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Geht es jetzt doch los in Deutschland

Erstellt von ICHBINZACHI, 29.03.2004, 14:07 Uhr · 25 Antworten · 2.099 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    T-Online Information vom 29.03.2004

    Musikindustrie plant Klagewelle in Deutschland


    Anzeigen-Kampagne der Musikindustrie (Bild: IFPI)
    Erstmals müssen auch in Deutschland Musikfans, die Lieder in Internet-Tauschbörsen anbieten, damit rechnen, von der Musikindustrie auf Schadenersatz verklagt zu werden. Nach Informationen der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' wollen die Konzerne sich dabei zunächst auf "heavy user" konzentrieren, die mehrere hundert Stücke anbieten. Die Initiative soll am Dienstag vorgestellt werden.


    Schadensersatz-Forderungen drohen
    Die deutschen Musikriesen folgen mit der geplanten Klagewelle dem Vorbild USA, wo die Konzerne seit dem vergangenen Jahr mehr als 1.000 Tauschbörsennutzer, darunter auch Kinder und alte Menschen, verklagt haben. Einige Betroffene mussten Schadenersatz von bis zu 7.500 Dollar zahlen. Ähnliche Summen könnten nun auch in Deutschland verlangt
    Viel Spaß beim runterladen ...... oder ....

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von bubu

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    7.500 Dollar
    Das lohnt sich immer noch

  4. #3
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    T-ONLINE 31.03.2004

    Musikindustrie startet Klagewelle


    Anzeigen-Kampagne der Musikindustrie (Bild: IFPI)
    Die deutsche Musikindustrie hat ihre Drohung gegen Nutzer von Datei-Tauschbörsen wahrgemacht: In einer ersten Klagewelle hat die Deutsche Landesgruppe IFPI 68 Strafanzeigen gegen unbekannt erstattet, da ihr bislang nur die Internetadressen (IP-Adressen) der Beschuldigten vorliegen. Weitere Anzeigen sollen folgen.


    Staatsanwaltschaft leitet Verfahren ein
    Wie die IFPI auf ihrer Website bekannt gab, hat die Staatsanwaltschaft die Provider zur Bekanntagabe der Identitäten verpflichtet und Strafverfahren eingeleitet. Im nächsten Schritt sollen Zivilverfahren folgen und Schadensersatz geltend gemacht werden.


    Klagen sollen illegale Angebote eindämmen
    "Es gibt in "Tauschbörsen" millionenfach illegale Musikangebote. Die Phonowirtschaft kann dem nicht mehr tatenlos zusehen, während der Musikabsatz stark einbricht. Wir gehen deshalb jetzt auch gegen diese illegalen Anbieter mit rechtlichen Schritten vor.", so Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände.
    Pressemitteilung der IFPI

    Pressemitteilung - Berlin, 30.03.2004


    Phonowirtschaft startet auch in Deutschland Verfahren gegen illegale Musikanbieter in sogenannten "Tauschbörsen"

    Notwendiger Schritt zur Eindämmung massenhafter illegaler Musikangebote im Internet in mehreren Staaten


    "Nutzer von sogenannten "Tauschbörsen", die Musik illegal im Internet anbieten, müssen jetzt auch in Deutschland mit Rechtsverfahren rechnen", erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände. In einer ersten Klagewelle haben die Deutsche Landesgruppe der IFPI und die von ihr beauftragte Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Rasch 68 Strafanzeigen erstattet. "Es gibt in "Tauschbörsen" millionenfach illegale Musikangebote. Die Phonowirtschaft kann dem nicht mehr tatenlos zusehen, während der Musikabsatz stark einbricht. Wir gehen deshalb jetzt auch gegen diese illegalen Anbieter mit rechtlichen Schritten vor."

    Die Deutsche Landesgruppe der IFPI unterbindet bereits seit Jahren konsequent illegale Musikangebote, die auf Webseiten oder ftp-Servern basieren. Mehr als 4.000 Rechtsverletzer wurden in den letzten Jahren belangt, einige Millionen illegale Musikangebote dadurch vom Netz genommen. Ziel war zuerst das effektive Vorgehen gegen Betreiber illegaler Services. Die Teilnehmer von sogenannten "Tauschbörsen" wurden bisher noch nicht rechtlich belangt, sondern im vergangenen Jahr zunächst mit verschiedenen Maßnahmen über die Illegalität von Musikangeboten aufgeklärt. Nun wurden rechtliche Schritte gegen diejenigen eingeleitet, die sich dadurch nicht von illegalen Musikangeboten abhalten ließen.

    Illegale Anbieter sind in "Tauschbörsen" nicht anonym, sondern über ihre IP-Nummern (Internetadressen von PCs) von ihren Internetprovidern identifizierbar. Die Provider geben die Identitäten der Rechtsverletzer aber nicht an die Rechteinhaber bekannt. Die Deutsche Landesgruppe der IFPI und die von ihr beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Rasch haben deswegen vor kurzem 68 Strafanzeigen gegen unbekannt erstattet. Die Staatsanwaltschaft hat die Provider zur Information verpflichtet und Strafverfahren eingeleitet. Nach Kenntnis über die Identitäten werden die Rechteinhaber Zivilverfahren einleiten und Schadensersatz geltend machen.

    Die beschuldigten Personen haben urheberrechtlich geschützte Musik in erheblichem Umfang ins Internet gestellt und Dritten zum Herunterladen angeboten. Damit haben sie die Rechte der Textdichter, Komponisten, ausübenden Künstler und Tonträgerhersteller missachtet. Sie müssen nun die Folgen ihres verbotenen Handelns tragen. Ähnlich wie in Deutschland wird neben den USA auch in Dänemark, Italien und Kanada vorgegangen.

    Die Schäden, die die Musikwirtschaft durch illegale Internetangebote erleidet, sind immens. Im Jahr 2003 wurden gut 600 Millionen Titel alleine in Deutschland von illegalen Angeboten heruntergeladen. Downloader geben wegen der Nutzung illegaler Angebote wesentlich weniger Geld für Musik aus. Diese Schäden führen nicht nur zu Entlassungen in der Branche, sondern bedrohen vor allem die Förderung neuer Musik: Sinkende Musikumsätze gefährden die Möglichkeit der Musikfirmen, in neue Talente zu investieren, und beschränken so die Vielfalt der Musikkultur.

    74% der Deutschen wissen, so eine Studie der GfK, dass Musikangebote in "Tauschbörsen" praktisch immer illegal sind. Das liegt vor allem an der umfangreichen Informationskampagne, die die Phonoverbände im letzten Jahr durchgeführt haben. Rund 1.300 große Unternehmen und mehrere hundert Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen wurden angeschrieben und auf Urheberrechtsverletzungen in "Tauschbörsen" und die Risiken für die IT-Sicherheit hingewiesen. Mehr als 30.000 illegale Anbieter haben Instant Messages (ähnlich e-mails) erhalten und wurden damit vor der Benutzung der Tauschbörsen gewarnt.

    "Wer Musik aus dem Internet beziehen will, der kann inzwischen auch in Deutschland jede Menge legale Musikdienste nutzen", erklärt Gerd Gebhardt. Neben den Angeboten von T-Online, OD2 und anderen wurde im März auch PhonoLine gestartet, eine technische Plattform der deutschen Musikwirtschaft in Kooperation mit T-Com. "An legalen, komfortablen, umfangreichen und sicheren Diensten ist also kein Mangel." Die Webseite www.pro-musicorg.de gibt jede Menge Informationen und Hintergründe über legale Musikangebote im Internet.

    Das Vorgehen wird auch von weiteren Verbänden der Musikwirtschaft und anderen Rechteinhabern sowie von deutschen Künstlern unterstützt.


  5. #4
    Benutzerbild von hoodle

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    CCC fordert zum Boykott der Musikindustrie auf
    March 30, 2004 (Pylon)

    Nach der Klage der IFPI gegen einzelne Tauschbörsennutzer fordert der Chaos Computer Club zum Boykott der von der IFPI vertretenen Musikverlage auf. Die Branche solle nicht den Nutzern die Schuld geben, wenn sie selber den Beginn des Informationszeitalters verschlafen und es versäumt hat, ihr Geschäftsmodell an die digitale Welt anzupassen.

    Informationsfreiheit ist kein Verbrechen
    Der CCC hält die Klagen des Bundesverband Phono / der IFPI für stark fragwürdig. Es kann nicht sein, dass die Musikindustrie ihre Ziele dadurch erreicht, in dem sie eine massive Panik vor immensen Schadensersatzforderungen schürt. Solche sind in Deutschland auch gar nicht durchsetzbar. Es geht vielmehr darum, die Nutzer von Tauschbörsen einzuschüchtern. Dies zeigt sich auch bei der Kampagne der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) "Raubkopierer sind Verbrecher" . Auch hier werden bewusst juristische Falschaussagen über die Strafbarkeit von Urheberrechtsverletzungen gestreut, um den Tauschbörsen das Wasser abzugraben.

    Das Urheberrecht ist kein Naturrecht, sondern ein Ausgleich dafür, dass der Urheber sein Werk der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. In erster Linie ist das Urheberrecht hierbei ein Ausfluß des Persönlichkeitsrechtes. Auch die wirtschaftlichen Verwertungsrechte werden dem Urheber zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Existenz verliehen. Hierbei bestehen jedoch immanente Schranken. So darf das Werk für die private Verwendung frei kopiert werden. Diese auch als "fair use" bezeichnete Begrenzung ist eine Ausprägung der Informationsfreiheit und somit ein Grundrecht.

    Diesen Umstand versucht die Musikindustrie durch pausenlose Kampagnen zu unterminieren. Sie stellt die Privatkopie auf die selbe Stufe wie Kinderschänder und Rechtsradikale. So forderte der Vorstandsvorsitzende der GEMA auf der Popkomm, nach erfolgreichen Ermittlungsmaßnahmen im Bereich von Kinderpornographie und Nazipropaganda eine Ausweitung dieser Maßnahmen auf Tauschbörsennutzer. So werden die Kunden auf infame Weise verunglimpft..

    Die volkswirtschaftlich eher unbedeutende Urheberrechtsindustrie will aber noch weiter gehen. Mit der neuen Richtlinie über die Maßnahmen und Verfahren zum Schutz der Rechte an geistigem Eigentum des Rats der Europäischen Union will sie das Recht erhalten, Hausdurchsuchungen ohne richterlichen Beschluss und auch bei alltäglichen Verstössen durchzuführen. Industriespionage und Missbrauch werden hier Tür und Tor geöffnet.

    So fragt sich ein Clubmitglied zu Recht: "Soll jetzt die Bevölkerung kriminalisiert werden, weil der Markt es nicht schafft, das Angebot für die Nachfrage zu liefern? Gesetzliche Sicherheit gegen Marktversagen auf Kosten der Freiheit? Wie kommt es, dass man mit Klingeltönen mehr Geld macht als mit Musik?"

    Neben den politischen Gründen für einen Boykott der Musikindustrie gibt es auch noch ganz handfeste pragmatische Gründe:

    Mit den Erlösen aus den CD-Käufen bezahlt die Musikindustrie die Klagen gegen unsere Kinder. Wieso sollten wir als Gesellschaft dem Gegner auch noch seine Munition finanzieren?
    Mit den Erlösen aus den CD-Käufen bezahlt die Musikindustrie die Kopierschutz, sowohl die Forschung als auch die Umsetzung. Wieso sollten wir als Gesellschaft Technologien finanzieren, deren einziger Zweck darin besteht, uns an der Ausübung unseres Rechtes auf Kopieren zu hindern?
    Wir haben das Recht auf Kopien über GEMA-Abgaben auf CD-Brenner und -Rohlinge erkauft. Es ist unglaublich, wenn wir uns jetzt die Ausübung unseres bezahlten Rechtes als "Raub" vorwerfen lassen müssen.

    Doch weshalb sind Peer-to-Peer (P2P) Tauschbörsen so beliebt? Als einige Argumente sind zu nennen

    - Die Qualität der Musik auf dem Markt ist gesunken. Musik, die der Musikindustrie nur einen noch besseren Umsatz beschert, nur kurze Zeit in den Charts zu hören, aber nicht von Dauer ist, lohnt sich nicht für teures Geld zu kaufen. In wenigen Jahren erinnert sich sowieso niemand mehr an die damaligen Stücke.
    - Der Preis für eine CD ist zu hoch. Zumindest für die hart umworbene Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wie Studien ergaben, kaufen sich diejenigen CDs, die auch ein Einkommen haben, sprich die Gruppe der ab 40jährigen.
    - Der CD-Kopierschutz hindert Hörer daran CDs auf aktuellen CD-Playern abzuspielen. Selbst etliche Auto-CD-Spieler können die gekaufte CD nicht mehr abspielen. So bleibt für viele Hörer nur der Weg in Tauschbörsen, um sich diese CD in digitaler Form herunter zu laden und auf eine CD zu brennen, die sich überall abspielen lässt.
    - Die Auswahl in den Musikläden ist begrenzt. Für Raritäten sind Tauschbörsen eine Fundgrube. Wer nicht in Großstädten wohnt oder die Zeit hat, etliche Plattenläden zu besuchen, kann sich daheim sein Lieblingsstück von vor 20 Jahren runter laden. Ohne viel Suchen.
    - Tauschbörsen haben sich als ein ideales Vertriebsmittel herausgestellt -- allein eine vernünftige Bezahlfunktion fehlt. An der Musikindustrie ist der Zug des Internets vorbei gefahren. Die Musikhörer haben ihre eigenen Vertriebswege für aktuelle Technik gefunden, die ihre Wünsche befriedigt. Währenddessen hat sich die Musikindustrie weiter darum gekümmert ihre Pfründe zu wahren. Doch viele Hörer sind bereit, Künstler für ihr Werk zu entlohnen. Dazu müssen neue Wege geschaffen werden, um ihnen gerecht das Honorar zukommen zu lassen.

    Mit dem Klagen der Musikindustrie muss nun endlich Schluss sein! Der CCC fordert deshalb auf, die Musikindustrie dort zu treffen, wo sie am verwundbarsten ist. Entziehen wir ihnen den Umsatz! Dieser kann dann nicht mehr dazu verwendet werden, in großen Anzeigenserien die Kunden zu diffamieren.

    Der CCC hat zu dieser Kampagne Banner zur freien Verwendung erstellt. Tauschbörsennutzer können so Ihrem Unmut Ausdruck verleihen, dass sie das Vorgehen der Musikindustrie nicht gut heißen. Kreative Pixelschubser sendet bitte Links zu euren Vorschlägen an mail@ccc.de (keine Attachments). Wir bitten um die Einbindung auf möglichst vielen Webseiten.

    Abschließend sei auf die Worte von Dirk Bach bei der diesjährigen Echo-Verleihung angesichts der Nominierten verwiesen "Und ihr wundert euch, dass es euch schlecht geht?"
    Einer der lesenswertesten Beiträge seit Beginn der Diskussion um Musik und Internet. Und neulich hat wieder ein Vertreter der Phono-Industrie im Fernsehen rumgejammert. Es ging in diesem Fall um die automatisierte Aufzeichnung des Radio-Programmes auf den PC. Die Quintessenz der Aussage dieses Vertreters war, dass das doch nie im Leben legal sein könnte, und dass sie juristisch dagegen vorgehen wollen.

    So wie ich das Beurteilen kann, hat die Musikindustrie schon vor Jahren den Anschluss verpasst und versucht nun über diese Klagen den entgangenen Umsatz reinzuholen.


  6. #5
    Benutzerbild von TalkTalk

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    In den Artikeln wird immer nur von den Anbietern gesprochen, die sie hochgehen lassen wollen. Was ist mit denen, die nur saugen, werden die auch verknackt?

  7. #6
    Benutzerbild von hoodle

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    Das Prinzip des Filesharings (= Dateien mit anderen teilen) basiert auf geben und nehmen. Es wird also üblicherweise so sein, dass die Dateien, die gerade downgeloadet werden gleichzeitig auch für den Upload zur Verfügung stehen.

    Ich persönlich rege mich weniger über den Hass der MI auf die Filesharing-Programme auf, sondern eher über das Unvermögen der MI das Internet als Verkaufsplattform sinnvoll zu nutzen. Die könnten sich eine goldene Nase verdienen und sind letztlich zu unflexibel oder zu konservativ dazu.

    Selbst wenn das Internet nicht als Vertriebsweg genutzt werden sollte, so könnten die mit der Neuauflage von lange vergriffenen Titeln m.E. ein recht ansehnliches Geschäft machen. Und das ständige Gejammere wer denn alles an den miesen Verkaufszahlen schuld sein soll kann ich wirklich nicht mehr hören.

  8. #7
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    Es gibt eine einfache Faustformel :
    Mit Nix kannste Nix verdienen, weil man Nix hat
    Nix kann nicht mehr werden, wenn man Nix billiger macht
    Nix ist Nix und daran wird Nix .. Nix ändern
    Sorry MI, aber so krass ist es nunmal

    "Industry kills music" ist was "real stimmt" !

    Eckstein Eckstein alles muß versteckt sein
    Dieses hat den Preis für zeitgemäße Musik verdient

    Abwarten und Käffchen trinken ......

  9. #8
    Benutzerbild von HollidayRadio

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    Ach ja ...
    Schon lange werden große Töne & viel Wind gemacht darum,
    das es irgendwann auch in Deutschland so weit ist, war abzusehen.

    Aber da kann ich nur der Quintessenz aus den vorhergehenden Artikeleln beipflichten - es ist traurig, das für das Unvermögen der MI jetzt wieder der kleine User herhalten muss !

    Das es seit langem schon hätte anders gehen können beweisen die nun zaghaft spriessenden Ansätze der MusicOnDemand Plattformen.

    Wenn dann noch Preis & Leistung zueinander passen, dann ist damit auch Geld zu verdienen und es werden sich mit Sicherheit genügend User finden, die es dann auch nutzen - bestes Beispiel, wie bereits oben genannt ... die Klingeltöne fürs Handy.

    In diesem Sinne ... abwarten & Tee trinken.

  10. #9
    Benutzerbild von hoodle

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    Die Filmindustrie hat zwar auch zu kämpfen, wenn ich mir aber eine beliebige Multimedia-Abteilung anschaue, dann kaufen die Leute doch DVD's wie blöd. Und warum? Weil man einen echten Mehrwert hat. Es gibt Raumklang, es gibt z.T. erhebliche Extras und Boni auf den Scheiben. Als das Hauptmedium von VHS war, hat doch kaum einer, von ein paar absoluten Filmfreaks abgesehen, Filme als Originalkassette gekauft.

    Ging deshalb die Filmindustrie zugrunde? Wohl kaum!

    Hätte früher einer 20 - 50 DM für einen Film ausgegeben? Wohl kaum!

    Und beim Medium DVD funktioniert es ja! Ich sehe Neuveröffentlichungen von alten Filmen zum einem fairen Preis. Es geht doch!

    Also liebe MI, lass dich nicht lumpen und bring endlich längst vergriffene Musik zu einem anständigen Preis raus. Dieses Forum hier beweist, dass es eine durchaus ansehnliche Anzahl von Leuten gibt, die dafür Geld ausgeben würden.

  11. #10
    Benutzerbild von röschmich

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    Ich sehe schon, das Forum wird sich bald leeren.
    Oder darf man im Knast surfen ?

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