003 Meister und Fußballer des Jahres. Zuvor hatte sich der ehemalige Kapitän des Hamburger SV in Schottland mit den Glasgow Rangers zwei Meisterschaften und einen Cupsieg gesichert.

  6. #1175
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Na dann hat er ja endlich einen Verein gefunden. Sein Manager hat ihn wohl überall angeboten. Auch dem MSV Duisburg wurde er angeboten, wir haben aber dankend abgelehnt.

  7. #1176
    Benutzerbild von Kazalla

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    Nicht für alle war das Weihnachtsfest glücklich verlaufen!


  8. #1177
    Benutzerbild von 666meng666

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    Sieben Tage lang war Reinhold Fanz (50) Trainer des Zweitligisten Karlsruher SC – jetzt hat ihn der Club gefeuert. Der Grund: Hauptsponsor EnBW, ein Energieunternehmen, hatte gedroht, vorzeitig aus dem Vertrag auszusteigen – weil sich Fanz vor sieben Jahren mit dem EnBW-Vorstandsvorsitzenden Utz Claassen angelegt hatte.

    Damals war Fanz Coach bei Hannover 96 und Claassen Präsident des Klubs. Die beiden gerieten wegen sportlicher Fragen und der Entlassung von Manager Franz Gerber aneinander, zogen sogar vor Gericht. Am Ende trat Claassen entnervt von seinem Amt zurück.


    Diese Schmach hat der Ex-Präsident nie vergessen: Als der schwer abstiegsbedrohte KSC kurz vorm Jahreswechsel Fanz als Nachfolger von Lorenz-Günther Köster verpflichtete, sprach EnBW dem neuen Coach in einer Pressemitteilung umgehend „das sportliche und persönliche Format“ für den Job ab.


    Als der Verein trotzdem an Fanz festhielt, wurde der Stromkonzern deutlicher und gab bekannt, daß der Vorstand nicht bereit ist, „einem Verein ein dauerhaftes Sponsoring zu gewähren, der einen Trainer beschäftigt, welcher sich in der Vergangenheit herabsetzend und beleidigend über den heutigen Vorstandsvorsitzenden der EnBW geäußert hat“ Im Klartext: Fanz muß weg – oder es gibt kein Geld mehr.


    Am späten Dienstagabend gab der KSC nach – und feuerte Fanz. Gleichzeitig trat das gesamte Präsidium zurück. Bricht beim Tabellen-Vorletzten jetzt das Chaos aus?


    Laut „FAZ“ will Sponsor EnBW nach dem Sieg im Machtkampf schnell ein neues Führungsteam installieren – mit prominenten Namen: Ex-Nationalspieler Wolfgang Rolff sollen als Trainer und Weltmeister Thomas Häßler als Führungsspieler verpflichtet werden. Allerdings ist auch Krassimir Balakow im Gespräch – bislang arbeitet der Bulgare als Co-Trainer beim VfB Stuttgart.


    Der frühere Coach Winfried Schäfer gilt als Kandidat für den Posten des Sportdirektors werden, lehnt bislang aber jede Stellungnahme ab. Sein einziger Kommentar: „Wo ist dieser Verein nur hingekommen?“ Unter Schäfer feierten die Karlsruher in den Neunzigern rauschende Europapokalabende, kamen bis ins Halbfinale des UEFA-Cups. Nun droht die Regionalliga.



    Unglaublich, was ist in Karlsruhe los ist. Wo kommen wir denn hin, wenn die Sponsoren jetzt noch über den Trainer bestimmen wollen?

  9. #1178
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    666meng666 postete
    ...Unglaublich, was ist in Karlsruhe los ist. Wo kommen wir denn hin, wenn die Sponsoren jetzt noch über den Trainer bestimmen wollen?
    Zur Macht des Geldes, die in Zeiten der knappen Kassen immer mehr Einzug hält. Schau dir doch den Homm in Dortmund an, das ist ein vergleichbares Spiel. Nur hat Dortmund nocht starke Charakter im Vorstand die sich nicht so leicht einschüchtern lassen. Warten wir mal ab, wie es sich verhält, wenn sie das Stadion nicht zurückkaufen können.

  10. #1179
    Benutzerbild von djrene

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    Bixente Lizarazu kehrt, ablösefrei, ab sofort zu den Bayern zurück


    Quelle: Jede x-beliebige Sport-Seite.

    Hier der Text von www.fcb.de (ich finde die No. 69 witzig)

    Liza wechselt zurück zum FCB

    05.01.2005

    „Ich weiß, dass ich jetzt zur FC Bayern-Familie gehöre.“ Worte von Bixente Lizarazu nach seinem letzten Spiel für den Rekordmeister. Das war am 22. Mai letzten Jahres. Kurz darauf verabschiedete sich Liza aus München – für immer, wie eigentlich alle dachten. Doch scheinbar war das Heimweh nach seiner „Familie“ zu groß, denn nur knapp ein halbes Jahr nach seinem Abschied kehrt der sympathische Franzose an die Säbener Straße zurück.

    Diese Sensations-Meldung überbrachte Bayern-Manager Uli Hoeneß am Mittwoch. „Liza wird bereits in Dubai beim Trainingslager dabei sein“, teilte Hoeneß am Tag seines 53. Geburtstags mit. Lizarazu kommt ablösefrei von Olympique Marseille, wo er zu Beginn der Saison für zwei Jahre anheuerte, und wird beim FCB einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten.

    „Liza hat mich in der Weihnachtspause angerufen und gesagt, dass er sich nicht wohl fühlt in Marseille“, berichtete Hoeneß, der anschließend Kontakt zu den Verantwortlichen von Olympique aufgenommen hat. „Wir haben das dann so hin bekommen“, so das Geburtstagskind weiter.

    Lizarazu hatte im vergangen Sommer nach sieben Jahren beim FC Bayern eine neue Herausforderung gesucht und war schließlich beim Uefa-Cup-Finalisten Olympique Marseille gelandet. Zu Beginn der Saison noch Stammspieler kam er seit dem Trainerwechsel zu Phlippe Troussier immer weniger zum Zug. „Ich bin nicht sicher, ob Troussier auf mich zählt“, sagte Liza vor kurzem gegenüber französischen Medien.

    Der mittlerweile 35-Jährige bestritt bisher 152 Bundesligaspiele für Bayern und erzielte dabei sieben Tore. 1997 war der kleine Verteidiger von Athletic Bilbao nach München gekommen, wo er alles gewann, was ein Fußballer an Titeln holen kann. Weltpokal, Champions League, vier Meistertitel und zwei Pokalsieger feierte er mit dem FC Bayern. Mit Frankreich wurde er Weltmeister (1998) und Europameister (2000).

    Da Marseille in dieser Saison international nicht vertreten war, ist Liza für den FC Bayern auch in der Champions League spielberechtigt und kann somit in allen drei Wettbewerben seinen Teil zum Erfolg beitragen. Als Trikotnummer erhält er die „69".

  11. #1180
    Benutzerbild von 666meng666

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    Beiträge
    1.691
    Star-Reporter Jörg Dahlmann (46) – Millionen Fußball-Fans kennen seine temperamentvollen Reportagen aus den Bundesliga-Stadien für SAT.1, Premiere, jetzt DSF. Seit 10 Tagen kämpft er um sein Leben!
    Der Tag vor Silvester. Dahlmann hat seine Koffer für den Urlaub an der Copacabana schon gepackt. Er freut sich auf Rio. Vorher geht er noch zum Routine-Check beim Facharzt. Und hört die schreckliche Diagnose: Darmkrebs.

    Dahlmann zu BILD: „Bei der Darmspiegelung wurden zwei Polypen gefunden. Einer war bösartig. Der Tumor wurde vor einer Woche in der Uni-Klinik Mainz von Prof. Junginger entfernt.“

    20 Prozent des Dickdarms wurden herausgeschnitten. Der beliebte Reporter, bekannt für seinen Jubel nach Okochas Zaubertor 1993 gegen Kahn im KSC-Tor („Ich zeig’s noch mal, sollen sie mich rausschmeißen!“) erzählt betroffen: „Die Erkrankung war für mich ein Schock. Ich bin erblich vorbelastet. Mein Vater, mein Onkel und mein Großvater sind alle mit Mitte vierzig an Darmkrebs gestorben.“


    Gestern war Dahlmanns 46. Geburtstag...


    Jetzt muß er noch eine Woche in der Klinik bleiben, sich danach regelmäßig testen lassen. Das Schicksal von Rostocks Trainer Jörg Berger macht dem kranken Reporter Mut: „Ich habe ihn über seine Krankheitsgeschichte befragt. Jörg hat gesagt, daß ich sehr gute Heilungschancen habe. Er hat es ja auch geschafft.“


    Am 24. Januar bei Frankfurt – Aachen möchte Dahlmann wieder vor der DSF-Kamera stehen: „Ich will wieder arbeiten und gesund werden. Ich werde um mein Leben kämpfen.“


    Das tut mir sehr leid. Ich habe ihn oft auf dem Betzenberg gesehen, wenn er die Spiele kommentiert hat. Ein sehr sympatischer und freundlicher Typ. Ich hoffe, dass er wieder gesund wird!

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