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Fußball-Fans anwesend?

Erstellt von musicola, 09.11.2003, 23:53 Uhr · 4.102 Antworten · 247.067 Aufrufe

  1. #2061
    Benutzerbild von schubser

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    das geile ist ja das die Weltpresse immer von den bösen Ostfans berichtet. Von gleichwertigen Sachen der "Westvereine" wird nur in Fußnoten berichtet. Ich bin Dynamofan seit 75 oder so...nunja war ich noch klein...ich kenn auch heute die "Szene" aber was so breitgetreten wird ist jeden Tag in jedem BuLi-Stadion anzutreffen. Leider hat sich die Presse auf bestimmte Vereine eingeschossen...so ist St. Pauli der liebe Linksverein und Dynamo zB der verhasste Rechtsverein. Das aber zB St. Pauli Fans mit nem Plakat "Bomber Harris do it again" in DD aufgelaufen sind (zur Info der Herr hatte DD im 2ten Weltkrieg zerbomben lassen) das steht nirgendwo...nur das aufgebrachte DD Fans das Plakat verhaun haben...das wurde wieder als recht5extreme Aktion gegen einen linken Club verkauft.......nene
    Nachdem nun 1860 von uns nicht mehr einzuholen ist wünsch ich dem KSC den Aufstieg...allein wegen EuroEddy und uns das wir bei Hansa gewinnen und Bochum nochmal ausm Feierrausch erwacht

  2.  
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  3. #2062
    Benutzerbild von Idaho

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    Chaparral postete
    ihkawimsns postete
    Allerdings zuletzt Ende der 20er. Da kann ich ja auch gleich mit den beiden Meisterschaften meiner Erfurter kommen...
    Und außerdem hießen sie damals noch anders als heute. Nene, Fürth muß ich echt nicht in Liga 1 haben - auch weil meine Alemannia eine ziemlich schlechte Bilanz gegen die hat . Und in Fürth selbst ist das Interesse ja auch nicht so groß, sonst hätte man als Aufstiegskandidat wohl mehr als nur 7000 Zuschauer im Schnitt.

    Grüße
    Winni
    Jaja, das ist schon sehr traurig, die 60er spielen vor 50000 Leuten gegen den Abstieg und die Fürther vor einem Zehntel der Leute um den Aufstieg.

    Aber eigentlich ist es egal wer als Dritter noch mit aufsteigt, ich denke keiner dieser Kanditaten ist gut genug um in der 1.Liga zu bestehen.

  4. #2063
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Wenn man abergläubig ist, sollte man Cottbus gute Chancen zugestehen. Nach dem Aufstieg in die 2. Liga waren sie drei Jahre drin, dann drei Jahre in der ersten und jetzt wieder das dritte in der 2.

    Außerdem, wer war denn in den beiden vergangenen Spielzeiten bester Aufsteiger? Genau die Mannschaften, die den Aufstieg erst am letzten Spieltag als 3. sichern konnten.

  5. #2064
    Benutzerbild von Idaho

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    War da der Abstand von Platz 1 u. 2 zum dritten auch so groß wie dieses Jahr? Kann mich da nicht mehr erinnern.
    Bochum und Aachen lassen doch schon seit Wochen die Saison locker ausklingen...

  6. #2065
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Ich meine, dass er nicht viel kleiner war. Köln machte letzte Saison am 31. Spieltag in Aue den Aufstieg perfekt, Nürnberg ein Jahr zuvor faktisch auch.

  7. #2066
    Benutzerbild von musicola

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    BUNDESLIGA-KOMMENTAR

    Tradition schießt keine Tore

    Von Peter Unfried

    Fußballfans sind eigenartige Leute. Sie sortieren die Clubs nach beliebt und überflüssig. Sogenannte Traditionsvereine hat man zu lieben. Warum? Niemand weiß das. Der VfL Wolfsburg gilt nicht als Traditionsverein. Daher darf man ihn nicht lieben. Warum? Niemand weiß das.

    Woher kommt nur dieser Hass auf den armen, kleinen VfL Wolfsburg? Wann immer man mit ansonsten guten oder auch nur politisch korrekten Menschen redet: Der Moment, an dem die Maske fällt, kommt stets, wenn die Rede auf Wolfsburg kommt. Das nämlich sei "ein Club, den die Welt nicht braucht", ein Werks- und Retorten- und Fußgängerzonendingsbums, ein...ach, da fehlen einem die Worte. Jedenfalls sei eines ja wohl klar: Niemandem würde man den Abstieg mehr gönnen. Nicht einmal Kaiserslautern.


    Ja, gibt es denn in diesem großen, weltoffenen Land keinen einzigen Menschen außerhalb Wolfsburgs, der eine kleine Träne um den VfL vergösse? Offenbar nicht, und das zeigt einerseits, wie tief die Vorurteile sitzen. Andererseits aber auch, wie unzureichend es der VW-Tochter VfL Fußball GmbH gelungen ist, jenen positiven Imagetransfer hinzubekommen, den erstklassiger Fußball für das Automobil-Unternehmen und den angeschlossenen Standort leisten könnte.

    Meine Vermutung ist, dass es sich beim Wolfsburg-Hass nicht nur um Ausdruck der antikapitalistischen Abneigung gegen den Missbrauch unseres schönen Fußballs für unternehmerische Kalkulationen handelt. Es schwingt auch immer mit, dass Fußball jenen zu gehören habe, denen er immer gehört hat. Also den sogenannten Traditionsclubs und ihren Anhängern.

    Letztlich drückt Anti-Wolfsburgtum eine ultrakonservative Sehnsucht aus: dass alles gefälligst so bleiben solle, wie es (nicht mehr) ist. Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum Mönchengladbacher oder gar Kaiserslauterer mehr Anrecht auf Erstligafußball als Wolfsburger haben sollten. Außerdem: Genau das ist ja das große Abenteuer: In Negierung der Fußballgeschichte, aber mit Kompetenz (und Geld, okay) einen neuen Club aufzubauen, den die Welt eben doch braucht - nicht weil er gestern mal was war, sondern weil er morgen einen Fußball spielt, der die Leute bewegt.

    Aber, zugegeben: Davon ist der VfL am Ende seines neunten Bundesligajahres weit entfernt. Mit Wolfgang Wolf als Trainer und Peter Pander als Manager war bis 2003 der erste Schritt gelungen: Die Etablierung auf mittlerem Liga-Niveau durch kontinuierliche Verbesserung des Kaders. Seitdem kamen viele Führungskräfte, die noch mehr Profis herankarrten. Im Ergebnis steht eine kontinuierliche Verschlechterung des gespielten Fußballs.

    Aber: Trotz eines Dauergestolperes in der Rückrunde reicht dem VfL im Endspiel gegen den Abstieg nächsten Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern ein Remis. Das sagt etwas über das Niveau der Liga. Dennoch geht Fußball-Deutschland in der Mehrheit davon aus, dass Wolfsburg verliert.

    Dafür sprechen die entgegengesetzten Entwicklungen der Teams; dass Kaiserslauterns mit aller Restkraft gegen den Abstieg strampelt, während Wolfsburg es geradezu darauf anzulegen scheint. "Pfälzer geben nicht auf", das ist Lauterns Trainer Wolfgang Wolfs Mantra.

    Und obwohl er vom Marketing-Reißbrett kommt, glauben die Leute daran. VfL-Trainer Augenthaler dagegen sagt, seine Profis hätten "alle gejubelt, weil sie das Endspiel erreicht haben". Und dass sie sich dieses Play-Down "redlich verdient" hätten. Das wird ihm als Zynismus ausgelegt - und ist offenbar auch so gemeint.

    Eine ähnliche Ausgangsposition hat das Spiel um die direkte Qualifikation für die Champions League zwischen dem Zweiten Hamburger SV und dem Dritten Werder Bremen. Gastgeber HSV genügt ein Remis. Die dramatische Entwicklung aber spricht für einen Sieg von Werder. Während Wolfsburg so oder so der große Verlierer der Saison ist, ist der Hamburger SV ungeachtet des letzten Spieltags der größte Gewinner: Am Ende der vergangen Saison war Wolfsburg Neunter, der HSV Achter.

    Die Raute-Folklore

    Nun ist Hamburg das einzige Unternehmen, das in einer ansonsten fest gemauerten Liga nachhaltigen Fortschritt nach oben macht. Trotz der Schulden. Aber im Vergleich mit Schalke, Hertha und Dortmund steht Hamburg verhältnismäßig gut da. Und sportlich sind auch weitere ehemalige Bayern-Herausforderer wie Leverkusen und Stuttgart abgehängt.

    Die neue Empathie für den Hamburger SV ist der Lohn für die Aufbauarbeit von Manager Dietmar Beiersdorfer und Trainer Thomas Doll. Nicht zu vergessen: Der HSV hat den spannendsten Fußball dieser Saison gespielt. Und Werder den offensivsten. Insofern ist dieses Endspiel wirklich eines zwischen jenen beiden Fußballschulen und Fußballstandorten, die in nächster Zeit hinter den national zu großen und international zu kleinen Bayern das innovative und unterhaltende Moment der Liga definieren werden und müssen.

    Im Gegensatz zum VfL Wolfsburg ist der HSV ein Traditionsclub. Der Erfolg ist aber nicht Folge der Tradition sondern deren Überwindung. Selbstverständlich ist Beiersdorfers Raute-Folklore, wie auch Dolls Vergangenheit als HSV-Spieler hilfreich - aber nur innerhalb eines zukunftstauglichen Gesamtkonzepts. Der HSV ist nicht erfolgreich, weil er Tradition hat, sondern weil er sich nicht mehr damit begnügt, darauf zu insistieren. Anders gesagt: Der HSV ist ein völlig neuer Club.

    Hiermit ergeht also im Sinne des Fußballs folgendes Urteil: Der HSV muss Zweiter werden, denn er ist zwar am Ende einer großen Saison redlich müde, aber grundsätzlich die neue Kraft, die die Bundesliga braucht. (Werder hat ohnehin die Nerven für die CL-Quali.) Und der VfL Wolfsburg muss in der Bundesliga bleiben. Erstens ist Kaiserslauterns Zeit abgelaufen, zweitens ist Wolfsburg der Ort, an dem eines Tages noch was kommt. Ihr müsst nur alt genug werden um das zu erleben.

    (www.spiegel.de)


    Meine Prognose: Der HSV bleibt Zweiter und Wolfsburg in der Liga!

  8. #2067
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Ja, der Spiegel muss mal wieder gegen den Trend schreiben.

    Ansonsten glaube ich, dass in den beiden interessanten Partien zumindest noch ein Platztausch stattfindet, ohne mich auf einen Kandidaten festlegen zu können.

  9. #2068
    Benutzerbild von waschbaer

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    Ich habe heute mit einem Kollegen um eine Pizza gewettet, dass Wolfsburg drin bleibt. Als alter Pfälzer setzte der Kollege natürlich dagegen. Am Wochenende muss ich mich dann entscheiden, ob ich Thunfisch oder Salamit auf meiner Pizza haben will.

  10. #2069
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    waschbaer postete
    Ich habe heute mit einem Kollegen um eine Pizza gewettet, dass Wolfsburg drin bleibt. Als alter Pfälzer setzte der Kollege natürlich dagegen. Am Wochenende muss ich mich dann entscheiden, ob ich Thunfisch oder Salamit auf meiner Pizza haben will.
    Wenigstens mußt Du Dich in einem Jahr nicht entscheiden, ob Du lieber Pils, Weizen oder Braunbier willst.... die Entscheidung muß ich dann nämlich treffen....

  11. #2070
    Benutzerbild von Zokarr

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    Na jetzt mal ehrlich, Wolfsburg würde wohl niemand wirklich vermissen. Ich denke aber trotzdem, daß sie's packen werden.

    Natürlich drücke ich auch dem FCK die Daumen

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