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Fußball-Fans anwesend?

Erstellt von musicola, 09.11.2003, 23:53 Uhr · 4.102 Antworten · 252.505 Aufrufe

  1. #2981
    Benutzerbild von okinawa

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    AW: Fußball-Fans anwesend?

    Wir können jetzt ja schon mal Tips abgeben, wie viele Euronen Herr Hopp denn für die neue Saison investiert, damit Hoffenheim eine bundesligataugliche Mannschaft aufbieten kann...

  2.  
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  3. #2982
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Fußball-Fans anwesend?

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Mein Gott, das wirkt schon sehr piefig und man braucht sich nicht wundern, dass Frauen sich dafür nicht interessiert haben und wir heute teilweise ganz andere Besucherzahlen haben. Das ist ja auch eine Stärke unserer Liga. Deshalb ist unser Fußball aber ja jetzt auch nicht gleich zur Kirmesveranstaltung verkommen. Mir gefällt das so ganz gut.
    Gibt auch Leute, die das anders sehen und es jetzt schon als Kirmesveranstaltung bezeichnen, weil das Ganze immer mehr in Richtung VIP- und Familienunterhaltung tendiert - das würde irgendwann zwangsläufig zu Verhältnissen wie in den USA führen, wo die Stimmung oft entsprechend zurückhaltend ist (Wayne Gretzky sagte mal als Gast bei der hiesigen Eishockey-WM 2001, dass er noch nie eine solche Atmosphäre erlebt hat).

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Die Einzigen die dort Fuß gefasst haben sind meine Bremer und die haben von allen größeren Klubs in Deutschland dafür eigentlich die schlechtesten Voraussetzungen und Rahmenbedingungen.
    Mir gefällt die Bremer Mentalität und Arbeitsweise auch gut, der Klub gehört zurecht zu den beliebtesten in der Bundesliga. Was mich immer ärgert, ist der natürliche Lauf der kapitalistischen Dinge, wenn so vereinzelt erfolgreiche Vereine ihre Leistungsträger nie lange halten können und nach fast jeder Saison wieder von vorne anfangen müssen. Bestes Beispiel war Ailton - der hat nach seinem Weggang nirgends mehr ein Bein auf die Erde bekommen und trauert den Bremer Zeiten bis heute nach.

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Was möglich ist wenn man es richtig anpackt hat dieses Jahr Wolfsburg gezeigt. Aus dem Abstiegsrand ins internationale Geschäft.
    Na, mit Wolfsburg wollen wir mal abwarten, eine gute Saison macht noch keinen Sommer. Zu Zeiten eines Roy Präger, dem alten Stadion und dem "Rama Lama Ding Dong" nach Toren der Heimmannschaft hatte ich für den VfL noch gewisse Sympathien, mittlerweile wirkt der Klub fast so künstlich wie Hoffenheim. Abgesehen davon, dass mich kaum eine Mannschaft im kicktipp so sehr in den Wahnsinn treibt wie diese Truppe.

  4. #2983
    Benutzerbild von brandbrief

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    AW: Fußball-Fans anwesend?

    Tja, nun hat Hoffenheim doch tatsächlich den Durchmarsch vollbracht.
    Ich glaube, mit der SG Wattenscheid 09 war es Anfang der 90er ähnlich. Textilmogul Klaus Steilmann unterstützte die Bochumer Stadtteiltruppe finanziell sehr stark, sodass sie es bis in die Bundesliga schafften.
    Eine ähnliche Rolle wird wohl Hoffenheim nun einnehmen.
    Mit einem bedeutenden Finanzgeber macht sich ein Sportclub recht abhängig. Er kann den Verein nach belieben steuern. Sollte vermehrt Ablehnung gegen das Vorhaben des Gönners auftreten, so kann dieser schnell mit dem Zudrehen des Geldhahns drohen.

    Warum ist denn Wattenscheid plötzlich wieder in der fußballerischen Bedeutungslosigkeit verschwunden?

    Die ersten Auswüchse dieser Art von Sponsoring sieht man doch schon daran, dass die Spielstätte von Hoffenheim Dietmar-Hopp-Stadion heißt.
    Was folgt als nächstes: Umbenennung der TSG in FC Hoppenheim oder Grasshoppers Sinsheim?
    Irgendwo hat alles seine Grenzen. Ich warte nur auf den Tag, an dem der FC Schalke 04 in FC Gazprom Gelsenkirchen umgetauft wird.
    In Österreich ist die Benennung der Clubs nach dem jeweiligen Sponsor ja schon Gang und Gebe. Im Basketball sind wir hier auch schon soweit.

  5. #2984
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Fußball-Fans anwesend?

    Zitat Zitat von brandbrief Beitrag anzeigen
    Ich warte nur auf den Tag, an dem der FC Schalke 04 in FC Gazprom Gelsenkirchen umgetauft wird.
    Praktischerweise wird dann auch gleich Gelsenkirchen umgetauft, damit der Klub dann einfach Dynamo Gazpromsk genannt werden kann.

    Ähnliches hatte ich im IOFF kürzlich auch schon geschrieben: Wenn die Entwicklung so weitergeht, haben wir irgendwann nur noch Privat- und Firmenklubs. Dann spielt nicht mehr Hoffenheim gegen Köln, sondern der 1. FC Hopp gegen BSV Ford.

    Selbst bei Wattenscheid kann ich mich nicht an eine so künstliche Ausstrahlung mit einer so verständlichen Antipathie anderer Sportinteressierter erinnern. Bin gespannt, wie beliebt der Klub sein wird, wenn Hopp die nächsten zig Millionen in dieses neue Fetischobjekt eingefleischter Erfolgsfans pulvert. Die sich übrigens schon des Vokabulars der "Faniels" bedienen und ihre Kritiker "Antis" nennen...

  6. #2985
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Fußball-Fans anwesend?

    Ich erwähne es gerne nochmals: Der Hopp ist in diesem Fall kein Mäzen im klassischen Sinne. Der unterstützt seinen HEIMATVEREIN. Was ist daran bitte schändlich oder gar künstlich? Zudem ist im Raum Mannheim/Heidelberg/Sinsheim das Publikumspotential sicher nicht zu unterschätzen. Da hat aber Bayer Leverkusen in meinen Augen ein viel langweiligeres Image. Und wo es hinführt wenn ein Konzern keine Lust mehr hat ist in Krefeld und beim Basketball in Leverkusen nachzufragen. Da ist die Gefahr eines Ausstieges bei Hopp wohl deutlich geringer.

    Und wie scheinheilig manche Argumente sind, sieht man auch daran, daß immer nach Konkurrenz für die Bayern geschrien wird. Macht sich aber mal ein Verein auf ordentlich Geld in die Hand zu nehmen (das anders als im Fall Dortmund auch tatsächlich vorhanden ist), dann ist das verwerflich. Es ist ja nicht so, daß Hoffenheim wild irgendwelche Altstars einkauft. Die bekommen das modernste Nachwuchs- und Trainingszentrum Deutschlands, haben eine relativ junge Mannschaft, spielen teils tollen Fußball und haben mit Rangnick einen sympathischen Trainer. Erklärt mir was daran falsch ist? Scheiß auf die Tradition (abgesehen davon, 1899 ist nicht Vorgestern). Irgendwann bist Du pleite, dann kannst Du sagen: Aber wir haben Tradition. Ich freue mich auf Hoffenheim. Einer der so oft geforderten Farbtupfer im Deutschen Fußball. Daß bestimmte Fußballregionen ein Problem mit Hoffenheim haben ist mir schon klar. Denn es wird wohl keiner der 3 Aufsteiger nächstes Jahr wieder runter gehen. Somit fängt das Zittern in Cottbus, Bielefeld, Dortmund, Bochum und Karlsruhe gleich am 1. Spieltag an. Dort hätte man sicherlich lieber einen potentiellen Absteiger in Liga 1. Und asl Vergleich: War es so grausam Haching in der Liga zu haben? Ich glaube nicht.

  7. #2986
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Fußball-Fans anwesend?

    Günther Mast wollte seinerzeit die Braunschweiger Eintracht in Jägermeister Braunschweig umbenennen, biss damit beim DFB aber auf Granit!

    Quelle

  8. #2987
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Fußball-Fans anwesend?

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    Der Hopp ist in diesem Fall kein Mäzen im klassischen Sinne. Der unterstützt seinen HEIMATVEREIN. Was ist daran bitte schändlich oder gar künstlich?
    Der Erhalt oder das Aufplustern eines Sportvereins durch private Einzelinvestoren ist grundsätzlich in Frage zu stellen, egal ob nach dem Modell Hopp oder Abramowitsch. Auch unabhängig davon, wie sehr der sonst wohl sympathische und ehrenwerte Herr Hopp mit seinem Verein verbunden ist; was für eine Fanbasis hätte der Dorfclub Hoffenheim denn in den Niederungen des deutschen Fußballs? Und was ist demzufolge von denen zu halten, die diesen Klub jetzt auf einmal total supi finden?

    Um mal einen ioff-User mit seinen treffenden Worten zu zitieren:
    Mir als Fan sind Erfolge, guter Fußball usw. nicht so wichtig wie Identifikation, Verbundenheit etc.

    Eine wachsende Zuschauerzahl, die sich auf den Erfolg eines Vereins gründet, ist bei Misserfolg genauso schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen ist (Beispiele dafür gibt es genug).

    Die Leute, die bei ausbleibendem Erfolg noch übrig bleiben, sind die Fanbasis, die einen Verein zu dem machen, was er ist. Diese Fans fühlen sich mit ihrem Verein verbunden auch ohne sportliche Erfolge, Stars in der Mannschaft, Titel, Pokale und ansehnlichen Fußball.

    Viele würden dankend auf Erfolge o.ä verzichten, um diverse Identifikationsmerkmale (die sich über viele Jahrzehnte zwischen Fans und Verein entwickelt haben, nun aber im Zuge der Kommerzialisierung und dem zunehmenden Eventcharakter im Fußball zerstört werden) zu bewahren.

    In dieser jahrzehntelangen Entwicklung und Verbundenheit zwischen Fanbasis und Verein (unabhängig jeglichen sportlichen Erfolges) liegt der Unterschied zwischen Hoffenheim und Mannschaften wie z. B. Borussia Dortmund, FC Schalke 04, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach. Und genau dieser Aspekt macht Hoffenheim zu einer unattraktiven Mannschaft. Egal, wie schön die Fußball spielen und wie viel Erfolg die haben.

    Hoffenheim bekommt die Aufmerksamkeit und Sympathie einiger neuer Zuschauer, weil sie Erfolg haben und als "exotisch" gelten, andere Vereine haben diese Dinge auch ohne Erfolg und Exotenstatus. Oder will hier jemand ernsthaft behaupten, dass sich für Hoffenheim in der Kreisliga auch nur 500 Zuschauer interessieren würden?

    Traditionsvereine wie z. B. Lok Leipzig haben selbst in der niedrigsten Spielklasse z. T. über 10.000 Zuschauer. Und die sind bestimmt nicht anwesend, weil sie dort ansehnlichen Fußball auf hohem Niveau erwarten.

    Nur wer sich die Frage beantworten kann, warum so viele Zuschauer bei einem Rumpelfußballspiel in der Kreisklasse erscheinen, kann auch verstehen, worauf es einem solchen Fan im Fußball ankommt und warum Hoffenheim mit alledem nicht viel zu tun hat.

    Auch Fans und deren Einstellung zu ihrem Verein machen die Attraktivität aus. Hoffenheim taugt aufgrund ihrer künstlich erschaffenen Erfolgsspur noch nicht einmal als Hassobjekt beim Gegner und wird nach dem verlorenem Exotenbonus in der Bundesliga mit Gleichgültigkeit behandelt werden. Sie werden eine lästige Pflichtaufgabe sein, gegen die man zweimal pro Saison spielen muss. Ein ungeliebtes Anhängsel der Liga, was man so mitschleppt.

    Wohlwollen werden sie bestenfalls von den gegnerischen Fans erhalten, die Fußball nur als Unterhaltung betrachten. Die sehen in dem Verein natürlich den netten, kleinen, sympathischen Provinzclub... während andere Leute sich zum Spiel ihres Lieblingsvereins gegen Hoffenheim regelrecht selbst hinprügeln müssen, um die ätzende Reizlosigkeit einer Begegnung mit hoffenheimischer Beteiligung überwinden zu können. Da wird Fußball echt zur Qual!
    Ist mir schleierhaft, was so schwierig daran sein soll, den künstlichen Charakter des Projektes Hoffenheim wahrzunehmen.

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    Und wo es hinführt wenn ein Konzern keine Lust mehr hat ist in Krefeld und beim Basketball in Leverkusen nachzufragen.
    Zur Info: Krefeld war selbst zu den Glanzzeiten von Bayer Uerdingen Mitte der 80er nie eine Fußballstadt, ein volles Stadion gab's in der Regel nur bei besonderen Spielen oder durch größere Fangruppen der Gastmannschaft. Eine beachtliche Fanbasis, wie bei echten Traditionsvereinen üblich, hat es hier nie gegeben, Eishockey hat immer die größere Rolle gespielt. Insofern ist der Rückzug von Bayer nur die halbe Wahrheit.

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    Und als Vergleich: War es so grausam Haching in der Liga zu haben? Ich glaube nicht.
    Doch, war es. Ein Name und eine Ausstrahlung, die öder kaum sein konnte. Vom Charisma her irgendwo zwischen Wolfsburg und Hoffenheim anzusiedeln.

  9. #2988
    Benutzerbild von Kazalla

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    AW: Fußball-Fans anwesend?

    DFL stellt Verwertungsmodelle vor
    Künftig drei Sonntagsspiele

    Die DFL hat am heutigen Dienstag ihre Eckpunkte für die anstehende Ausschreibung der TV-Verträge ab 2009 bekannt gegeben. Die Pläne wurden im Vorfeld mit dem Ligavorstand abgestimmt. Die eigentliche Ausschreibung kann jedoch erst dann beginnen, wenn das Bundeskartellamt die Prüfung des neuen Vermarktungsmodells der DFL und der Kirch-Agentur Sirius abgeschlossen hat.
    In der zweiten Bundesliga wird es am Sonntag künftig vier Spiele geben, die auf 12.45 Uhr vorgezogen werden. Neu ist ein Spiel am Samstag um 13.00 Uhr. Auch in der zweiten Liga soll es künftig acht "Top-Spiele" pro Saison geben, die dann immer freitags um 20.30 Uhr angesetzt sind - immer dann, wenn die Bundesliga auf den Samstagabend ausweicht. Ansonsten bleibt es in der zweiten Liga bei drei Freitagsspielen um 18.00 Uhr und einem Spiel am Montagabend.
    Quelle:http://www.kicker.de/news/fussball/b...rtikel/378823/

  10. #2989
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Fußball-Fans anwesend?

    Da so langsam das EM-Fieber steigt, habe ich mir mal erlaubt, eine entsprechende Tipprunde anzulegen:

    http://www.kicktipp.de/em-eighties/

    Zu gewinnen gibt es allerdings nur Ruhm und Ehre, weil ausgelobte Preise nicht immer zuverlässig aus Krefeld herausfinden.

    Bei der Punkteverteilung habe ich mich für ein 3-4-5-System entschieden, wobei es für nicht ergebniskorrekte Unentschieden vier Zähler gibt. Erhoffe mir davon, die Spannung möglichst lange aufrecht erhalten zu können.

    Auch sind reichlich Bonusfragen aktiviert, diese beim Tippen vor dem 1. Spieltag also nicht vergessen!

    Auf eure Anmeldungen freut sich euer Spielleiter

    Motzki

  11. #2990
    Benutzerbild von SonnyB.

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    AW: Fußball-Fans anwesend?

    Zitat Zitat von Torsten Beitrag anzeigen

    Zu gewinnen gibt es allerdings nur Ruhm und Ehre, weil ausgelobte Preise nicht immer zuverlässig aus Krefeld herausfinden.
    Och, so weit weg wohnste ja nich. Ich hol das dann auch ab und zeig dem Gewinn den Weg bis zu mir nach Hause. Bin ja ein freundlicher Mensch

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