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Fußball-Fans anwesend?

Erstellt von musicola, 09.11.2003, 23:53 Uhr · 4.103 Antworten · 258.008 Aufrufe

  1. #1211
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  3. #1212
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    Der Regionalligist SC Paderborn hat die Verwicklung seines Kapitän Thijs Waterink in den Bestechungsskandal rund um das DFB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV (4:2) bestätigt und den Niederländer vorübergehend freigestellt. Gleichzeitig forderte SC-Präsident Wilfried Finke die Ausweitung der Untersuchung auf den Hamburger SV.

    "Die in diesem Zuge gezahlten 10.000 Euro können nur die Spitze des Eisberges sein. Um eine Wette sicher zu machen, brauche ich drei Parteien: Sieger, Verlierer und Schiedsrichter. Das soll keine Schuldzuweisung in Richtung HSV sein, aber Recherchen sollten in alle Richtungen gehen", sagte Finke.

    Finke führte weiterhin aus: "Ich habe mir das Spiel ein paarmal auf Video angesehen. Einige HSV-Spieler haben sich auffällig verhalten." Besonders diese Aussage wies der HSV umgehend scharf zurück: Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann nannte es "eine glatte Unverschämtheit", und kündigte an, dass "wir mit allen Mitteln gegen diese Behauptungen vorgehen und über unsere Anwälte die Möglichkeit einer Unterlassungsklage prüfen lassen werden."

    Geleitet worden war die Begegnung von dem Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer, der seine Beteiligung an Spiel-Manipulationen gestanden hat.

    Waterink hatte nach Aussage von Finke am Mittag vor dem Pokalspiel in unmittelbarer Nähe zum Paderborner Hermann-Löns-Stadion 10.000 Euro von einem "ihm unbekannten, südländisch anmutenden Mitbürger" mit dem Hinweis erhalten, dass er das Geld im Falle eines Sieges gegen den HSV behalten könne. Nach dem Erfolg gegen den Bundesligisten war das Geld unter den SC-Spielern verteilt worden, 500 Euro pro Mann. Die Paderborner Akteure, die sich zur Zeit im Trainingslager auf Mallorca befinden, haben mittlerweile an Eides statt versichert, nichts von den Vorfällen vor dem Spiel gewusst zu haben.

    Über weitere Schritte, u.a. eine mögliche Bestrafung von Thijs Waterink oder eine mögliche Rückgabe der Sonderzahlung, will der Verein dann entscheiden, wenn die Ergebnisse der Ermittlungen des DFB vorliegen. Der Niederländer sei bereit, bei der Aufklärung des Sachverhalts zu helfen. "Es gilt die Unschuldsvermutung. Waterink hat Geld angenommen, die Wertung sollte man den Juristen überlassen. Es liegt jedenfalls kein Straftatbestand vor", sagte Finke, der nach eigenem Bekunden am vergangenen Samstag über die Vorfälle informiert worden war und umgehend den DFB in Kenntnis gesetzt hatte.

    Quelle: kicker

  4. #1213
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    PETERBOROUGH. Einen Kontrast zur deutschen Schiedsrichter-Affäre liefert ein Spielabbruch in England: Weil er sich selber die Rote Karte gezeigt hatte, musste Referee Andy Wain (39) das Spiel zwischen Peterborough North End und Royal Mail vorzeitig beenden. In der 63. Minute hatte North-End-Torhüter McGaffin nach dem 2:1 für den Gegner gemeckert, weil er ein Foul gesehen haben wollte. Anstatt McGaffin zu verwarnen, rastete Wain aus, schmiss Pfeife und Karte zu Boden und verließ völlig entnervt das Spielfeld.


    Quelle: Thüringer Allgemeine


  5. #1214
    Benutzerbild von 666meng666

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    Der Wettskandal zieht immer grössere Kreise...

    Bundesliga-Skandal: Klaus Toppmöller äußert neuen Verdacht
    gegen Star-Schiri Jansen und die Wett-Mafia

    Meisterkampf 2002 manipuliert?

    Der Bundesliga-Skandal um Schiri Robert Hoyzer (25). BILD enthüllte heute: 9 Spieler, 3 Schiedsrichter und 1 Funktionär wurden von Hoyzer gegenüber der Berliner Staatsanwaltschaft belastet. Auch Spiele der ersten Bundesliga könnten verschoben worden sein.

    Es geht um das von Star-Schiri Jürgen Jansen (44) geleitete Spiel Kaiserslautern gegen Freiburg am 27. November 2004 mit zwei umstrittenen Toren für Lautern. Freiburg-Trainer Volker Finke sagte heute der dpa.„Ich kann mich erinnern, daß in dem Spiel zwei umstrittene Entscheidungen zu Gegentoren für uns geführt haben. Wir sollten uns mit direkten Äußerungen aber noch bedeckt halten.“

    Auch das ebenfalls von Jansen geleitete Bundesligaspiel zwischen St. Pauli und Leverkusen (2:2) aus der Saison 2001/02 gerät plötzlich in den Blickpunkt. Damals verhängte Jansen in letzter Minute einen Elfer für die Hamburger, der zum 2:2-Endstand führte.

    Klaus Toppmöller, damals Trainer bei Bayer, äußert in der morgen erscheinenden „Sport Bild“ einen Manipulationsverdacht:

    „Bernd Schneider hat den Ball damals ins Gesicht bekommen. Der Jansen stand fünf Meter daneben, entschied aber auf Handelfmeter.“ Er fordert: „Ich verlange jetzt vom DFB, daß das rückhaltlos aufgeklärt wird. Denn wenn es beim 2:1 geblieben wäre, hätten wir und nicht Dortmund den Meistertitel gewonnen.“

    Topmmöller (seit seiner Entlassung beim HSV im Herbst arbeitslos) hatte schon nach dem inzwischen bestätigten Verdacht gegen Hoyzer, daß Pokalspiel des HSV in Paderborn (2:4) verschoben zu haben, gesagt: Das hat mich den Job gekostet!

    Jetzt wittert er sogar ein gezieltes Vorgehen der Wett-Mafia gegen sich...

    Toppi in der „Sport Bild“: „Ich sollte schon mehrmals zweitklassigen Spielern aus dem Ausland Verträge geben und dafür selbst Schmiergeld bekommen. Aber das habe ich immer abgelehnt. Nun bin ich möglicherweise mehrmals Opfer dieser Wett-Mafia geworden. Vielleicht haben die sich auf diese Art an mir gerächt.“

    Toppi ein gezieltes Opfer der Wett-Mafia?

    Der 53-Jährige kündigte an: „Den DFB und alle, die mir in diesem Zusammenhang Schaden zugefügt haben, werde ich verklagen.“

    Quelle: BILD

    ---------------------------------

    Die ermittelnde Staatsanwaltschaft Berlin will dem DFB nun doch Akteneinsicht im laufenden Verfahren gewähren. Bislang hatte der Verband vergeblich versucht, Inhalte aus der Vernehmung Hoyzers zu erfahren.

    "Der Deutsche Fußball-Bund und die Staatsanwaltschaft stehen in Kontakt. Uns ist es bewusst, dass das Verfahren für den Spielbetrieb von großer Bedeutung sein kann", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Berlin, Michael Grunwald, auf sid-Anfrage und kündigte an, dass nun auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen ein Informationsaustausch erfolgen könne.

    Unterdessen rückt Schiedsrichter Jürgen Jansen aus Essen immer mehr ins Zentrum von Verdächtigungen. Damit wäre erstmals auch ein Bundesligaspiel betroffen. Konkret geht es um die Begegnung Kaiserslautern gegen Freiburg. Bei dem 3:0-Erfolg der Pfälzer am 15. Spieltag soll Jansen Stürmerfouls von Stürmer Carsten Jancker vor Toren des FCK nicht gepfiffen haben.

    Jansen hatte nach seiner Absetzung für das Bundesligaspiel am vergangenen Sonntag zwischen Werder Bremen und Hansa Rostock (3:2) bereits am Montag in einer eidesstattlichen Erklärung seine Unschuld beteuert. Darin teilt der Referee mit, dass die gegen ihn in der Presse veröffentlichten Spekulationen und Vorwürfe jedweder Grundlage entbehrten.

    Nachdem Hoyzer laut Bild insgesamt neun Spieler - Thijs Waterink, Alexander Löbe, Georgi Donkov (alle SC Paderborn), Tomislav Piplica (Energie Cottbus), Laurentiu Aurelian Reghecampf (Alemannia Aachen), Steffen Karl, Marcus Ahlf (beide Chemnitzer FC), Ignjac Kresic und Torsten Bittermann (beide Dynamo Dresden) - drei Referees - Jansen, Dominik Marks (Stendal) und Felix Zwayer (Berlin) - und den früheren FIFA-Schiedsrichter Wieland Ziller beschuldigt hatte, in die Manipulationen verwickelt zu sein, gab es von fast allen Seiten Unschuldsbeteuerungen.

    Inzwischen ist bestätigt, dass sich die Spieler von Zweitligist Dynamo Dresden für einen Sieg in der Regionalliga im Juni 2003 mit einer Prämie von dritter Seite zusätzlich belohnen ließen. 15.000 Euro kassierte die Mannschaft für ein 3:2 über Preußen Münster. "Ja, wir haben das Geld von Dritten erhalten", bestätigte der kroatische Ersatztorwart Ignjac Kresic.

    Dynamo sieht sich trotz der Zahlung nicht in die Affäre verwickelt und wird die erhaltene Summe wohltätigen Zwecken zukommen lassen. In einer Pressekonferenz informierte Aufsichtsrats-Chef Friedemann Küchenmeister, dass der jetzt beim Bundesligisten Mainz 05 unter Vertrag stehende serbische Spieler Ranisav Jovanovic vier Tage vor dem letzten Regionalliga-Punktspiel der Saison 2002/2003 gegen Preußen Münster (3:2) einen Anruf eines Berliner Geschäftsmannes über das Geldangebot erhalten habe. "Nach dem Spiel haben wir die ausgelobten 15.000 Euro verteilt. Wir sind davon ausgegangen, dass es sich um eine besondere Siegprämie handelte. Ich hatte zu diesem Mann ansonsten keinen Kontakt", ließ Jovanovic per Pressemitteilung von Mainz 05 verlauten.

    Ziller, der ebenfalls von Hoyzer bei dessen Aussagen vor der Staatsanwaltschaft belastet worden war, hat in einer eidesstattlichen Erklärung am Dienstag jede Verwicklung in den Wettskandal dementiert und gleichzeitig Strafantrag gegen Hoyzer gestellt. "Weder habe ich selbst noch durch Dritte Fußballspiele manipuliert, erst recht nicht Dritte zur Manipulation von Fußballspielen verleitet", erklärte Ziller in einer sieben Punkte umfassenden Erklärung zu den "ungeheuerlichen Verdächtigungen". Zugleich bestätigte der 51-Jährige aber einen Anwerbeversuch eines kroatischen Geschäftsmannes.

    Quelle: kicker

  6. #1215
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Da der DFB aus meiner Sicht kein Interesse daran hat, die ganze Tragweite der Manipulation aufzudecken, wird es einige Opfer geben, und ansonsten wird nichts passieren.

    Der DFB unternimmt momentan nichts, zumindest sieht es für mich so aus, um den Skandal vollständig aufzudecken. Es sind so viele Spekulationen im Umlauf, es gibt unzählige eidesstattliche Erklärungen, eine baldige und umfassende Erklärung des DFB ist nowendig, sonst bleibt die Glaubwürdigkeit des gesamten Verbandes dauerhaft geschädigt.

  7. #1216
    Benutzerbild von 666meng666

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    Es scheint mir fast so, als wolle der DFB so einiges unter den Tisch kehren. Anders ist mir das Verhalten des DFB nicht zu erklären.

  8. #1217
    Benutzerbild von 666meng666

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    Bundesliga-Skandal: Hausdurchsuchungen
    bei Schiris Jansen und Marks sowie Schiri-Obmann Ziller


    Finden die Ermittler neue Beweise in ihren Wohnungen?

    Wer steckt alles mit drin im größten Bundesliga-Skandal seit mehr als 30 Jahren?

    Die zuständigen Staatsanwaltschaften haben ihre Ermittlungen verschärft. Nach BILD-Exklusivinformationen wurden heute morgen bundesweit Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit dem Betrugs-Skandal vorgenommen.

    Unter anderem wurden die Wohnungen der Schiris Jürgen Jansen in Essen und Dominik Marks in Berlin sowie des Schiedsrichter-Obmannes Wieland Ziller in Dresden durchsucht.

    Finden die Ermittler neues Belastungsmaterial in ihren Wohnungen?

    Alle drei waren vom geständigen Betrüger-Schiri Robert Hoyzer belasten worden. Alle drei leugnen bislang ihreVerwicklung in den Manipulations-Skandal...

    • Star-Schiri Jürgen Jansen (44).

    Betrüger-Schiri Hoyzer hatte Anschuldigungen gegen Jansen erhoben, gegen die sich der Essener mit einer Eidesstattlichen Erklärung wehrte.Es geht um das ominöse Lautern-Spiel gegen Freiburg (3:0), das Jansen am 27. November 2004 auf dem Betzenberg leitete. Vor dem Lauterer 1:0 und dem 2:0 (beide Tore Amanatidis) hat Jancker klare Fouls verübt – die Schiri Jansen ungeahndet ließ.

    • Schiri Dominik Marks (29).

    Er stammt wie Hoyzer aus Berlin, gehört dem Landesverband Sachsen-Anhalt an – und rückte nach heftigen Anschuldigungen von Bielefeld-Manager Thomas von Heesen ins Visier der Ermittler. Marks leitete u.a. die Regionalliga-Partie zwischen den Amateuren von Hertha BSC und Arminia Bielefeld (2:1) am 11. August 2004. „Das Spiel war ein Skandal“, schimpfte von Heesen. Marks habe beim Stand von 0:0 ein klares Tor nicht gegeben, auch andere Entscheidungen seien sonderbar gewesen. Doch er schwört weiterhin, keine Spiele verpfiffen zu haben.

    • Schiedsrichter-Obmann Wieland Ziller.

    Der frühere FIFA-Schiedsrichter Wieland Ziller (51) soll für die Wett-Mafia seinen Freund Jürgen Jansen angeworben und damit den Zugang in die Bundesliga eröffnet haben. Ziller will nur etwas von einem vergeblichen Anwerbungsversuch wissen, sagt: „Ich habe mit dem Fall nichts zu tun.“ Er hat Hoyzer angezeigt.

    Jansen, Marks und Ziller im Visier der Staatsanwaltschaft.

    Werden sie nach der Durchsuchung ihrer Wohnungen immer noch alles abstreiten können?

    Quelle: BILD

  9. #1218
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    P.S.: Die Staatsanwaltschaft Berlin hat inzwischen bestätigt: Auch die Wohnungen von fünf Spielern des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden wurden durchsucht. Dabei soll es sich um Torsten Bittermann, Ignjac Kresic und Ranisav Jovanovic (jetzt FSV Mainz 05) handeln. Zudem sei ein weiterer aktueller und ein ehemaliger Dresdner Profi ins Visier der Ermittler geraten. Das berichtet der Radiosender MDR 1 Radio Sachsen.

  10. #1219
    Benutzerbild von 666meng666

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    Großrazzia! Polizei durchsucht Wohnungen von 19 Verdächtigten

    Wer steckt alles mit drin im größten Bundesliga-Skandal seit mehr als 30 Jahren?

    Heute morgen um 6 Uhr starteten die zuständigen Staatsanwaltschaften eine Groß-Razzia in Deutschland. Den ganzen Vormittag wurden in zehn Bundesländern an 32 verschiedenen Durchsuchungsorten bei 19 Beschuldigten weitere Beweismittel gesichert. Mehr als 150 Polizeibeamte waren im Einsatz. Es gab keine Festnahmen.

    Im Visier der Ermittler unter anderem die Wohnungen der Schiris Jürgen Jansen in Essen und Dominik Marks in Berlin sowie des Schiedsrichter-Obmannes Wieland Ziller in Dresden durchsucht. Alle drei waren vom geständigen Betrüger-Schiri Robert Hoyzer belasten worden. Alle drei leugnen bislang ihre Verwicklung in den Manipulations-Skandal...

    • Star-Schiri Jürgen Jansen (44).

    Betrüger-Schiri Hoyzer hatte Anschuldigungen gegen Jansen erhoben, gegen die sich der Essener mit einer Eidesstattlichen Erklärung wehrte. Es geht um das ominöse Lautern-Spiel gegen Freiburg (3:0), das Jansen am 27. November 2004 auf dem Betzenberg leitete. Vor dem Lauterer 1:0 und dem 2:0 (beide Tore Amanatidis) hatte Jancker klare Fouls verübt – die Schiri Jansen ungeahndet ließ.

    • Schiri Dominik Marks (29).


    Er stammt wie Hoyzer aus Berlin, gehört dem Landesverband Sachsen-Anhalt an – und rückte nach heftigen Anschuldigungen von Bielefeld-Manager Thomas von Heesen ins Visier der Ermittler. Marks leitete u.a. die Regionalliga-Partie zwischen den Amateuren von Hertha BSC und Arminia Bielefeld (2:1) am 11. August 2004. „Das Spiel war ein Skandal“, schimpfte von Heesen. Marks habe beim Stand von 0:0 ein klares Tor nicht gegeben, auch andere Entscheidungen seien sonderbar gewesen. Marks schwört weiterhin, keine Spiele verpfiffen zu haben. Doch er reagierte heute auf die Vorwürfe gegen seine Person mit der vollständigen Auflistung seiner Vermögensverhältnisse. Diese Zahlen will Marks bis zum Ende der Woche der Staatsanwaltschaft Berlin vorlegen. In der Auflistung werden auch ihm nahestehende Personen aufgeführt.


    • Schiedsrichter-Obmann Wieland Ziller.

    Der frühere FIFA-Schiedsrichter Wieland Ziller (51) soll für die Wett-Mafia seinen Freund Jürgen Jansen angeworben und damit den Zugang in die Bundesliga eröffnet haben. Ziller will nur etwas von einem vergeblichen Anwerbungsversuch wissen, sagt: „Ich habe mit dem Fall nichts zu tun.“ Er hat Hoyzer angezeigt.

    Die Staatsanwaltschaft Berlin hat inzwischen bestätigt: Auch die Wohnungen von aktuellen oder ehemaligen Spielern des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden wurden durchsucht. Dabei soll es sich um Torsten Bittermann, Ignjac Kresic, Ranisav Jovanovic (jetzt Mainz) und Maik Wagefeld (jetzt Nürnberg ) handeln.

    Auch in Aachen sind die Ermittler tätig geworden, bestätigte ein Polizeisprecher. Dort lebt der ebenfalls unter Verdacht stehende ehemalige Cottbus-Spieler Laurentiu-Aurelian Reghecampf.

    ------------------------------------------

    Amerell: „Wer unter Verdacht steht,
    der pfeift keine Spiele mehr!“


    Der Bundesliga-Skandal – er überrollt den deutschen Fußball. Jetzt hat sich DFB-Schiedsrichtersprecher Manfred Amerell eingeschaltet – und stellt klar: „Alle, deren Namen jetzt fallen, werden nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen.“

    Das Schiri-Machtwort!

    Amerell erklärt im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochausgabe): Es ist wurscht, wie lange es dauert, bis die Sache geklärt ist. So lange jemand unter Verdacht steht, pfeift er keine Spiele mehr.“

    Rumms!

    Daran würden auch Eidesstattliche Erklärungen, mit denen die DFB-Referees Jürgen Jansen, Felix Zwayer und Dominik Marks ihre Unschuld untermauern wollen, nichts ändern.

    „Also, wir glauben erst einmal gar nichts mehr. Wir haben ja schon gesehen, wie solche Erklärungen abgegeben und dann entkräftet wurden“, sagte Amerell.

    Wenn die Beschuldigten jedoch entlastet würden, könnten sie auch finanzielle Entschädigungen verlangen.

    „Sollte es so sein, daß sich herausstellt, daß einer der jetzt Beschuldigten absolut sauber ist, muß er natürlich darüber nachdenken, Schadensersatzforderungen zu stellen, das ist doch völlig klar“, meinte Amerell.

    P.S. Selbst bei Welt-Schiri Dr. Markus Merk hat der Skandal tiefe Spuren hinterlassen: „Der Gedanke aufzuhören war da, aber ich habe ihn schnell weggewischt“, so Merk im Interview mit der „Zeit“. Die ganze Affäre habe seine Ideale nachhaltig gestört.

  11. #1220
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    Auf einer Pressekonferenz am Mittag bestätigte DFB-Präsident Theo Zwanziger: Hoyzer hat zugegeben, vier Partien manipuliert zu haben: Wuppertaler SV – Werder Bremen Am. (30. Mai 2004), Eintracht Braunschweig – FC St. Pauli (5. Juni 2004), SC Paderborn – Hamburger SV (21. August 2004), LR Ahlen – Wacker Burghausen (22. Oktober 2004).

    Und: Der DFB will ein Frühwarnsystem aufbauen, um Manipulationsversuche in Zukunft so weit wie möglich zu verhindern. Ligaverbands-Präsident Werner Hackmann: „Mit der Firma ‚Betradar.com‘ wird in Kürze ein Vertrag abgeschlossen. Bereits jetzt besteht enger Kontakt mit ,Betradar.com', um den Spieltag an diesem Wochenende abzusichern.“

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