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Fußball-Fans anwesend?

Erstellt von musicola, 09.11.2003, 23:53 Uhr · 4.110 Antworten · 267.660 Aufrufe

  1. #781
    Benutzerbild von totti

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    da muss ich jetzt aber mal voll dagegenhalten!!!!

    in dresden ist es sogar so, daß der vorstand öffentlich sagt, "das ist nicht unser problem, das ist das der polizei"!!!

    das problem in dresden sind nicht die c-fans, sondern die b-fans. d.h. nicht die bekannten hools sondern die masse der gewaltbereiten mitläufer, und diese ist in dresden nun mal aufgrund der wirtschaftlichen lage etc. besonders hoch, nämlich ca. 600 kiddies.

    "Weil aber Hooligans fast nur dann kommen, wenn der Verein eine sportlich erfolgreiche Phase durchläuft, ist es traurig, dem Club dann die Profitauglichkeit absprechen zu wollen. Ein Verein hat, ich wiederhole es gern noch mal, nur sehr begrenzte Möglichkeit, diesen Problemen entgegenzuwirken. Da müsste mehr Polizeipräsenz her (und das ist Sache der Stadt!), um eine gewisse abschreckende Wirkung zu erzielen. Aber Dresden hat nun mal andere Probleme als ein paar zerstörte Busscheiben... "

    stimmt nicht, und aus deiner antwort schliesse ich, daß du selbst noch nie in solch einer lage warst. das problem gibt es in dresden schon seit ost-zeiten, das gab es in der regionalliga, das gab es in der oberliga, ersten liga und nun in der zweiten!


    "Hooligans sind ja meist mehr oder weniger verkrachte Existenzen, die sich vom Alltagsfrust ablenken wollen und dies beim Fußball versuchen. Wenn "ihr" Verein dann natürlich eine Pleite einfährt, suchen sie sich andere Objekte zur Frustbewältigung. Auch wenn irgendwelche Gewaltakte vollkommen sinnlos sind und dem Verein eher schaden als helfen. Vor diesem Hintergrund wundert es auch kaum, dass man in Dresden oder Cottbus besonders viele von der Sorte findet und in Freiburg so gut wie keine. "

    stimmt auch nicht, wenn du wüsstest wieviele bänker, börsianer, anwälte und sonstige leute am wochenende "aktiv" werden...und in freiburg gibt es sehr wohl seit ca. 15 jahren ebenfalls eine "szene", auch wenn die nicht aus hunderten leuten besteht, sondern lediglich aus ca. 40!

    vereine können diese probleme sehr wohl mit lösen!
    wenn man mal die szene z.b. hier in nrw verfolgt, die fanprojekte haben in zusammenarbeit mit den vereinen und der polizei innerhalb von ca. 10-15 jahren dafür gesorgt, daß die anzahl der c-fans um ca. 80% zurück ging. das gleiche gilt für die (aufgrund der masse gefährlicheren) b-fans.
    hier helfen nur ständige kontrollen (auch seitens des vereins, z.b. karten nur noch an registrierte mitglieder), stadionverbote etc.
    wenn man sich aber hinstellt und sagt, "das ist nicht unser problem" oder "dresden hat andere probleme als ein paar busfenster", dann wird das nix.

    in dresden läuft alles auf platzsperre, heimspiele ohne gastfans, auswärtsspiele unter kriegsähnlichen bedingungen und früher oder später (hoffentlich) lizenzentzug raus!

    sorry, aber so seh ich das und so sehen das auch 95% aller fans in d, da bin ich mir sicher.
    ich fahre auswärts z.b. auch oft mit frauen, nach dresden fahren wir aber mit sicherheit OHNE unsere frauen. hinfahren werden wir aber auf jeden fall, ich bin ein freier mensch und meinem eigenen land gibt es für mich kein "hier kann ich nicht hinfahren"! und das ist das ergebnis dieser idioten in dresden! super!

  2.  
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  3. #782
    Benutzerbild von Zokarr

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    Als wir im Dezember in Dresden waren, sind wir privat gefahren. Wir (5 Leute) haben uns auf Anraten der Dresdner aller Fanutensilien entledigt und haben nach dem Spiel noch mit ein paar Dresdnern gegenüber vom Stadion noch ein Bierchen gezischt.

    Aber unsere Busbesatzung mußte hinterher auch noch durch den Park zum
    Bus, wo schon die Steineschmeißer gewartet haben. Der Bus wurde dann auch noch beworfen und aus Dresden raus eskortiert. Das war schon ein mulmiges Gefühl. Dazu war das Spiel auch noch Freitag abend, wo es schon dunkel war.

    Das ganze wird jetzt erstmal wieder bundesweit sichtbar, weil Dynamo aufgestiegen ist. In der Regionalliga hat das kein Schwein interessiert. Und in der DDR-Oberliga waren da die Wasserwerfer ja öfter präsent.

    Die Polizei hat die Lage da überhaupt nicht im Griff, auch eine Trennung der Fans gibt es nur sporadisch. Das liegt zwar auch an der Bauweise des Stadions, aber woanders klappt das auch, das die Gästefans ungestört abziehen können. Der Verein kümmert sich nicht drum, weil alles außerhalb des Stadions passiert und schiebt den schwarzen Peter der Polizei zu. Da muß Dynamo wirklich was machen. Was, weiß ich auch nicht, aber das ist ja auch nicht meine Aufgabe. Es kann wirklich nicht sein, daß man als Gästefan in Dresden nicht weiß, ob man heile zurückkommt.

    Und "Hooligans" ist auch ein weiter Begriff. Die C-Hools wirst Du da sowieso nicht finden, die suchen sich ganz andere Örtlichkeiten abseits, haben in der Regel auch einen Ehrenkodex. Das Problem bei Dynamo sind die steineschmeißenden Kinder, um die sich niemand kümmert. Und die Mitläufer und Gaffer, zwischen denen sie unerkannt untertauchen können. So wie jetzt gegen den KSC, wo die Gästefans von 1000-2000 Dynamos umlagert waren, darunter Frauen, alte und junge Leute. So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Kein Wunder, daß Dynamo Dresden der Hassverein der Liga ist. Letzte Saison in der Regionalliga war das ja genauso.

    Sehr vielen vernünftigen Dynamo-Fans behagt das aber auch nicht. Vielleicht dauert es nicht mehr lange, und die Kiddies kriegen von ihren eigenen Fans aufs Maul...

    Das ist übrigens die Reaktion vom Verein:

    Die Geschäftsführung ist bestürzt über die Vorkommnisse außerhalb des Stadions nach dem Pokalspiel gegen den KSC und hat daraus Konsequenzen gezogen. Die Geschäftsführung ist sich einig, dass grundsätzlich keine Verhandlungen mehr mit anderen Vereinen über eine Erhöhung des nach DFL-Richtlinien zugestandenen Kartenkontingents geführt werden. Karten für Auswärtsspiele werden ab sofort nur noch an Mitglieder verkauft. Die Anzahl der Karten, die durch das Mitglied bezogen werden können, wird auf 2 Karten reduziert. Weiterhin wird es bei ausgesprochenen Stadionverboten keinerlei Ausnahmen mehr geben und die Kontrollen zur Einhaltung dieser Verbote werden drastisch verschärft. Es wird das Null-Toleranz-Prinzip eingeführt und jeder Verstoß gegen die Ordnung und Sicherheit wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgt. So der KSC, wie bereits angekündigt wurde, im Besitz von Bildmaterial von den Vorkommnissen am Spieltag ist, wird sich die Geschäftsführung um dieses Material intensiv bemühen und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen Maßnahmen ergreifen, die die Täter überführen. Das Aussprechen von Stadionverboten wird das Mindeststrafmaß sein.

  4. #783
    Benutzerbild von Kazalla

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    Skandal in M-Giesing: Bayern-Fans zeigen wahres Gesicht
    FP-MG - 23.08.2004, 07:48:48 Uhr

    Mönchengladbach - Neben der Niederlage in der ersten Pokalrunde beim sog. kleinen FCB, die absolut verdient zustande kam, wird das Bild aufs Übelste vom Verhalten der Bayern-Fans nach Ende des Spiels getrübt.
    Es spielten sich im Innenraum des Stadions vor dem Gästeblock Szenen ab, die lange aus deutschen Stadien verschwunden schienen.
    Abgesehen davon, daß das Verhöhnen und Provozieren der unterlegenen "Gäste" nach einem verlorenen Elfmeterschiessen eh schon zur untersten Schublade des Verhaltenskodex von Fans gehört, hat der sog. "Stolz der Bayern-Szene" sein wahres Gesicht gezeigt;
    In Wahrheit sind sie nämlich nicht die "Lieben und Guten" die sie immer vorgeben zu sein, sondern schlicht und ergreifend feige "scheinheilige Priester".
    1860 Fans können auf jeden Fall stolz darauf sein niemals mit solchen armen Wichten verwechselt zu werden!
    Diese Bazis können allerdings auch froh sein, daß die anwesenden Borussen in Giesing noch die Ruhe bewahrt haben. Erstens weil sicher die Überraschung viel zu groß war und zweitens die Szene in MG im Gegensatz zu der beim FCB nicht von Schwachköpfen aus der Ultra-Szene dominiert wird.
    Da auch keine "Freunde der 3. HZ" anwesend waren kam es daher gestern noch zu keinerlei Gegenreaktionen und echten handfesten Auseinandersetzungen.

    Die total überfoderte Polizei hatte später wenigstens noch einigermaßen die Kontrolle zurückgewonnen. An dieser Stelle sei auch erwähnt, daß ein Polizist die einzige entwendete und zerrissene Blockfahne den Bazis wieder abgenommen und dem Besitzer zurückgegeben hat und sich somit auch die aufgebrachten Gemüter der Borussen wieder beruhigen konnten.

    Das FP-MG als Interessensvertreter aller Borussen-Fans wird sich heute zusammen mit Borussia ganz offiziell beim FC Bayern, sowie beim DFB über die Unzulänglichkeiten des Sicherheitsdienstes beschweren, der dafür verantwortlich war, daß es überhaupt zu diesen haarstreubenden Szenen gekommen ist.

    Schade ist, daß mit dieser Aktion zum wiederholten Male, diesmal von den Bayern-Fans, der Beweis angetreten wurde, daß die Zusammenarbeit der Fanbetreuungen über Vereinsgrenzen hinweg nichts bringt, daß im Gegenteil unser "Schmusekurs" gegenüber Fanvertretern und Fans der jeweils "anderen Lager" nur dazu führt, daß die eigenen Fans, d.h. die die sich benehmen können, die "Gelackmeierten" sind und sich in Extremsituationen nicht mehr zu helfen wissen.

    Das FP-MG wird in den nächsten Wochen in vielen Gesprächen innerhalb der Fan-Szene zu einem Ergebnis kommen, wie man sich in Zukunft bundesweit "aufstellt".
    Nach den Ereignissen von gestern bliebe heute nur der Schluß sich auf die eigene Szene zu konzentrieren und aus sämtlichen überörtlichen Interessen zurückzuziehen.

    -Danke FCB-
    Quelle: http://www.fanprojekt.de/cgi-bin/sho...?id=1093240128

  5. #784
    Benutzerbild von totti

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    @ zokarr

    ohne worte!

    @ kazalla

    wenn ich mir das bild betrachte, sehe ich dort zum grossteil aber auch sogennante b-fans, in dem fall wahrscheinlich sogar die möchtegern-ultras der bayern. ändert nix am problem an sich, soll nur mal verdeutlichen, daß das ganze kein hool-problem ist (wie man es eigentlich versteht), sondern mittlerweile ganz andere kreise zieht....

  6. #785
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    ihkawimsns postete
    @ raabi

    Duisburg hatte ein Spiel beim BFC Dynamo? War das ein Pokalspiel? Freundschaftsspiel? Oder wie funktioniert das?
    Jepp, Freundschaftsspiel, aber ich war dort auch schon mal zu einem Fan Club Tunier, war auch ok soweit.

    ihkawimsns postete
    Und zu Dresden: Die meisten Vorfälle ereignen sich außerhalb des Stadions, so gesehen baut die Stadt tatsächlich eine Menge Mist (bzw. deren Polizei), aber was soll der Verein da machen? Ganz besonders, wenn man bedenkt, dass die meisten Krawallmacher, wenn sie merken, dass es eng für sie wird, wieder in der anonymen und friedlichen Masse untertauchen und oft gar nicht wiederzufinden sind. Selbst die Stadionverbote scheinen da nichts zu nützen.
    Stadt und Verein sollten sich ein Konzept überlegen, wie sie gegen solche Idioten vorgehen können. Die von dir benannten B-Fans sind schwer zu fassen, aber eine Kombination aus Fanprojekt, harten Strafen und verstärktem Sicherheispersonal würde schon helfen, da bin ich mir sicher. Des weiteren kann ich mich noch gut daran erinnern, auch innerhalb des Stadions mit Glasflaschen (vornehmlich billiger Fusel), Steinen (natürlich Teile des maroden Stadions) und Feuerwerkskörpern (Leuchtkugeln, Raketen, ...) attakiert worden zu sein. Dies war möglich aufgrund eines unfähigen Ordnungsdienstes, der augenscheinlich nichts gegen die Randalierer unternahm, unzureichend vorhandenen Polizisten und dem desinteresse der Vereinsführung. Ich habe noch ein Schreiben des DFB zu hause, nachdem aufgrund der Beschwerde von Fans des 1. FC Köln, Freiburg, Duisburg, ... eine wiederholtes Verfahren gegen den Verein Dynamo Dresden eingeleitet wurde.

    ihkawimsns postete
    Hooligans sind ja meist mehr oder weniger verkrachte Existenzen, die sich vom Alltagsfrust ablenken wollen und dies beim Fußball versuchen. Wenn "ihr" Verein dann natürlich eine Pleite einfährt, suchen sie sich andere Objekte zur Frustbewältigung. Auch wenn irgendwelche Gewaltakte vollkommen sinnlos sind und dem Verein eher schaden als helfen. Vor diesem Hintergrund wundert es auch kaum, dass man in Dresden oder Cottbus besonders viele von der Sorte findet und in Freiburg so gut wie keine.
    Hooligans kommen mitnichten aus sogenannten „Unteren Schichten“, wie Totti schon ansprach, sind Personen mit gehobenem Bildungsniveau und hohem Einkommen sher oft in dieser Szene wiederzufinden.

    ihkawimsns postete
    Weil aber Hooligans fast nur dann kommen, wenn der Verein eine sportlich erfolgreiche Phase durchläuft, ist es traurig, dem Club dann die Profitauglichkeit absprechen zu wollen.
    Aus meiner Erfahrung hier im Ruhrgebiet, Totti hat da ja auch schoon einiges benannt, sind Hooligans auch in schlechten phasen eines vereins sehr aktiv. Und damit meine ich nicht die Leute, die sich zu einer Schlägerei im Stadtpark verabreden. Hier im Ruhrgebiet hatten wir in der 80er Jahren mit Randalierern aus Dortmund, Gelsenkirchen (Schalke), Essen und Duisburg riesige Probleme, und die Vereine haben diese in den Griff bekommen. Dies ist geschehen in Zusammenarbeit mit der Stadt, den Strafverfolgungsbehörden und durch eigene initiativen wie den Fanprojekten, vermehtem sozialen Engagement, ...

    ihkawimsns postete
    Ein Verein hat, ich wiederhole es gern noch mal, nur sehr begrenzte Möglichkeit, diesen Problemen entgegenzuwirken. Da müsste mehr Polizeipräsenz her (und das ist Sache der Stadt!), um eine gewisse abschreckende Wirkung zu erzielen. Aber Dresden hat nun mal andere Probleme als ein paar zerstörte Busscheiben...
    Da liegst du falsch ihkawimsns, es ist Aufgabe des Vereins dafür zu sorgen, dass es bei dieser Veranstaltung ruhig bleibt, das gilt sowohl für das Stadion wie für das Umland. Der Verein muss eine ausreichende Sicherheitstruppe organisieren oder verpflichten, der Verein muss Polizei anfordern und sich so in Zusammenarbeit mit der Stadt gegen Randalierer schützen.



    Alles in allem scheinen der Verein, die Stadt und die Strafverfolgungsbehörden aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt zu haben und haben sich damit selbst disqualifiziert. Ich kenne niemanden, der dem Verein Dynamo Dresden auch nur eine Träne nachweinen würde, wenn ihnen heute die Lizenz entzogen würde.

  7. #786
    Benutzerbild von Kazalla

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    totti postete
    @ zokarr

    ohne worte!

    @ kazalla

    wenn ich mir das bild betrachte, sehe ich dort zum grossteil aber auch sogennante b-fans, in dem fall wahrscheinlich sogar die möchtegern-ultras der bayern. ändert nix am problem an sich, soll nur mal verdeutlichen, daß das ganze kein hool-problem ist (wie man es eigentlich versteht), sondern mittlerweile ganz andere kreise zieht....
    Hast du richtig erkannt,deren C-Fan´s haben sich erstmal unseren Block angeschaut und als sie keine Gleichgesinnten entdecken konnten haben sie sich zurückgezogen!Es sind allesammt B-Fan´s und Kiddies die sich zeigen wollten a´ber der Haken an dem ganzen ist der dass Die Sicherheitskräfte deren Block nach Spielende geöffnet haben und das Ganze dadurch erst möglich war!Schau dich mal auf den bekannten Borussia-Foren um da wirst du noch einige andere Berichte finden,ich hoffe das dies nicht der Funken ist der das Pulverfass entzündet!

  8. #787
    Benutzerbild von totti

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    das problem (wie in münchen) gibt es mittlerweile in vielen klubs.
    diese sogenannten ultras werden immer mehr zum eigentlichen problem, die kc's eigentlich kaum noch, es gibt auch kaum noch welche, da diese szene meiner meinung nach ausstirbt. das liegt am alter der leute, viele haben heute familien, können ihren job nicht riskieren und sind einfach nur normale fans geworden oder haben sich komplett zurückgezogen.

    diese ganze "ultramanie" hat dazu geführt, daß nach anfänglichen erfolgen hinsichtlich choreos und anderem nun immer mehr spinner dieses nutzen, um in der masse unterzutauchen und von dort aus aktionen zu starten. natürlich nur in überzahl, 1:1 wirst du von denen keinen sehen.

    hier in do gabs zu meiner zeit (ende der 80er) noch so eine art "selbstreinigung", d.h. leute die gegen den "ehrenkodex" verstiessen oder politisch wurden, haben aus den eigenen reihen aufs maul bekommen und gut.

    lässt sich heute aber aus o.g. mangelerscheinungen nicht mehr durchziehen.

    folglich sind die vereine, fanprojekte etc gefragt, mit äusserster härte dagegen vorzugehen.

    natürlich besteht die gefahr, daß sich fussballdeutschland nun auf dresden einschiesst (auch hinsichtlich des immer noch schweleneden ossi-wessi-konflikts), aber fakt ist auch, daß es in deutschland keinen verein gibt, wo man als "normalo" ind der gästekurve und nach dem spiel angst um seine gesundheit haben muss, ausser eben in dresden!

    in vielen foren und gesprächen höre ich mittlerweile schon nur noch "lass da mal die richtigen hinfahren" oder "die sollen mal zu uns kommen"...löst das problem aber auch nicht wirklich...

    komisch, hab ich auch mal anders drüber gedacht, aber man wird ja älter!

    @ raabi2000
    deinen letzten satz unterschreibe ich mit vollster zustimmung!!!!

  9. #788
    Benutzerbild von Zokarr

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    Jetzt will wohl auch noch D'Allessandro nach Spanien wechseln, na dann gute Nacht

  10. #789
    Benutzerbild von totti

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    es regt sich was im osten:

    Die Geschäftsführung beschließt Maßnahmen-Katalog
    Die Geschäftsführung ist bestürzt über die Vorkommnisse außerhalb des Stadions nach dem Pokalspiel gegen den KSC und hat daraus Konsequenzen gezogen. Die Geschäftsführung ist sich einig, dass grundsätzlich keine Verhandlungen mehr mit anderen Vereinen über eine Erhöhung des nach DFL-Richtlinien zugestandenen Kartenkontingents geführt werden. Karten für Auswärtsspiele werden ab sofort nur noch an Mitglieder verkauft. Die Anzahl der Karten, die durch das Mitglied bezogen werden können, wird auf 2 Karten reduziert. Weiterhin wird es bei ausgesprochenen Stadionverboten keinerlei Ausnahmen mehr geben und die Kontrollen zur Einhaltung dieser Verbote werden drastisch verschärft. Es wird das Null-Toleranz-Prinzip eingeführt und jeder Verstoß gegen die Ordnung und Sicherheit wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgt. So der KSC, wie bereits angekündigt wurde, im Besitz von Bildmaterial von den Vorkommnissen am Spieltag ist, wird sich die Geschäftsführung um dieses Material intensiv bemühen und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen Maßnahmen ergreifen, die die Täter überführen. Das Aussprechen von Stadionverboten wird das Mindeststrafmaß sein.

    quelle: www.dynamo-dresden.de

    da hat wohl ein vorstand eines nicht wirklich beliebten zweitligisten post von der dfl erhalten...

  11. #790
    Benutzerbild von Kazalla

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    Offizielle Beschwerde über die Vorkommnisse nach Abpfiff des DFB Pokalspieles FC Bayern Amas. vs. Borussia
    FP-MG - 25.08.2004, 15:48:22 Uhr

    Mönchengladbach -
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    unter den Eindrücken der Vorkommnisse nach dem Schlusspfiff des DFB Pokalspiels zwischen FC Bayern München Amateure und Borussia Mönchengladbach formuliere ich hier als Vorsitzender der einzigen offiziell von Borussia anerkannten unabhängigen Interessensvertretung Fanprojekt MG e.V. diese Beschwerde an Sie.

    Die Fans von Borussia Mönchengladbach waren gerne Gast im Grünwalder Stadion, auch weil unter anderem hier die Ursprünge des deutschen Profifußballs zu finden sind.
    Nur wenn die Gastfreundschaft sich so darstellt, wie in den Minuten nach dem Abpfiff, vergeht jedem Fußballfreund der Spaß.

    Ich finde es für einen Weltverein, wie Ihrer es zweifelsohne ist, beschämend, dass Sie mit Ihrem vereinseigenen Ordnungsdienst nicht in der Lage waren, die Gästefans vor den Übergriffen Ihrer eigenen „Fans“ zu schützen.
    Wie kann es sein, dass direkt nach Schlusspfiff die Tore zum Innenraum geöffnet werden (oder aber den Fans sogar die Möglichkeit gegeben wurde diese selbst zu öffnen) und Sie somit den, wie sich im weiteren Verlauf herausstellte, sehr gewalttätigen Zuschauern aus den Blöcken der Gegentribüne die Möglichkeit gaben, die Fans von Borussia Mönchengladbach tätlich anzugreifen?
    Angefangen damit, dass diese potentiell gewalttätigen Stadionbesucher zahlreiche Gegenstände in den Gästeblock warfen und anschließend versuchten in diesen hineinzugelangen, zerstörten diese wild gewordenen „Herrschaften“ letztendlich Zaunfahnen und entwendeten dabei sogar eine.

    Durch diese tätlichen Angriffe und die Entwendung der Zaunfahne wurden die bis dahin friedlichen und überraschten Fans von Borussia Mönchengladbach derart provoziert, das es im Nachhinein zu weiteren Auseinandersetzungen mit Ordnungskräften und Polizei im Gästeblock kam, die es ohne den Angriff der Störer Ihres Vereines nicht gegeben hätte.

    Unter Umständen werden die Fans von Borussia Mönchengladbach am Ende sogar noch dafür bestraft, da Einsatzkräfte mit Filmkammaras die Reaktionen der Gästefans dokumentierten. Aus dem Zusammenhang gerissen könnten diese Dokumente die Gesamtsituation verfälschen und persönliche Strafen einzelner Beteiligter nach sich ziehen.

    Zusammengefasst halte ich hier ein absolutes Versagen Ihrer Ordnungskräfte fest.

    In meiner mittlerweile über 12-jährigen Erfahrung in der Fanbetreuung Mönchengladbach ist mir und meinen Kollegen ein solches Fehlverhalten von Ordnungskräften noch nie vorgekommen.
    Wie kann man das Verhalten der eigenen Fans so unterschätzen?

    Es ist sehr schade, daß jahrelange präventive Maßnahmen in der Fanarbeit mit einem „Federstrich“ weggewischt wurden. Unsere Fans waren nicht in der Lage entsprechend zu reagieren, da sie seit Jahren gewaltfrei agieren und von uns Gewaltfreiheit als oberste Verhaltensregel vorgelebt bekommen.
    Ich hoffe sehr, daß sich dies nach den Vorkommnissen von Giesing gegenüber Fans des FCB nicht nachhaltig ändert. Vor allem bei direkten Aufeinandertreffen mit der 1. Mannschaft Ihres Vereins und dem Aufeinandertreffen mit friedlichen Fan-Gruppen des FCB die nun wirklich gar nichts für das Verhalten dieser Minderheit können.

    Ich fordere Sie daher auf, die gestrigen Geschehnisse zum Anlass zu nehmen, um die Störer aus Ihrem Verein für ihr Fehlverhalten zu bestrafen.
    Daraus resultierend fordere ich Sie auf den Schaden der entstanden ist zu entschädigen.
    Ein separates Schreiben wird von den Betroffenen an Sie gestellt.

    Weiterhin fordere ich Sie auf, dass Sie auf das begünstigte Verhalten Ihrer Ordnungskräfte insoweit reagieren, dass Sie die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, damit sich solche Vorkommnisse in der nächsten Runde gegen Alemannia Aachen nicht wiederholen können.
    In dem Zusammenhang stellt sich grundsätzlich die Frage was „solche Fans“ überhaupt auf einer Sitzplatztribüne zu suchen haben, wo der Stehplatzbereich (Gästebereich bei 1860-Spielen) doch viel besser zu kontrollieren ist!

    In Erbittung einer Stellungnahme verbleibe ich

    mit schwarz-weiß-grünen Grüßen


    Thomas Ludwig

    1. Vorsitzender Fanprojekt Mönchengladbach 1988 e.V.

    Kopien an: Borussia und DFB

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